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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18767. DOW COMPOSING MACHINE COMPANY ! N NEW YORK.
Ausschliessvorrlchtung für Typenzeilen.
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typen, wie sie in allen Zweigen der Buchdruckerkunst gebraucht werden.
Nachdem die Maschine die einzelnen Lettern zu Zeilen zusammengestellt hat, schliesst sie dieselben selbsttätig zu einer gleichmässigen Länge aus und stellt die ausgeschlossenen Zeilen in Kolonnen oder Seitor zusammen.
Die einzige Handarbeit ist dabei das Anschlagen des Tastenbrettes.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, welche in zwei Teile 1 und 1a zerlegt worden ist. Die beiden Teile zusammengenommen zeigen die
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nur die Teile, die mehr nach vorne liegen. Fig. 2 ist ein Grundriss der Maschine und zeigt ulle Teile, welche in der Oberansicht gesehen werden können. Ditc Figur ist ebenfalls in zwei Teile 2 und 2" zerlegt, welche zusammengenommen die ganze Lä@@e der Maschine darstellen. Fig. 3 ist eine Endansicht der Maschine von rechts, u. zw. insbesondere der Setz- vorrichtung, wobei der obere Toil der Lettornbehältor und der obere Teil der Vorrichtung zum Hin und Herschieben der Lettornstösser abgebrochen ist.
Fig. 4 zeigt in Einzelansicht die Verbindung der Ausschliesstaste mit der Kupplung der Hauptzeilenwelle. Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Setzvorrichtung und zeigt die Ausschlusstaste mit ihrem Anschluss an die Hauptzeilenwelle und den Letternniederpresser mit seinen Bewegungsorganen. Fig. 6 zeigt im Horizontalschnitt in Einzelansicht den Letternniederpresser und
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senkrechter Durchschnitt, ähnlich wie Fig. 5, aber er zeigt im einzelnen die Typentasten und deren Bewegungsorgane und auch die Spatientaste mit ihren Bowogungsorganen.
Fig. 9 ist ein Grundriss eines Teiles des Tastenbrettes mit Spatientaste und zeigt die Verbindungen der Spatientaste mit der Vorrichtung zu ihrem Verschluss, welche tätig wird, sobald eine gewi'., o Anzahl von Lettern eingesetzt worden ist und welche beim Niederdrücken der Ausschlusstasto wieder ausgerückt wird. Fig. 10 ist eine Einzelansicht im Grundriss von der llubschoibe und Botriebsorganen, welche die Bewegung der Spatientaste auf den Aus-
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Spationstiftos, welcher von einer Hubscheibe betätigt wird. Fig. 12 ist eine Einzelansicht in vergrössertem Massstabe dieses Stiftes in der herausgestossenen Stellung, in welcher er von der Hubschoibe erfasst worden kann.
Fig. 13 ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zur Betätigung des drehbaren Winkelhakens und zeigt einen Teil der Setzvorrichtung in wagorochtom Querschnitt. Fig. 13 a ist ein senkrechter Schnitt durch den Zeilenstösser mit seiner Führung nach der Linie y-y (Fig. 13). Fig. 14 ist eine vergrösserte Seitenansicht, teilweise im Schnitt, von in Fig. 13 dargestellten Teilen und zeigt die Hubscheibe und die Hebel, welche zur Drohung dos drehbaren Winkelhakens dienen. Fig. 15 ist ein senk- rechter Durchschnitt links von der Setzvorrichtung und zeigt in voller Ansicht die Ein- richtung und Verbindungen mit der Zeilenwelle und Hubscheibe, um den Zeilenträger durch die Zeilenbahn hindurchzubewegen.
Fig. 16 ist eine Hinteransicht der am oberen
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Ende in Fig. 15 gezeigten Teile mit den Zahnsektorcn und don Mitteln, durch we ! cho Bewegung von der Triebwelle auf den Zeilonträgerarm übertragen wird. Fig. 17 zeigt in Einzelansicht einen der Zahnsektoren. Fig. 17 a ist eine Einxolanaicht dca Zoilcnträgers und der Zeilenbahn im Querschnitt und zeigt auch die Verbindung mit dem Zeilentrllgerarm.
Fig. 18 ist eine Einzelansicht der Verbindung zwischen dem Zeilenträgerarm und dem Zeilenträger und zeigt den Träger und die Zeilenbahn im senkrechten Durchschnitt. Fig. 19 ist ein Grundriss des Zeilenträgers, u. zw. ist der Zeilenträgerarm im Durchschnitt dargestellt.
Fig. 20 ist ein senkrechter Längen8cbnitt durch den Zeilenträger. Fig. 21 ist eine vergrösserte Einzelansicht, teilweise im Schnitt, durch den drehbaren Winkelhaken, die Zeilenbahn und die Messvorrichtung mit ihren Verbindungen. Fig. 22 ist ein senkrechter Längenschnitt durch den Zeilenträger mit seiner Sperrklinke und dem Zeilenstösser. Fig. 23 und 24 sind Einzelansichten des Mundstückes des Winkelhakens mit den Vorrichtungen, welche einen
Druck auf die Lettern ausüben, wenn sie zuerst aus der Letternbahn in den Winkelhaken eingeschoben werden. Fig. 25 ist eine Vorderansicht eines Teiles der Zeilenbahn und zeigt die Stellung des Zeilenträgerarmes und der Zeile von Lettern, wenn sie der Vor- richtung zum Abtrennen der Worte angenähert wird.
Fig. 26 zeigt die Wortbahn in Einzel- ansicht und teilweise in senkrechtem Längsschnitt und stellt die Reibungsplatte in der oberen Bahn dar. Fig. 27 zeigt dieselben Teile in einer etwas weiter vorgerückten Stellung, wobei ein Teil vorne von der Maschine weggebrochen gedacht ist, um die Verbindung des Hilfszeilenstössers zu zeigen, welcher die Zeile vorwärts nach dem Wortabtrenner schiebt, nachdem der Zeilenträger die Grenze seiner Bewegung erreicht hat. Fig. 28 ist ein Durchschnitt durch einen Teil der Zeilenbahn und zeigt die hervortretenden Rippen, durch weiche die Zeile in ihrer Vorwärtsbewegung gehemmt wird, wenn ein falsches Spatium dagegen
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in vergrössertem Massstabe und in schaubildlicher Ansicht den unteren Teil der Zeilenbahn mit den hervorstehenden Rippen in Stellung und zeigt die Lettern, wenn sie sich den Rippen nähern.
Fig. 30 ist eine schaubildliche Ansicht der in besonderer Weise eingeschnittenen Lottern, welche in der Maschine gebraucht werden und welche Kerbungen, den hervortretenden Rippen entsprechend, zeigen, so dass sie darüber hingleiten können. Die falschen Spatien, wie in Fig. 28, haben diese Kerbungen nicht und werden daher von den kippen angehalten, bis sie durch den Wortheber aufgehoben werden. Fig. 31 ist eine Vorderansicht desselben Teiles, der in Fig. 25 und 27 dargestellt ist und zeigt die Zeile durch den Hilfsstösser bis dicht an die Endstellung vorgerückt, ein Wort ist über den Rippen dargestellt und zeigt die Rippe, durch welche die Zeile zum Abtrennen eines Wortes angehalten worden ist.
Fig. 33 zeigt in Einzelansicht den Wortstösser, während er ein Wort von dem Wortabtrennapparat durch die Wortbahn nach dem Setzschiff überführt. Fig. 34 ist ein senkrechter Durchschnitt des Wortstössers und der Zeilenbahn mit dem Hebetisrh in der Stellung Fig. 33. Fig. 35 ist eine Unteransicht eines Teiles der Wortbahn und des Wortstössers und auch des Endes des Hilfszeilenstössers.
Fig. 36 ist ein Grundriss des Teilungsmechanismus in einer Stellung, in der die Zeile gesetzt wird oder eben gesetzt worden ist, und ehe die Ausschliessvorrichtung in Tätigkeit kommt, mit den Organen, welche ihn veranlassen, unter dem Einfluss der Spatientaste schrittweise vorzugehen und auch mit der Einrichtung ihn vorwärts zu bewegen, so dass der Spatienauswerferschlitten eine vorläufige Einstellung erhält. Fig. 37 zeigt dieselben Teile in ihren Stellungen, nachdem die Zeile vervollständigt und gemessen worden ist und das Ausschliessen begonnen hat. Der Verteilungsmochanismus hat sich vorwärtsbewegt und hat eine Stellung eingenommen, die von der Breite der Öffnung und der Zahl der in die Zeile einzusetzenden Spatien abhängt und auch dem Spatienauswerferscblitten ist eine entsprechende vorläufige Einstellung gegeben worden.
Fig. 38 ist ein wagerechter Längsschnitt des Verteilerplättcbenschlittens und des Mechanismus, um denselben zu heben und zu senken und auch, um ihm eine seitliche Bewegung zu gestatten. Fig. 39 ist ein senkrechter Längenschnitt durch denselben. Fig. 40 ist ein Querschnitt durch die Vorteilerplättehen und ihrem Schlitten mit der Zahnstange, durch welche auf ihn die senkrechte Bewegung übertragen wird. Fig. 41 zeigt in Einzel- ansicht, teilweise im Schnitt, den Trieb, welcher auf der Welle auf Feder und Nut gleitet und durch welchen der Verteilerplilttchensrhlitten plötzlich gehoben und gesenkt wird und eine seitliche Bewegung unter dem Einfluss gewisser Organe erhält. Fig. 42 ist ein senk- rechter Querschnitt durch den Verteilungsmochanismus.
Fig. 43 ist ein senkrechter Quer- schnitt durch die Maschine mit dem Verteilermechanismus und Bewegungsvorrichtung, durch welche er vorwärts und rückwärts bewegt wird und auch von der Vorrichtung, um den Messapparat zu heben und zu senken. Fig. 44 ist ein Grundriss der Vorrichtung zur senti- rechten Verschiebung des Messkopfes. Fig. 45 ist ein senkrechter Schnitt des Messkopfes und der Zeilenbahn. Fig. 46 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zur senkrechten Ver- stellung des Messkopfes. Fig. 47 ist ein senkrechter Schnitt in vergrössertem Massstabe von
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dargestellt ist. Fig. 49 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Maschine nach einer Schnittebene zwischen der Verteior-und Ausgleichvorrichtung gelegen.
Teile dahinter sind
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Ausgleichknagge genannt. Fig. 53 ist eine Einzelansicht des Hebels und der Scheiben, durch welche die Spatienauswerferscheibe von der Wortwelle in einem gegebenen Augenblick ausgerückt wird. Fig. 54 zeigt in Vorderansicht und teilweise im Schnitt die Ausgieichvorrichtung und Vorrichtung, um den Spatienauswerferschlitten um eine bestimmte Anzahl von Schritten vorwärts zu bewegen. Diese Figur zeigt auch die Verbindung der Vorrichtung, durch welche der Schlitten seine vorläufige Einstellung erhält. Fig. 55 ist ein senkrechter Durchschnitt des Spatienauswerferschlittena mit der Vorrichtung, um ihn in die Grundstellung zurückzuführen und auch die Auswerferstangen in die Grundstellung zurückzuführen und den Schlitten zwischen seinen Schritten zu schliessen.
