AT19813B - Verfahren zur Rückführung der Hilfsmaschinensteuerung bei indirekt wirkenden Geschwindigkeitsreglern für Kraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Rückführung der Hilfsmaschinensteuerung bei indirekt wirkenden Geschwindigkeitsreglern für Kraftmaschinen.

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AT19813B
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Voith J M Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     19813.   



  FIRMA J. M. VOITH IN   HEIDENHEIM A. D.   BRENZ. 
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 EMI1.2 
 

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 Kolbens 6. Die Bewegung des Kolbens 9 betätigt die rasche   Hilfsröckführung.   Tritt dagegen eine grössere Entlastung ein, so wird der Gleitringträger s nach Zurücklegung des 
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 führung durch Kolben 9 ausgeschaltet und dafür die langsamere normale Rückführung mit der Geschwindigkeit des Punktes u eingeschaltet. 



   Tritt, nachdem die Rückführung zur Ruhe gekommen ist, eine Umkehr der Bewegung 
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 entsteht im Raume 13 Druck. Der Kolben 9 wird nun rascher als der Zylinder 4 nach oben geschoben und der   Gleitringträger     8   entfernt sich wieder vom Auge 2, so dass die normale Rückführung aus- und die rasche Hilfsrückführung wieder eingeschaltet ist. Im Kolben 6 ist ein zweites Ventil 15 angebracht, das sich aber in umgekehrter Richtung wie das Ventil 12 öffnet und das Öl vom unteren in den oberen Raum übertreten lässt, sobald bei   Aufwärtsbewegung   des Zylinders 4 der Gleitringträger   s   gegen das Auge 1 des   Bügels y stösst   und im Raume 13 Druck entsteht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sitzt der   Gteitringträger   s fest auf der Rückführungsstange r, so dass das linke Ende des Reglerhobels c einen unveränderlichen Hub 
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 und 19 achsial verschiebbar, während das lose auf der Reglerwelle 17 sitzende Kegelrad 20 zwischen den beiden Führungen 18 und 19 so angeordnet ist, dass es sich in achsialer Richtung nicht verschieben kann, sondern immer mit dem zugehörigen Kegelrad im Eingriff bleibt. Durch Nut und Feder 21 wird die Drehung des Kegelrades 20 auf den Fliehkraftregler übertragen, ohne dass das Kegelrad die achsiale Verschiebung der   Fliebkraftregler-   welle 17 hindert.

   Getragen wird die Fliehkraftreglerwelle 17 durch das am oberen Ende als Spurzapfen ausgebildete und ebenfalls in der Führung   19   achsial verschiebbare   Gleitstück wo.   



   An der Führung 19 befestigte Reibungsfedern 23 pressen so stark gegen das Gleitstück   te,   dass die Reibung genügt, um den Fliehkraftregler zu tragen und in seiner je-   welligen   Lage festzuhalten. Durch zwei Winkelhebel p, 25 und die Verbindungsstange 24 wird bel der Bewegung des Hilfsmaschinenkolbens auch der Fliehkraftregler gehoben oder gesenkt, und zwar stets in entgegengesetzter Richtung wie die   Rückführungsstange f. Die   gleichzeitige Bewegung der   Ruckführungsstange f nnd   die achsiale Verschiebung der   Flich-     kraftreglorwelle 17 wirken   also,   vorausgesetzt, dass   die Reglermuffe 26 mit Bezug auf die Reglerwelle 17 in relativer Ruhe verbleibt, in entgegengesetzter Richtung auf den Steuerkolben e ein.

   Wenn also die Hilfsrückführung den Kolben zurück in Mittellage führen will, so bewirkt gleichzeitig die Verschiebung der Reglerwelle eine Entfernung des Steuerkolbens von der Mittelwelle weg. 



     Die lIebelverh1iltnisse   zwischen Rückführungsstange   rund Reglerwolle 17   sind nun so gewählt, dass die Rückführung etwas überwiegt, dass also trotzdem eine rückführende Bewegung des Steuerkolbens e, wenn auch mit verminderter Geschwindigkeit, bestehen bleibt. Diese resultierende Bewegung stellt die normale Rückführung des Kolbens e dar. 



