AT212314B - Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl-(2)-phenylmethanols - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl-(2)-phenylmethanols

Info

Publication number
AT212314B
AT212314B AT542658A AT542658A AT212314B AT 212314 B AT212314 B AT 212314B AT 542658 A AT542658 A AT 542658A AT 542658 A AT542658 A AT 542658A AT 212314 B AT212314 B AT 212314B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
threo
erythro
piperidyl
optically active
preparation
Prior art date
Application number
AT542658A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Michel Jacob
Nicole Marie Joseph
Original Assignee
Rhone Poulenc Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhone Poulenc Sa filed Critical Rhone Poulenc Sa
Application granted granted Critical
Publication of AT212314B publication Critical patent/AT212314B/de

Links

Landscapes

  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen, in   threo-oder erythro-Form,   als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden
Derivaten des Piperidyl-   (2) -phenylmethanols   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythroForm, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl- (2)-phenylmethanols und ihrer Additionssalze. 



   Die neuen Verbindungen entsprechen der allgemeinen Formel   I :   
 EMI1.1 
 in der Ar einen gegebenenfalls durch ein Halogenatom, einen niederen Alkyl-,   Alkyloxy- oder   Methylendioxyrest substituierten Phenylrest und R ein Wasserstoffatom oder einen niederen Alkyl- oder Acylrest bedeuten. Unter einem niederen Rest soll ein Rest mit   1 - 4   Kohlenstoffatomen verstanden sein. Diese Verbindungen besitzen zwei asymmetrische Kohlenstoffatome und können daher in zwei stereoisomeren Formen, threo und erythro, in racemischer Form oder in Form der optisch aktiven Verbindung vorliegen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass man eine in threo-oder erythro-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegende Verbindung der allgemeinen Formel II : 
 EMI1.2 
 in der Ar obige Bedeutung hat, benzyliert, gegebenenfalls so erhaltene, eine Hydroxylgruppe aufweisende Verbindungen in die 0-alkylierten oder 0-acylierten Derivate überführt und gegebenenfalls die basischen Verbindungen in Salze dieser Verbindungen umwandelt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Benzylierung kann beispielsweise durch Einwirkung eines   Benzy1halogenids   auf das entsprechende   Piperidyl- (2)-phenylmethanol durchgeführt   werden. Zur Verätherung verwendet man. zweckmässigerweise ein Alkylierungsmittel,   z. B.   ein Alkylsulfat, in Gegenwart von Natriumamid und zur Veresterung beispielsweise das Anhydrid einer Säure   R-COOH..   



   Die neuen Verbindungen besitzen interessante pharmakodynamische Eigenschaften. Sie sind insbesondere ausgezeichnete Analeptika. 



   Zum therapeutischen Gebrauch werden die racemischen oder optisch aktiven Verbindungen, vorzugsweise in Form der Base oder eines in üblicher Weise hergestellten nichttoxischen Salzes, beispielsweise des Hydrochlorids, Sulfats, Citrats, Tartrats oder Oxalats angewendet. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 



   Beispiel 1 : Zu einer Lösung von 28,6 g   eryihro-Phenyl-piperidyl- (Z)-methanoi   in 200   cm*   wasserfreiem Benzol setzt man unter Rühren 9,5 g Benzylchlorid zu und erhitzt 5 1/2 Stunden unter Rückfluss. Nach Abkühlen und Filtrieren wäscht man die Benzollösung dreimal mit je 50   cms   Wasser, trocknet über wasserfreiem Natriumsulfat und verdampft das Lösungsmittel auf dem Wasserbad unter einem Druck 
 EMI2.1 
 l-benzylpiperidyl- (2)-methanol95% Butanon und   50/0   Isopropanol umkristallisiert, abgesaugt, mit Äther gewaschen und getrocknet. Man erhält so 3, 17 g   Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-methanolhydrochlorid   vom F. =   2220C.   
 EMI2.2 
 in Gegenwart von 40 g zuvor hydriertem Adams-Platin.

