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Zusatzgerät für Handmixer
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zusatzgerät für Handmixer mit einem vom Handmixer gesondert ausgebildeten Ständer zur lösbaren Aufnahme des in Arbeitsstellung befindlichen Mixergehäuses, wobei derStänder aus einem auf Füssen gelagerten, etwa tafelförmigen Halter besteht, welcher mindestens eine
Ausnehmung zur Aufnahme des inArbeitsstellung beflndlichenMixergehäuses aufweist.
Neben den meist grösseren Mixeraggregaten, bei welchen das eigentliche Mixergehäuse mit Motor und Antriebswelle mit einer auf einem Sockel aufgebauten Trägersäule fest verbunden ist, gibt es auch noch Handmixer, bei denen während der verschiedenen Arbeitsvorgänge (Mixen, Kneten, Schlagen, Zer- kleinern usw. ) das Mixergehäuse mit Motor und Antriebswelle von der Bedienungsperson gehalten werden muss.
Die Vorteile der Handmixer liegen einerseits in der günstigeren Reinigungsmöglichkeit und anderseits in der Ungebundenheit hinsichtlich des für die verschiedenen Arbeitsvorgänge notwendigen Mixer- gefässes. Ein Nachteil der Handmixer ist es jedoch, dass die Bedienungsperson bei gewissen Arbeitsvorgängen, z. B. beim Schlagen, vielfach über eine längere Zeitdauer in Anspruch genommen Ist.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, zum Handmixer ein Zusatzgerät zu verwenden, welches im wesentlichen aus einem vom Handmixer gesondert ausgebildeten Ständer zur lösbaren Aufnahme des in Betriebsstellung befindlichen Mixergehäuses besteht. Bekanntgeworden sind im Zusammenhang damit beispielsweise solche Konstruktionen, bei denen-wie einleitend bereits erwähnt - der Ständer aus einem auf Füssen gelagerten, etwa tafelförmigen Halter besteht, welcher mindestens eine Ausnehmung zur Aufnahme des in Arbeitsstellung befindlichen Mixergehäuses aufweist.
Die Erfindung besteht, ausgehend von einer Konstruktion der vorstehend beschriebenen bekannten Art, darin, dass zum Zwecke der Erzielung eines sicheren Haltes des Mixergehäuses mindestens einer der Füsse des Halters als zusätzliche Auflage für das Mixergehäuse ausgebildet ist, wobei vorzugsweise, u. zw. zur weiteren Verbesserung des sicheren Haltes sowie zur Schonung des Mixergehäuses und zur Schwingungsdämpfung, an den Wandungen mindestens einer der Ausnehmungen Blattfedern und/oder eine Filzauflage vorgesehen sind.
Die technischen Vorteile der Erfindung gegenüber den bekannten Konstruktionen ergeben sich aus einer Betrachtung der Vorgänge, welche bei der zweckbedingten Benutzung eines Ständers für Handmixer in Erscheinung treten. Man darf dabei den Ständer nicht einfach als einen Träger für eine ruhende Last ansehen, sondern muss berücksichtigen, dass der Handmixer im Gebrauch eine andauernde schwingende Bewegung vollführt, die bei den bekannten Konstruktionen dazu führen kann, dass der Handmixer aus der vorbestimmten Lage kippt oder dass eine Lockerung des festen Sitzes des Handmixers an seinem Ständer eintritt.
Beim Gegenstand der Erfindung werden jedoch gerade die dynamischen Beanspruchungen folgerichtig berücksichtigt, u. zw. vor allem dadurch, dass mindestens einer der Füsse des Halters als zusätzliche Auflage für das Mixergehäuse ausgebildet ist. Auch die zusätzlichen, vorzugsweise anwendbaren Merkmale der Erfindung sichern dem Mixergehäuse einen besseren Halt beim Auftreten von dynamischen Beanspruchungen (Blattfedern, Filzauflage). Diese Merkmale dienen auch einer Verbesserung der Schwingungsdämpfung, was ebenfalls Im Hinblick auf die dynamischen Beanspruchungen von Bedeutung ist.
Zu diesen Vorteilen kommen noch wirtschaftliche Vorteile, die vor allem in der Einfachheit und Billigkeit der erfindungsgemässen Konstruktion liegen. Man muss dabei berücksichtigen, dass ein Handmixer vielfach deshalb grösseren Mixeraggregaten vorgezogen wird, weil ein derartiger Handmixer billiger ist. Ein Ständer für einen derartigen Handmixer darf nun aber die Gestehungskosten des Handmixers
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nicht wesentlich erhöhen, denn sonst könnte man sich von vornherein eines der zahlreichen grösseren und teureren Mixeraggregate anschaffen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf be- schränkt zu sein. Fig. 1 zeigt einen Ständer für einen Handmixer mit einem darin gelagerten Handmixer, u. zw. in einem Vertikalschnitt. Fig. 2 zeigt denselben Ständer, jedoch ohne Handmixer, in einer Ansicht von vorne.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Ständer für einen Handmixer besteht im wesentlichen aus einem tafelförmigen Halter 1, welcher auf drei Füssen 2,3, 4 gelagert ist. Im täfelförmigen Halter 1 sind zwei Ausnehmungen angeordnet. Die untere Ausnehmung 5 dient zur Aufnahme des Mixergehäuses 6. Die obere Ausnehmung 7 ist für die Lagerung des Haltegriffes 8 des Handmixers vorgesehen.
In der unteren Ausnehmung sind drei Blattfedern 9 angeordnet. Ausserdem sind sowohl die untere Ausnehmung 5 als auch die obere Ausnehmung 7 durch eine Filzauflage ausgekleidet. Diese Filzauflage ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Der mittlere Fuss 4 des Halters 1, welcher nach hinten verläuft, weist eine Aufbiegung 10 auf, welche zur Auflage des hinteren Teiles des Mixergehäuses 6 dient. Die beiden seitlichen Füsse 2,3 sind etwas nach vorne gebögen, um einkippen des Ständers nach vorne sicherer zu vermeiden. Alle drei Füsse 2, 3, 4 des Halters 1 sind mit Gummistöpseln versehen.