Fig. 56 ist ein Grundriss der in Fig. 55 gezeigten Teile der Maschine mit Reibungskupplung und Verschlussvorrichtung für den Schlitten. Fig. 57 ist ein senkrechter Durchschnitt der Maschine, etwas über dom Schnitt nach Fig. 56 und zeigt die Hubscheibe und Hebel zur Betätigung des Ausziehers für die falschen Spatien und der Vorrichtung zur Bewegung des Schiffchens. Fig. 58, 59,
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falschen Spatien in den aufeinander folgenden Stellungen während der Tätigkeit.
Fig. 64 und 65 sind Grundrisse der Vorrichtung, durch welchen der falsche Spatienauszieher die Bewegungen vollzieht, die die Fig. 58 bis 63 darstellen, wovon eine Seitenansicht in Fig. 5i,
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Vorrichtung. Die Spatienkanäle sind im Durchschnitt gezeigt und viele der verbindenden Teile sind ausgelassen, um die Darstellung klarer zu machen. Fig. 84 ist eine Unteransicht des drehbaren Stössers des Spatienauswerferschlittens. Fig, 85 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, durch welche die Ausschlusstaste geschlossen wird, während die vorhergehende Zeile ausgeschlossen wird. Fig. 86 ist ein Grundriss der Verbindungen der Ausschlusstasto mit der Hauptzeilenwelle.
Fig. 87 ist ein Schnitt durch die Hauptzeilenwelle und Kupplung und Verbindungen mit der Ausschliesstaste. Fig. 88 ist eine Seitenansicht der Verschluss vorrichtung für die Ausschlusstasto. Fig. 89 zeigt die Lage der Verschlussvorrichtung und ihre Verbindung mit dem Setzschiffvorläufer, wobei der Vorläufer an dem Rande des Setzschiffes dargestellt und die Zeile vollständig ausgeschlossen ist. Fig. 90 zeigt dieselben Teile, während die Zeile dem Ausschliessen unterzogen wird und der Vorläufer sich in dem Setzschiff befindet.
Fig. 91 ist eine schematische Ansicht der Teile der Maschine, durch welche die Länge der Zeile gemessen und in eine Anzahl von Teilen gleich der Zahl der anzuwendenden Spation eingeteilt wird und durch welche der Spatienauswerferschlitten eine vorläufige Stellung erhält. Diese Figur zeigt auch im einzelnen die Spatienauswerfer und die Mittel, durch welche der Spatienauswerfer veranlasst wird, Spatien von der gleichen oder von verschiedenen Dicken auszustossen.
Die Stellung in dieser Figur ist die, in welcher Spatien von gleichmässiger Dicke in derselben Anzahl gleich der falschen Spatien, wie sie beim Setzen eingeschoben worden sind, ausstossen. Fig. 92 zeigt eine ähnliche Ansicht, wie Fig. 91, ; aber die Teile sind in verschiedener Stellung dargestellt und eine Zeile wird ausgeschlossen, welche an Länge der normalen Länge nicht gleichkommt. Fig. 93 ist ein Diagramm und eine Tabelle, durch welche die Dicke des Musterspatiums zum Ausschliessen einer Zeile mit Hilfe einer einfachen Formel bestimmt werden kann.
Fig. 94 ist eine Einzelansicht des Stellblocks und eines Teiles von einem Verteilerplättchen, um die Art und
Weise anzudeuten, in welcher die Verteilungsplättchen sich dem Gebrauch mit einem Stellblock mit breiter Arbt-itsfläche anpassen können, anstatt mit einem Block, der als Angriffsfläche nur einen Punkt bietet. Fig. 95 ist ein Diagramm eines Massstabes, welches in eine Anzahl von gleichen Teilen eingeteilt ist. Fig. 96 ist ein Diagramm, ähnlich wie Fig. 95 mit einem zusätzlichen Massstabe, an Länge gleich einer der grösseren Teilungen des Massstabes (Fig. 95) und in eine gleiche Anzahl von Teilen eingeteilt, um sich der ersten Teilung an irgendeinem Punkt anzupassen.
Bei Erläuterung der Maschine sollen die einzelnen Vorrichtungen soviel als möglich unabhängig voneinander beschrieben werden, um das Verständnis zu erleichtern.
Die Setzvorrichtung.
Die Setzvorrichtung besteht aus einer Anzahl von Kanälen oder Magazinen, welche parallel zueinander vorn an der Maschine angebracht sind und von welchen ein jedes eine Anzahl von gleichartigen Lettern enthält ; unter diesen Letternkanälen ist eine Anzahl wagerecht beweglicher Auswerferstangen angebracht, welche so gelagert sind, dass sie die
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stellung gebracht werden, und ein zur Setzvorrichtung gehöriges Tastenbrett mit Tasten, je eine für jeden Buchstaben und Auswerferstange, wobei durch Niederpressen der Taste die entsprechende Auswerferstange in Arbeitsstellung gebracht. und von der Auswerfervorrichtung erfasst wird.
Eine Letternbahn erstreckt sich längsweise vor der Maschine entlang und in dieselbe werden die Lettern durch die Auswerferstangen eingeschoben. Eine Reibung verursachende Bremsstai1ge oder Reibungsstange bildet einen Teil dieser Letternbahn und hebt sich und senkt sich, je nachdem verschiedene dünnere oder dickere Lettern in die Bahn eintreten, wobei diese Reibungsstange durch die Wirkung jeder Auswerferstange um so viel gehoben wird, wie es die Dicke der ausgeworfenen Type erfordert.
Ein Rahmen zum Zusammenstellen der Typen bewegt sich rückwärts und vorwärts Über die Letternbahn hinweg und geht beständig hin und her, so dass zwei Lettornstossfüsse zum Angreifen der Lettern, welche aus jedem Ende des genannten Rahmens einander gegenüberliegend hervortreten, bei jedem Spiel nach der Mitte der Letternbahn gegen das Mundstück eines dort gelegenen, zur Aufnahme der Lettern bestimmten Schlitzes kommen.
Die ausgeworfenen Typen, welche links oder rechts von dem genannten Mundstück in die Letternbahn eintreten, worden so nach der Mitte gebracht und verbleiben vor dieser Mundöffnung, um in eine Rinne (Winkelhaken) eingestossen zu werden.
Diese Rinne oder Letternempfänger steht rechtwinklig zur Letternbahn und ist in deren Mitte gelegen und ein Typonstösser, welcher eine hin und her gehende Bewegung hat, arbeitet vor dem Mundstück dieser Rinne, Winkelhaken genannt, um so die Lettern hineinzudrücken, wenn sie nach der Mitte der Letternbahn geschoben worden sind. Der
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haken aus der senkrechten in die wagerechte Lage kommt und die Lettern in eine Flucht mit der Ausschliesserbahn gebracht werden, damit die Zeile der Lettern aus dem Winkelhaken in den Zellenträger hineingeschoben werden kann, welcher sie in der Ausschliesserbahn entlang führt.
Das Hauptverbindungsglied zwischen der Setz-und der Ausschliessvorrichtung ist die Spatientaste. Jedesmal, wenn die Spatientaste niedergedrückt wird, kommt ein Teil der AU8schlieL\vqrrichtung in Bewegung, welcher verschiedene getrennte Teile der Aussehliess- vorrichtung veranlasst, einen Schritt vorwärts zu gehen und so je nach der Anzahl des Niederdrückens der Spatientasten schrittweise andere Stellungen anzunehmen.
Solche Stellungen sind geeignet, jede einzelne Zeile auszuschliessen. In der Zeile werden falsche Spatien eingesetzt, und zwar ebensoviel, als Worte vorhanden sind. d. h. ein falsches Spatium kommt überall dahin, wo in der ausgeschlossenen Zeile ein richtiges Spatium vor- handen sein muss und nach dem letzten Worte am Ende der Zeile wird ebenfalls eine falsche Spatie mit eingeschoben. Dies veranlasst die verschiedenen, von den Spatientasten abhängigen Vorrichtungen, so viel Schritte auszuführen, als Worte in der Zeile vorhanden sind ; späterhin soll beschrieben werden, wie der Spatienausworfer, obwohl er dafür ein- gestellt ist. ein Spatium mehr als Wortzwischenräume vorhauden sind, nötig auszuwerfen für den letzten Schritt in seiner Bewegung untätig bleibt.
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Die erste Vorrichtung, welche durch die Spatientaste betätigt wird, ist die der Vor- teilerplättchen. Diese Plättchen, wie oben erläutert, bestehen aus einer Anzahl dreieckiger
Metallstücke oder Platten mit geneigter Kante bezw. Arbeitsfläche, wobei diese geneigten
Arbeitsflächen gegen die Richtung der Bewegung schräge zulaufen. Diese Arbeitsflächen nehmen also die Form von Plättchen an, die fest eines über dem anderen in einem Gestell angeordnet sind, das eine senkrechte und wagerechte Bewegung ausführen kann.
Um die weitere Tätigkeit der Maschine zu verstehen, ist es nötig, dass hier etwas eingehender die oben erwähnte mathematische Formel erläutert wird, um zu erkennen, wie sie mit der Vorrichtung, durch welche die Plättchen bewegt werden, zusammenhängt.
Um die Dicke der wirklichen Spation zu bestimmen, die zum Ausschliessen einer bestimmten Zeile erforderlich sind, ist es nötig, nur die Anzahl der Worte in der Zeile und den Unterschied in der Länge zwischen der Zeile ohne Spatien und der Normalzeile zu kennen ; dieser Unterschied soll hier der Kürze halber einfach die Spalte oder die Öffnung genannt worden. Wenn bloss zwei Worte in der Zeile vorkommen, so würde ein
Spatium von einer Dicke gleich dieser Spalte oder Öffnung erforderlich sein. Um also ein solches Spatium zu bestimmen oder zu finden, braucht man bloss die wirkliche Länge oder
Spalte zu messen und man hat sofort die Dicke des ausschliessenden Spatiums.
Wir wollen zum Zweck vorliegender Erläuterung annehmen, dass wir eine gewöhnliche
Zeile in einem gewöhnlichen Winkelhaken und eine Anzahl unabhängig voneinander geschrägter
Plättchen hätten, welche alle auf ihren Arbeitsflächen mit einer besonderen Teilung ver- sehen wären. Wenn nun ein geschrägtes Plättchen oder Dreieck ausgewählt wird, welches eine bestimmte Neigung oder Schrägung hat, wie z. B. eins zu hundert, und es wird in die Spalte oder Öffnung eingeschoben und die Berührungsstelle mit dem Buchstaben würde auf der Platte als vorläufige Einstellung markiert und es würde nun die Spalte oder Öffnung erweitert, z.
B. um 0'25 mm und darnach das Plättchen weiter in die Öffnung eingestossen, um wieder mit den Lettern in Berührung zu kommen, so würde es sidl um
25 mm längsweise bewegt haben und mit jeder Zunahme in der Weite der Spalte würde die Längsbewegung des Plättchens beim Vorrücken in die Spalte entsprechend zunehmen.