   Man filtriert den Katalysator ab und verdampft die Essigsäure im Vakuum durch Erhitzen auf dem Wasserbad. Den Verdampfungsrückstand nimmt man in 7 I Wasser auf und macht alkalisch, indem man nach und nach 2   l   Natronlauge (d = 1, 33) unter Rühren und Aussenkühlung zusetzt. Man saugt den gebildeten Niederschlag ab und wäscht ihn reichlich mit Wasser. Nach Trocknen erhält man 781 g einer Base vom F. =   1380C.   Man reinigt diese Base durch Überführen in das Hydrochlorid durch Einwirkung einer äthanolischen Salzsäurelösung auf die in Äthanol gelöste Base. Das so erhaltene Hydrochlorid schmilzt bei 195-2000C. 



   Durch Umkristallisieren aus einem Gemisch Alkohol/Äther schmilzt die Substanz bei   202-203 C.   



  Die aus diesem Hydrochlorid hergestellte Base schmilzt bei 141-1420C.. 
 EMI2.3 
 absolutem Äthanol, 24 Stunden zum Sieden. Nach Verdampfen des Lösungsmittels nimmt man den Rückstand in 0,8 1 siedendem Benzol auf. Nach Filtrieren, Waschen mit Wasser, Eindampfen der Benzolphase zur Trockne wird der Rückstand aus 150 ems Cyclohexan umkristallisiert. Man erhält so 39,6 g threo-   -4-Methoxyphenyl-l'-benzylpiperidyl- (2')-methanol   vom F.   =94, 5-95, 5 C.   Durch Zugabe einer Salzsäurelösung in Äther zu der Cyclohexanlösung der Base erhält man das Hydrochlorid, das, aus Wasser umkristallisiert, in hydratisierter Form kristallisiert und bei 94 - 960C schmilzt. 
 EMI2.4 
 dendem Benzol trennt man durch Filtrieren 9 g Niederschlag ab, der in Wasser gelöst, alkalisch gemacht und mit Chloroform extrahiert wird.

   Durch Eindampfen der getrockneten Chloroformphase zur Trockne erhält man 4, 2 g threo-3,4-Methylendioxyphenyl-1'-benzylpiperidyl-(2')-methanol, das, aus Hexan umkristallisiert, bei   950C   schmilzt. Das Hydrochlorid schmilzt, umkristallisiert aus Wasser, bei 218 bis   219 C.   



   Beispiel 4 : Man erhitzt 6 g threo-4-Äthoxyphenyl-piperidyl-(2')-methanol vom F. =157-158 C, 4,3 g Kaliumjodid und 3,2 g Benzylchlorid in 150   cm* Äthanol.   Nach Verdampfen des Lösungsmittels und Aufnahmen des Rückstandes in 80 cm Benzol trennt man 9,8 g Niederschlag ab, der, in Wasser gelöst, alkalisch gemacht, mit Chloroform extrahiert und zur Trockne eingedampft wird. Man erhält so 5,4 g threo-4-Äthoxyphenyl-1'-benzylpiperidyl-(2')-methanol.

   Das durch Auflösen von 5,4 g der Base in 18   cm*   n-Salzsäure in der Siedehitze erhaltene Hydrochlorid liefert ein hydratisiertes Produkt, das, 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 - 730Cchlorid F. = 190 C),   10, 6   g Kaliumjodid und 8 g Benzylchlorid in 250   cm* Äthanol   24 Stunden zum Sieden, verdampft dann das Lösungsmittel, nimmt den Rückstand in 300 cm'Benzol auf und saugt 30 g Niederschlag ab. Dieser liefert, nach Auflösen in Wasser, Alkalischmachen, Extrahieren mit Chloroform und Eindampfen zur Trockne 17 g erythro-3, 4-Methylendioxyphenyl-1'-benzylpiperidyl-(2')-methanol. Das durch Zugabe einer Salzsäurelösung in Äther zu der Lösung der Base in Äther erhaltene Hydrochlorid schmilzt, nach Umkristallisieren aus Wasser, bei 227 - 228 C. 



