AT123862B - Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten.Info
- Publication number
- AT123862B AT123862B AT123862DA AT123862B AT 123862 B AT123862 B AT 123862B AT 123862D A AT123862D A AT 123862DA AT 123862 B AT123862 B AT 123862B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- soap
- soaps
- manufacture
- soap products
- products
- Prior art date
Links
- 239000000344 soap Substances 0.000 title description 29
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 4
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 4
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 3
- 239000006071 cream Substances 0.000 description 3
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 235000013311 vegetables Nutrition 0.000 description 3
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000002994 raw material Substances 0.000 description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- KWYUFKZDYYNOTN-UHFFFAOYSA-M Potassium hydroxide Chemical compound [OH-].[K+] KWYUFKZDYYNOTN-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 240000003085 Quassia amara Species 0.000 description 1
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 1
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 1
- SYXUBXTYGFJFEH-UHFFFAOYSA-N oat triterpenoid saponin Chemical compound CNC1=CC=CC=C1C(=O)OC1C(C=O)(C)CC2C3(C(O3)CC3C4(CCC5C(C)(CO)C(OC6C(C(O)C(OC7C(C(O)C(O)C(CO)O7)O)CO6)OC6C(C(O)C(O)C(CO)O6)O)CCC53C)C)C4(C)CC(O)C2(C)C1 SYXUBXTYGFJFEH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 229940072033 potash Drugs 0.000 description 1
- BWHMMNNQKKPAPP-UHFFFAOYSA-L potassium carbonate Substances [K+].[K+].[O-]C([O-])=O BWHMMNNQKKPAPP-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 235000015320 potassium carbonate Nutrition 0.000 description 1
- 239000012254 powdered material Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Detergent Compositions (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukteu. Die Erfindung bezieht sich auf Seifen und Seifenprodukten, denen pflanzliche Füllstoffe zugesetzt sind. Als Füllstoffe hat man Holzmehl, zerschlissene Pflanzenstengel u. dgl., welche jedoch zufolge der ihnen innewohnenden Inkrusten je nach der Alkalität der Seife mehr oder weniger missfarbig werden, EMI1.1 schlug man auch vor, die pflanzlichen Rohmaterialien oder allenfalls Zellstoff mit Säuren, sauren Salzen oder Säure abspaltenden Salzen vorzubehandeln, wodurch das pflanzliche Rohmaterial bzw. der Zellstoff in Hydrozellulose umgewandelt wird, welche bekanntlieh eine ausserordentlich spröde, bruchige Masse darstellt. Seifen mit einem derartigen Füllstoff sind dunkel gefärbt und dunkeln beim langen EMI1.2 hervor, weshalb eine derartige Seife infolge ihrer hohen Scheuerkraft als feine Toiletteseife sowie als Waschseife für dünne Gewebe nicht verwendbar ist. Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren zur Herstellung von Seifen bzw. Seifenprodukten, welches den vorgenannten Mängeln dadurch aus dem Wege geht, dass einer Seifen-oder Crememasse gedämpftes, zellulosehaltiges Material zweckmässig in Pulverform zugesetzt wird, das in Verbindung mit der Seifenmasse auch nach langem Lagern nicht nachdunkelt. Das entharzte, zellulosehaltige Material, welches im getrockneten Zustande unschwer vermahlen werden kann, besitzt auch im pulverisierten Zustande einen gewissen Weiehheitsgrad sowie ein bedeutendes Quellvermögen, demzufolge eine innige Durchtränkung mit der Seifenmasse bewirkt wird. Die Eigenschaften des harzfreien Zusatzes bringen es mit sich, dass die Seife eine gelinde Seheuerwirkung ausübt, welche weder für die Haut noch für zarte Gewebe schädlich werden konnte. Zur Durchführung des Verfahrens wird zellulosehaltiges Material, z. B. Holz, Stroh u. dgl., bei einem Dampfdruck von etwa 3 bis 4 Atm. von den Harzen befreit, hierauf getrocknet und in Pulverform gebracht. Das so behandelte pulverisierte Material wird mit zirka 30% Seifenleim