Man kann also die Platte in Grade einteilen, um nicht bloss die Entfernung ihrer eigenen längsbewegung. sondern auch die Weite der Spalte oder Öffnung abzulesen, da sie zur
Längsbewegung des Plättchens proportional ist. Somit werden 25 mm längsweise Ver- schiebung des Plättchens 0'25 mm Erweiterung der Spalte andeuten und 2'5 mm längsweise
Verschiebung ergeben 0#025 mm Erweiterung der Spalte.
Wenn also die Fläche des Einheitsplättchens mit einer Teilung versehen wird, auf welcher man genau die Weite der Spalte oder Öffnung ablesen kann, so kennt m & a auch die Dicke des zu verwendenden Spatiums auf der Platte an seinem Berührungspunkt mit der Letternzeile.
Wenn nun die Neigung des Plättchens von 1 : 100 auf 2 : 100 unter Beibehaltung der gleichen Teilung vermehrt würde, so wird die Patte von der Neigung 2 : 100 in
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die Dicke von je zwei Spatien anzeigen, welche zusammengenommen die Spalte ausfüllen ; wenn nun die Zeile aus drei Worten besteht und zwei Spatien eingesetzt werden sollen,
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Platte mit einer Neigung von 3 : 100 angewendet wird und sie ist genau ebenso eingeteilt, wie ein Plättchen von 1 :
100, so wird dieses dritte Plättchen in die Öffnung um 1/3 der Entfernung eintreten, wie das Einheitsplältcben und das Ablesen auf der Fläche des dritten Plättchens wird 1/3 der Öffnung ergeben und wird die Abmessung von gerade einem der drei der erforderlichen Spatien angeben, welche zusammengenommen die Öffnung füllen und die Zeile ausschliessen.
In dieser Weise kann beliebig weit fortgefahren werden. Im gewöhnlichen Buchdruck kommen selten Zeilen vor, weiche weniger wie vier bis fünf Worte oder wesentlich mehr wie 12 Worte haben, so dass ein Satz von acht geneigten Plättchen ausreichend ist, die an Neigung um oo voneinander abweichen, also von 4 : 100 bis 11 : 100 geneigt sind, um eine Zeile auszuschliessen, welche nicht mehr wie 12 uDd nwht weniger wie fünf Worte hat.
Wenn Lettern ohne Spatien gesetzt werden, so muss die gesetzte Zeile immer kürzer als die Normalzeile sein, es wird also die Abmessung der Öffnung und die Anzahl der Worte ganz leicht und genau ergeben, welche Dicke die Spatien zum richtigen Ausschliessen haben müssen. In der vorliegenden Maschine werden indessen falsche Spatien von gleicher Dicke eingeführt, wobei die Einführung derselben, sowie auch die Spatien selbst benutzt werden, um eine gewisse Arbeit beim Ausschliessen auszuüben.
Die Dicke des falschen Spatiums ist beliebig gewählt und sie ist annähernd gleich der erforderlichen Dicke der richtigen Spatien.
Wenn eine Zeile mit falschen Spatien gesetzt worden ist, kommt ihre Länge somit
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oder etwas kürzer sein.
Wenn sie länger ist, müssen die falschen Spatien durch richtige Spatien ersetzt werden, die ein wenig dünner sind als die falschen Spation ; wenn die Zeile kürzer ist, so müssen die falschen Spatien durch etwas dickere Spatien ersetzt werden, um die Zeile auf die Normallänge zu bringen. Die Verteilungsplättchen müssen daher für die Bestimmung
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dünner als die falschen Spatien sind, zum Ausschluss kommen sollen.
Wären nun die gesetzten Zeilen immer kürzer wie die Normalzeile, so könnten alle geneigten Plättchen derart eingerichtet sein, dass ihre geneigten Flächen von einem und demselben Punkte ausgehen, aber da die Zeile länger oder kürzer als die Normalzeilo sein kann, wird eine besondere Einrichtung notwendig. Wenn eine Zeile von beliebiger Wortezahl und einer entsprechenden Anzahl von falschen Spatien gesetzt worden ist, so kann es vorkommen, dass die Zeile genau der Normallänge entspricht und dies kann bei jeder beliebigen Anzahl von Worten und falschen Spatien erfolgen.
Daher wird in allen Fällen. wo die gesetzte Zeile mit den falschen Spatien darin gleich der Normallänge ist, eine gleiche Anzahl der richtigen Spatien von derselben Dicke wie die falschen Spation mit diesen vertauscht werden müssen und somit wird für alle P ! ättchcn ein Punkt vorhanden sein, an welchem sie alle die Einführung von Spatien von gleichmässiger Dicke anzeigen, u. zw. von derselben Dicke wie die falschen Spatien.
Dies erreicht man, wenn man die Neigungen der Plättchen von einem Punkt von 1 : 100, 2 : 100, 3 : 100 u. s. w. anfangen lässt und wenn man dann diese Neigungen alle über diesen Punkt, in welchem sie sich schneiden, nach der entgegengesetzten Seite zu verlängert. Alsdann wird auf diesem gegenüberliegenden Ende das Verhältnis der Plittchen zueinander umgekehrt, d. h. die Platte 3 ist auf einer Seite des Durchschnittspunktes breiter als die Platte 2 und schmäler als die Platte 4, während auf der gegenüberliegenden Seite Platte 3 schmäler als Platte 2 und breiter als Platte 4 ist, wie dies die Fig. 92 und 93 zeigen.
Die in der oben auseinandergesetzten Weise abgeschrägten Plättchen werden dann in einem gemeinsamen Träger gelagert, so dass die geneigten Arbeitsflächen aller Piättchcn an dem Punkt, in welchem sie sich schneiden, alle durch eine senkrechte Linie gehen und dass alle daselbst dieselbe Breite haben.
Wenn eine Zeile genau die normale Länge hat, so wird die Wirkung der Verteiler- plättchen für jede beliebige Wortzahl die sein, richtige Spatien an Stelle der falschen Spatien einzuführen, die ebensolche Dicke haben, wie die falschen Spatien.
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die Anzahl der Worträume, bestimmen, welche von der Dicke eines falschen Spatiums abgezogen werden muss, um das richtige Spatium zu bestimmen. Man sieht also, dass die Verteilerplättchen in unmittelbarer Verbindung mit der wirklich gesetzten, die falschen
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hinzuzäblen. oder davon abziehen, um die wirklichen Spatien zu bestimmen.
Wenn das genaue Ablesen der Teilung jedes Plättchens an dem Berührungspunkt mit den Lettern als die genaue Abmessung der Spatien, welche zum Ausschluss dienen, angenommen wird, wird es nötig werden, eine grosse Anzahl von Spatien zum Ausschliessen zu beschaffen, weil die Dicken der Spatien, welche von der Teilung auf den Plättchen angezeigt werden, sich nur wenig voneinander unterscheiden, und um einen genügenden Spielraum für die Auswahl der Spatien von der genauen Dicke zu haben, müssten Spatien vor- handen sein, welche voneinander nicht mehr abweichen, wie um 0#025 mm. Dies würde einen Satz von wenigstens 50 Spatiensorten erfordern, die voneinander nur um 0025 mm an Dicke abweichen.
Es ist dies aber eine zu grosse Anzahl von Spatien, um in der Praxis gebraucht werden zu können und es ist daher hier eine Einrichtung zur Verwendung gekommen, welche es gestattet, die Zahl der Spatien wesentlich zu verringern und ein ebensogutes und genaues Ausschliessen der Zeilen zu erhalten.
Eine Anzahl von Verteilerplättchen ist oben in einem Träger gesichert, der eine senkrechte und wagerechte Bewegung ausführen kann.
Eine dieser Bewegungen-rfolgt, um das Pliitt. chon auszuwählen, welches der Anzahl der Worträume in der Zeile entspricht, die andere Bewegung dient dazu, das ausgewählte
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bilden eine feste Fläche. Der Stellblock, welcher durch die Messvorrichtung bewegt wird, stellt eine bewegliche Fläche dar und wenn er einmal durch die Messung der Zeile in einer bestimmten Stellung, don Bahnen des Verteilerplättchenschlittens gegenüber, eingestellt ist, so wird er in dieser Stellung durch die geeigneten Mittel fest und unverrückbar gesichert. Dieser Block nimmt daher eine Lage ein, welche der Länge der gemessenen Zeile entspricht und seine Aufstellung zeigt genau eine entsprechende Entfernung zwischen sich selbst und den Bahnen des Verteilerplättchenschlittens an.
Wenn nun der Verteiler- plättchensehlitten auf seinen Führungen in diesen Raum l1inausbewegt wird, so wird er darin so weit eintreten können, wie es die Breite bezw. die Neigung desjenigen Plättchens, welches dem Stellblock gerade gegenübersteht, gestattet und von den Plättchen wird es das eine oder das andere sein, je nach der Anzahl des Niederganges der Spatientaste, d. h. je nach der Anzahl der Bewegungsschritte, welche der Schlitten unter dem Einfluss der Spatientaste in senkrechter Richtung ausgeführt hat, um so ein Plättchen nach dem anderen in die Höhe des Stellblockes zu bringen.
Die Strecke, welche der Verteilerplättchenschlitten durchläuft, indem er in den Raum zwischen seinen Bahnen und den Stellblock eintritt, bestimmt die vorläufige Einstellung des Spatienauswerferschlittens, weil dieser mit dein Schlitten der Verteilerplättchen in xwangtäunger Verbindung steht und obwohl sie sich in verschiedenen Richtungen vorschieben, so sind doch ihre Bewegungen voneinander abhängig.
Dabei ist die bestimmte Verbindung zwischen den Schlitten dor VerteilerpUi. ttchen
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auswl'rfersch1itten seine vorläufige Einstellung erhalten hat, sofort in die Grundstellung zurückkehren können, ohne die Einstellung des Spatiensauswerferschlittens zu stören und dass die Verteilerplättchen nun wieder von neuem durch die Spatientaste bewegt worden können, während die nächstfolgende Zeile gesetzt wird. t
Ausgleichvorrichtung.
Das mathematische Gesetz. welches die Grundlage für die Ausgteichvorrichtung bildet, hat die Auswahl von zwei Grössen von Spatien zum Gegenstande, die voneinander um nur 0'125 mm verschieden sind, wenn zwei Grössen von Spatien zum Ausschliessen nötig werden und die Wahl der betreffenden Anzahl von jeder dieser beiden Grössen, um in ihrer Summe die richtige Spatiendicke zum Ausschliessen zu ergeben ; die Ausgleich-
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läufigen Einstellung aus weiter vorwärts zu gehen, und zwar um eine Entfernung gleich der Breite einer Spatienmagazinzone und in einer Anzahl von Schritten, die gleich der Anzahl der Spatien ist, die in die Zeile eingesetzt werden sollen. Der Schlitten muss indessen noch einen Schritt mehr machen, wie weiter unten erläutert werden soll.
Die Schrittbewegung des Spatienauswerferschlittens erfolgt immer von der ersten Einstellung vor einem besonderen Spationmagazin aus in einer Richtung nach dem nächst dickeren Spationmagazin, d. h. nach der Anordnung in der hier beschriebenen Maschine von links nach rechts.
