AT19517B - Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Zündhölzern.

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AT19517B
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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von   Zündhölzern.   Die von der endlosen Förderkette derart festgehaltenen Hölzer, dass sie beiderseits über die Kette vorstehen, worden in einem fortlaufenden, ununterbrochenen Arbeitsgange zunächst einem mit das eine Ende der Hölzer   unverbrennlich   machende Flüssigkeit gefüllten Behälter zugeführt und, nachdem sie in diesen Behälter eingetaucht worden sind und so einen unverbrennlichen Griff erhalten haben, in den Bereich des die Zündmasse enthaltenden Behälters gebracht, in welchen das andere Ende der Hölzer eingetaucht wird.

   Damit die Hölzer der endlosen Förderkette   schnell zugeführt   werden können, ist unter dem Hölzerbehälter eine   Schüttel-und   Richtvorrichtung vorgesehen, die aus zwei an sich bekannten Vorrichtungen besteht, durch deren Zusammenwirken die in den   trichterförmigen   Behälter   hineingeschütteten   geschnittenen Hölzer kräftig geschüttelt und ausgerichtet werden, so dass sie sich schnell in die Nuten am Boden des Behälters einlegen, aus welchen sie dann in bekannter Weise durch hin und her gehende Nadeln in die Löcher der Tnnkrahmen hineingeschoben werden. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht der ganzen   Zündbolzmaschine,   Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch diesen Teil der Maschine, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie   x-x   in Fig. 2 und Fig. 5 ein wagerechter Schnitt nach der Linie y-y in Fig. 4. 



     A   bezeichnet das Gestell der Maschine, das aus zwei Seitenteilen besteht, die durch Querbäume miteinander verbunden sind ; an der Vorderseite befindet sich der   Zündholz-   trichter D, welcher durch Flanschen d an einem Aufsatz E des Gestells befestigt und mit senkrechten   Scheidewänden     d2 versehen ist.   Unter dem Trichter befindet sich ein mit ähnlichen Scheidewänden c versehener beweglicher Rahmen C, welcher vermi'telst Leisten cl in Führungen e des Aufsatzes E geführt wird. Eine der Leisten cl ist bei c ; ausgespart ; in die Aussparung greift der Ansatz 1 einer in einer Führung des Trichterboden B wagerecht verschiebbaron Stange F ein.

   Die Verschiebung der Stange F erfolgt durch eine Nutenrolle G, in deren Nut eine an dem Ende der Stange F sitzende Rolle   11   ein- 
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 Seite des Gestells A befestigt ist ; an der Nutenrolle ist ein Stirnrad K befestigt. Der Antrieb des letzteren und damit der Nutenrolle   G   erfolgt durch eine nicht gezeichnete   Zahnradübertragung   von der in dem Gestell   A   gelagerten Welle   M   aus, deren Antrieb weiter unten beschrieben werden wird.

   Der   Trichterboden B   ist mit parallel gerichteten Schlitzen   b1   versehen ; unter dem Boden   jss-ist   ein beweglicher Rahmen   N   angeordnet, welcher mit vorspringenden Rippen n versehen ist, die durch die Schlitze   b1 in dem     Hoden.   B in den Trichter hineinragen, so dass die Rippen   it   über dem Boden B Nuten b bilden, welche. zur Aufnahme der Hölzer bestimmt sind.

   An jedem Ende ist der Rahmen N mit einem nach unten vorspringenden, die Welle M mit Spiel umfassenden Lappen   n1   versehen, auf deren inneren Seiten Rollen   n2   angeordnet sind, welche an dem Umfang von auf der Welle M sitzenden Daumenscheiben 0 geführt werden, gegen welche sie durch an den Lappen   n1   angreifende Zugfedern P gehalten werden. Wird also die Welle M gedreht, so wird dadurch dem Rahmen N eine schnelle und kurze vibrierende Auf-und Abbewegung erteilt, wodurch die in dem Trichter D befindlichen Hölzer kräftig geschüttelt werden, so dass sie sich in die durch die vorspringenden Rippen n des Rahmens   N   gebildeten Nuten b hineinlegen.

   Da die Drehung der Welle M auch auf die Nuteurolle G übertragen wird, so wird der Rahmen C in dem Trichter D hin und her bewegt und die
Hölzer werden also, während sie geschüttelt werden, gleichzeitig in dem Trichter ausgerichtet. Damit die Zündhölzer bei der seitlichen Bewegung des Rahmens   C   nicht zerdrückt werden, ist der Rahmen N an jeder Seite mit einer   schrägen Fläche versehen,   auf welcher der Rahmen C bei seiner Hin und Herbewegung hinaufrückt, so dass die Hölzer an dieser Stelle nach oben geschoben werden. Kleine Splitter, Staub u. dgl. fallen durch die nach unten abgeschrägten seitlichen Flächen   M   der Schlitze b1 zwischen diesen
Flächen und den Rippen   n   des Rahmens N nach unten in den offenen Raum unter dem . Boden B.

   Die Welle   M   wird vermittelst eines auf der Welle sitzenden Kettenrades Q von einer beliebigen   Kraftquelle   aus angetrieben. Kettenrad Q ist dabei lose auf Welle M angebracht und mit einer Kupplung Cl versehen, durch welche das Kettenrad mit Hilfe eines Hand- hebels   D1   beliebig mit der Welle M gekuppelt oder von derselben entkuppelt werden kann. 



