AT201601B - Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten und deren Salzen bzw. Quaternisierungsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten und deren Salzen bzw. Quaternisierungsprodukten

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AT201601B
AT201601B AT201601DA AT201601B AT 201601 B AT201601 B AT 201601B AT 201601D A AT201601D A AT 201601DA AT 201601 B AT201601 B AT 201601B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten und deren Salzen bzw. 



   Quaternisierungsprodukten 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten und deren Salzen bzw.   Quaternisierungsprodukten.   



   Die in der Literatur zur Herstellung von Piperazinen bekannten Verfahren bedienen sich meist der unter Ringschluss verlaufenden Kondensationsreaktionen zwischen substituierten ss, ss'-Dihalogendiäthylaminen und einem primären Amin. Asymmetrische Phenyl-alkyl-substituierte Piperazinderivate wurden im chemischen Schrifttum bislang nicht beschrieben. 



   Es wurde gefunden, dass man zu neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 in welcher   tL   einen Phenyl- oder Cycloalkylrest,   R   einen niederen geraden oder verzweigten Alkylrest oder Wasserstoff und   Pleinen   niederen geraden oder verzweigten Alkyl- Aryl-, Aralkyl-, Cycloalkylrest oder Wasserstoff bedeuten bzw. ihren Salzen mir anorganischen oder organischen Säuren und bzw. oder ihren   Quaternisierungsprodukten   gelangen kann, wenn man racemische oder optisch aktive Verbindungen (N-substituierte   1, 5-Dihalogen-3-aza-pentane)   der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 mit primären Aminen der allgemeinen Formel :

     - (III),    
 EMI1.3 
 Salze der racemischen oder optisch   aktiven Kondensationsprodukte und bzw. oder mitAlkyl-bzw. Benzyl"     halage. nixen   die   entsprechenden Quaternisierungsprodukte bildet,   sowie erhaltene Racemate erforderlichenfalls in die optisch aktiven Antipoden trennt. 



   Das primäre   AminRgNH   spielt bei diesen Kondensationsreaktionen eine mehrfache Rolle. Es kann als Lösungsmittel, Reaktionspartner und Kondensationsmittel in Erscheinung treten. Auch im Falle der zusätzlichen Verwendung von Alkalien, z. B. Pottasche, als Kondensationsmittel kann das primäre Amin 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gleichzeitig Reaktionspartner und Lösungsmittel sein. Selbstverständlich können in beiden Fällen zusätzliche andere Lösungsmittel, insbesondere wässerig-organischer Art, verwendet werden. 



   Man erzielt schon bei Zimmertemperatur einen zufriedenstellenden Reaktionsverlauf. Zur Beschleunigung der Reaktion (Kondensation) empfiehlt sich jedoch die Anwendung erhöhter Temperaturen, vorzugsweise zwischen 80 und 120 C. 



   Die neuen Piperazinderivate können als solche oder in Form ihrer Salze als Therapeutika oder als Zwischenprodukte für zahlreiche Synthesen Verwendung finden. 



   Die Erfindung wird an Hand von Beispielen kurz erläutert, ohne sie dadurch   einzuschränken  
Beispiel 1: 2,0g N-ss-Chloräthyl-1-chloro-1-phenyl-2-amino-propan (A), 0, 8 g Benzylamin und 
 EMI2.1 
 löstem abgesaugt und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde mit Petrol- äther versetzt, gekühlt und von Ausgefallenem abgesaugt.   Ausbeute : 0.   7 g 1-Benzyl-2-phenyl-3-methylpiperazin. Smp. zirka   133oC.   Hydrochlorid : Zersp. zirka   268 C.   



     Be is p iel 2 : 32, 4 gA   und 45,0 g Benzylamin wurden in 150 cm3 Alkohol 12 Stunden   rückflussge-   kocht. Anschliessend wurde das Lösungsmittel abdestilliert, der Rückstand in wenig Wasser aufgenommen und stark alkalisch gemacht. Das dabei abgeschiedene Öl wurde ausgeäthert und der Ätherauszug getrocknet. Anschliessend wurde der Äther und überschüssiges Benzylamin abdestilliert und der Rückstand wie unter Beispiel 1 behandelt. Ausbeute : 4,5 g 1-Benzyl-2-phenyl-3-methyl-piperazin. 



   Beispiel 3: 3,5 g A wurden mit 18,7 g Benzylamin 10 Stunden auf   zirkal000C erhitzt.   Das Reaktionsprodukt wurde anschliessend mit wässeriger Natronlauge digeriert und weiter wie unter Beispiel 1 aufgearbeitet. Ausbeute : l, 2 g 1-benzyl-2-phenyl-3-methyl-piperazin. 



   Beispiel 4 : 10, 0 g A und 8, 0 g Anilin wurden in 10 cm3 Alkohol 8   Stunden ruekflussgekocht.   
 EMI2.2 
    2-Diphenyl-3-methyl-piperazin. Sdp < 156oc.   Hydrochlorid : Zersp. zirka   274 C.   



   Beispiel 5 : 7,5 g A und 4, 7 g Butylamin wurden in 10 cm3 Alkohol 8 Stunden rückflussgekocht. 



  Aufarbeitung wie unter Beispiel 2 ergibt 6,0 g 1-Butyl-2-phenyl-3-methyl-piperazin. Sdp. 0, 05 zirka 90-100 C. 



   Beispiel 6: 7,0 g N-Methyl-N-ss-chloräthyl-1-chlor-1-phenyl-2-aminopropan(B) und 6,1 g Ben- 
 EMI2.3 
 5,5 g 1-Benzyl-2-phenyl-3, 4-dimethyl-piperazin. Sdp. 0, 01 130-140 C im Kugelrohr. 



   Beispiel 7: 7,0 g B und 5,3 g Anilin wurden in 10 cm Alkohol 8 Stunden   riickflussgekocht.   Aufarbeitung wie unter Beispiel 2 ergibt 7,5 g 1,2-Diphenyl-3,4-dimethyl-piperazin. Sdp.0, 01 zirka 1200C im Kugelrohr. Smp. zirka   68 C.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE, 1. Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten der allgemeinen Formel : EMI2.4 in welcher R1 einen Phenyl-oder Cycloalkylrest, R2 einen niederen geraden oder verzweigten Alkylrest oder Wasserstoff und Rg einen niederen geraden oder verzweigten Alkyl-, Aryl", Aralkyl-, Cycloalkylrest oder Wasserstoff bedeuten bzwo ihren Salzen mit anorganischen oder organischen Säuren und bzw. oder ihren Quaternisierungsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass man racemische oder optisch aktive Ver- EMI2.5 EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> mit primären Aminen der allgemeinen Formel : R3-NH2 (III). EMI3.1 Rchenden Salze und bzw. oder mit Alkyl-bzw.
    Benzylhalogeniden die entsprechenden Quaternisierungsprodukte bildet, sowie erhaltene Racemate erforderlichenfalls in die optisch aktiven Antipoden trennt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation in Gegenwart eines zusätzlichenbasischenKondensationsmittels, wiez.B.Pottasche,durchgeführtwird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensationsreaktion in Gegenwart eines wässerig-organischen Lösungsmittels, wie z. B. Alkohol, durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Temperaturen zwischen Zimmertemperatur und zirka 80-120 C arbeitet.
AT201601D 1958-02-01 1958-02-01 Verfahren zur Herstellung von neuen racemischen oder optisch aktiven, substituierten Piperazinderivaten und deren Salzen bzw. Quaternisierungsprodukten AT201601B (de)

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