Auf der Unterseite des Spatienauswerfersch1ittens befindet sich eine Zahnstange, die mit einem Trieb in Eingriff steht, der auf einer Welle gemeinschaftlich mit einer Reibungsklinke angeordnet ist, welche an dem Ende des Hebels sitzt, der ein grösseres oder geringeres Spiel beschreiben kann ; der Hebel ist auf der Nabe der Schaltscheibe drehbar und am freien Ende desselben läuft eine Anzahl von Hubscheiben mit einer Querwelle um, deren Hubhöhe um ein Gewisses voneinander verschieden ist.
Die Scheiben und ihr Schlitten sind so angebracht, dass sie eine wagerechte Quer- bewegung unter dem Ende des Winkelhebels ausführen können, und diejenige Scheibe, welche gerade unter dem Klinkhebel steht, wird das Spiel bestimmen, welches dem Hebel gegeben wird und davon wird auch die Länge des Schrittes abhängen, die der Auswerferschlitten auszuführen hat.
Die Spatientaste ist durch geeignete Mittel mit einer Knagge verbunden, welche die Einstellung der Ausgleichscheiben bestimmt ; da nun die Spatientaste eine gewisse Anzahl von Malen gleich der Anzahl der Worte in der Zeile geschlagen wird, so wird diese Knagge jedesmal um einen Schritt vorwärts bewegt, und zwar sind die einzelnen Schritte bei jedem Niederdrücken der Spatientaste von gleicher Länge ;
wenn der letzte Schritt ausgeführt worden ist und der Ausschliesshebel betätigt wird, so dass die Ausschliessvonichtnng in Bewegung kommt, so wird der Schlitten der Ausgleichscheiben durch eine geeignete Vorrichtung gegen die Knaggen vorwärts bewegt und in einer Stellung eingestellt, welche eine oder die andere der Hubscheibe unter den Schalthebel bringt, d. h. diejenige Hubscheibe, welche d-er Anzahl der Schritte entspricht, die die Knagge der Ausgleichvorrichtung durchlaufen hat, d. h. wenn die Knagge vier Schritte gemacht hat, wird eine gewisse Scheibe unter den Schalthebel kommen ; wenn sechs oder acht Schritte gemacht worden sind, kommt die sechste oder achte Scheibe unter den Schalthebel.
Wenn nun die Welle der Hubscheibon mehrere Male umgedreht wird, und zwar ebensoviele Male wie Worte in der Zeile stehen, so führt auch der Schlitten eine Anzahl von Schritten aus, gleich der Anzahl der Worte in der Zeile. Es ist daher nur eine einfache Aufgabe der richtigen Messung zu lösen, um eine Scheibe auf der Ausgleichwelle zu bestimmen. welche den Auswerferschlitten veranlassen wird, um eine solche Entfernung vorwärts zu gehen, welche, mit der Anzahl der Spatien in der Zeile multipliziert, die genaue Entfernung von einer Zone eines Spatienmagazines zur nächsten Zone ergibt.
Man sieht also, dass die Hubhöhe der Scheibe die Länge der Schritte bestimmt, die der Schlitten ausführt und dass die Anzahl der Umdrehungen der Scheibe die Entfernung bestimmt, welche der Schlitten zu durchlaufen hat. Es ist also auch hier nur die Frage einer Messung, um eine Anzahl von Scheiben zu bestimmen, welche, wenn sie nacheinander unter den Schalthebel kommen. den Schlitten veranlassen, sich immer um dieselbe Entfernung zu verschieben, wenn sie um ebensoviel Male betätigt werden, d. h. die Vierschrittscheibe muss den Schlitten veranlassen, vier Schritte auszuführen, welche zusammen gleich der Breite einer Spatienmagazinzone sind ;
die Fünfschrittspatienscheibe wird den Schlitten veranlassen, fünf Schritte zu machen, welche ebenfalls zusammen gleich derselben Entfernung sind u. a. w., d. h. der
Schlitten bewegt sich dabei in allen Fällen um dieselbe Entfernung, aber in einer ab- weichenden Anzahl von Schritten. Die Art und Weise, in welcher der 5patienauswerfer des Schlittens aus einer Zone eines Spatienmagazins in die Zone eines anderen übergeht und dabei eine gewisse Anzahl von Schritten in jeder Zone ausführt, ist bereits oben erläutert worden.
Die besondere Vorrichtung, durch welche die genaue Auswahl einer geeigneten Anzahl von Spatian aus den benachbarten Magazinen gesichert wird, soll weiter unten genauer erläutert werden. Sie ist in den Fig. 49,50, 51, 52, 53, 54,83 und 84 dargestellt.
Wie bereits oben'erwähnt worden ist, enthält die gesetzte Zeile falsche Spatien von gleicher Dicke in allen Fällen und ausserdem wird ein Spatium mehr am Ende der
Zeile eingesetzt.
Die Zeile wird dann in den Zeilènträger gefördert und gemessen ; hienach geht sie nach dem anderen Ende der Maschine, wo die Worte abgetrennt werden, wo die falschen
Spatien herausgezogen und richtige Spatien an deren Stelle eingesetzt werden und die
Zeile in das Setzschiff gebracht wird.
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In einem anderen Tat ! dieser Beschreibung ist dargelegt, dass die Teile, welche zusammenarbeiten, um die Zeilen ausschliessen, nachdem sie durch die Spatientaste und die Verteilerplättchen gesetzt worden sind, aus dem Wortabtronnor, der Ausgloil : bvorriohtung, dem Auswerfer der richtigen Spatien, dem Wortstösser, durch welchen das Wort nach Abtrennung von dem Rost der Zeile nach dem Setzschiff gebracht wird, und dem Auszieher der falschen Spatien bestehen. Der Wortstösser muss auch soviele Male bewegt werden, als Worte in der Zeile vorhanden sind.
Der Auswerfer für die richtigen Spatien muss einmal weniger bewegt worden als die Zahl der Worte beträgt, d. h. ebensovielmal als wie richtige Spatien in die Zeile einzusetzen sind, der Auszieher der falschen Spation muss ebensooft bewegt werden wie Worte vorhanden sind, weil eben ein falsches Spatium mehr als die Zahl der richtigen Spatien in der Zeile zur Verwendung kommt und die Ausgleichscheiben, obwohl es unnötig ist, dass sie sich öfter zu drehen hätten als die Anzahl der Spatien, so sind dieselben doch der Bequemlichkeit halber an dasselbe Getriebe angeschlossen wie der Wortstösser, so dass sie ebensoviele Umdrehungen machen, wie der Wortstösser Hin und Herbewegungen.
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eine ebensohäufige Betätigung zu sichern, als wie Worte in der Zeile vorhanden sind, und um die ganze Zeile vom Wortabtrenner nach dem Setzschiff zu bringen, ist es nötig, die Spatientaste ebensovielmal niederzudrücken als wie Worte vorhanden sind und nicht bloss falsche Spatien überall da einzusetzen, wo ein richtiges Spatium hinkommen soll, sondern noch ein falsches Spatium zuletzt anzufügen, nachdem die Zeile fertig ist ; diese letzte falsche Spatie ist auch notwendig, um das letzte Wort der Zeile in gleicher Weise zu fuhren wie die anderen Worte.
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gleiellscheibon und den Indexmechanismus um soviele Schritte vorwärts, als Worte in der Zeile vorhanden sind.
Die Verteilerplättchen müssen mit Bezug auf den Stellblock nur soviele Schritte machen, als Wortriiume in der Zeile vorhanden sind, deshalb muss ein Schritt ausgeführt werden, ehe das erste Plättchen in gleiche Höhe mit dem Stellblock kommt. Die Ausgleich- knagge wird soviele Male vorwärts gerückt, wie Worte in der Zeile vorhanden sind und die Hubscheiben sind so bemessen, dass die Bewegung, welche der Schlitten bei jeder Umdrehung einer Ausgleichscheibe erhält, multipliziert mit der Anzahl der Spatien in der Zeile, gleich der Breite einer Spatienmagazinzone ist.
Weiter unten soll beschrieben werden, dass die Antriebsvorrichtung, durch welche der Wortstösser bewegt wird, dieselbe ist, durch welche die Ausgleichscheiben betätigt werden und dass sie unverrückbar miteinander verbunden sind, so dass die Ausgleichscheiben dieselbe Anzahl von Umdrehungen machen als wie der Wortstösser Hin und Herbewegungen, d. h. gleich der Anzahl von Worten in der Zeile. Aber die Anzahl der Spatien ist eines weniger als diese Zahl, der Spatienauswerferschlitten erhält daher von den Verteilerpliittchen eine vorläufige Einstellung um einen Schritt über die Stellung hinaus, wo er anfangen muss, die schrittweise Bewegung zu machen und das Auswerfen der Spatien zu bewirken.
Zu diesem Zweck wird die Auswerfervorrichtung für einen Augenblick von dem Schlitten freigemacht, so dass der Schlitten einen Schritt machen kann, ohne ein Spatium auszuwerfen.
Die Hubscheiben sind so bemessen, dass sie den Schlitten stets um die gleiche Ent-
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Spatienmagazinzono ist.
Auf Fig. 91 Bezug nehmend, erkennt man, dass eine Zeile mit einer beliebigen Anzahl von Worten und falschen Spation gesetzt worden ist, welche genau der Normalen gleichkommt.
Um diese Zeile auszuschliessen, ist es nur nötig, die falschen Spatien herauszunehmen und richtige Spatien in derselben Anzahl und von genau derselben Dicke wieder einzusetzen. Dieser Umstand kann für Zeilen von irgendeiner Anzahl von Worten eintreten, es müssen also die Verteilerplättchen so angeordnet worden, dass auch Spatien von genau der Dicke der falschen Spatien eingesetzt werden können, gleichviel, welches Plättchen
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sie so wie oben beschrieben eingerichtet und in einem Schlitten angeordnet sind, alle. an einer Stelle von gleicher Breite sind, und wenn diese Stellen in derselben senkrechten Linie angeordnet werden, wird der Verteilerplättchenschlitten dieselbe seitliche Stellung einnehmen, gleichviel, welches Plättchen in der Nähe des Stellblockes steht.
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DieVerteilerplättchenwerdenmitdiesemPunktdemMittelpunktdesStellblockes gogonUborgo8otd und in dieser Stellung zeitweilig geschlossen.
Der Ausworferschlitten wird dann gegenüber dem Magazin eingestellt, welches richtige Spatien von derselben Dicke wie die falschen Spation enthält, und zwar in einer solchen Stellung, dass alle Schritte, welche er unter dem Einfluss der Ausgleichscheibe macht, in der Zone dieses Spatienmagaxines erfolgen, d. h. er ist am Anfang dieser Zone eingoa !, eUt worden.
Die Anzahl der falschen Spatien in der Zeile hat das besondere Plltttchon, das mit dem Stellbloek in Berührung kommt, bestimmt und hat auch die Ausgleichscheiben veranlasst, sich derart einzustellen, dass dem Auswerforschiitton eine Anzahl von Schritten, gleich der Anzahl der Worte vorgeschrieben wird, aber wir haben gesehen, dass die Anzahl der Schritte, welche der Schlitten in einer Spatienmagazinzone ausführen muss, gleich der Anzahl der Worträume in der Zeile sein muss und nicht gleich der Anzahl der Worte
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Länge jedes Schrittes des Schlittens bekannt und der Schlitten kann dann aus der Stellung, in welcher er sonst anfangen würde, die den falschen Spatien an Dicke gleichkommenden Spatien auszuwerfen, um die Länge eines der Schritte zurückgesetzt werden,
und wenn der Schlitten so zurückgesetzt worden ist, wird er wieder an den vorher eingestellten Verteiler- plättchen schlitten angeschlossen, so dass jede Vorwärtsbewegung des letzteren auf den Auswerferschlitten übertragen wird, wenn beide in ihre Grundstellung zurückgebracht worden sind.