   Die Verbindungsstange 24 ist nicht fest mit dem Winkelhebel 25 verbunden, sondern der Zapfen 27 des Winkelhebels 25 bewegt sich in einem länglichen Loch der Stange 24, 
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Der   Regelungsvorgang   ist folgender : Bei gleichmässigem Betrieb oder kleinen Be-   lastungsiinderungen   bewirkt die Rückführungsstange r die rasche Rückführung allein, indem 
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   les Reglers nicht mehr zunimmt und die Reglermuffe 26 zur relativen Ruhe in bezug auf die Reglerwelle 17 kommt, steht der Steuerkolben e unter dem Einfluss der resultierenden Bewegung aus der Abwärtsbewegung der Rückführungsstange r und der Aufwärtsbewegung der Fliehkraftreglerwelle 17. Diese resultierende Bewegung ist aber die vorbeschriebene langsamere normale Rückführung.

   Bei der Umkehr der Bewegung bewegt sich der Anschlag 29 von dem Bolzen 27 weg, die Verschiebung der Reglerwelle 17 hört auf und der Steuerkolben e steht nur noch unter dem Einfluss der raschen Rückführung der Stange r. 



  Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der zuletzt beschriebenen nur dadurch, dass das Gleitstück w die Reglermuffe allein verschiebt und nicht den ganzen Fliehkraftregler. Zu diesem Zweck ist das Gleitstück w seitlich von der Reglerwelle angeordnet. Die Verbindung der Reglermuffe 26 mit dem Gleitstück to geschieht durch eine kräftige Schraubenfeder 30, deren oberes Ende am Gleitring 31 der Muffe und deren unteres Ende am Gleitstück w befestigt ist. 



  In der in Fig. 3 gezeichneten Lage ist die Feder ungespannt. Die Reibungskraft der Federn 23 muss stets grösser als die grösste in Betracht kommende Zug-oder Druckspannung der Feder 30 sein.   
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 bewegt. Die Rückführung wird durch die   Rückführungsstange   r allein bewirkt. Das untere Ende der Feder 30 bleibt hiebei fest, während das obere Ende den Bewegungen der Reglermuffe folgt. Tritt dagegen eine grössere Entlastung ein, so nimmt der Anschlag 29 den Bolzen 27 mit und das Gleitstück   w   bewegt sich aufwärts. Hiedurch wird die Feder 30   zusammengedrückt   und die   : Muffe 26 aufwärts   geschoben, während die   Rückführungsstange   r sich abwärts bewegt.

   Hiebei wird ebenso wie bei der Anordnung nach Fig. 2 der Steuer-   kolbol1 e mit   geringerer Geschwindigkeit in seine Mittellage zurückgeführt als mit der   Rückführung   allein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1 Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patent Nr. 19812, gekennzeichnet durch eine doppelte Rückführung durch zwei Organe, die derart zusammenwirken, dass zunächst eine rasche   Rückführung   durch das eine Organ erfolgt, während das andere unwirksam ist, und darauf durch Einwirkung dieses Anschlages das andere Organ entweder allein oder in Gegenwirkung zu dem ersteren in Tätigkeit tritt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform (\tor Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Rückführungsorgan (Stange w, Fig. 1) mit dem sich rascher bewegenden, angetriebenen Kolben (9) einer hydraulischen Übersetzung (Ölkatarakt) in Verbindung steht, während das andere Rüc1dUhrungsorgan (Stange r) mit dem sich langsamer bewegenden treibenden Kolben (4) verbunden ist und Anschläge (2) trägt, die einen mit der Stange w verbundenen Anschlag, z.
    D. den auf dieser festsitzenden Gleitringträger (8), mit Spiel- EMI3.2 laufenden Anschlag (1 oder 2) einholt und sich nun samt der Stange w nur noch mit der durch die Stange r bestimmten Geschwindigkeit weiter bewegen kann.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels eines Hebelwerkes vom Hilfsmaschinenkolben angetriebene eine Rückführungsstange (us) durch Vermittlung der Reglermuffe--indem sie die Reglerwelle (Fig. 2) oder nur die Mufo (Fig. 3) achsial bewegt-den Reglerhebel (e) in entgegengesetztem Sinne wie die eine schnellere Bewegung erhaltende, zweite Rückführungsstange (r) betätigt, sobald nach einer gewissen Weglänge der eine von zwei in das Hebelwrk eingeschalteten Anschlägen (2R, 29) auf einen Mitnehmer (27) trifft, so dass die Resultante der beiden einander entgegengesetzten Bewegungen die zweite, langsamere Rückführung der Hilfsmaschinensteuerung (e) darstellt.
AT19813D 1904-03-23 1904-08-17 Verfahren zur Rückführung der Hilfsmaschinensteuerung bei indirekt wirkenden Geschwindigkeitsreglern für Kraftmaschinen. AT19813B (de)

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AT19813T 1904-08-17

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