AT219023B - Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim

Info

Publication number
AT219023B
AT219023B AT766460A AT766460A AT219023B AT 219023 B AT219023 B AT 219023B AT 766460 A AT766460 A AT 766460A AT 766460 A AT766460 A AT 766460A AT 219023 B AT219023 B AT 219023B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ketone
acid
cyclohexanone oxime
sulfuric acid
preparation
Prior art date
Application number
AT766460A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Snia Viscosa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Snia Viscosa filed Critical Snia Viscosa
Application granted granted Critical
Publication of AT219023B publication Critical patent/AT219023B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim 
Die Erfindung hat ein Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Ketone mit einem Cyclohexylkern der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    TemperaturenSynth. I, 55 angegeben) hergestellt und 8, 31 g konzentrierte Schwefelsäure hinzugegeben, wobei die Temperatur der Mischung stets auf etwa-3   C gehalten wird. (Molekülverhältnis zwischen dem Nitrosylsulfat und dem Keton 1 : 1, 003). 



  Anschliessend wird die Lösung auf-12   C abgekühlt und im Laufe von 30 Minuten 20 g Schwefeldioxyd eingeführt. 



  Die Lösung wird dann 48 Stunden lang bei-15   C im Kühlschrank gelassen. 



  Sodann wird die Lösung auf Raumtemperatur gebracht und in 15 Minuten vorsichtig weiter bis auf 35   C erwärmt und auf Eis geschüttet. 



  Es wird dann mit Äther extrahiert, und die Schichten werden getrennt. 



  Die wässerige Schicht wird mit 40%igem Ätznatron annähernd neutralisiert, mit einer 10%igen Natrium- carbonatlösung auf pH 7 gebracht und mit Chloroform ausgeschüttelt. Nach dem Trocknen und Verdampfen des Chloroforms bleiben 4, 37 g kristallines Cyclohexanonoxim übrig ; Fp. 86   C. 



  Die Ätherschicht wird mit einer 10%igen Natriumcarbonatlösung extrahiert. Nach Schichttrennung erhält man aus der alkalischen wässerigen Schicht durch Ansäuren 4, 9 g Benzoesäure ; Fp. 121-124  C. 



  Aus dem Äther lassen sich nach dem Trocknen und Verdampfen 1 g nicht umgesetzte Ausgangssubstanz rückgewinnen. 



  Unter Berücksichtigung des rückgewonnenen Ketons ist die berechnete Ausbeute an Cyclohexanonoxim   
 EMI2.1 
 wird. )
Die Temperatur der Mischung wird innerhalb von 2 Stunden und 10 Minuten bis auf 25 C erhöht und sodann wird die Mischung auf Eis geschüttet. 



   Dann wird die Mischung wie im Beispiel 1 beschrieben weiterbehandelt. 



   Es werden 6, 3 g nicht umgesetzter Ausgangssubstanz rückgewonnen und 2, 03 g Benzoesäure sowie 2, 6 g rohes Cyclohexanonoxim gewonnen, woraus man 1, 83 g reines Cyclohexanonoxim mit Fp.   84-86   C   erhält. 



   Unter Berücksichtigung der rückgewonnenen Ausgangssubstanz ergibt sich eine errechnete Ausbeute von   84,   5% der Theorie an Benzoesäure und von   82, 2%   der Theorie an Cyclohexanonoxim. 



   Beispiel 3 : Es wird als Ausgangssubstanz Cyclohexylnaphtylketon verwendet (das aus Hexahydrobenzoylchlorid, Naphthalin und Aluminiumchlorid hergestellt wird), das hinsichtlich seines Gehaltes an    < x-und ss-Isomerem   nicht näher geprüft wurde. 



   Unter Rühren und Abkühlung werden in 27, 7 g konzentrierter Schwefelsäure 10 g Cyclohexylnaphthylketon gelöst. In die Lösung wird stets unter Rühren und Abkühlung innerhalb von 30 Minuten eine Mischung von 4, 82 g Nitrosylschwefelsäure und 3, 88 g konzentrierter Schwefelsäure eingebracht, wobei die Temperatur der Mischung zwischen 0   C und +5   C gehalten wird. (Molekularverhältnis der Nitroschwefelsäure : Keton = 1 : 1, 1). Es wird weiter für   2} Stunden   gerührt, und die Mischung wird dann 48 Stunden lang   bei-5   C   im Kühlschrank gelassen, wonach sie wieder auf Zimmertemperatur gebracht wird. 



