AT201702B - Elektromagnetisches Schütz od. dgl. - Google Patents

Elektromagnetisches Schütz od. dgl.

Info

Publication number
AT201702B
AT201702B AT201702DA AT201702B AT 201702 B AT201702 B AT 201702B AT 201702D A AT201702D A AT 201702DA AT 201702 B AT201702 B AT 201702B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
armature
bolts
electromagnetic contactor
iron
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT201702B publication Critical patent/AT201702B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetisches Schütz od. dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein elektromagnetisches Schütz od. dgl. mit einem Gehäuse, dessen Teile mittels durchgehender Bolzen aneinander befestigt sind. Gegenüber bekannten Ausführungen von Schützen, deren Gehäuseteile in gleicher Weise aneinander befestigt sind, weist das erfindunggemässe Schütz den Vorteil einer einfachen und zweckmässigen Bauweise auf, die auch eine rasche Zusammenstellung bzw. Zerlegung des Schützes erlaubt. Gemäss dem Merkmal der Erfindung sind die Bolzen beiderseits des Ankers angeordnet und als Führung des Ankers ausgebildet. 



   Es ist üblich, die lamellierten Eisenteile des Elektromagneten von Schützen mittels Schrauben,
Stiften oder ähnlichen Befestigungsmitteln im Gehäuse zu befestigen. Diese erwähnten Befesti- gungsmittel sind zumeist so angeordnet, dass sie die Eisenteile an Stellen grosser Kraftliniendichte durchdringen. Um die Isolierung zwischen den
Lamellen aufrecht zu erhalten, ist es notwendig, auch diese Befestigungsmittel gegenüber den La- mellen zu isolieren. Eine solche Isolierung winkt sich an Stellen grosser   Knaftliniendichte insofeme   ungünstig aus, als sie den magnetischen Wider- stand des betreffenden Eisenteiles wesentlich er-   höht.   



   Eine   Beeinträdhtigung   des magnetischen
Flusses lässt   sich beim erfindungsgemässen   Schütz verhindern, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Anker mit längs der Bolzen ver- schiebbaren Führungsteilen versehen ist, die mit- tels profilierter Leisten in keilförmig profilierten
Nuten des Ankers mit einem Kunstharz einge- klebt sind. Da diese Keilnuten am Rande der
Eisenteile angebracht sind, behindern die in sie eingreifenden   Führungsstücke   den magnetischen
Fluss praktisch gar nicht. 



   An sich ist die Verwendung von Keilnuten an
Blechpaketen   bekannt,-z. B. bei elektrischen   Ma- schinen zur Befestigung von Polblechen am Ge- häuse der Maschine. In diesem Fall ist jedoch eine besonders feste Verbindung erforderlich, weshalb die Keilnutverbindung kraftschlüssig ausgeführt wird, wobei aber an dieser Stelle auf eine Isolation zwischen den einzelnen Blechen des Paketes ver- zichtet werden muss. Dies hat aber den Nachteil, dass an dieser Stelle die Wirbelströme sehr gross werden. 



   Auch bei elektromagnetischen Schützen ist die Verwendung von Keilnuten in den Eisenteilen durch die USA-Patentschriften Nr. 2, 649, 521 und Nr. 2, 692, 314 bekannt, doch ist bei Schützen die Beanspruchung der Keilnutverbindung wesentlich geringer als bei Maschinen, so dass eine Verklebung in der Keilnut den Anforderungen genügt und dabei nicht nur eine hinreichende Festigkeit der Verbindung, sondern zusätzlich auch eine Isolierung zwischen den Lamellen einerseits und den   Befestigungs-'bzw. Führungsteilen   anderseits gewährleistet. 



   Ein Schütz mit den Merkmalen der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Mit 1 und 2 sind Oberteil und Unterteil seines Gehäuses bezeichnet, die durch die beiden Bolzen 3 und 3'zusammengehalten sind. Die Bolzen 3 und   3'sind   im Un- terteil 2 des Gehäuses verankert und an ihren oberen Enden mit Gewinden versehen, auf die 
 EMI1.1 
 beweglichen Anker 7. 



   Der feststehende Eisenteil 6 sowie der Anker ? sind beiderseits mit Keilnuten versehen. In die Keilnuten des Eisenteiles 6 sind zwei   formschlüssig   eingreifende Befestigungsleisten 8, 8'eingeschoben, die zugleich in Nuten des Gehäuseunterteiles 2 eingreifen und dadurch den Eisenteil 6 mit dem Gehäuseunterteil 2 verbinden. In die Keilnuten des Ankers 7   sind Führungsteile   9,   9'form'   schlüssig eingesetzt. Die Führungsteile 9, 9'sine mit vertikalen Bohrungen versehen und auf die Bolzen 3, 3'verschiebbar aufgesetzt. 



