DE29454C - Selbstthätige DampfschmieVvorrichtung - Google Patents

Selbstthätige DampfschmieVvorrichtung

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DE29454C
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Germany
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steam
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lubricant
lubrication device
chamber
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DENDAT29454D
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English (en)
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G. BRINKMANN JUN. in Witten a. d. Ruhr, Westfalen
Publication of DE29454C publication Critical patent/DE29454C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/16Actuation of lubricating-pumps with fluid drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47β> Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1884 ab.
Die Vorrichtung benutzt den wechselnden Druck im Dampfcylinder, um eine kleine Pumpe in Bewegung zu setzen und so das Schmiermittel in kleinen Mengen an geeigneter Stelle dem Dampf zuzuführen.
Die bisherigen Vorrichtungen dieser Art litten an dem Uebelstande, dafs der unmittelbar auf den Pumpenkolben wirkende Dampf leicht in den Schmierbehälter dringen und eine zu starke Erwärmung des Schmiermittels und daher unregelmäfsige Schmierung herbeiführen konnte; auch war die Regulirung der Schmierung mit Schwierigkeiten verbunden, da sie meistens' lediglich durch Veränderung der Weite der Eintrittsöffnung in den Pumpenstiefel erfolgte. Um dieselben zu beseitigen, wirkt hier der Dampf zunächst auf eine eingeschaltete biegsame Platte, und die ganze Pumpvorrichtung ist so angeordnet, dafs sie eine leichte Regulirung des Hubes des Pumpenkolbens gestattet.
Der in dem Innern des Dampfcylinders herrschende wechselnde Dampfdruck überträgt sich durch Vermittelung der Bohrung α auf die zweckmäfsig im unteren Theil angeordnete Platte c, auf welcher der Kolben d ruht und durch eine Feder e nach unten gedrückt wird. Mittelst der Schraube / und des Schlüssels g kann diese Feder mehr oder weniger gespannt und der Hub des Kolbens d begrenzt werden. Zu diesem Zweck läuft die Schraube / an ihrem unteren Ende in einen Zapfen aus, der gleichzeitig der Feder e als Führung dient. Der Pumpenstiefel wird durch eine Kammer P gebildet, welche durch ein Federventil h mit dem Innern des Behälters S und durch ein Federventil i mit der Druckkammer D verbunden ist, von welcher aus ein Rohr K das Schmiermittel dem Dampf zuführt. Die Platte c bildet den Boden einer Kammer R, welche durch eine Oeffnung / mit dem Innern des Behälters S in Verbindung steht.
Bei der Thätigkeit der Vorrichtung pflanzt sich der im Dampfcylinder herrschende, wechselnde Dampfdruck durch den Stutzen α in die Kammer b fort und hebt und senkt die Platte c und den Kolben d. Bei jeder Druckvergröfserung in der Kammer b wird somit eine kleine Menge Schmieröl aus der Kammer P durch das Ventil i nach D geprefst und durch K dem frischen Dampf zugeführt, während bei der Druckverminderung in b die Platte c nachgiebt, der Kolben d folgt und durch das Ventil h etwas Schmieröl aus S in P eingesaugt wird. Die Vorrichtung ist demnach nur darin thätig, wenn die Maschine im Gange ist, so dafs jeder Verlust an Schmiermittel während des Stillstandes der Maschine vermieden wird.
Durch Verstellen der Schraube f kann die Spannung-der Feder e geregelt, der Hub des Kolbens d begrenzt und dadurch auch die bei jedem Hub der Maschine dem Dampf zugeführte Oelmenge geregelt werden. Durch die Platte c wird ferner erzielt, dafs auf den geringen Kolbenquerschnitt ein grofser Druck ausgeübt wird, so dafs die Vorrichtung beim
kleinsten Ueberdruck im Raum b bereits sicher wirkt.
Die Plattenfeder c kann auch eine andere Anordnung als die beschriebene und dargestellte erhalten, die gezeichnete Anordnung ist aber am zweckmäfsigsten. Desgleichen kann man auch die Einrichtung treffen, dafs diese Feder nicht unmittelbar mit dem Dampf in Berührung kommt, da es im wesentlichen nur darauf ankommt, eine mechanische Wirkung des Dampfes auf den Kolben d auszuüben, und es erforderlich sein kann, eine Erwärmung des Schmiermittels nicht eintreten zu lassen. Auch könnte die Bewegung der Platte c durch einen Zwischenmechanismus auf den Kolben d übertragen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Dampfschmiervorrichtungen mit durch den wechselnden Dampfdruck im Cylinder betriebener Pumpe zum Einspritzen des Schmiermittels in den Dampf die Verbindung des Kolbens d mit einer Gegenfeder e und der Stellschraube f, zum Zweck, den Hub des Kolbens d und damit den Verbrauch an Schmiermittel zu reguliren.
2. Die Gesammtanordnung der Schmiervorrichtung, gekennzeichnet durch die im unteren Theil derselben angeordnete, vom Dampfdruck beeinflufste, biegsame Platte c, den Kolben d, die Regulirvorrichtung ef, den Pumpenstiefel JP mit Ventilen h und i und die Kammer R.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29454D Selbstthätige DampfschmieVvorrichtung Active DE29454C (de)

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