AT202734B - Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl. - Google Patents

Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl.

Info

Publication number
AT202734B
AT202734B AT545557A AT545557A AT202734B AT 202734 B AT202734 B AT 202734B AT 545557 A AT545557 A AT 545557A AT 545557 A AT545557 A AT 545557A AT 202734 B AT202734 B AT 202734B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cranes
cable drums
cable
foundries
hoist
Prior art date
Application number
AT545557A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Dr Techn Willi
Original Assignee
Wiener Brueckenbau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wiener Brueckenbau filed Critical Wiener Brueckenbau
Priority to AT545557A priority Critical patent/AT202734B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT202734B publication Critical patent/AT202734B/de

Links

Landscapes

  • Gear Transmission (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kranhubwerk, insbesondere für Krane in   Giesserei-,     Hüttenwerksbetrieben od. dgl.    



   Bei Giesskranen werden an das Hubwerk spezielle Forderungen bezüglich Sicherheit und Störungsfreiheit gestellt, da einerseits beim Transport von flüssigem, glühendem Schmelzgut für die Sicherheit der mit diesen Einrichtungen arbeitenden Personen gegen Unfälle zu sorgen ist und anderseits eine Störung von längerer Dauer das auf dem Kran hängende flüssige Gut zum Erstarren bringt, wodurch es unbrauchbar und samt der Pfanne wertlos wird, so dass sehr hohe Verluste eintreten. 



   Um die Betriebssicherheit von solchen Kranen zu erhöhen, wurden bereits Hubwerke gebaut, bei welchen zwei Antriebsmotore über Getriebe zwei Seiltrommeln für zwei Hubseile antreiben, wobei die Getriebe so nebeneinander angeordnet sind, dass, falls ein Motor ausfällt, die Getriebe zusammenschaltbar sind, damit mit einem Motor   behelfsweise   der Betrieb fortgesetzt werden kann. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass bei einer Störung im Getriebe oder nach diesem in der Seiltrommel der Betrieb des Kranes   stillegt.   



   Weiters ist bei diesen Kranen allgemein bekannt, zwischen den Seilvorhängen der beiden Seiltrommeln eine weitere Laufkatze mit einem Hilfshubwerk anzuordnen, das z. B. das Kippen der auf der Krantraverse hängenden Giesspfanne zum Entleeren ihres Inhaltes bewirkt. Für einen dieser Krane wurde vorgeschlagen, die parallel zueinander liegenden Seiltrommeln durch grosse Zahnräder zu kuppeln. Diese   Giesserei- und Hüttenwerkskrane weisen   sehr grosse Tragkraft auf, u. zw. bis 500 t. Da die Tragkraft des Hilfshubwerkes mehr als ein Viertel der Krantragkraft beträgt, so ist auch die Hilfslaufkatze sehr kräftig zu bauen ; dadurch werden ihre Dimensionen entsprechend gross, so dass auch der Abstand der beiden Seilvorhänge voneinander ganz-beträchtlich wird.

   Die weitere Folge für die Ausführung des Hubwerkes ist, dass dadurch die Achsabstände der Seiltrommeln sehr gross werden, was riesige und schwere Zahnräder zum Kuppeln der Seiltrommeln bedingt. Für diese Zahnräder ergeben sich bei Kranen mit verhältnismässig noch geringer Tragkraft Durchmesser von über zwei Meter. 



   Um diese Riesenzahnräder zu vermeiden und bei einer Störung in einem Getriebe den Kranbetrieb ohne wesentlichen Zeitverlust fortführen zu können, sind   erfindungsgemäss   bei an sich bekannter gleichachsiger Anordnung der beiden Seiltrommeln dieselben mit einer Welle verbunden und zwischen jedem Getriebe und Seiltrommel eine ein-und ausschaltbare Kupplung in den Kraftfluss eingebaut. Durch diese Anordnung ist in wesentlich einfacherer Weise der Kraftfluss der beiden Antriebsmotoren über die Seiltrommeln geschlossen und der Abstand der Seiltrommeln durch eine einfache Welle beliebiger Länge überbrückbar. 