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stellung einen Schritt über den Anfang der Zone der auszuwerfenden Spatien hinaus erhalten hat, wird der erste Schritt, den er unter dem Einfluss der Ausgleichscheiben ausführt, ohne Folge sein und wird ihn erst in die Stellung bringen, in welcher er beginnt, beim Weitergehen die Spatien auszuwerfen.
Wenn die Zeile fünf Worte und vier Spatien hat, wobei das FUufwortpl1ittchon mit dem Stellblock in Berührung kommt, und wenn die Breite einer Spatienmagazinzonc 12#5 mm ist, so muss jeder der vier Schritte, die gemacht werden müssen, 3 125 Mtm sein.
Wenn daher der Auswerferschlitten um 3'125 5 mum vom Anfangspunkt der Zone des Magazins mit den auszuwerfenden Spatien zurückgesetzt wird, so bringt der erste Schritt den Schlitten genau wieder an den Anfangspunkt dieser Zone, und die nächsten vier Schritte durchlaufen die zugemessene Entfernung.
Wenn die Zeile sechs Worte und fünf Worträumo enthält, würde die Länge eines jeden Schrittes des Schlittens 2#5 mm sein, und wenn der Schlitten um eine Entfernung wie oben, 3'125 mm, in eine Stellung über die erste Stellung des Auswerfers hinausgerückt würde, so würde der erste Schritt die vorläufige Einstellung nicht erreichen und anstatt das erste Spatium an Dicke gleich dem falschen Spatium auszuwerfen, würde ein Spatium ausgeworfen werden, welches um 0 125 mm dünner als das falsche Spatium ist, und die Zeile würde um 0#125 mm zu kurz sein.
Um diesen Fehler zu vermeiden, wird eine Zeile von sechs Worten in der Maschine gesetzt und dem Auswerferschlitten eine vorläufige Einstellung gegeben, welche ihn, wie oben beschrieben, um 3'125 mm über die Stellung, wo das Auswerfen beginnt, hinausbringt, und dann wird das Sechswortplättchen, welches seitlich verstellbar ist, leicht rückwärts gepresst, und so das Plättchen veranlasst, in den Raum zwischen den Stellblock und die Führungsbahnen einzutreten und somit den Auswerfersrhlitten etwas näher an die Stellung des Auswerfers der ersten Spatien heranzurücken, bis die Entfernung des Schlittens nur 2'5 111m ausserhalb dieser Stellung ist.
Diese Berichtigung wird für jedes Plättchen gemacht, und der Schlitten ist somit geeignet, über den beschriebenen Punkt der ersten Einstellung in richtiger Weise hinauszugehen, und zwar um 3#125 mm, 2#5 mm, 180 mm,
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an die Stelle zurückführt, wo er anfängt, Spatien auszuwerfen.
Nachdem die Plättchen für diese Rückwärtseinstellung des Spatienausworferschlittens eingestellt worden sind, werden sie selbsttätig den Schlitten mit der geeigneten Übersetzung für alle Zeilenlängen und alle Kombinationen von Spation einstellen.
Indexmechanismus.
Der Indexmechanismus ist eine Vorrichtung, welche von der Spatientaste eingestellt wird und die Bewegungen der Wortwelle regelt, so dass sie um eine Anzahl von Malen sich umdreht, die gleich der Anzahl der Worte in der Zeile ist und wodurch der Worteheber, der Wortstösser, der Hilfszeilenstösser, die Ausgleichscheiben, der Auszieher der richtigen Spatien und der Auszieher der falschen Spatien betätigt werden. Der Indexmechanismus wird ebenso wie die Vertoilerplättchcn und die Ausgleichvorrichtung durch die Betätigung der Spatientaste in Gang gesetzt und wird veranlasst, bei jedem Niederdrücken der Spatientaste einen Schritt vorzugehen.
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Die Vorrichtung'ist doppelt vorgesehen, und zwar aus dem Grunde'dass durch die Wirkung der Spationtaste beim Setzen einer folgenden Zelle der Indexmechanismus eingestellt werden muss, während die Ausschliessvorrichtung an der vorher gesetzten Zeile tätig ist, um diese zu vervollständigen, d. h. die neue Zeile wird gesetzt, während die vorhergehende Zeile ausgeschlossen wird. Die Vorrichtung ist daher doppelt angebracht und ist mit einer Steuerungsvorrtchtung versehen, welche die eine oder die andere Seite der Vorrichtung in oder ausser Eingriff mit der Wortwelle bringen kann.
Es ist dabei der Teil, welcher in Eingriff mit der Wortwelle ist, dazu bestimmt, ihre Bewegung zu regeln und der Teil, welcher ausser Eingriff mit der Wortwelle steht, wird inzwischen vorwärts gedreht und ihre Einstellung für die folgende Zeile bewirkt.
Wenn der Ausschliesshebel bewegt wird, um das Ausschliessen einer Zeile zu beginnen, wird der Teil des Indexmechanismus, welcher durch die Betätigung der Spatientaste bereits gesetzt worden ist, mit der Wortwelle in Eingriff gebracht und regelt deren Tätigkeit, so dass sie veranlasst wird, eine Anzahl von Umdrehungen zu machen, die dem Setzen oder Einstellen dieses Teiles des Indexmechanismus entspricht.
Drehbarer Winkelhaken.
Der drehbare Winkelhaken (Fig. 13 und 2i3) besteht aus einem Kanal, der drehbar auf der Vorderseite der Maschine in einer solchen Stellung angebracht ist, dass. wenn sein Schlitz senkrecht steht, er unmittelbar unter der Mitte der Letternbahn steht und Lettern empfängt, wenn sie aus der Mitte der Letternbahn durch den Letternniederpresser nach unten durchgedrückt werden.
Sobald die Ausschliessvorrichtung betätigt wird, dreht sich der Winkelhaken aus seiner senkrechten in die horizontale Lage, in eine Flucht mit der Ausschliessbahn. Der Zeilenstösser rückt dann heran und tritt in das offene Ende des Winkelhakens ein und stösst lie Zeile aus demselben heraus in den Zeilenträger ein, welcher in einer Bahn hin und her gleitet, die sich von dem Platz der Messvorrichtung bis zum Platz des Wortabtrenners hinzieht.
Messvorrichtung.
Wenn die Zeile in den Zeilenträger geschoben wird, schlägt sie gegen den Messkopf an, welcher vorher in ihre Bahn gehoben worden ist und welcher durch eine an den Stell- blockhebel angeschlossene Feder gegen die vorrückende Zeile vorgedrückt wird. Die Zeile der Lettern stösst beim Antreffen gegen den Messkopf und bringt denselben mit vorwärts, bis das Hinterende der Zeile über die Klinke des Zeilenträgers hinweggeglitten ist und nun die Klinke hinter den Lettern in einem Schlitz an dem Ende des Zeilenstössers aufsteigt. Der Zeilenstösser geht dann zurück und lässt die Zeile zwischen der Klinke und dem Messkopf zurück. Hiebei wird die Länge der Zeile gemessen.
Der Messkopf ist durch eine Anzahl von Hebeln mit dem Stellblock verbunden, welcher den Führungen der Verteilerplättchen gegenüber Stellung genommen hat und welche Stellung von der Stellung des Messkopfes abhängt. Sobald der Messkopf die Zeile gemessen und also den Stellblock eingestellt hat, kommt die Verschlussvorrichtung in Tätigkeit und verschliesst den Stellblock in seiner angenommenen Stellung. Sobald der Stellblock in dieser Weise fest geschlossen worden ist, kann er den Schlag des Verteilerplättchens, welches mit ihm in gleicher Höhe steht und durch die Betätigung der Spatientaste in diese Höhe gebracht worden ist, empfangen. Der Messkopf geht dann nieder und lässt die Bahn für den Zeilenträger frei, um die Zeile durch die Zeilenbahn vorwärts zu bewegen.
Der Zeilenträger.
Der Zeilenträger besteht aus einem Gleitstück, welches in einer Bahn hin und her gleitet und an einen Hebel angeschlossen ist, durch welchen es von einem Ende der Zeilenbahn bis zum anderen verschoben werden kann.
Der Wortabtrenner.
Man wird sich erinnern, dass, wenn die Zeile von der Setzvorrichtung gesetzt worden ist, die Zeile eine Anzahl von falschen Spatien von gleicher Dicke enthält. Um das Ausschliessen der Zeile zu vollziehen, ist es nötig, die falschen Spatien zu entfernen und
Spatien von geeigneter Dicke an ihre Stelle einzusetzen. Um dies zu tun, muss die Zeile in ihre sie bildenden Elemente,'d. h. in Worte zerlegt werden und jedes der falschen Spatien muss beseitigt und durch richtige Spatien ersetzt werden.
Wenn der Zeilen träger die Zeile von der Messvorrichtung nach dem Wortabtrenner gebracht hat, kommt die Zeile zum Stillstand und ein Hilfszeilonstösser beginnt dann zu arbeiten, indem er durch die Wortwelle in Tätigkeit gesetzt wird, die durch einen Riemen die Bewegung auf eine
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Lettern mit einer gewissen Signatur versehen, d. h. an einer Kante eingekerbt und iu der hier beschriebenen Maschine machen die Lettern in dem Zeilenträger und in den Bahnen ihre Bewegung auf der hohen Kante mit den Kerbungon nach unten. Auf der Fläche des unteren Teils der Zeilenbahn, gerade am Ende der Wurfweite des Zeilenträgers, bofindet sich eine Platte, welche schmaler als die Bahn und länger als das längste in einer Sprache vorkommende Wort ist ; diese Platte kann eine senkrechte Bewegung ausführen.
Es ist dies der Wortheber. Auf der Fläche derselben Bahn, zu jeder Seite dos Worthebers sind zwei kleine hervortretende Rippen vorgesehen, welche in ihrer Stellung mit zwei der Einkerbungen in den Lettern übereinstimmen. Die falschen Spatien haben solche Einkerbungen nicht. Wenn also der Wortheber unten steht, in gleicher Höhe mit dem Zeilenträger, und der Hilfszeilenstösser beginnt zu arbeiten, so wird ein Wort aus dem Zeilenträger herausgestossen und auf den Wortheber befördert, bis ein falsches Spatium in Berührung mit den Rippen auf der Oberfläche zu jeder Seite des Worthobers kommt. Es, wird somit die weitere Bewegung der Zeile gehindert und da der Stösser mit der Antriebsvorrichtung durch Reibungsorganc verbunden ist, so wird auch der HUfsstöss"r .
zum Stillstand kommen, während die Bewegungsorgane weitergehen, er wird aber einen beständigen Druck auf das Ende der Zeile ausüben. Das Anfangsende dieser auf der Fläche der Letternbahn liegenden Rippen befindet sich ein wenig von dem rechtsseitigen Ende des Worthebers entfernt, gerade um so viel als wie die Dicke eines falschen Spatiums.