   Das als Ausgangssubstanz verwendete erythro-3',4'-Methylendioxyphenyl-piperidyl-(2)-methanol wird wie folgt hergestellt :
Man hydriert katalytisch inGegenwart vonAdams-Platin 31, 6 g 3', 4'-Methylendioxyphenyl-pyridyl-   - (2)-methanol   vom F. =   70 - 71 Oc   (Pikrat F. =   158 - 1590C), gelöst   in 950   cm* Essigsäure   bei gewöhnlischem Druck und gewöhnlicher Temperatur. Nach Abfiltrieren des Katalysators, Verdampfen des Lö- 
 EMI3.1 
 Gemisches der erythro-und threo-Form vom F. =   134-135 C.'   [Die Hydrierung des   2- (3', 4'-Methylendioxybenzoyl)-pyridins   vom F. =   1390C   (Pikrat F. = 177 bis 
 EMI3.2 
 werden-3',4'-Methylendioxyphenyl-piperidyl-(2)-methanolhydrochlorid fällt aus.

   Man trennt durch Filtrieren 28,5 g dieses Hydrochlorids vom F. = 1900C ab. Die entsprechende Base schmilzt bei 234-2350C. 



   Beispiel 6 : Man erhitzt ein Gemisch von 100 g threo-Phenyl-piperidyl-(2)-methanol vom   F. =     = 173 C   und 35 g Benzylchlorid in 11 wasserfreiem Benzol 6 Stunden zum Sieden. Nach Abkühlen filtriert man den Niederschlag ab. Dann wäscht man das   Benzo1filtrat   mit Wasser, trocknet über Natriumsulfat, dampft zur Trockne ein und erhält so 57 g threo-Phenyl-1-benzylpiperidyl-(2)-methanol, das, nach Umkristallisieren aus Hexan, bei   91 - 920C   schmilzt. Das Hydrochlorid schmilzt bei   1880C.   



      Be isp ïel 7 :   Man erhitzt eine Lösung von 22 g threo-4-Chlorphenyl-piperidyl- (2')-methanol vom F. =   155 C,   500 mg Kaliumjodid und 7,5 g Benzylchlorid in 300 cm* absolutem Alkohol 24 Stunden zum Sieden, dampft das Lösungsmittel ab und behandelt den Rückstand mit 100 cm* Benzol. Das Produkt löst sich. Man versetzt mit 100   cm* Petroläther   und lässt kristallisieren. Nach Filtrieren und Eindampfen des Filtrats erhält man   14,   5 g threo-4-Chlorphenyl-1'-benzylpiperidyl-(2')-methanol, das aus Petrol- äther umkristallisiert werden kann. Die Base schmilzt bei 100-101 C, das. Hydrochlorid bei   2300C.   
 EMI3.3 
 extrahiert mit Chloroform, wäscht mit Wasser, trocknet über Kaliumcarbonat und dampft zur Trockne ein.

   Man erhält so 14, 1 g erythro-3',4'-Dimethoxyphenyl-1-benzyl-piperidyl-(2)-methanol. Das durch Zugabe der theoretischen Menge einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther zu der ätherischen Lösung der Base erhaltene Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus einem Gemisch von 2 Teilen Äthanol mit 5 Teilen Äther bei 191-1920C. 
 EMI3.4 
 bernitratlösung zu und belässt das Gemisch dreiviertel Stunden auf dem Wasserbad. Nach Abfiltrieren vom Silberchlorid macht man das Filtrat alkalisch und erhält nach Extraktion mit Chloroform und Eindampfen des Chloroformextrakts zur Trockne 20 g threo-3',   4'-Dimethoxyphenyl-piperidyl- (2)-methanol,   das nach dem Umkristallisieren aus Isopropyläther bei 149 - 1500C schmilzt. 
 EMI3.5 
 Chloroform extrahiert wird.

   Aus dem mit Wasser gewaschenen, über Kaliumcarbonat getrockneten und zur Trockne eingedampften Extrakt erhält man 8,4 g threo-3',   4'-Dimethoxyphenyl-1-benzylpiperidyl-   - (2)-methanol, dessen durch Zugabe der theoretischen Menge einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther zu der ätherischen Lösung der Base erhaltenes Hydrochlorid nach dem Umkristallisieren aus einem Gemisch Äthanol/Äther (1 : 2) bei   114 - 1160C   schmilzt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
8Salzsäureextrakt wird mit Äther gewaschen, mit   lOn-Natronlauge   alkalisch gemacht und danach mit Äther und schliesslich mit Chloroform extrahiert.