   Durch die Anordnung einer getriebemässigen Verbindung zwischen den Seiltrommeln ist es möglich, bei einer Betriebsstörung im Motor oder Getriebe durch Lösen der Kupplung die gestörte Seiltrommel über die Verbindungswelle und die andere Seiltrommel von störungsfreie Motor und Getriebe behelfsmässig anzutreiben, so dass beide Seiltrommeln betriebsfähig bleiben. Die erfindungsgemässe Anordnung des geschlossenen Kraftflusses der beiden Antriebsmotoren über Getriebe und Seiltrommeln bei Giessereiund Hüttenwerkskranen schafft gegenüber den bisher bekannten Kranen eine einfachere, leichtere und auch billigere Ausbildung des Kranhubwerkes. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch. dargestellt. Die Fig. l veranschaulicht ein erfindungsgemässes Hubwerk in Vorderansicht, die Fig. 2 in Seitenansicht und die Fig. 3 in Draufsicht. Die Fig. 4 zeigt in Draufsicht schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gemäss den Fig. 1-3 sind mit 1 und 2 die Antriebsmotore, mit 3 und 4   die bsidem gesandelten   Blockgetriebe, mit 5 und 6 die Seiltrommeln bezeichnet, die auf dem   gsmsicsamsn Hubwerksrahmsn   7 befestigt bzw. gelagert sind. Zwischen den Motoren 1 bzw. 2 und den Blochgetrieben 3 bzw. 4 ist je eine elastische Kupplung 8 geschaltet, die ein leichteres Anfahren   ermöglicht.   



   Erfindungsgemäss sind die Wellen der beiden Seiltrommeln 5,6 durch eine Zwischenwelle 1 miteinander verbunden und durch die Lager   zwam   Katzenrahmen 7 gelagert.   Zechen den Seiltrommeln   5 bzw. 6 und den Getriebeblöcken 3 bzw. 4 ist je eine Kupplung   15, 16 eingebaut, die ein- und   ausschaltbar ausgebildet ist. 



   Zwischen den Seiltrommeln 5 bzw. 6 und der Zwischenwelle 11 sind js   eine Kupplung, z. B.   Zahnoder Klauenkupplung 12 bzw. 13 zwecks eines Ausgleiches von Ungenauigkeitea der Achsrichtung infolge von Montagefehler angeordnet. 



   Wie die Fig. 3 zeigt, ist vom Motor 1 über die Kupplung   P,   das   Getrieb 3,   die Seiltrommel 5, die Zwischenwelle 11, die Seiltrommel 6 und den Getriebeblock 4 der   KraftS. uss sum Mator   2 geschlossen. 



  Tritt eine Störung in einem Motor oder in einem Getriebeblock ein, so kann durch Lösen der Kupplung 15 bzw. 16 der Antrieb beider Seiltrommeln über den   störungsfreien   Motor und   Geiiebsblock   erfolgen, so dass der Betrieb behelfsmässig gesichert ist. 



   Durch den Einbau der Kupplungen   8, 12, 13,   15,16 wird der Vorteil erreicht, dass beim Eintreten einer Störung in einem Teil des Hubwerkes durch Lösen der entsprechenden Kupplungen derselbe schnell ausgetauscht werden kann, ohne eine Demontage des ganzen Hubwerkes durchführen zu müssen. Die Anordnung der Getriebeantriebswelle - Trommelwelle - Zwischenwelle - trommelwelle - Getriebeantriebswelle in einer Achse ermöglicht durch das Zwischenschalten der vier Kupplungen 12, 13, 15,16 eine wesentlich leichtere Montage, da   z. B.   bei Verwendung von   Zahn-,     Klauen- od. dgl.   Kupplungen diese geringe Differenzen in einer Achsrichtung gestatten, ohne den Wirkungsgrad des Hubwerkes zu verschlechtern. 



   Von jeder Trommel laufen zwei Seile 21, 22 bzw. 23, 24 ab, die   über-au   der Hubtraverse 25 gelagerten Rollen 26 und am Katzenrahmen gelagerten Rollen 27 zur   Hubwerkstravsrss 25 führen.   Die Enden der Seile 21,22 bzw. 23, 24 einer Seiltrommel'sind je an einem Ausgleichshebel 28 bzw. 29 beidseits seines Schwenkpunktes 30 befestigt. Beide Ausgleichshebel 28,29 sind auf der Hubtraverse 25 schwenkbar gelagert, die die Haken 31 zum Halten der nicht dargestellten Giesspfanne trägt., Wie die 
 EMI2.1 
 bewegung der Ausgleichshebel 28 bzw. ? 9 nach beiden Schwenkrichtungen begrenzen. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 sind die gleichen Teile   mit. den gleichen Bszugszeichen   ver- 
 EMI2.2 
 beispiel nach Fig. 4 stellt ein einfacheres Hubwerk dar, bei welchem das Blockgetriebe unterteilt ist, so dass jeder Seiltrommel 5,6 ein offenes Trommelvorgelege 41,42 zugeordnet ist. Die Funktion und Wirkungsweise ist die gleiche wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 - 3, jedoch mit dem Unterschied, dass beim Auftreten einer Störung im Motor oder Getriebe die Befestigungsschrauben des Getriebeblockes 3 bzw. 4 gelöst werden und der Getriebeblock so weit verschoben wird, bis   das. Ritzel 41 mit   dem Zahnrad 42 nicht mehr kämmt, so dass über den jeweils andern Motor und Getriebe beide Seiltrommeln 5,6 betriebsfähig bleiben. Die Kupplung in diesem Fall besteht aus den beiden trennbaren Zahnrädern 41,42.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Giesserei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl., bei welchem zwei Motore über gesonderte Getriebe zwei Seiltrommeln antreiben, deren Hubseile über Rollen die Hubtraverse heben, wobei die beiden Seiltrommeln zwecks Herstellung eines geschlossenen kraftflusses der beiden Motoren miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass bzi an sich bekannter gleichachsiger Anordnung der beiden Seiltrommeln (5,6) dieselben mit einer Welle(11) verbunden sind und zwischen jedem Getriebe (3, 4). und Seiltrommel (5, 6) eine ein- und ausschaltbare Kupplung (15, 16 bzw. 41,42) in den Kraftfluss eingebaut ist.
AT545557A 1957-08-20 1957-08-20 Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl. AT202734B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT545557A AT202734B (de) 1957-08-20 1957-08-20 Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT545557A AT202734B (de) 1957-08-20 1957-08-20 Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT202734B true AT202734B (de) 1959-04-10