Wenn nun nach Vollziehung der oben erläuterten Betätigungen der Zeilenheber aufsteigt, so nimmt er ein Wort and das dazugehörige falsche Spatium mit in die Höhe der Wortbahn. In derselben wird ein Wortstösser von einem geeigneten Hebel betrieben und spielt darin hin und her durch die ganze Länge der Wortbahn. Seine Tätigkeit ist so bemessen, dass er immer über dem Ende rechtsstehend der Wortbahn hinaussteht, wenn der Wortheber ein Wort in die Höhe der Wortbahn aufhebt.
In der Unterfläche der oberen
Führung für die Zeile, unmittelbar über der Worthebevorrichtung, befindet sich ein elastischer Teil, welcher ungefähr ebensolang ist wie der Worthober und welcher unter dem Einfluss seiner Federn eine beschränkte Abwärtsbewegung, gleich der des Hubes des Worthebors hat. Seine Aufwärtsbewegung ist ein wenig grösser. Wenn der Wortheber unten ist, so ist auch der nachgiebige Teil der Bahn unten und wenn ein Wort aus der Flucht des Zeitenträgers heraus über den Wortheber geschoben wird, so geht es in einen Kanal hinein, der genau die Weite der Lettern hat ; auf der Unterseite des nachgiebigen Teih.'s
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ist und die in der Ballu auf die Lettern einen gewissen Druck ausübt.
Wenn der Wortheber aufsteigt, stösst er den elastischen Teil durch die Lettern aufwärts. Wenn der Wortheber aufsteigt und ein falsches Spatium mit sich nimmt, schliesst er das offene Ende der Zeilenbahn ab und verhindert den Eintritt der folgenden Worte : erst wenn der Wortheber wieder in die Flucht der Zeilenbahn zurückkehrt, ist er in der Stellung. in der er ein zweites Wort aufnehmen kann.
Wenn das erste Wort von einem Ende zum anderen der Wortbahn gebracht worden ist, hat die Spatienvorrichtung noch nicht begonnen, die richtigen Spatien auszuwerfen, aber ehe das zweite Wort von einem Ende zum anderen der Wortbahn befördert wird, kommt ein richtiges Spatium in die Bahn hinein und der Wortstösser nimmt dloses Spatium mit und führt es vor dem Wort nach dem Ende der Bahn und bringt es mit den Buchstaben des ersten Wortes in das Schiff.
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nachdem jedes Wort das Ende der Wortbahn erreicht hat und ehe die letzten Buchstaben des Wortes in das Setzschiff eingetreten sind u. s. w. bis die ganze Zeile vollendet ist.
Ausziehen der falschen Spatien.
Diese Vorrichtung hat verschiedene Arbeiten zu verrichten. Sie stösst zuerst das Wort und alle vorhergehenden Worte in das Setzschiff, so dass der letzte Buchstabe genau in einer Flucht mit dem Rand des Setzschiffes steht, wodurch beim Niedergange des Sotzschiffkolbeas die Zeilen in das Setzschiff eintreten, ohne an der Kante zu klemmen.
Hierauf geht er zurück und nimmt ein falsches Spatium mit sich, bis er den Kanal erreicht, in welchem die falschen Spatien mitgenommen werden. Hienach stösst er das falsche Spatium in den Kanal hinein und ist nun bereit, in die Wortbahn zurückzukehren. Wenn das falsche Spatium und sein Auszieher zurückgeht, fällt eine Klinke in Stellung, um den Setzschiffvorläufer zu verhindern, das Wort zurück in die Wortbahn zu stossen.
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Setzschiff-Zeilenprosser.
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des Setzschiffes gestossen, d. h. zwischen den Sotzschiff-Zoilonpresser und eine Platte.
Wenn der Sctz8chitfkanal mit einer Zeile gehörig ausgeschlossen gefüllt ist, wird die Platte, auf welcher die Zeile ruht, von hinten herausgezogen und der Pressor geht nieder und presst die Zeile, und alle davorliegenden Teile im Setzschiff um eine bestimmte Entfernung abwärts und steigt dann wieder in die Grundstellung aufwärts in eine Flucht mit dem
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der Kanal zwischen ihr und dem Presser ist wiederum fertig zur Aufnahme einer folgenden Zeile.
Nach der vorstehenden allgemeinen Beschreibung der Organe der Maschine in kurzen Umrissen, sollen dieselben nunmehr in derselben Reihenfolge an der Hand der Zeichnungen eingehender erläutert werden.
Die Setzvorrichtung.
Bei Betrachtung der Fig. 1, 2 und 3 erkennt man, dass sich auf einer in geeigneter Weise unterstützten Grundplatte j ! Ständer oder Wangen 2 senkrecht erheben, auf welche die Setzvorrichtung gelagert ist. Fig. 15 zeigt einen dieser Ständer in voller Seitenansicht.
Die Kraftübertragung auf die Haupttriebwelle 3 erfolgt durch eine Scheibe- (Fig. 2) ; von der genannten Welle wird die Kraft weiter auf eine zweite Welle 5 übertragen, welche die Zeilen welle genannt worden ist, und zwar durch Vermittlung der Räder ss, 7, 8 und 9.
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geordnet sind. Über dem Tisch 10, nahe seiner Vorderkante, ist eine Anzahl von Typen- kasten J2 angeordnet, weiche zwischen den Wangen 2, 2 in geeigneter Weise befestigt sind und von welchen jeder eine Anzahl von Kanälen trägt, in denen die Typen eines
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d. h. jeder Kanal enthält denselben Buchstaben. Vor diesen Typenkanälen ist auf dem Tisch 10 die Typonbahn der Setzvorrichtung angeordnet, in weiche die Typen hineingestossen werden.
Diese Typonbabn wird einerseits von einem nach vorn vorspringenden Teil 13 des Tisches und andererseits von einer Reibungsstange 14 gebildet, welche über dem Teil 13 derart gelagert ist, dass sie quer zu ihrer Länge nachgeben kann. Diese Reibungsstange ist in ihrer Mitte geteilt und beid"Hälften arbeiten, von Federn angepresst, unabhängig voneinander ; indessen ist diese Einrichtung und die Tätigkeit der Setzvorrichtung bereits bekannt und braucht hier nicht noch eingehender beschrieben zu werden.
Es soll nun die in Fig. 8 in grösserem Mal-istabe dargestellte neue Einrichtung der Typenanswerfer besprochen werden. Dieselben bestehen aus dünnen flachen Stahlplättchen, die in geeigneten Führungen nebeneinander auf dem Tisch 10 gelagert sind, so dass sie hei ihrem Vorgehen den untersten Buchstaben aus einem Typcnkanal herausstossen können. Die Stangen 15 sind mit ihrem IIinterende an Stossstangen 16 angeschlossen, welche rückwärts aus der Setzvorrichtung heraustreten und in ihrer äussersten Rückwärtslage gegen
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zuheben. Auf der Unterseite jeder Stange 16'ist ein Ansatz 18 angebracht und auf der Oberseite benndet s'ch ein Einschnitt 19, wie Fig. 8 deutlich zeigt.
Wenn nun die Tastenhebe; 20 niedergedrückt werden, so schwingen auch die hinteren Arme 22 und die nach oben gerichteten Arme 23 um den Drehpunkt 21. Eine Feder 24 schliesst sich an je einen Arm 22 an, um jeden Tastenhebel in der Ruhestellung, d. h. die Tasten des Fingerbrettes
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Hinterkante des Tisches 13 heraus, um die Armo 23 an die oberen Enden zu führen. Der Arm 22 jedes Tastonhebels ist an eine Stange 26 angeschlossen, welche an ihrem oberen Ende einen Riegel 27 trägt. Auf der Unterseite'der Stange 16 ist auch ein Absatz 28 vorgesehen, welcher dazu dient, den Angriff eines bei M drehbaren Winkelhebels 29 aufzunehmen, damit die Stangen 16 wieder in die Ruhestellung zurückgeführt worden.
Der kürzere Arm dieses Winkelhebels ist zu diesem Zweck mit einer Zugfeder 31 verbunden, welche den Hebel gegen eine Anschlagstange 32 presst, die am besten mit Gummi oder irgendeinem nachgiebigen Material umgeben wird, damit ein Rückprämien beim Anschlagen dieser Winkelhebelstange nicht erfolgen kann. Die Oberkante jeder Stange 16 ist ausserdem noch mit einer gerundeten Aussparung 33 versehen, die am hinteren Ende derart abgesetzt ist, dass ein Zahn 54 entsteht. Die Zähne sämtlicher Stangen 16 haben den Zweck,
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Zahn 34 angreift und die Stange 16 mit ihrem Auswerfer 15 genügend weit mit vorwärts nimmt, um eine Type in die Typenbahn einzuschieben. Dieser Bewegung muss der Winkel hebel 29 unter Spannung der Feder 31 folgen.
Bei der fortschreitenden Umdrehung der Welle 3 kommt dann die Schneide des Messers 35 von dem Zahn 34 frei und sofort wirft der Winkelhebel 29 die Stangen 16 und 15 in die Grundstellung zurück. Der Winkelhebel 29 wird von der elastisch umkleideten Stange 32 abgefangen, aber die lebendige Kraft trägt die Stange 16 weiter zurück in ihre äusserste Ruhestellung, in welcher sie mit einer Pufferstange 17 in Berührung kommt, wobei der Riegel 27 wieder in die Kerbe oder den Einschnitt 19 einfällt und so die betreffende Stange 16 in der Ruhestellung fest schliesst.
Man erkennt aus der beschriebenen Einrichtung, dass die Arbeit des Tastenhebels bei jeder Bewegung nur darin besteht, den Riegel 27 auszulösen und die Auswerferstange-M nur um ein kleines Stück, etwa 1/4 cm, vorwärts zu bewegen, ebon weit genug, dass der Zahn 34 in die Bahn der Messerklinge 35 kommt, so dass nun die weitere Bewegung der Auswerferstange von den dauernd sich in Bewegung befindlichen Teilen der Vorrichtung ausgeführt wird.
Die Ilaupttriebwelle 3 trägt ausserhalb des rechtsseitigen Gestellteiles 2 ein Kegelrad 36 (Fig. 2 und 3), welches mit einem ähnlichen Kegelrad 37 auf einer kurzen, in Lagern. M des Gestelles ruhenden Welle eingreift, die auf ihrem Vorderende eine Scheibe 3} trägt. In die Vorderfläche dieser Scheibe ist ein Krummzapfen 40 eingesetzt und die Kreisbewegung des Krummzapfens 40 wird durch Hebel 41 und 4111 auf ein Glied 42 und dadurch auf einen Rahmen 43 übertragen, welcher zum Zusammenstellen der Typen dient, indem er längsweise vor der Maschine hin und her spielt.
Zu diesem Zweck is ein" Stange 44 (Fig. I) an den Wangen 2, 2 quer vor der Setzvorrichtung festgemacht und auf dieser Stange wird der Rahmen 43 derart geführt, dass er eine hin und her gehende Bewegung von ziemlich bedeutendem Hub erhält. An den Enden dieses Rahmens sind ein Paar Füsse oder Klauen 45 und 46 angebracht, weiche einander gegenüberstehen und so vorn und hinten herabhängen, dass sie die Stange 14 überspannen und die Typenbahn oder den Tisch 13 eben berühren.