gemischt, neuerlich EMI1.3 ober dem Schiittkasten der Pilliermasehine angebracht ist, beigemengt. Das Pillieren muss so lange fortgesetzt werden (drei-bis viermal), bis sich die Seife mit dem gedämpften, pulverisierten, zellulosehaltigen Material ganz verbunden hat. Bei Herstellung von Kaliseifen, Schmierseifen, Cremen u. dgl. gemäss dem Verfahren wird die derart gewonnene Seife pulverförmig gemahlen, in die bereits fertige Schmierseife oder Creme eingerührt und mit einem Zusatz von etwas Glyzerin oder Saponin in einem mit Rührwerk versehenen Autoklaven unter Luftabschluss behandelt. Die auf diese Weise erzeugte Seife zeichnet sich durch geringen Verschleiss sowie ausserordentlich hohe Wasch-und Reinigungsfähigkeit aus. Da die Seife überdies auf Haut und Poren erfrischend einwirkt, kann sie vorzüglich auch als Toilette-und Badeseife herangezogen werden. Schliesslich ist die Seife frei von wertlosen chemischen Füllstoffen irgendwelcher Art und dient als Beweis der Umstand, dass die nach der gegenständlichen Erfindung hergestellte Seife spezifisch leichter als Wasser ist und demnach auf der Oberfläche des Wassers schwimmt. Diese Eigenschaft kommt sonst nur qualitativ ganz hohen Seifensorten zu. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT123862T | 1929-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT123862B true AT123862B (de) | 1931-07-25 |
Family
ID=3633586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT123862D AT123862B (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT123862B (de) |
-
1929
- 1929-03-02 AT AT123862D patent/AT123862B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT123862B (de) | Verfahren zur Herstellung von Seifen und Seifenprodukten. | |
| US1370650A (en) | Art of making water-resistant paper | |
| DE339047C (de) | Verfahren zur Herstellung fester Toilette- und Haushaltungsseifen in Stuecken oder Pulverform | |
| AT63713B (de) | Verfahren zur Erzeugung von Seife. | |
| DE712666C (de) | Verfahren zur Herstellung von in Wasser loeslichen oder quellbaren Holzveredlungsprodukten | |
| AT90193B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Waschmittels. | |
| DE2146305A1 (de) | Absorbierende Materialien | |
| AT73473B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Harzleimersatzes bei der Papierleimung. | |
| DE574411C (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserfesten Papieren und Pappen | |
| AT79573B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Papierharzleimes. | |
| AT87890B (de) | Verfahren zur Herstellung einer einen streichfähigen dicken Kleister liefernden Stärke. | |
| DE446189C (de) | Herstellung pilierter, haltbarer und nicht auswitternder Seifen | |
| AT166241B (de) | Verfahren zur Herstellung von Harzseifen | |
| AT129324B (de) | Verfahren zur Herstellung geformter, schnell und leicht löslicher Gemische aus Seifen und Persalzen. | |
| DE569853C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Halbzellstoffes aus Stroh und Graesern | |
| DE351370C (de) | Verfahren zur Herstellung einer mit kaltem Wasser verkleisternden Staerke | |
| DE512428C (de) | Verfahren zur Herstellung einer haltbaren festen Seife mit niedrigem Fettsaeuregehalt | |
| DE896636C (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkalicellulose | |
| DE739694C (de) | Fettfreie Wasch- und Reinigungsmittel | |
| DE968414C (de) | Reinigungsmittel | |
| AT62959B (de) | Verfahren zur Herstellung von gärungsfählgem Zucker aus Zellulose und zellulosehältigen Substanzen. | |
| AT64056B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reinigungsmittels, welches sich auch zur Seifenfabrikation eignet. | |
| AT81419B (de) | Verfahren zur Herstellung von Spiritus und FuttermVerfahren zur Herstellung von Spiritus and Futtermitteln. itteln. | |
| AT69795B (de) | Verfahren zur Herstellung eines hellfarbigen Klebstoffes aus Seetang. | |
| CH141555A (de) | Verfahren zur Herstellung von Seife in Form ganz feiner Fäden. |