   Die Mischung wird dann auf Eis geschüttet und in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise weiterbehandelt. 



   Man erhält 5, 24 g Naphthoesäure (wahrscheinlich ein Gemisch von x-und ss-Isomerem), die nach einmaliger Umkristallisierung aus kochendem Wasser einen Fp.   130-141'C besitzt. (ot-Naphthoesäure :   Fp.   160/161      C, ss-Naphthoesäure,   Fp. 184  C). 



   Weiters erhält man 2, 75 g Cyclohexanonoxim (Fp. 86   C), und es werden 1, 9 g nicht umgesetzte Aus- 
 EMI2.2 
 



    5%PATENTANSPRÜCHE :   
1. Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim, dadurch gekennzeichnet, dass ein Keton der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 in der X ein Alkylrest, ein aromatischer, ein hydroaromatischer oder ein gemischter Rest ist, mit einem Nitrosierungsmittel in Schwefelsäurelösung bei 100   C nicht übersteigender Temperatur umgesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur zwischen -15 0 C und +35 C durchgeführt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwefelsäure frei von freiem SO ;, ist und in einer Konzentration von 90 bis 98% SO, verwendet wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Nitrosierungsmittel Derivate der Salpetrigsäure, wie Nitrosylschwefelsäure, Nitrosylschwefelsäureanhydrid, Nitrosylchlorid oder - bromid, Salze der Salpetrigsäure, Alkylnitrite, Salpetrigsäureanhydrid oder Stickstoffmonoxyd verwendet werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Molekularverhältnis zwischen Keton und Nitrosierungsmittel (berechnet als NO) zwischen 1 : 1 und 5 : 1 liegt und vorzugsweise wenig grösser als 1 : 1 ist.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwefelsäure in einer Menge von 2 bis 8 Mol je Mol Keton verwendet wird.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Keton Cyclohexylphenylketon, Dicyclohexylketon, Cyclohexylnaphthylketon, oc-Trimethylhexahydroacetophenon, oc-Trifluoro- hexahydroacetophenon bzw. Tolylcyclohexylketon verwendet wird.
AT766460A 1959-11-03 1960-10-12 Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim AT219023B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT219023X 1959-11-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219023B true AT219023B (de) 1962-01-10

Family

ID=11188466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT766460A AT219023B (de) 1959-11-03 1960-10-12 Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219023B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT219023B (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclohexanonoxim
DE952811C (de) Verfahren zur Herstellung von Ditetrazol bzw. seinen Salzen
CH431501A (de) Verfahren zur Herstellung von Bishydroxyalkylsulfonen und B-hydroxyalkylsulfonsauren Salzen
CH257944A (de) Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.
AT65225B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserfreien Hydrosulfiten.
CH426870A (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophen-2,5-dicarbonsäure
AT227254B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 3, 6-Trichlorbenzonitril und 2, 3, 6-Trichlorbenzoesäure
AT212329B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Inklusionsverbindungen
CH267115A (de) Verfahren zur Gewinnung von azobenzol-p-sulfosaurem Natrium.
AT162164B (de) Verfahren zur Herstellung von α, α-Di-(nitrophenyl)-β, β, β-trichloräthanen.
AT134994B (de) Verfahren zur Darstellung von im Phenylrest hydroxylierten 1-Phenyl-2-aminoalkoholen-(1).
AT63369B (de) Verfahren zur Herstellung von schwefelsaurem Ammoniak durch Umsetzung von kohlensaurem Ammoniak mit Gips.
DE948348C (de) Verfahren zur Herstellung eines Nitrofarbstoffs
AT211953B (de) Röntgenkontrastmittel
AT200582B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Guanidinverbindungen
DE1620476C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Nitro-azacycloheptanon(2)-l-carbonsäurechlorid
DE686701C (de) Verfahren zur Herstellung von arylsubstituierten ª†-Amino-ª‰-oxybuttersaeuren
AT162937B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen substituierten 2,4-Diamino-1,3,5-triazins
CH300418A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Thioäthers.
CH304980A (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.
CH304979A (de) Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes.
CH184419A (de) Verfahren zur Herstellung eines Gemisches stereoisomerer Dihydrofollikelhormone der Formel C18H24O2.
CH236169A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters.
CH314849A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Guanyl-N&#39;-p-guanylphenyl-diacetyl-dihydrazon-dihydrochlorid
CH299273A (de) Verfahren zur Herstellung eines Thiosemicarbazons.