Family

ID=3575982

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT545557A AT202734B (de) 1957-08-20 1957-08-20 Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT202734B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202454B (de) * 1961-11-11 1965-10-07 Voest Ag Windwerk
DE1273158B (de) * 1965-07-02 1968-07-18 Krupp Gmbh Kranhubwerk, insbesondere fuer Giesskrane
DE202015006083U1 (de) * 2015-07-03 2016-10-06 Liebherr-Components Biberach Gmbh Hubwindenanordnung
CN116750649A (zh) * 2023-08-18 2023-09-15 太原重工股份有限公司 起重机钢丝绳缠绕系统补偿装置及控制方法

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202454B (de) * 1961-11-11 1965-10-07 Voest Ag Windwerk
DE1273158B (de) * 1965-07-02 1968-07-18 Krupp Gmbh Kranhubwerk, insbesondere fuer Giesskrane
DE202015006083U1 (de) * 2015-07-03 2016-10-06 Liebherr-Components Biberach Gmbh Hubwindenanordnung
US10737917B2 (en) 2015-07-03 2020-08-11 Liebherr-Components Biberach Gmbh Hoisting winch assembly
CN116750649A (zh) * 2023-08-18 2023-09-15 太原重工股份有限公司 起重机钢丝绳缠绕系统补偿装置及控制方法
CN116750649B (zh) * 2023-08-18 2023-11-07 太原重工股份有限公司 起重机钢丝绳缠绕系统补偿装置及控制方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3643675B1 (de) Laufwagen für eine seilkrananlage und seilkrananlage
AT202734B (de) Kranhubwerk, insbesondere für Krane in Gießerei-, Hüttenwerksbetrieben od. dgl.
DE3322350C1 (de) Kranunterflasche mit Drehantrieb
DE2146218C3 (de) Muldenforderbandanlage
DE69828213T2 (de) Freies Fall durch Entkupplung
EP0161437A2 (de) Seilkran
DE663504C (de) Windwerk fuer Kraftfahrzeuge
DE956268C (de) Zweitrommelwindwerk fuer auch als Kran verwendbare Bagger
EP0044335A1 (de) Verbindungsstangen zwischen dem lasthaken und dem elevator eines bohrgestänges
DE1207584B (de) Auf einem Laufkran angeordnete Winde mit zwei Trommeln
DE616494C (de) Reibungstrommel
AT372919B (de) Antriebsanordnung fuer seilfoerderanlagen
AT310471B (de) Dauerfestigkeitsprüfeinrichtung für Seile
DE2622165C2 (de) Doppeltrommelwinde
DE710997C (de) Mehrseilfoerderung
DE102004034589B3 (de) Kettenzug
DE916138C (de) Kupplungsvorrichtung mit Bowdenzug
DE405003C (de) Mechanische Fernsteuerung fuer Winden mit Hilfe eines einzigen Zugorgans
DE404904C (de) Flaschenzug
DE2745605A1 (de) Hubwindwerk fuer zweiseilgreifer
DE631978C (de) Seillaengenausgleich, insbesondere fuer das Hubwerk von Loeffelbaggern
DE1531246B2 (de) Hebezeug mit auf mindestens einem auf Biegung beanspruchten Träger verfahrbarer Laufkatze
DE502357C (de) Konsolkran
AT58348B (de) Hebezeug mit umschaltbarem Vorgelege.
DE281874C (de)