AT208411B - Schaltung für Fernsprechvermittlungseinrichtungen mit Relaiswählern - Google Patents

Schaltung für Fernsprechvermittlungseinrichtungen mit Relaiswählern

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AT208411B
AT208411B AT62759A AT62759A AT208411B AT 208411 B AT208411 B AT 208411B AT 62759 A AT62759 A AT 62759A AT 62759 A AT62759 A AT 62759A AT 208411 B AT208411 B AT 208411B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
subscriber
circuit
subscriber station
connection
Prior art date
Application number
AT62759A
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English (en)
Inventor
Richard Ing Makovec
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


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    Schaltung für Fernsprechvermittlungseinrichtungen mit Relaiswählern   
Der Aufbau von   Femsprechvermittlungseinrichtungen   mit   Relaiswählem   ist in der Regel so getroffen, dass je Vermittlungseinrichtung mehrere Verbindungssätze vorgesehen sind, über die die Verbindung zwischen dem anrufenden und dem   angerufenen   Teilnehmer hergestellt wird. Jeder Verbindungssatz ist mit Koppelrelais versehen, die den einzelnen Teilnehmern zugeordnet sind. Bei den bekannten Vermittlungseinrichtungen sind jedem Teilnehmer je zwei Koppelrelais zugeordnet, nämlich eines für ankommende und eines für abgehende Gesprächsverbindungen. Der Aufwand an Koppelrelais je Teilnehmer beträgt also zwei Stück mal der Anzahl der Verbindungssätze. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltung für Fernsprechvermittlungseinrichtungen mit mehreren Verbindungssätzen mit   Relaiswäh1ern,   bei der mit einer geringeren Anzahl von Koppelrelais je Teilnehmer das Auslangen gefunden wird, was bei Vermittlungseinrichtungen in Anlagen mit vielen Teilnehmern eine ins Gewicht fallende Einsparung bedeutet.

   Die erfindungsgemässe Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Anschaltung eines Teilnehmers an den Verbindungssatz sowohl bei abgehenden als auch bei ankommenden Gesprächsverbindungen den Verbindungssätzen je Teilnehmer je ein Koppelrelais zugeordnet ist, dessen Kontakte sowohl in den   Sprechadem   für den abgehenden Gesprächsverkehr als auch in den Sprechadern für den ankommenden Gesprächsverkehr sowie auch in den   Prüfadern   liegen, und zur Anschaltung des Teilnehmers an den entsprechenden Gesprächsverbindungsweg für jeden Teilnehmer selbst je ein Umschalterelais vorgesehen ist. 



   Der Aufwand an Koppelrelais je Teilnehmer beträgt bei der   erfindungsgemässen   Fernsprech-   vermittlungseinrichtung   also ein Stück je Verbindungssatz und zusätzlich ein Umschalterelais an der Teilnehmerstelle. Bei einer Anlage mit zehn Verbindungssätzen beträgt die Einsparung an Relais gegen- über den bekannten Einrichtungen je Teilnehmer neun Stück, und die Gesamteinsparung beispielsweise bei 100 Teilnehmern also 900 Stück. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt die zur Herstellung der Sprechverbindung zwischen zwei Teilnehmerstellen TN I und TN II dienenden Schaltelemente, soweit sie für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Von der Vermittlungseinrichtung VE, die im Schaltbild durch eine strichpunktierte Linie von den   Teilnehmerschaltungen   getrennt ist, ist ausser den Verbindungsleitungen nur ein einziger Verbindungssatz VS dargestellt. 



   Jeder Verbindungssatz besitzt so viele Koppelrelais als Teilnehmer vorhanden sind, von denen jedes je einem Teilnehmer zugeordnet ist. In der Zeichnung sind die Koppelrelais des Verbindungssatzes VS selbst nicht dargestellt, sondern nur deren Kontakte   kiwi,     kI !... k4   und   M... kIIs   der den Teil- 
 EMI1.1 
 jeder Teilnehmerstelle TN I bzw. TN II ist durch Umschaltekontakte   ugli,   uI2 bzw. UII1, UII2 eines jeder einzelnen Teilnehmerstelle zugeordneten Umschalterelais U I bzw. U II an zwei getrennte Sprechademgruppen (aI', bI' bzw. aI", bI für die Teilnehmerstelle TN I bzw. aII', bII' bzw. aII", bII" für die Teilnehmerstelle TN   H)   umschaltbar. Die mit einem Strich indizierten Sprechadempaare   (z.

   B. aI', bI ; aII', bll')   aller Teilnehmerstellen sind über Kontakte kI1,   klz ; kll , kllz   der zugehörigen Koppelrelais mit einem gemeinsamen Sprechadernpaar a',   b'verbunden   und dienen als Verbindungsweg im abgehenden Gesprächsverkehr der zugeordneten Teilnehmerstellen. Das Sprechadern- 

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 EMI2.1 
 zeichnet. Die Ausgänge aller Verbindungssätze sind an ein weiteres gemeinsames Sprechadernpaar a", b" geschaltet. An diesem Sprechadernpaar a",   b"liegen über   Kontakte   Mg,   kI4 bzw.   kills,     kiwi4   der Koppelrelais die für den ankommenden Gesprächsverkehr der zugeordneten Teilnehmerstellen vorgesehenen. mit zwei Strichen indizierten Sprechadernpaare (z.