   Der Anker 7 wird in seiner Ruhestellung von den Federn   10,   10'nach oben gedrückt und   haalt   dabei die Brücke 11 mit den in der Zeichnung nicht dargestellten Kontaktteilen in ihrer oberen Lage fest. Bei Beaufschlagung des Elektromagneten wird der Anker 7 nach unten in die dargestellte Lage gezogen und dabei auch die Kontaktbrücke 11 von den Federn 13,   13'nach   unten ge. drückt. 



   Die Befestigungsteile 8, 8'sowie die Führungs teile 9,9' sind zufolge ihrer   Keilnutvetbindunger   mit den Eisenteilen 6 bzw. 7   fest'Verankert, ohm   den magnetischen Widerstand dieser Teile wesent   lich zu   beeinträchtigen. Hiedurch kann de] 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Querschnitt dieser Teile geringer gehalten werden, als bei solchen Elektromagneten, deren Eisenteile durchhindurchführendeBefestigungsmittelfestge- halten sind. 



   Eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Lamellen der Eisenteile wird   zweckmässig   da- durch vermieden, dass diese mit einem Giessharz miteinander verklebt werden, wobei das Giessharz auch eine Isolierung gegenüber den Befestigungsteilen 8,   8'bzw.   den Führungsteilen 9, 9'gewähr- leistet. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetisches Schütz od. dgl. mit einem Gehäuse, dessen Teile mittels durchgehender Bolzen aneinander befestigt sind, dadurch gelcennzeichnet, dass die Bolzen (3,   3')   beiderseits des An kers (7) angeordnet und als Führung des Ankers ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (7) mit längs der Bolzen (3, 3') verschiebbaren Führungs teilen (9, 9') versehen ist, die mittels profilierter Leisten in keilförmig profilierte Nuten des An- kers mit einem Kunstharz eingeklebt sind.
AT201702D 1956-09-13 1956-09-13 Elektromagnetisches Schütz od. dgl. AT201702B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201702T 1956-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT201702B true AT201702B (de) 1959-01-26

Family

ID=3669423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201702D AT201702B (de) 1956-09-13 1956-09-13 Elektromagnetisches Schütz od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT201702B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE731316C (de) Elektromagnetisches Relais mit einer Anzahl in ihrer Bewegungsrichtung aufeinandergestapelter, durch isolierende Streifen getrennter Kontaktzungenpaare
AT201702B (de) Elektromagnetisches Schütz od. dgl.
DE3207619A1 (de) Elektromagnetische betaetigungseinrichtung
DE2629357A1 (de) Monostabiles, elektromagnetisches haftrelais
DE2621569A1 (de) Gleichstrommagnet
DE1147299B (de) Mechanische Verriegelungsvorrichtung fuer zwei nebeneinander angeordnete Elektromagnete eines Wendeschuetzes
CH390329A (de) Schalteinrichtung mit mehreren magnetischen Steuerkreisen, insbesondere zur Durchschaltung von Fernsprechleitungen
DE559941C (de) Verfahren zur Herstellung elektromagnetischer Vorrichtungen mit lamelliertem, aus Dynamoblechen zusammengesetztem Magnetanker und -kern
DE1514719A1 (de) Elektromagnetischer Haftmagnet,insbesondere fuer ein Haftrelais
AT310060B (de) Unterlagsplatte
AT83895B (de) Elektromagnetischer Schalter.
AT375210B (de) Haltemagnetausloeser hoher empfindlichkeit
DE649291C (de) Magnet mit elektrischer Erregung durch Zylinderspulen und einem einzigen veraenderlichen Luftspalt im magnetischen Kreis
DE593630C (de) Elektromagnetischer Schalter
DE1268742B (de) Anordnung und Befestigung von Kurzschlussringen
AT261042B (de) Elektromagnetisches Schaltgerät, z.B. Schütz, mit Hubanker
DE1267924B (de) Elektromagnetisch durch einen Impuls betaetigbares Ventil
DE1481751B2 (de) Elektro-Lasthebemagnet zur Handhabung von ferromagnetische!! Gegenständen, insbesondere von Blechen
DE530712C (de) Magnetsystem mit in einem Joch befestigten Magnetstaeben, insbesondere fuer magnetelektrische Kleinmaschinen
DE1194981B (de) Kontaktfederanordnung fuer Relais und andere Schaltvorrichtungen
DE2333773B2 (de) Elektromagnet mit Polschenkel aufweisenden Eisenteilen
AT220682B (de) Koordinatenschalter
DE1472380A1 (de) Verriegelungseinrichtung fuer elektromagnetische Geraete
AT215573B (de) Elektromagnetisches Antriebssystem für Wecker
DE3203843C2 (de) U-förmiger Magnetkern für einen Betätigungsmagneten