AT217057B - Verfahren zur Herstellung von Druckformen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckformen

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AT217057B AT35260A AT35260A AT217057B AT 217057 B AT217057 B AT 217057B AT 35260 A AT35260 A AT 35260A AT 35260 A AT35260 A AT 35260A AT 217057 B AT217057 B AT 217057B
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  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Druckformen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 kann der Emulsion oder einer auf der Emulsionsschicht liegenden Schicht z. B. ein   Blau-und UV.-absor-   bierender Farbstoff einverleibt werden,
Als Trägermaterial kommt das übliche für photographische Zwecke verwendete Material in Betracht. 



  Zu dessen befriedigender Verarbeitung in den üblichen   Entwicklun. gsgeräten mass   es genügend biegsam, dünn und formhaltend sein, so dass   keineFalten beim   eingehenden Zusammenpressn mit der Aluminium- 
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 und.vollsynthetischen polymeren Substanzen. 



   Als geeignete Emulsionsschicht für das erfindungsgemässe Verfahren kommen sämtliche lichtempfindlichen entweder negativen oder direkt-positiven Halogensilberemulsionen in Betracht, die in einem Dif- 
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 silberschicht und eine ausreichende Komplexbildung des unentwickelten Halogensilbers versichern. In bezug auf diese Erfordernisse und in der Absicht eine befriedigende für graphische Zwecke notwendige Gradation zu erzielen werden praktisch nur   Chlorsilberemulsionen   verwendet, die weiter gegebenenfalls noch gewisse Mengen. Brom und Jod oder andere Ingredienzien enthalten können, die zum Erzielen der erwünschten Emulsionscharakteristiken notwendig sind. 



   Es wurde weiter gefunden, dass die härtung der Emulsionsschicht eine wichtige Rolle zum Erreichen   befriedigender Resultate spielt. Der Härtungsgrad   muss der Zusammensetzung des gewählten Entwicklungsbades angepasst sein, so dass eine befriedigende und gleichmässige Haftung des lichtempfindlichen Materials auf der Aluminiumfolie während der Diffusionsübertragung erreicht wird. Dies kann in der Weise erfolgen, dass man der Emulsion, einer Zwischenschicht, oder einer Hilfsschicht Härtungsmittel und/oder härtungsverhütende Mittel zusetzt, je nach dem erwünschten   Hämmgsgrad   des Materials. 



   Über die obenerwähnten Substanzen hinaus, kann die Emulsion noch andere Ingredienzien wie chemisehe und optische Sensibilisatoren, Stabilisatoren,   schleierverhütende   Mittel,   Entwickler und/oder Ent-   wicklerbeschleuniger, Netzmittel,lichtabschirmendeSubstanzenusw.enthalten. 



   Das lichtempfindliche Papier kann in Kontakt mit dem Original nach dem Reflex-oder Durchleuchtungsverfahren belichtet werden. Es ist ebenfalls möglich das photographische Papier nach optischen Methoden zu belichten unter Anwendung der   üblichen Kopierkameras.   Weitere Einzelheiten dieser Methoden 
 EMI2.4 
 ziert im November 1954 und Juni 1959, und in der Gevacopybroschüre:"Schnell...Blitzschnell...Gevacopy", publiziert im November 1958, beide durch Gevaert Photo-Producten   N. V., Mortssl, Belgien   herausgegeben. 



   Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens werden vorzugsweise dis handelsüblichen reinen Aluminiumfolien verwendet, deren Aluminiumgehalt, z. B.   99-99, S% beträgt und   die als weitere Bestandteile Silicium, Eisen, Kupfer und Zink enthalten. 



   Der zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens   verwendete Entwickler enthält   die nötigen Ingredienzien zum Entwickeln des belichteten Halogensilbers (oder falls eine direkt-positive Emulsion verwendet wird, für das geschleierte unbelichtete Halogensilber) und ein   LÖS ! 1ngsmittel   für das unentwickelte Halogensilber. Weiter kann der Entwickler noch andere Ingredienzien enthalten, u. zw. sowohl solche, die normal beim Entwickeln verwendet werden, wie Stoffe, die die Luftoxydation des Entwicklers verhindern,   Entwicklungsbeschleuniger,   Alkali usw. als auch solche, die zum Erreichen von Sondereffekten erforderlich sind. 