Bei dem hin und her gehenden Spiel des Rahmens 43 kommen diese Füsse 45 und 4' einer nach dem anderen nach der Mitte der Typenbahn und gehen wieder zurück, so dass irgendein Buchstabe der : Magazine 12, welcher in die Typenbahn von einer Ausstossstang'' hineingeführt worden ist, von den Füssen 45 und 46 nach der Mitte der Typenbahn gegebracht und dort gelassen wird. Die Setzvorrichtung ist in zwei gleiche Hälften eingeteilt, rechts und links von der Mitte oder Ebene, die quer durch die Mitte des Tastenbrettes (Fig. 1 und 2) hindurchgeht. Es besteht nur ein Unterschied in beiden Hälften, nämlich der, dass die Messerschneiden, welche auf der Haupttriebwelle 3 sitzen, unter 18011 zueinander verstellt sind ; wenn die Schneide auf der linken Seite der Mitte z.
B. die in
Fig. 8 angedeutete Stellung hat, so hat die Schneide rechter Hand von der Mittelebene eine gegenüberliegende Stellung, d. h. nach oben gerichtet. Die Bewegungen sind nun so bemessen, dass, wenn der Typensammelrahmen sich linker Hand von der Mitte befindet, wie Fig. 1 andeutet und der Fuss 46 sich dicht vor dem Sammelkanal der Tyoen be-
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Klauen oder Füssen eine Bahn, welche ungefähr ein Drittel tängcr ist, als wie die Breite der gesamten Typenkanäle oder Magazine zu jeder Seite der Mittolebene der Maschine.
In den Fig. 8,9, 10, 11 und 12 sind die Mittel dargestellt, durch welche die Be-
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den Anschlag der Ausgleichscheiben und den Indexmechanismus zu veranlassen, in ihren vorgeschriebenen Wegen einen weiteren Schritt zu machen. Die Spatientaste 47 (Fig. 8) ist bei 48 drehbar und ist durch einen Hakeuhebel 49 an einen Tastenbhebel angkuppelt, der ebenso eingerichtet ist, wie alle anderen Tastenhebel, der aber zum Auswerfen eines Spatiums dient. Ausserdem ist dieser besondere Tastenhebei mit einer Einrichtung vor-
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der mit der Spationtaste gekuppelten Auswerferstango befindet sich ein geschlitzter Block 50 (Fig. 8 und 10) und in den Schlitz legt sich ein bei 51 wagerecht schwingender Winkelhebel 52 mit dem Ende seines längeren Armes ein (siehe Fig.
10), während der andere
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Bolzen ruht in einer in der Wange 2 eingesetzten Büchse, wie auch Fig. 11 und 12 andeuten. Auf der Haupttriebwelle 3 sitzt eine Kurrenscheibe 55, in Fig. 8 durch einen punktierten Kreis angedeutet, deren Schrägung (Fig. 11) in vollen Linien dargestellt ist.
Der Umriss (Fig. 8) zeigt, dass ungefähr zwei Drittel der Scheibe etwas mehr von dem Mittelpunkt heraustreten, a) s das übrige Drittel.
Bei 57 (siehe auch Fig. 43) ist ein Winkelhebel an der Wange 2 drehbar an- gebracht, der aus den beiden Armen 56 und 8 besteht.
Das obere Ende des Armes 56 ist durchbohrt und nimmt einon Stift 62 mit einer
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gegentll) ersteht und wenn dieser Bolzen, wie oben erläntert, beim Niedergehen der Spatientaste vorgepresst wird, schlägt er gegen die Scheibe 63 an und bringt den Stift 62 in die Bahn der Kurvenscheibe 55. Wenn nun die Scheibe die in Fig. 8 angedeutete Lage einnimmt, in kommen bei der weiteren Drehung derselben alle mit dem Hebel 56, 56'ver- bundenen Teile in Bewegung.
Es ist klar, dass der Stift 62 nicht in die Bahn der kurvenscheibe treten kann, wenn der weiter vortretende Teil derselben vor dem Stift liegt ; es kann dies nur erfolgen, wenn der Teil des Umfanges, welcher der Achse der Wolle am nächsten liegt, in der Nähe dos Stiftes 62 vorbeigeht und um dies mit Sicherheit zu erreichen, ist die Messerklinge 35 mit Bezug auf die Scheibe 55 so gesetzt, dass ihr wenig hervortretender Teil bei dem Stift 62 vorbeigeht, wenn das Messer eben anfängt, die Stange 16 vorwärts zu bewegen, und dass der exzentrische Rand der Scheibe durch Druck auf den Stift erst wirken kann, wenn derselbe voll und ganz in seine Bahn eingetreten ist.
Wenn die Scheibe eine Um- drehung geinacht hat und in die Lage nach Fig. 11 gekommen ist, kommt eine Schräg-
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einer Welle 61 verbunden. Diese Welle wird hier die Schalthebelwelle genannt, weil auf derselben verschiedene l (linlwn oder Hebe ! mit Klinken angeordnet sind, die in gowisso Schalträder eingreifen. Die Schwingungen der Welle 61 worden auf eine Wolle 72 übertragen, wie am besten aus Fig. 49 und 50 ersichtlich ist.
Ein Arm 65 ist durch ein
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Ausgleichschoiben und Indexmechanismns in Bewegung zu setzen, während die Umdrehung im entgegengesetzten Sinne durch die Rückführungsorgane der Verteilungsplättchen und Ausgleichscheiben erfolgt. 73 ist eine einfache Sperrklinke, welche in die Zähne des
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und her geführt werden kann, so dass der Stift in geeignete Löcher des Schaltrades 7. ! eintreten kann, um diese zeitweise mit der Wolle zu kuppeln, damit sie der stossweisen Bewegung des Schaltrades folge ; wie diese Kupplung erzielt wird, soll später erläutert worden.
Die Fig. 2,49 und 51 zeigen, dass an dem gegenüberliegenden Ende der Welle 72 ein Trieb 78 sitzt, welches in eine Zahnstange 79 eingreift.
Letztere wird in einer Nut auf dem Tisch 80 (Fig. 52) geführt, der auf der Grundplatte der Maschine befestigt ist. Bei Verschiebung der Zahnstange 79 wird auch ein Anschlag 81 mitgenommen, welcher am Ende der Führungsnut liegt.
Man erkennt leicht aus der dargestellten Einrichtung, dass der Trieb 78 nicht bloss die Zahnstange 79 bewegt, sondern sie auch unverrückbar in Stellung erhält, solange die Kupplung 77 mit ihrem Stift 310 in eines der Löcher 309 des Schaltrades 71 eingetreten ist. Am Ende der Zahnstange ist eine Kette 82 mit einem Gewicht 83 angehängt, so dass die Stange 79 einem stetigen Zug, entgegen der Wirkung des Triebes 78, ausgesetzt ist.
Solange die Scheibe 77 in das Schaltrad 71 ! eingerückt ist, werden die Zahnstange und auch die Welle 76 der Verteiungsplättchen von dem Schaltrad bewegt bezw. festgehalten worden ; sobald der Stift 310 aus dem betreffenden Loch des Schaltrades 78 heraustritt, wird das Gewicht 83 zur Wirkung kommen und die Teile in ihre Grundstellung zurückziehen. Der Stift der Kupptungsscheibe 77 steht in der Grundstollung immer einem der Löcher des Schaltrades 71 genau gegenüber, so dass, wenn die Scheibe durch ihre sie verschiebenden Organe eingerückt wird, der Stift genau in ein Loch einfällt.
Ein Exzenter 110 auf der Hauptwello 5 (Fig. 43), deren Ankupplung an Welle 3 weiter unten auseinandergesetzt werden soll, bewegt den Träger der Verteilungsplättchen durch geeignete Hebel und zieht sie gleichzeitig aus der Berührung mit dem Stellblock zurück und die vereinigte Bewegung des Verteilungspiättchenschlittens durch Scheibe 110 und des Gegengewichtes 83 führt die Verteilungsplättchon in die Grundstellung zurück. Damit der Stoss durch die Wirkung des Gewichtes 83 beim Auslösen vermieden werde, ist die Zahnstange 79 mit einer Vertängorung 85 als Kolhenstange versehon, wolchc in einem Luftzylinder S4 arbeitet.
Die Schaltwelle 61 (Fig. 2, 57 und 82) ist nicht aus einem durchgehenden Stück gebildet, sondern, da das Schaltrad für die Verteilungsplättchen und Ausgleichscheiben und die Schalträder für den Indexmechanismus verschiedene Höhe haben müssen, so ist die Welle in zwei Stücke 61 und 61a geteilt und der Teil, welcher den Indexmechanismus betätigt, ist etwas tiefer gelagert, ist aber mit dem anderen Teil der Welle durch ein Paar Arme und Verbindungglied gekuppelt.
Die Fig. 57 deutet an, dass die beiden Wellenstücke 61 und 61a bezw. die Seitenwangen eines Lagerstückes 266 durchdringen und dass sie durch Arme und ein Verbindungsglied gekuppelt sind.
Ein Arm 61'sitzt fest. auf der Welle 61 zwischen den Seitenwangen des Lager-
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bindet beide Arme.
Da die Arme von gleicher Länge sind, so wird die Bewegung einer Welle auf die andere ebenso übertragen, als wenn die ganze Welle von einem Ende der Maschine bis zum anderen aus einem Stück gebildet wäre. Ein Arm CJ ! auf der Welle 61a nimmt dabei eine Zugfeder 61 auf, die mit dem anderen Ende an das Maschinengestell angeschlossen ist und damit der Zug der Feder stärker oder schwächer wirkend gemacht werden kann, sind die zur Aufnahme der Feder dienenden Löcher in verschiedenen Entfernungen von dor Drehachse in dem Arm 67 eingebohrt.
Diese Feder hat die wichtige Aufgabe zu erfüllen, lilie Teile, nachdem sie ihre Bewegung gemacht haben, in ihre Grundstellung zurückzuführen und auch den Hebel 56 mit seiner Rolle 68 immer fest gegen den Stift 56a (Fig. 2) anzudrücken.
Wir wollen nun einen Blick auf die Fig. 77,78, 79, 80,81 und 82 werfen.
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Klinken und die Schalträder können durch eine besondere Einrichtung längsweise zu ihrer Achse derart verschoben werden, dass immer nur eine Klinke mit einem Schaltrad in Eingriff steheu kann, während inzwischen das andere Schaltrad von einer Klinke frei ist.
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Wenn die Spatientaste niedergedrückt wird, so wird, wie oben beschrieben, jedesmal der Bolzen 62 in die Bahn der Scheibe M geworfen, welche sich in steter Umdrehung befindet und alsdann wird unter Vermittlung der Hebel die Schallwelle 61 und 61a gedreht, und zwar um eine bestimmte Entfernung, welche gleich einem Zahn der Schalträdcr 71, M und 95 ist.
