AT206476B - Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlagerungsempfängern - Google Patents

Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlagerungsempfängern

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AT206476B
AT206476B AT575658A AT575658A AT206476B AT 206476 B AT206476 B AT 206476B AT 575658 A AT575658 A AT 575658A AT 575658 A AT575658 A AT 575658A AT 206476 B AT206476 B AT 206476B
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suppression
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Jiri Kouba
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Tesla Np
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlagerungsempfängern 
Der Erfindungsgegenstand ist eine Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlage-   rungs empfängern.    



   Durch die bisher bekannten Schaltungen zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlagerungs-   empfängern   wird eine genügende Unterdrückung der Spiegelfrequenzen nicht gesichert, was sich insbesondere in dem Mittel- und Hochfrequenzband sehr ungünstig auswirkt. 



   So hat z. B. die Unterteilung des Mittelfrequenzbandes in zwei Teilbereiche, wobei in dem Wege des von der Antenne kommenden Signals ein Sperrfilter für Spiegelfrequenzen des gegebenen Frequenz-   teilbereiches geschaltet ist, eine beträchtliche Erhöhung der Produktionskosten   sowie auch eine komplizierte Bedienung des Empfängers zur Folge. 



   Wird dagegen der Gütefaktor des Empfängereingangskreises erhöht (z.   B.   durch Qualitätsverbesserung der benützten Bestandteile oder durch Einführen der positiven Rückkopplung), so ist die Erhöhung des Verhältnisses von Haupt-zu Spiegelfrequenzsignal nur unbedeutend und sogar diese kleine Erhöhung wird nur durch Erhöhung der Produktionskosten oder durch Einführung der positiven Rückkopplung erzielt. Dabei ist zu beachten, dass bei einer serienmässigen Produktion die Erzielung eines konstanten Pegels der positiven Rückkopplung nur schwierig zu erreichen ist und daneben die positive Rückkopplung auch von der AVCSpannung abhängig ist. 



   Die beiden eben erwähnten Beispiele der bisherigen Lösung des Problems der   Spiegelfrequenzunter-   drückung setzen ausserdem einen besonders genauen Gleichlauf voraus und haben eine Verschlechterung der Übertragungscharakteristik des Empfängers zur Folge. 



   Die eben geschilderten Nachteile werden durch die erfindungsgemässe Schaltung beseitigt. Diese Schaltung dient zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in Überlagerungsempfängern mit aperiodischen und abgestimmten Eingangskreisen, die miteinander durch kapazitive Kopplung verbunden sind. 



   Die erfindungsgemässe Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Kopplung veränderlich ist und dass ihre Betätigung mit dem   Abstimmelement   des abgestimmten Kreises verknüpft ist. 



   Dabei ist der Regelverlauf dieses veränderlichen Kopplungsgliedes derart gewählt, dass die resultierende Übertragung des Signals von dem aperiodischen in den abgestimmten Kreis für den gegebenen Abstimmungsbereich den grössten Wert erreicht, wobei zugleich die Übertragung der Spiegelfrequenzen ein Minimum durchläuft. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung in den Fig.   1 - 4   beschrieben. 



   Das prinzipielle Schema der erfindungsgemässen Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen, bei der als veränderliches Kopplungsglied ein Kondensator C benützt wird, ist in Fig. 1 veranschaulicht. 



  Das äquivalente Schema des betreffenden Stromkreises ist aus Fig. 2 ersichtlich. 



   Die Grösse der Kapazität C ist durch folgende Formel gegeben : 
 EMI1.1 
 
Der Kondenstor C ist mit dem Abstimmkondensator, z.B. mechanisch, gekoppelt (in Fig. 1 ist der Abstimmkondensator gestrichelt gezeichnet). Da kein Pol des Kondensators C am Nullpotentialliegt, ist sein Momentanwert und deswegen auch die Übertragungscharakteristik von den streukapazitäten abhän- 

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Ausserdem wäre die Kapazität dieses Kondensators in den meisten Fällen sehr klein. Darum wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, den Kondensator C durch ein T-Glied zu ersetzen, das dieselben charakteristischen Übertragungswerte aufweist wie der Kondensator. Das T-Glied besteht, wie in Fig. 3 dargestellt, aus drei Teilkondensatoren   Cl'C2   und Cs, welche in die Eingangsschaltung gemäss Fig. 4 eingegliedert sind. 



   Die Beziehung zwischen der Kapazität des veränderlichen Kopplungskondensators C und den Teilkapazitäten des äquivalenten T-Gliedes lässt sich durch die bekannte Gleichung ausdrücken : 
 EMI2.1 
 
Durch die eben beschriebene Schaltung zur Unterdrückung der Spiegelfrequenzen bei den Uberlagerungsempfängern kann mit relativ geringerem Aufwand ein sehr günstiges Verhältnis der Spiegelfrequenzen zum Signal erzielt werden, ohne dass dadurch die   Selektivität   des Eingangskreises für höhere Frequenzen ungünstig beeinflusst wird. Ausserdem braucht das Mittelwellenband nicht in zwei Unterbereiche geteilt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltung zur Unterdrückung von Spiegelfrequenzen in   Überlagerungsempfängern   mit einem aperiodischen und einem abgestimmten Eingangskreis, die durch kapazitive Kopplung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kopplung veränderlich ist und dass ihre Betätigung mit dem Abstimmelement des abgestimmten Kreises verknüpft ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderliche kapazitive Kopplung als ein aus drei Kondensatoren (Cl, C2, C3) bestehendes T-Glied ausgebildet ist, wobei zwei Kondensatoren zwischen den auf Spannung liegenden Enden des aperiodischen und abgestimmten Kreises in Serie geschaltet sind, während der dritte Kondensator zwischen dem Verbindungspunkt der genannten zwei Kondensatoren und Erde geschaltet ist.
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