AT20435B - Straßenfahrzeug mit Laufschuhen. - Google Patents
Straßenfahrzeug mit Laufschuhen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Strassenfahrzeug mit Laufschuhen. Vorliegende Erfindung betrifft ein Strassenfahrzeug mit Laufschuhen nach Art des in der österr. Patentschrift Nr. 5773 beschriebenen und besteht darin, dass jeder Laufschuh von zwei Speichen getragen wird, die in zur Achse des Fahrzeuges senkrechten Scheiben radial geführt werden, so dass die Speichen und Scheiben symmetrisch zu einer durch die Mitte der Laufschuhe gelegten Vertikalebene liegen, zum Zwecke, um die Beanspruchung der verschiedenen Teile zu verringern und die Gesamtanordnung zu vereinfachen und kräftiger zu gestalten. Fig. 1 der Zeichnung ist ein Schnitt eines Teiles des Fahrzeuges nach vorliegender Erfindung, und zwar rechts von der Mittellinie ein Schnitt nach der Linie-4 A der Fig. 2 und links von der Mittellinie ein Schnitt nach der Linie B B der Fig. 2 ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C C der Fig. 1 ; Fig. 3 veranschaulicht die Stellung der Teile in dem Fall, als ein Laufschuh durch einen grossen Stein oder dgl. am vollen Herabgeben verhindert wird. a sind die durch Universalgelenke mit den Enden der doppelten Speichen b verbundenen Laufschuhe. Die Speichen bewegen sich in Führungen c zwischen den parallelen Scheiben d, wobei nicht gezeichnete Kugeln oder Gleitschienen eingeschaltet sein können. e sind Zugfedern, die einerseits an den Scheiben und andererseits an den Speichen befestigt sind. Diese Federn ziehen die Speichen nach einwärts. f sind genutete, zwischen den Armen der Speichen b gelagerte Rollen, welche auf der Schiene h und ihren seitlichen Verlängerungen j laufen. Die innere Scheibe d sitzt lose auf der Achsbüchse k und die äussere Scheibe ist auf einer Hülse l d61'Achse aufgekeilt. m sind Stehbolzen oder Klötze, welche die Scheiben voneinander getrennt halten. ta ist eine an der Achsbüchse k befestigte Platte oder Doppelplatte und o ist ein Hebel, der an derselben gelagert ist. Der Zapfen der Schiene h ruht in einem Lager p, das in Schlitzen der Platten n beweglich ist. q und r sind Federn, welche die Schiene h mit dem Hebel o bezw. den Platten n verbinden und 1. 1 sind Stangen, deren Köpfe 1. 2 die Abwärtsbewegung der Schiene begrenzen, so dass, wenn der herabgehende Laufschuh auf einen Stein oder dgl. trifft, die Teile die in Fig. 3 gezeichnete Stellung einnehmen, wodurch Stösse vermieden werden. Wenn die Scheiben d sich drehen, sucht die Fliehkraft die Laufschuhe tangential zu stellen, so dass sie mit der Kante statt mit der ganzen unteren Fläche auf den Boden treffen würden. Um dies zu verhüten, sind Hülsen s um die Rollen f gelegt und durch Stellschrauben an denselben befestigt. Wenn die Rollen auf die Verlängerungen j der Schiene treffen und sich zu drehen beginnen, drehen sich die Hülsen s mit ihnen, wodurch EMI1.1 den Laufschuhen zweckmässig durch Kugelgelenke verbunden, wobei die durch die Mittelpunkte der beiden Kugeln gelegte Gerade durch den Mittelpunkt des Universal- oder Kugel- gelenkes geht, an dem der Laufschuh hängt. Statt eines Kugelgelenkes kann irgendein Universalgelenk benützt werden. Eine zu starke seitliche Verdrehung der Laufschuhe wird durch Stangen tel verhütet die durch Federn to nach aussen gedrückt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Strassenfahrzeug mit Laufschuhen und Rollen, auf welch letzteren das Fahrzeug mittels Schienen aufruht, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (f) oberhalb der Laufschuhe (a) zwischen den Speichen (b), welche die Laufschuhe tragen, gelagert sind.2. Strassenfahrzeug nach Anspruch 1, bei welchem die Speichen in radialen Führungen gleiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (c) an zwei Scheiben (d) angeordnet sind, welche zueinander parallel und symmetrisch zu einer durch die Mitte der Laufschuhe geführten Vertikalebene liegen.3. Strassenfahrzeug nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (f) in der Mitte Ausdrehungen besitzen, welche von Reibungshülsen (s) umfasst werden, die an zwei einander angenähert diametral gegenüberliegenden Stellen mit den Laufschuhen gelenkig und federnd verbunden sind, um bei der Drehung der Rollen infolge Auflaufens auf die Schiene (h) die Laufschuhe angenähert parallel zum Boden zu stellen.4. Strassenfahrzeug nach Anspruch 1, dessen Gleitschiene für die Rollen mit einem am Fahrzeug drehbar gelagerten Hebel federnd verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (la) durch Stangen und Federn -', mit einer am Fahrzeug befestigten Platte (n) in Verbindung steht, so dass die Verdrehung der Schiene beim Auftreffen eines Laufschuhes auf einen Stein oder dgl. begrenzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT20435T | 1903-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT20435B true AT20435B (de) | 1905-06-10 |
Family
ID=3526537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT20435D AT20435B (de) | 1903-11-27 | 1903-11-27 | Straßenfahrzeug mit Laufschuhen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT20435B (de) |
-
1903
- 1903-11-27 AT AT20435D patent/AT20435B/de active
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