   In dieser Beziehung wurde u. a. gefunden, dass durch Zusatz zu der Entwicllungslösung eines Netzmittels, wie eines aliphatischen Alkohols (z. B. Äthanol, Isopropanol,   2, 2-Dimethylpropandiol-1, 3   2, 2-Diäthyl-1, 3-propandiol), eines anionischen Netzmittels (z.B. Monoisoamylsäureorthophosphat) oder eines kationischen Netzmittels (z.B. Ethoquad 18/25 - eingetragene Handelsmarke für eine quaternäre Stickstoffbase, hergestellt durch Armour and Company, Chicago, III.-, N-Dodecyltrimethylammoniumbromid) oder   einesPolyäthylenglykols,   eine geeignete   Sefeuchtamg   des belichteten photographischen Ma"   terials   und der Metallfolie bewirkt wird, die beide aufeinander   zusammengepresst werden müssen.   



   Bei Schaumbildung wird ein geeignetes   Schaumschutzmiitel   wie Leophene B. N. (eingetragene Handelsmarke für eine Mischung   ausN-Butyldiäthanolaminsalz   von   ButaI1Sl11fonsäure und   einem gewissen Tri-   iMbntylphospha. tgehalt, hergestellt   durch die Badische Anilin- & Soda-Fabrik, Ludwigshafen/Rh.) zugesetzt. 



   Weiter wurde noch gefunden, dass die Entfernung der Oxydschicht von der   Oberfläche   der Metallfolie, insbesondere für den Fall einer Aluminiumfolie, beschleunigt werden kann durch Zusatz zu der Entwick- 

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 EMI3.1 
 
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 EMI3.3 
 
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 EMI3.5 
 zwei   Essigsäuregmppen   substituiertes NH, x=0,1, 2, 3, 4, 5,   6...   
 EMI3.6 
 :Diäthylentriamin-N, N, N', N", N"-pentaessigsäure; N, N'-Di-S-(di-2-oxyäthylimino)-2-oxypropyl-N',N'-äthylendiamindiessf gsäure; N, N, N', N'-Äthylendiamintetraphosphousäure; 
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 ;Hydrazinotetraessi gsäure. 



   Angenommen wird, dass diese Komplexverbindungen u. a. der verzögernden Wirkung von im Wasser anwesenden Erdalkalimetallionen auf das   alkclische Angriffverfahren   der Aluminiumoxydschicht entgegenwirken. 



   Nach der Erzeugung des   Silberbildes   auf der Metallfolie gemäss dem Halogensilberdiffusionsübertragungsverfahren wird die das Silberbild tragende Folie durch Einreiben mit einem geeigneten lithographischen Präparat zum Druck zurechtgemacht. 



   In dieser Beziehung wurde gefunden, dass die Farb- und/oder Lackaufuahmefähigkeit des Silberbildes merklich erhöht wird, falls dem lithographischen Präparat ein oder mehrere Vertreter der folgenden vier Gruppen von Verbindungen einverleibt werden, die die hydrophoben Eigenschaften des metallischen Silbers durch ihre oleophilen Gruppen verstärken : 

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 a) quaternäre Ammoniumverbindungen wie   Cetylttimethylammoniumbromid,     Benzyltrimethylammo-   niumbromid und   Dodecyluimethylammoniumchlorid ;   
 EMI4.1 
 enthalten,. welche mitAmmonyx G (eingetragene Handelsmarke für Cetyldimethylb enzoylammoniumchlorid, hergestellt durch Onyx, Jersey City, N.

   J.), Catanac SN (eingetragene Handelsmarke für   Stearamidopropyldimethyl-ss-oxy-   äthylammoniumnitrat, hergestellt durch American Cyanamid Company, New York, N. Y. ), Sapamine KW (eingetragene Handelsmarkefür Monostearoylaminoäthylentrimethylammoniumäthyisulfat, hergestellt durch Ciba A.

   G., Basel, Schweiz), mit einer Verbindung die   ei) ie Mercaptogruppe enthält,   welche mit dem gefällten Silber zu reagieren vermag, wie 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol,   Äihylenthiohamstoff,   Ammoniumsalz von Phenyldithiocarbaminsäure, 4.5-Diphenyloxazol-2-thion, 2-Thiooxazolidon, 1-Phenyl- 
 EMI4.2 
 d) eine Kombination einer Verbindung die eine Mercaptogruppe enthält die mit dem gefällten Silber zu reagieren vermag, wie 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol, mit einem anionischen Netzmittel, wie Adjupon LL (eingetragene Handelsmarke für Lauryinatriumsulfat, hergestellt durch Adjubel N. V., Lembeek (Halle), Belgien) und   Monotridecylsäursorthophosphat.   



   Weil die nicht druckenden Teile der Aluminiumfolie schnell an der Luft oxydieren und weniger hydrophil werden, wird die lithographische Platte möglichst bald nach der Erzeugung des Silberbildes mit einem lithographischen Präparat behandelt, das eine polymere Substanz wie   arabisches Gummi   oder Carboxymethylcellulose enthält, so dass eine   diinne hydrophile Schicht   auf der freien Metallfolie zurückbleibt und also die nicht druckenden Teile   farbabstossend   werden. Die   farbabstossenden Charakteristiken   können noch weiter erhöht werden durch Zusatz von Phosphorsäure und/oder entsprechenden Salzen. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erflndungsgemässen Verfabrens wird die das Silberbild tragende Druckplatte mit einem lithographischen Präparat behandelt, das mindestens eine Verbindung enthält, die die Farb- und/oder Lackaufnahmefähigkeit des Silberbildes zu erhöhen vermag und weiter mindestens eine Verbindung enthalt, die die Oxydation des Aluminiums verhindern und/oder mindestens eine Verbindung die die farbabstossenden Eigenschaften des Folienmetalls erhöhen kann. 



   Folgende Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung ohne sie in irgendeiner Weise zu   beschrän-   ken. 
 EMI4.3 
 
1:vergossen und das so erhaltene lichtempfindlichePapier bildgemäss belichtet. Das belichtete Negativ und eine Aluminiumfolie zusammengesetzt aus   99, 5ufo   Aluminium und   0, 50/0 Magnesium   und Silicium, und 
 EMI4.4 
    bisDiffusionsübertragungsverfahrens geeignetes   Gerät geführt. Dieses Gerät enthält eine Entwicklerlösung der folgenden Zusammensetzung : 
Natriumhydroxyd 11 g 
Natriumsulfit (wasserfrei) 100 g 
Natriumthiosulfat   (wasserfrei) 6 g   
Kaliumbromid 1, 5 g 
Hydrochinon 9 g 
I-Phenyl-3-pyrazalidon 1, 5 g 
TrinatriumsalzderÄthylendiamintetraessigsäure4g 
Wasser auf 1000   cm*..   

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   Nach dem Passieren dieser Lösung werden das Negativ und die Aluminiumfolie zwischen zwei Gummiwalzen   zusammengepresst.   Dann wird die die   Emulsionsschicht   tragende Papierfolie von der Alumini- 
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 der genannten Folie haftet. Unmittelbar darauf wird die bildtragende Folie weiter mit einem in einem lithographischen Präparat der folgenden Zusammensetzung eingetauchten Wattebausch 30 Sekunden eingerieben :   Carboxymm, thyleellulose   3,24 g
Natriumphosphat 0, 6 g   Phosphorsäure     0, 3   g
Cetyltrimethylammoniumbromid 0, 06 g eine wässerige   Zotige Formaldehydiösung l   g
Wasser bis 100   cm   
Die so erhaltene lithographische Druckplatte ist fertig zum Gebrauch. 



   Beispiel 2: Zu einer giessfertigen Chlorsilberemulsion wird Zinkacetat in solcher Weise und Menge zugesetzt, dass die nach   Vergiessen   gebildete   Emulsionsschicht   1, 43 g Silber und 0, 35 g Zink pro m2 Schicht enthält. Die Emulsion wird auf eine mit einer Barytschicht überzogene Papierunterlage vergos- 
 EMI5.2 
 lBeispiel 4 : Zur Herstellung einer giessfertigen Chlorsilberemulsion wird ausgegangen von einer Chlorsilberdispersion erhältlich durch Zusatz einer wässerigen Lösung von Silbernitrat zu einer wässerigen   Gelatinelösung,   die   Cadmiumchlorid   und ein Alkalichlorid enthält. Vor dem Vergiessen kann der Cad- 
 EMI5.3 
 der erstrebten Druckplatte ist weiter wie in Beispiel 1 beschrieben zu verfahren. 



   Beispiel5 :Zueinergiessfertigendirekt-positivengeschleiertenEmulsiondienachBeispiel1des deutschen Patentes 1049230 hergestellt wurde, wird   Cadmiumchlorid   in solcher Weise und Menge zugesetzt, dass die vergossene Emulsionsschicht 0, 4 g Cadmium pro g Silber enthält. Die Emulsion wird auf eine mit einer Barytschicht überzogene Papierunterlage vergossen, und das so erhaltene lichtempfindliche Papier wird   bildgemäss   hinter einem blauen und UV Licht absorbierenden Filter belichtet. Zur Herstellung der erstrebten Druckplatte ist weiter wie in Beispiel 1 beschrieben zu verfahren. 



   Beispiel6 :ZurHerstellungderAluminiumdruckformnachBeispiel1istesnochmöglichdieda-   bei verwendete wässerige Entwicklerlösung   durch folgende zu ersetzen : 
Natriumhydroxyd 10 g 
Natriumsulfit (wasserfrei) 120 g 
Natriumthiosulfat (wasserfrei) 4, 25 g 
Kaliumbromid 1 g 
Hydrochinon 10 g 
1-Phenyl-3-pyrazolidon 2 g 
Trinatriumsalz der   Äthylendiamintetraessigsäure   2 g 
Wasser auf 1000 cm 
 EMI5.4 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   7 :Beispiel S : Man verfährt wie in Beispiel 6, mit dem Unterschied jedoch, dass der   Entwicklerzu-   sammensetzung vor der Auffüllung mit Wasser bis auf 1000 cm3 noch 0,5 g Monoisoamylsäureorthophosphat zugesetzt wird. 



   Beispiel 9 : Man verfährt wie in Beispiel 6, mit dem Unterschied jedoch,   dass der Entwicklerzu-   
 EMI6.1 
 vor derumbromid zugesetzt wird. 



   Beispiel 11: Man verfährt wie in Beispiele, mit dem Unterschied jedoch, dass die betreffende 
 EMI6.2 
 Äthyleudianiintetraessigsäure enthält,Kaliumbromid 1 g
Hydrochinon 10 g
1-Phenyl-3-pyrazolidon 2 g   2, 2-Dimethyl-l, 3-propandiol 10   g
Leophene B. N. 2,   5 g  
Trinatriumsalz   der Äthylendiamintetraesstgsäure 2 g  
Wasser auf 1000   cm3     Beispiel 13 :   Eine lichtempfindliche   Chlo : si1beremulsionsschicht.   die auf eine mit einer Barytschicht überzogene Papierunterlage aufgebracht ist, und 0, 35 g Zink pro   m   Papier   enthält,   wird bildgemäss belichtet und dann in Anwesenheit einer Aluminiumfolie in einer wässerigen Entwicklerlösung nach Beispiel 1 entwickelt.

   Danach werden das lichtempfindliche Papier und die Aluminiumfolie zwischen zwei   Presswalzen   aus Gummi durch diese Lösung geleitet und dann voneinander getrennt. 



   Unmittelbar darauf wird die das gebildete Silberbild tragende Folie für etwa   30   Sekunden mit einem in einem lithographischen Präparat eingetauchten Wattebausch eingerieben, dessen Zusammensetzung in Beispiel 1 angegeben ist mit dem Unterschied jedoch, dass das 0,06 g Cetyltrimethylammoniumbromid durch 0,   06   g 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol zu ersetzen ist. 



   Beispiel14 :EinemiteinerBarytschichtbeschichtetePapierunterlagewirdmiteinercadmiumhaltigen Chlorjodsilberemulsionsschicht wie beschrieben In Beispiel 3 beschichtet und weiter behandelt wie beschrieben in Beispiel 1. Unmittelbar nach Entwicklung und Trennung der lichtempfindlichen Papierfolie von der Aluminiumfolie wird letztere bildtragende Folie für etwa 30 Sekunden mit einem in demselben lithographischen Präparat wie in Beispiel 1 eingetauchten Wattebausch eingerieben, mit dem Unterschied jedoch, dass noch   0, OS   g 1-Phenyl-5-mercaptotetrazol zugesetzt wird. 



   Beispiel 15 : Ein lichtempfindliches Material, hergestellt wie beschrieben in Beispiel   1,   wird bildgemäss belichtet und dann in einer Entwiclderlösung nach Beispiel 6 entwickelt, mit dem Unterschied jedoch, dass diese kein Trinatriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure enthält. Gleichzeitig wird eine Aluminiumfolie wie in Beispiel l beschrieben in eine Lösung der folgenden   Zusammensetzung getaucht :  
Natriumhydroxyd 10 g 
 EMI6.3 
 
Wasser auf 1000 ems Dann werden das entwickelte lichtempfindliche Material und die benetzte Aluminiumfolie zwischen 

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 zwei   Gummiwalzen : zusammengepresst und   darauf voneinander getrennt. Die das Silberbild tragende Aluminiumfolie wird weiter wie in Beispiel 1 behandelt. 



   Beispiel 16 : Ein lichtempfindliches Material, hergestellt wie in Beispiel 2 beschrieben, wird bildgemäss belichtet und in der Entwicklerzusammensetzung nach Beispiel 15 entwickelt. Gleichzeitig wird eine in Beispiel 1 beschriebene Aluminiumfolie in eine Lösung der folgenden Zusammensetzung getaucht :
Natriumhydroxyd 10 g   Natriumthiosulfat   (wasserfrei) 4, 25 g
Trinatriumsalz der Athylendiamintetraessigsäure 2 g
Wasser auf 1000   ems   
Daraufhin wird verfahren wie in Beispiel 15 beschrieben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Druckplatten aus zwei verschiedenen Metallen, wobei das Bildmetall aus Silber besteht, das auf photographischem Wege durch Anwendung   des Halogensilberdiffusionsüber-   tragungsverfahren auf das   Trägermetall   aufgebracht wird, wobei ein Trägermetall verwendet wird, das keine   Silberf llungs- oder   Reduktionskeime enthält, und das Trägermetall vor oder während der Bilderzeugung von jeder Oxydschicht befreit wird und aktiv an der Reduktion des   diffundierendenkomplexierten   Halogensilbers teilnimmt, dadurch gekennzeichnet,

   dass das Trägermetall aus Aluminium oder einer hauptsächlich aus Aluminium bestehenden Legierung besteht und dass das Trägermetall in Anwesenheit eines Halogensilberlösungsmittels und eines Cadmium- oder Zinksalzes als haftförderndes Mittel für das Silberbild auf das Aluminium mit der belichteten und mindestens teilweise entwickelten   Habgendlbero   emulsionsschicht in Berührung gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halogensilberentwicklerlösung einen aliphatischen Alkohol enthält.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ha1ogens1lberentwicklerlösung eine Komplexverbindung zum Verhindern der Wirkung von eventuell anwesenden Erdalkalimetallionen enthält.
AT35260A 1959-01-19 1960-01-18 Verfahren zur Herstellung von Druckformen AT217057B (de)

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