   Man vereinigt die ätherischen und Chloroform-Lösun-   gen, dampft zur Trockne ein, nimmt in 500 cm Äthanol auf, säuert mit 250 ems einer 17% igen Lösung (Gewicht/Volumen) von Chlorwasserstoff in Äther an und fügt 750 cm Äther zu. Nach dem Abfiltrieren   lassen sich 83 g des   rohen3', 4'-Dimethoxyphenyl-pyridyl- (2)-methanolhydrochloridvomF. =159 bis  
1610C abtrennen.'
Man hydriert katalytisch in Gegenwart von Adams-Platin die aus 70 g des rohen Hydrochlorids frei- gesetzte Base in Lösung in 700   cms   Essigsäure bei gewöhnlichem Druck und gewöhnlicher Temperatur. 



   Nach Abfiltrieren vom Katalysator, Verdampfen des Lösungsmittels, Aufnehmen des Rückstands in Was- ser, Alkalischmachen, Extrahieren mit Chloroform und Eindampfen des Chloroformextrakts zur Trockne erhält man 60 g eines rohen Gemischs aus   erythro- und threo-3', 4' -Dimethoxyphenyl-piperidyl- (2) -me-   thanol. 



   Die Lösung dieses Basengemisches in 300 ems Äthanol wird mit 50   cms   einer   17% eigen   Lösung (Ge- wicht/Volumen) von Chlorwasserstoff in Äther angesäuert und mit 200 cms Äther versetzt. Das wenig lösliche erythro-3',4'-Dimethoxyphenyl-piperidyl-(2)-methanolhydrochlorid fällt aus. Nach dem Ab- filtrieren erhält man 44g dieses Hydrochlorids, das nach dem Umkristallisieren aus einem   Äthanol/Äther-  
Gemisch (3 : 2) bei   204 - 2050C   schmilzt. 



   Durch Alkalischmachen der wässerigen Lösung von 15 g des Hydrochlorids (F. = 204-2050C) und
Extraktion mit Chloroform erhält man, nach dem Eindampfen zur Trockne, 13 g   erythro-3', 4'-Di-     methoxyphenyl-piperidyl- (2)-methanol   vom F. = 113-1150C. 



   Beispiel 10 : Man erhitzt ein Gemisch   aus 193gthreo-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-methanol   vom F. =   91 C   und 29,5 g Natriumamid in 3,75   l   wasserfreiem Benzol 4 Stunden zum Sieden unter
Rückfluss. Nach allmählicher, innerhalb von 30 Minuten durchgeführter Zugabe einer Lösung von 180 g p-Toluolsulfonsäureäthylester in 150   cm*   wasserfreiem Benzol setzt man das Sieden noch 3 Stunden fort. Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird mit Wasser gewaschen und bei einer Temperatur von   500C   mit verdünnter Salzsäure extrahiert (fünfmal je 100 cm 0,5 n-Säure). Das hydratisierte Hydrochlorid des threo-Phenyl-1-benzylpiperidyl-(2)-äthoxy-methans fällt aus den zur Extraktion verwendeten verdünnten sauren Lösungen aus.

   Nach Filtrieren und Trocknen erhält man 179 g des Produkts, das nach dem Umkristallisieren aus Methyläthylketon zwischen 110 und 1200C schmilzt. 



    Beispiel 11 : Man erhitzt ein Gemisch aus 36 g threo-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-methanol und 5,5 g Natriumamid in 550 cm wasserfreiem Benzol 3 Stunden unter Rühren zum Sieden unter Rück-   fluss und gibt dann allmählich unter ständigem Rühren eine Lösung von 26 g Di-n-propylsulfat in 50   cm*   wasserfreiem Benzol zu. Man setzt das Sieden noch 3 1/2 Stunden fort. 



   Man lässt abkühlen, wäscht dreimal mit je 100 cm'S Wasser und extrahiert die Benzollösung auf viermal mit 500   cms   0,5 n-Salzsäure.   Das. threo-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-n-propoxy-methanhydro-   chlorid kristallisiert nach und nach aus den wässerigen Extraktionslösungen aus. Man erhält 38,8 g eines Produkts vom F. =   95-110 C.   Nach dem Umkristallisieren aus Wasser in Gegenwart von Entfärbungskohle schmilzt es bei   111 - 1150C   und enthält nach der Analyse 1, 5 Mol Wasser im Molekül. 