   B. al",   bI"oder all", bl")   aller Teilnehmerstellen. 



   In den Teilnehmerschaltungen sind in den Prüfadern cl bzw.   dl   die Wicklungen (R I', T I bzw. 
 EMI2.2 
 
Wicklung R I" bzw. R II"eines Teilnehmerrelais dargestellt, in deren Speisestromkreis auch eine Wick- lung U   I"bzw.   U II"des Umschalterelais eingeschaltet ist. Mit   tIl   und   tiz   bzw.   tlli   und tII2 sind jene Kontakte der Teilnehmerrelais T I bzw. T Il bezeichnet, die zur Anschaltung der Wicklungen R I" und   UI"bzw. R II"und U II"an dieSprechadem   der zugehörigen Teilnehmerstellen im abgefallenen Zustand und zur leitenden Durchschaltung der Sprechadern im angezogenen Zustand dienen. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Schaltung ist im folgenden am Beispiel des Aufbaues einer
Gesprächsverbindung von der Teilnehmerstelle TN I zur Teilnehmerstelle TN II erläutert : Beim Abheben des Handapparates an der Teilnehmerstelle TN I wird der Speisestromkreis der Wick- lungen U I"und R I" geschlossen und die Umschaltekontakte   uI,   und   uI, werden   in die strichliert ange- deutete Lage umgelegt. Auf nicht näher dargestellte Weise wird in einem freien Verbindungssatz VS das der Teilnehmerstelle TN I zugeordnete Kopplungsrelais zum Ansprechen gebracht, dessen Kontakte kl und kI2 die Sprechadern aI' und bI' über die Verbindungsadern a'und b'an den Eingang E des Ver- bindungssatzes VS schalten.

   Auf nicht näher dargestellte Weise wird hiebei die durch den Kontakt kIs geschlossene Prüfader cl in dem Verbindungssatz VS an Erde gelegt. Hierauf spricht in der Prüfader cl das Teilnehmerrelais T I an und trennt mit seinen Kontakten   tl1   und   tlz   die Wicklungen U I"und R I" von den Sprechadern al bzw. bI und schaltet dafür die Teilnehmerstelle TN I an den Eingang E des
Verbindungssatzes VS. Die Kontakte   uIl   und   uI2   behalten auch nach Abtrennung der Wicklung   UI'von'   der Sprechader ihre strichliert eingezeichnete Lage bei, da in der Prüfader cl nunmehr die Wicklung U I' nach Öffnen ihres Überbrückungskontaktes uIs eingeschaltet ist.

   Nunmehr kann an der Teilnehmer- stelle TN I mit der Wahl begonnen werden, wobei das der gewählten Teilnehmerstelle TN II zugeordnete
Kopplungsrelais zum Ansprechen gebracht wird, das daraufhin mit seinen Kontakten kIll, kllz,   kllg   und kIl4 die Sprechadernverbindung zwischen der Teilnehmerstelle TN II und dem Verbindungssatz VS und mit seinem Kontakt   klls   die entsprechende   Prüfadernverbiridung   herstellt. 

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Claims (1)

  1. In der Prüfader cH der Teilnehmerstelle TN II spricht das Teilnehmerrelais T II an, wobei zugleich vom Verbindungssatz VS die Teilnehmerstelle TN II gegen eine weitere Belegung gesperrt wird. Das Umschalterelais U II der Teilnehmerstelle TN II kann jedoch nicht ansprechen, da seine in der Prüf- ader eil liegende Wicklung UII'durch den Kontakt UII3 überbrückt ist. Daher bleiben auch die Kon- EMI2.3 inPATENTANSPRÜCHE : 1.
    Schaltung für Femsprechvermittlungseinrichtungen mit mehreren Verbindungssätzen mit Relaiswählern, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anschaltung eines Teilnehmers an den Verbindungssatz sowohl bei abgehenden als auch bei ankommenden Gesprächsverbindungen den Verbindungssätzen je Teilnehmer (TN I, TN II) je ein Koppelrelais zugeordnet ist, dessen Kontakte (kI1 ... kI5, kII1 ... kII5) EMI2.4 verbindungsweg für jeden Teilnehmer (TNI, TNII) selbst je ein Umschalterelais (U I, U II) vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschalterelais jeder Teilnehmerstelle zwei Wicklungen aufweist, deren eine (U I"bzw. U II") in einen bei Abheben des Handapparates zustandekommenden Stromkreis und deren andere (U I', U II') in den Prüfstromkreis eingeschaltet ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Prüfstromkreis eingeschalteten Wicklung (U I'bzw. U n') des Umschalterelais ein Ruhekontakt (uIs bzw. uIIs) des Umschalterelais parallelgeschaltet ist.
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