   Die durch die Schüttelvorrichtung in die richtige Lage gebrachten Zündhölzer werden durch die Nadeln EI, welche an einem hin und her bewegten Querbalken   Gl   befestigt 

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 sind, in die Löcher von zu einer endlosen Kette vereinigten Platten   FI hineingedrückt.   



  Zum weiteren Verschieben der Hölzer, so dass sie auf beiden Seiten der Platten F vorspringen, dient eine Stange N2,   welcher vermittelst zweier drehbar an dem   Maschinengestell A angeordneter Hebel 02 eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Jeder Hebel ist an seinem oberen Ende durch eine Stange Q2 mit einer in einem Ständer S2 geführten wagerechten   Stange R2 verbunden   ; der die Verbindung herstellende Zapfen r verbindet die Stange R2 ebenfalls vermittelst einer Exzenterstange u mit einem Exzenter   U2,   vermittelst dessen die Stange R2 eine hin und her gehende Bewegung erhält, welche durch die Stangen Q2 auf die Stange N2 übertragen wird.

   Die Exzenter   U2 sind   auf einer Welle V2 angebracht, welche in dem Maschinengestell A gelagert und mit einem Kettenrad w2 versehen ist, welches durch eine Kette X2 mit dem Antriebskettenrad   Y2   auf Welle RI verbunden ist. Die Führung F2 für die Platten FI ist gerade unterhalb der Stelle, wo die Hölzer durch die Stange   N2   vorgeschoben werden, durch eine Stange Z2 verstärkt. 



   Von den Führungen   F2   gehen die Platten FI weiter über eine Führung B3 in der Form eines Quadranten und von da über einen Teil einer grossen Trommel 03. Unterhalb 
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 Enden der Hölzer eingetaucht werden, um sie unverbrennlich zu machen. Die abtropfende Flüssigkeit läuft, während die Platten F1 aus der Pfanne sich weiter bewegen, auf einer davor vorgesehenen Platte   GS   (Fig. 1) in die Pfanne zurück. Um ein Durchhängen der Platten auf ihrem Wege von der Führung B3 zur Trommel C3 zu verhüten, wird die aus den Platten Fi gebildete endlose Kette durch ein Antriebsrad S3, welches in die   Zähne./   angreift, direkt angetrieben.

   Von der Pfanne   E3   aus bewegt sich die Kette über eine Trommel   ys,   wodurch die Platten   F1   umgekehrt werden, so dass jetzt die anderen Enden der Hölzer nach unten kommen, welche bei der Weiterbewegung der Platten durch die die 
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Nachdem die Hölzer mit der   Zündmasse   versehen worden sind, werden sie zu einer Vorrichtung an dem Gestell   A   geführt, durch welche sie aus den Platten   F1     ausgestossen   werden. Zu diesem Zweck ist an der unteren Seite der oben erwähnten   Fübrunngen   R2 eine Platte U3 vorgesehen, deren vordere Kante u an eine Querreihe der fertigen Zündhölzer angreift und dieselben teilweise durch die   Löcher f der   Platten   F1   herausschiebt.

   Auf der oberen Seite der Platte   Ut zist   eine Stange   ul   befestigt, und zwar in solcher Stellung, dass jedes Zündholz, welches zu weit aus der Platte F1 vorspringt, zurückgeschoben wird. Um die Zündhölzer ganz aus den Platten FI zu entfernen, sind besondere Stempel V3 vorgesehen, und zwar je einer für jedes Loch einer Querreihe von Löchern in den Platten   J   Diese Stempel sind auf einem auf der Platte T2 in wagerechten Führungen hin und her   beweglichen l {opf W3   angebracht, an welchem sie durch eine Winkelstange X3 befestigt bind. Um dem Kopf W3 die erforderliche hin und her gehende Bewegung zu erteilen, ist derselbe durch   Stangen y3   mit Kurbelarmen X3 einer schwingenden Welle A4 verbunden, welche in dem Maschinengestell   A   gelagert ist.

   Auf Welle A4 sitzt ein Arm B4, welcher mit einer Stange C4 verbunden ist, welche mit ihrem gabelförmigen Ende die Welle RI umfasst und mit einer Rolle versehen ist, welche sich in einer Nut einer auf der Welle Rl sitzenden   Nutenscbeibe D   bewegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von   Zilndhölzern,   dadurch gekennzeichnet, dass die von einer endlosen Förderkette in der Hölzermitte festgehaltenen Hölzer in einem fortlaufenden, ununterbrochenen   Arbeitsgange zunächst   einem mit das eine Ende der Hölzer unverbrennlich machenden Flüssigkeit gefüllten Behälter zugeführt, in denselben eingetaucht und danach in den Bereich des   Zündmassebohälters   gebracht werden, in welchen das andere Ende der Hölzer eingetaucht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Herstellung von Zündhölzern, dadurch gekennzeichnet, dass über dem an sich bekannten, unter dem Boden (B) des Behälters (D) der Hölzereinlegevorrichtung angeordneten, mit vorspringenden Rippen (n) versehenen, in schnelle Auf und Niederbewegung versetzten Rahmen (N), dessen Rippen (n) so durch offene Schlitze (bl) im Boden (B) des Behälters in letzteren hineinragen, dass Nuten (b) zur Aufnahme der Hölzer gebildet werden, ein an sich gleichfalls bekannter, in dem Behälter wagerecht hin und her bewegter, mit Scheidewänden (e) versehener Schüttelrahmen (C) vorgesehen ist, wobei beide Rahmen ihre Bewegung von derselben Antriebswelle (M) aus erhalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT19517D 1902-10-21 1902-10-21 Maschine zur Herstellung von Zündhölzern. AT19517B (de)

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