   Beispiel 12 : Man erhitzt ein Gemisch aus 4, 3 g Natriumamid und 28 g threo-Phenyl-1-benzyl-   piperidyl- (2) -methanol   in 550   cms   wasserfreiem Benzol 2 1/4 Stunden unter Rühren zum Sieden unter Rückfluss und gibt dann allmählich unter ständigem Rühren eine Lösung von 25 g Di-n-butylsulfat in 75 ems Benzol zu. Man setzt das Erhitzen noch 3 1/2 Stunden fort. 



   Man lässt abkühlen, wäscht das Reaktionsgemisch dreimal mit je 100 ems Wasser und nimmt die Benzolschicht mit 400   cms   0,5 n-Salzsäure auf. Das hydratisierte   threo-Phenyl-1-benzylpiperidyl-     - (2)-n-butoxymethan-hydrochlorid   fällt aus. Man erhält 27,6 g Produkt vom F. =   80-90 C.   Nach dem Umkristallisieren von 4,8 g Substanz aus 20 cm'Wasser erhält man 3,9 g Substanz vom F. = 91-94 C, die nach der Analyse mit   l,   5 Molekülen Wasser im Molekül kristallisiert. 



    Beispiel 13 : Man erhitzt 21 g erythro-Phenyl-1-benzylpiperidyl-(2)-methanol vom Kp =185 bis 190 C (Hydrochlorid F. = 222 C) in Gegenwart von 3,6 g Natriumamid in 550 cm* Benzol 3 Stunden   zum Sieden. Nach Zugabe einer Lösung von 15,0 g p-Toluolsulfonsäureäthylester in 30   cms   Benzol setzt man das Sieden noch 5 Stunden fort. Die organische Schicht wird mit Wasser gewaschen und sechsmal 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 man, nach Waschen mit Wasser, Trocknen über Kaliumcarbonat, Abfiltrieren und Eindampfen zur Trockne 12 g eines Öls.

   Durch Zugabe der theoretischen Menge einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther zu der Lösung dieses Öls in Heptan erhält man 12,7 g   erythro-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-äthoxymethan-   - hydrochlorid, das nach dem Umkristallisieren aus Essigsäureäthylester bei 164 - 1650C schmilzt. 



   Beispiel 14 : Man löst 16, 2 g   threo-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-methanol vom F.   =   920C   in 30 cmss Essigsäureanhydrid und lässt über Nacht stehen. Man nimmt die gebildete Suspension unter   Küh-   len und Rühren in 100   cms   Wasser auf, macht mit Natronlauge (d = 1,33) alkalisch und extrahiert auf viermal mit 400   cms   Chloroform.

   Nach dem Waschen dieses Extrakts mit Wasser und Trocknen verdampft man das Chloroform und erhält 18,3 g eines festen, farblosen Rückstands vom F. =   1050C.   Durch Lösen dieser Base in 100   cm*   Isopropanol und Zugabe von 16 ems einer   15% gen   Lösung   (Gewicht/Volumen)   von wasserfreiem Chlorwasserstoff in Äther erhält man nach Zugabe von 250 cd wasserfreiem Äther und Abfiltrieren 19, 2 g (Ausbeute 921o)   threo-Phenyl-l-benzylpiperidyl- (2)-acetoxymethan-hydrochlorid   vom F. = 2000C. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo-oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch   aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten desPiperidyl- (2)-phenylmethanols   der allgemeinen Formel I : 
 EMI5.2 
 in der Ar einen gegebenenfalls durch ein Halogenatom, einen niederenAlkyl-, einen niederen Alkyloxyoder einen Methylendioxyrest substituierten Phenylrest und R ein Wasserstoffatom oder einen nicht mehr als 4 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkyl- oder Acylrest bedeuten, sowie von deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine in threo-oder erythro-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegende Verbindung der allgemeinen Formel II :

