AT123862B - Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten.

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  Verfahren zur Herstellung von Seifen und   Seifenprodukteu.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Seifen und Seifenprodukten, denen pflanzliche Füllstoffe zugesetzt sind. Als Füllstoffe hat man Holzmehl, zerschlissene Pflanzenstengel u.   dgl.,   welche jedoch zufolge der ihnen innewohnenden Inkrusten je nach der Alkalität der Seife mehr oder weniger missfarbig werden, 
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 schlug man auch vor, die pflanzlichen Rohmaterialien oder allenfalls Zellstoff mit Säuren, sauren Salzen oder Säure abspaltenden Salzen vorzubehandeln, wodurch das pflanzliche Rohmaterial bzw. der Zellstoff in   Hydrozellulose   umgewandelt wird, welche bekanntlieh eine   ausserordentlich spröde, bruchige   Masse darstellt.

   Seifen mit einem derartigen Füllstoff sind dunkel gefärbt und dunkeln beim langen 
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 hervor, weshalb eine derartige Seife infolge ihrer hohen Scheuerkraft als feine   Toiletteseife   sowie als Waschseife für dünne Gewebe nicht verwendbar ist. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren zur   Herstellung   von Seifen bzw. Seifenprodukten, welches den vorgenannten Mängeln dadurch aus dem Wege geht, dass einer Seifen-oder Crememasse gedämpftes, zellulosehaltiges Material zweckmässig in Pulverform zugesetzt wird, das in Verbindung mit der Seifenmasse auch nach langem Lagern nicht nachdunkelt. Das entharzte, zellulosehaltige Material, welches im getrockneten Zustande unschwer vermahlen werden kann, besitzt auch im pulverisierten Zustande einen gewissen   Weiehheitsgrad   sowie ein bedeutendes   Quellvermögen,   demzufolge eine innige   Durchtränkung mit   der Seifenmasse bewirkt wird.

   Die Eigenschaften des harzfreien Zusatzes bringen es mit sich, dass die Seife eine gelinde   Seheuerwirkung ausübt, welche   weder für die Haut noch für zarte Gewebe   schädlich werden konnte.   



   Zur Durchführung des Verfahrens wird zellulosehaltiges Material, z. B. Holz, Stroh   u.   dgl., bei einem Dampfdruck von etwa 3 bis 4 Atm. von den Harzen befreit, hierauf getrocknet und in Pulverform gebracht. Das so behandelte pulverisierte Material wird mit zirka   30%   Seifenleim gemischt,   neuerlich   
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 ober dem Schiittkasten der   Pilliermasehine   angebracht ist, beigemengt. Das Pillieren muss so lange fortgesetzt werden (drei-bis viermal), bis sich die Seife mit dem gedämpften, pulverisierten, zellulosehaltigen Material ganz verbunden hat. 



   Bei Herstellung von Kaliseifen, Schmierseifen, Cremen u. dgl. gemäss dem Verfahren wird die derart gewonnene Seife pulverförmig gemahlen, in die bereits fertige Schmierseife oder Creme eingerührt und mit einem Zusatz von etwas Glyzerin oder Saponin in einem mit   Rührwerk   versehenen Autoklaven unter   Luftabschluss   behandelt. 



   Die auf diese Weise erzeugte Seife zeichnet sich durch geringen Verschleiss   sowie ausserordentlich   hohe   Wasch-und Reinigungsfähigkeit   aus. Da die Seife überdies auf Haut und Poren erfrischend einwirkt, kann sie vorzüglich auch als   Toilette-und Badeseife herangezogen   werden.   Schliesslich   ist die Seife frei von wertlosen chemischen Füllstoffen irgendwelcher Art und dient als Beweis der Umstand, dass die nach der gegenständlichen Erfindung hergestellte Seife spezifisch leichter als Wasser ist und demnach auf der Oberfläche des Wassers schwimmt. Diese Eigenschaft kommt sonst nur qualitativ ganz hohen Seifensorten   zu.   

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