AT20391B - Verfahren zur Herstellung einer wasserarmen Kernseife. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer wasserarmen Kernseife.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung einer wasserarmen Kernseife. Um in der Seifenfabrikation eine helle, geruchfreie, harte Seife zu erzielen, hat man bisher alle Rohmaterialien, wie Talg, Fette, Öle etc., zuerst gereinigt, sodann mit salzhaltiger Lauge verseift, das entstandene Fettsäure-Natron durch Aussalzen von der Unterlauge getrennt oder durch Schleifen in die bekannte Seife übergeführt. Hatte man nun stearinarme Fette verwendet, noch mehr bei Mitverwendung von Harz, so blieb diese durch Schleifen erzielte Seife zu weich ; hatte man sie zur Erhöhung des Härtegrade aber schärfer ausgesalzen, so fanden sich die den Sud begleitenden Verunreinigungen und Harz- EMI1.1 und unrein und hatte trotzdem die gewünschte Härte meistens nicht erreicht. Das Upfüge der Seife war durch das den Seifenblättchen anhaftende Salzwasser locker geworden und die Seife besass keine feste Konsistenz ; ausserdem mussten solche Seifen mehrere Tage getrocknet werden, ehe sie versandfähig waren. EMI1.2 riochende Fette und Öle zu verwenden, sondern auch einen möglichst hohen Prozentsatz Harz mitverarbniten zu können, besonders aber, trotz Anwendung dieser minderwertigen Rohmaterialien eine feste, hellfarbige, wasserarme Kernseife zu erzeugen, welche trotz ihrer grossen Härte eine hervorragende, bisher unerreichte Geschmeidigkeit besitzt, vom Schnitte vollkommen trocken und sofort versandfähig ist. Zur Erreichung dieses Resultates werden die Rohstoffe in bekannter Weise verseift und ausgesalzen ; sodann wird diese ausgesalzene Seifenmasse, welche noch den grüssten Teil der Verunreinigungen teils gelöst, teils eingeschlossen enthält, mit einer auf 2 - 200/0 verdünnten Seifenlösung unter fortwährendem Umrühren ausgewaschen und die Seifenmasse dadurch vollkommen rein erhalten. Dieser wasserreichen Seife wird nunmehr ein Teil ihres Wassergehaltes durch Digerieren mit einer heissen starken Salzlösung von 8-200 Bé. entzogen, bis sie zu einer bröckeligen formlosen Masse konzentriert oder graupelig erscheint. Dasselbe Resultat kann auch durch Verdampfen direkt über Feuer oder im Vakuum erreicht werden. Je nach den angewendeten Rohstoffen wird die Ausbeute an Seife zwischen l tO-148 betragen, doch kann diese Ausbeute durch weiteres Entziehen von Wasser auch noch auf einen kleineren Prozentsatz heruntergesetzt werden. Der so erhaltenen Seife wird darauf in einem besonderen Kessel 2-30/0 einer schwachen Salzlösung von 1-3 Bé. einverleibt ; dadurch wird sie zu einem einheitlichen, festen kernlosen Gefüge zusammengezogen und erhält eine aussergewöhnliche Geschmeidigkeit, grossen Glanz und ist vom Schnitt vollkommen trocken. Statt der Salzlösung können auch einige Prozente eines Gemisches verschiedener Salze, eiussr Seif6alösung oder einer wasserreicheren Seife Anwendung finden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- \ PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung reiner, neutraler fester Seifen, dadurch gekennzeichnet, dass die wie üblich verseifte und auf Salzwasser getrocknete Soifonmasse durch Verrühren mit heisser Seifenlösung von allen Verunreinigungen befreit und sodann, eventuell auf <Desc/Clms Page number 2> starker Salzlösung, soweit konzentriert wird, dass sie in Brocken zerfällt oder graupelig erscheint, worauf die brüchige Masse durch Vermischen mit einer geringen Menge Salz- lösung, Seifenlösung oder wasserhaltiger Seife zu einer wasserarmen fettreichen Seife zusammengezogen wird.
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