   
 EMI5.3 
 in der Ar obige Bedeutung hat, benzyliert, gegebenenfalls so erhaltene, Hydroxylgruppen aufweisende Verbindungen in die 0-alkylierten oder 0-acylierten Derivate überführt und gegebenenfalls die basischen Verbindungen in Salze dieser Verbindungen umwandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung in threo-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegender Derivate der Formel I, wobei R ein Wasserstoffatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man das entsprechende Derivat der Formel : EMI5.4 benzyliert. <Desc/Clms Page number 6>
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung in threo-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegender Derivate der Formel I, wobei R einen Alkylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man das entsprechende Derivat der Formel : EMI6.1 benzyliert und dann alkyliert.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung in erythro-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegender Derivate der Formel I, wobei R ein Wasserstoffatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man das entsprechende Derivat der Formel : EMI6.2 EMI6.3 benzyliert.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung in erythro-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegender Derivate der Formel I, wobei R einen Alkylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Derivat der allgemeinen Formel : EMI6.4 benzyliert und dann alkyliert.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung in threo-oder erythro-, racemischer oder optisch aktiver Form vorliegender Verbindungen der Formel I, wobei R einen Acylrest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Derivat der allgemeinen Formel : EMI6.5 benzyliert und dann acyliert.
AT542658A 1957-08-01 1958-07-31 Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl-(2)-phenylmethanols AT212314B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR212314T 1957-08-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212314B true AT212314B (de) 1960-12-12

Family

ID=29595397

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT542658A AT212314B (de) 1957-08-01 1958-07-31 Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl-(2)-phenylmethanols

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212314B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1138779B (de) Verfahren zur Herstellung von in der Aminogruppe substituierten 10-(Aminoalkyl)-trifluormethyl-phenthiazinderivaten.
DE1111642B (de) Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Diphenylmethan-Derivaten mit Herz- und Kreislaufwirksamkeit
DE1294391B (de) Basisch substituierte 1, 4-Benzodioxanderivate und deren pharma-kologisch nicht giftige Salze und Verfahren zu deren Herstellung
CH622768A5 (de)
AT212314B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, in threo- oder erythro-Form, als Racemat oder als optisch aktive Verbindungen vorliegenden Derivaten des Piperidyl-(2)-phenylmethanols
DE934651C (de) Verfahren zur Herstellung von tetrasubstituierten Diaminoalkanen
EP0004260B1 (de) Substituierte Chinolizidin- und Indolizidinmethanolderivate, Verfahren zur Herstellung derselben und Arzneimittel, welche diese enthalten
CH441291A (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Aminen
CH460773A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 3-(3-Hydroxyphenyl)-1-phenacyl-piperidinen
AT256816B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten 1-Phenyl-2-aminoalkanolen und deren Säureadditionssalzen
EP0000013A1 (de) 4-Phenyl-8-amino-tetrahydroisochinoline, diese enthaltende pharmazeutische Präparate und Verfahren zur Herstellung dieser Präparate
CH369759A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkylpiperidin-a-carbonsäureaniliden
AT338242B (de) Verfahren zur herstellung neuer racemischer und optisch aktiver 1-hydroxyphenyl-2-(3&#39;,4&#39;-dimethoxyphenathyl)aminoathanole-(1)
AT218521B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des Piperidins und Tetrahydropyridins
AT294072B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzofuranderivaten und ihren Salzen
DE1595903C (de) 1-Substituierte 2,6-Dimethyl-4-phenylpiperazine
AT228211B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazinderivaten, sowie von Säureadditionssalzen und quartären Salzen dieser Phenothiazinderivate
AT235280B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Indolderivate
AT201580B (de) Verfahren zur Herstellung neuer, sekundärer Amine
AT237599B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminen, sowie deren Säureadditionssalzen
AT258280B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzofuranderivaten und ihren Salzen
AT213883B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Phenyl-3-pyrrolidinol-Verbindungen
AT260920B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzofuranderivaten und ihren Salzen
AT266075B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Sulfonaniliden und deren Säureadditions- und Metallsalzen
DE1620206C (de) N-Cyclopropylmethyl-6,14-endo-äthanotetrahydronororipavine und ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen