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Nähmaschine
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine mit schwingungsdämpfenden Mitteln zwischen Nähmaschinentischplatte und Nähmaschine, wobei eine Verschwenkung der Nähmaschine einschliesslich der Tischplatte in verschiedene Lagen möglich ist. Es ist bekannt, Nähmaschinen samt ihrer Tischplatte schwenkbar auszubilden und auf Säulen anzuordnen. Ferner ist bei Nähmaschinen eine wirksame Schwingungsdämpfung mittels Gummitellern bekannt geworden, die zwischen Nähmaschine und Gestell angeordnet sind. Bei kippbaren schnellaufenden Nähmaschinen war es jedoch bisher nicht möglich, eine wirksame Schwingungsdämpfung bei niedrigem Aufwand zu erhalten.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist die erfindungsgemässe Nähmaschine derart ausgebildet, dass ein oberer verschwenkbarer Säulenstumpf einen Tragrahmen aufweist, an dessen unterer Seite die Nähmaschine mittels eines die unteren Triebwerksteile umgebenden Gehäuses zur Verminderung von Vibrationen und Schallabstrahlung bzw. Schwingungsentstörung mit daran befestigtem Motor unter Zwischenschaltung von Gummitellern od. dgl. hängend befestigt ist und an dessen oberer Seite die Tischplatte leicht auswechselbar befestigt ist. Die erfindungsgemässe Nähmaschine hat vor allem den Vorteil, dass in allen Schwenklagen der Maschine keine störenden Schwingungen auf die Bedienungsperson über die Tischplatte oder den Boden übertragen werden. Der zu diesem Zwecke erforderliche Materialaufwand ist verhältnismässig gering.
Die durch die erfindungsgemässe Massnahme wirksame Schwingungsentstörung ist besonders dem Umstand zuzuschreiben, dass die Nähmaschine zusammen mit dem Gehäuse zur Verminderung von Vibrationen und dem Motor in hängender Lage unter Zwischenschaltung von Gummitellern angeordnet ist. Zweckmässig kann die Tischplatte mit einer Ausnehmung das Gehäuse mit Abstand umgeben. Dadurch wird eine Berührung der Platte mit den die Schwingungen und Vibrationen aufnehmenden Mitteln zur Gänze vermieden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann in der linken Seitenwand des Gehäuses eine Öffnung zum Spulenwechsel vorhanden sein. Dieser kann dadurch besonders rasch erfolgen, weil die leere Spule durch einen Griff durch die erwähnte Öffnung entfernt und eine neue Spule eingesetzt werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1, 2 und 3 eine Ansicht, eine Draufsicht und eine Seitenansicht der erfindungsgemäss ausgebildeten Nähmaschine, Fig. 4 ein entsprechendes Schaubild, Fig. 5 die Nähmaschine samt abgehobener Tischplatte schaubildlich und Fig. 6 eine Seitenansicht der gekippten Nähmaschine.
Wie aus den Figuren der Zeichnung entnommen werden kann, ist ein oberer verschwenkbarer Säulenstumpf 1 mit einem im Querschnitt U-förmigen Tragrahmen versehen, der aus den Traversen 2 und 3 sowie einem nichtbezeichneten Mittelstück gebildet ist. Gemäss Fig. 5 umgibt ein Gehäuse 4 die unteren Triebwerksteile der Nähmaschine, das zur Verminderung von Vibrationen und Schallabstrahlung bzw. zur Schwingungsentstörung dient. Der Antriebsmotor 5 für die Nähmaschine ist an einem Verlängerungsstück 7 des Gehäusebodens (Fig. 2) angeordnet, wobei Rippen 8 dieses Stück 7 mit dem Gehäuse 4 fest zusammenhalten. Das Gehäuse 4 ist unter Zwischenschaltung von aus den Fig. 1 - 3 ersichtlichen Gummitellern in hängender Lage am Tragrahmen 2,3 befestigt.
Hiezu sind gemäss Fig. 4 in den unteren Schenkeln des Tragrahmens 2,3 Löcher 13 für Befestigungsschrauben vorgesehen. In den oberen Schenkeln befinden sich Löcher 14, für den Eingriff von Befestigungsschrauben für eine Tischplatte 6 gemäss Fig. 5, die leicht abnehmbar ist und eine Ausnehmung aufweist, mit der sie das Gehäuse 4 umgibt. Im Gehäuse 4 ist in der linken Seitenwand gemäss Fig. 2 und 4 eine Öffnung 9 vorhanden, die zum raschen Spulenwechsel dient.
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