Man ersieht also, dass jedes Niederdrücken der Spatientaste für die Vortoiterptättchen, den Anschlag der Ausgleichscheiben und Indoxmechanismus ein Vorrücken bedeutet, welches gleich der Entfernung eines Zahnes ihrer betreffenden Schalträder ist und dieses wiederholt sich jedesmal, wenn eine Spatie in die Zeile eingesetzt wird.
Verteilerplättchen.
Dieselben sind in Fig. 36,37, 38,39, 40,41, 42 und 43 dargestellt. In einem Träger 96 auf der Grundplatte der Maschine ist die Welle 76 mit ihren beiden Enden gelagert. Der Träger ist in der Mitte offen und lässt Platz für den Durchgang eines Paares von Zahnrädern 97, welche auf der Welle 96 angebracht sind. Die Welle 76 ist mit einer Längsnut 7511 versehen und Federn 97a sitzen derart in den Zahnrädern 97 und treten in die Nuten ein, dass dieselben auf der Welle entlang gleiten können, während dieselbe sich mit ihnen dreht. Die Zahnräder 97 haben lange Naben, so dass ein Umkippen während der Verschiebung auf der Welle vermieden wird. In längsweise verlaufenden Schwalbon- schwanznuten 98, 98 auf der Vorderfläche des Trägers. 96 wird ein Schlitten 99 geführt.
Eine Pleuelstange 100 (Fig. 43) schliesst sich an den Schlitten 99 mit einem Endo an und ist mit ihrem anderen Ende mit einem Winkelhebel 101 verbunden. Der letztere ist an dem Maachinengostell bei M2 drohbar und trägt einen Arm 103, an welchem Zugfedern oder Gewichte 104 angehängt werden. Das Bestreben der Gewichte ist also, den Schlitten 99 immer nach der äusseren Grenze der Bewegung, d. h. nach der Vorderseite der Maschine zu werfen, aber dies wird durch die Wirkung eines dritten Armes 105 des Hebels 101 verhindert, der sich mit einent Verbindungsglied M6 an einen Winkelhebel 107 anschliesst, dessen einer Arm 108 eine Rolle 109 trägt und mit derselben gegen den Rand einer Hubscheibe 110 aufläuft, die fest auf der Haupttriebwolle der Maschine sitzt.
Die Bewegung des Schlittens 99 wird daher in ihrem Bestreben, vorwärts zu gehen, begrenzt und von der Stellung der Hubscheibe abhängen. In die Vordürfläcl) e des Schlittens. 99 sind Schwalbenschwanzwege 111 oingeschnitton (Fig. 42 und 38) und in diesen bewegt sich eine senkrecht verschiebbare Platte oder Schlitten 112, auf desson Vorderseite eine Anzahl von wagerechten, geschrägten Platten 113 angebracht sind, welche unter sich parallel sind und rechtwinklig von den Schlitten 112 vortreten und in ihren eigenartigen Neigungen unter bestimmtem Grade verschieden sind, und zwar um je 1 : 100, wie in der Einleitung der Beschreibung erläutert worden ist. Dieses sind die Vorteilungsplättchen.
Wenn die Neigung des ersten Plättchens 1 : 100 ist, so wird die Neigung des zweiten 2 : 100. die des dritten 3 : 100 u. s. w. sein.
In Wirklichkeit wird aber keine Platte gebraucht, deren Neigung geringer ist als 3 : 100, und die folgenden Plättchen steigen in der Neigung um je 1 : 100 aufwärts bis
13 : 100. Auf der Rückseite der Platte 112 sind zwei senkrechte Zahnstangen 114, 114 angebracht. Durch die Mitte des Schlittens 99 in einem Paar senkrechter Schlitze 11tj treten die Ränder der Zahnräder 97,97 hindurch und sind mit den Zahnstangen 114 in stetem Eingriff. Die Platte 112 hat in der Bahn 11 nur eine senkrechte Bewegung und daher sind die Zahnstangen 114 gerade geführt und bleiben in Eingriff mit den Rädern.
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Wenn also die Plättchen dazu dienen sollen, die Anzahl der Spatien darzustellen, welche in eine Zeile eingesetzt worden und wenn sie in der Maschine so übereinander angeordnet werden, dass das Plättchon mit der geringsten Neigung, wie in Fig. 42 dar-
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verstehen, dass die dazwischen liegenden Plättchen so angeordnet werden müssen, dass je nach der Anzahl des Niedergehens der Spatientaste ein besonderes Plättchen sich in der Höhe des Stellblockos einstellen muss, welches geeignet ist, die darauf unter dem Zug des Gewichtes oder der Federn 104 erfolgende Längsverschiebung dos ganzen Blockes der
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oft niedergedrückt worden ist.
Die Einstellung der Vorteiterpiättchon geht aber auch Hand in Hand mit der Einstellung der SpatienRu8werfer, die weiter unten eingehender beschrieben werden. Zu diesem Zwecke ist auf der oberen Hinterkante dos Schlittens 99 (Fig. 37 und 42) eine Zahnstange 116 angebracht und auf einem oben am Träger C6 befestigten Stift 117 dreht sich eine Nabe, welche an ihrem unteren Ende einen Trieb 118 und an ihrem oberen Ende einen Trieb 119 trägt, die beide gleiche Grösse haben.
Der Trieb 118 steht mit der Zahnstange 116 in Eingriff und erhält davon Bewegung, während der Trieb 119 mit einer Zahnstange 120 in Eingriff steht und so diese letztere Bewegung erhält.
Bei Vergleich mit den Fig. 2,54, 91 und 92 erkennt man, dass die Zahnstange 120 mit einer Stange 121 verbunden ist, die durch'den Spationauswerferschlitten hindurchgeht und denselben vorwärts bewegt.
An dem äusseren Ende der Stange 121 sind zwei Stellenmuttern 300 aufgesetzt (Fig. 54), welche des Zweck haben, die Stellung zu bestimmen, bei welcher die Stange J' beginnt, den Schlitten mitzunehmen.
Der Spatienauswerferschlitten wird in geeigneter Führung geführt, während ihn die Stange 121 vorwärts zieht, oder wenn ihn andoro Toile wieder in die Grundstellung zurückführen.
Dem Spatienauswerferschlitten gegenüber sind eine Anzahl von Magazinen angeordnet, welche die richtigen Spatien enthalten, u. zw. jedes Magazin eine Anzahl von gleichmässiger Dicke. Diese Magazine werden vorzugsweise in gleichen Entfernungen voneinander aufgestellt, welche Entfernung von Magazin zu Magazin ate Zone eines Spatienmagazins bezeichnet wird. Der Spatienauswerferschlitten geht bei seiner Bewegung vor diesen Magazinen entlang von einer Zone eines Spatienmagazins nach der Zone des anderen über.
Es ist klar, dass die einfachste Bauart die ist, die Spatienmagazine gleichweit in bestimmten Entfernungen voneinander zu legen und diese Entfernung als die Zone des Spatienmagazins anzunehmen, durch welche der Spatienauswerferschlitten zu gehen hat ; aber die Zonen können verschieden angeordnet werden und die Spatienauswerfer können verschiedene Formen haben, wenn sie sich nur der Tätigkeit des Auswerferschlittens anpassen, während
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Spatienmagazine können in beliebigen Stellungen angeordnet worden, so dass die Spatienauswerfer auf sie einwirken.
Es ist nun nur nötig, dass die Bahn des Spatienauswerferschlittens in eine gewisse Anzahl gleicher Teile geteilt werden, welche hier Zonen genannt worden sind, und dass die Spatienauswerferstangen so in diesen Zonen angeordnet sind und in solcher Beziehung zu dem Spatienauswerfer stehen, dass sie davon betätigt werden, und in solcher Beziehung zu den Spatienmagazinen, dass Spatien von ihnen in den Wortkanal eingestossen werden.
Wenn nun eines der Spatienmagazine, z. B. das in der Mitte gelegene, mit richtigen Spatien von der Dicke der falschen Spatien gefüllt ist und die Kanäle zu jeder Seite mit Spatien angefüllt sind, die von den falschen Spatien in der Dicke sich unterscheiden, u. zw. nach und nach um eine bestimmte Abmessung, z.
B. wenn das falsche Spatium eine Dicke von 175 mm und das benachbarte Spatium zu einer Seite 1-625 mm und das an der anderen Seite l 875 mm dick ist und alle anderen Magazine entsprechend mit dünneren und dickeren Spatien in guter Ordnung beschickt sind, alsdann wird die Ertfernnng von der
Mitte zwischen 1#875 und 1'750 mm bis zur Mitte zwischen 1'75 und 1'625mm, die Zone der Spatien von 1'75 mm Dicke ausmachen und alle Spatien, welche aus dieser Zone ausgeworfen worden, worden an Dicke gleich der des falschen Spatiums sein, Wenn nun der Auswerfnrschlitten an den Anfang der Zone der Spatien von 1'75 mm Dicke gesetzt wird und dann an die Verteilerplfittchen angekuppelt wird,
welche vorher in die Stellung gebracht worden sind, die sie einnehmen, wenn der Punkt gleichmässiger Breite aller Plättchen in
Berührung mit dem Mittelpunkt des Stellblockes ist, so werden die Teile in solch einer
Stellung sein, dass eine Zeile richtig ausgeschlossen wird, gleichviel, ob sie länger oder kürzer ist wie die Normalzeile.
Wenn die Zeile länger ist, wird der Raum, in welchem die Plättchen gehen müssen, geringer sein und die Plättchen werden um ein geringeres Stück vorrücken und ein Punkt eines der Plättchen, bei welchem die Platte schmäler ist als an dem Punkt der gleichmässigen Breite, wird mit dem Stellblock in Berührung kommen und die Folge davon wird sein, dass der Spatienauswerferschlitten nicht bis ganz in die 1#75 mm-Stellung vorwärts gezogen wird, sondern nur in eine Stellung, die der Zone von
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Zeile, ist.
Wenn die Zeile kürzer ist als die Normalzeile, so wird der Stellblock eine grössere Entfernung von der Bahn des Verteilungsplll. ttchenschlittens sich einstellen und das Verteilungsplättchen in der Ebene oder Holte des Stellblockes wird erst mit ihr in Berührung kommen, nachdem der Punkt der gleichmässigen Breite passiert worden ist, und der Spatienauswerforschlitten wird um ein entsprechendes Stück vorwärts gezogen werden, um in der Zone eines Spatiums Stellung zu nehmen, die dicker als 1'75 mm, z. B. 2-125 mm ist. Somit werden die Yerteitungsplättchen zu der falschen Spatiendicke eine Dicke zugefügt haben, die gleich der Öffnungsspalte, geteilt durch die Anzahl der Worträume, ist, um so das wirkliche Spatium zu bestimmen.
Wir haben nun gesehen, in welcher Weise die Spatientaste arbeitet, um die Verteilungplättchen in eine Stellung zu bringen, welche der Anzahl der Spatien in der Zeile entspricht.
Wir haben auch gesehen, in welcher Weise der Anschlag der Ausgleichscheiben 81 um eine Anzahl von Schritten vorwärts bewegt worden ist, die der Anzahl der Spatien in der Zeile entsprechen, und wir haben gesehen, wie eines der Schalträder den Indexmechanismus veranlasst, eine Anzahl von Schritten vorwärts zu gehen, die der Zahl der Spatien in der Zeile entsprechen.
Die Tätigkeit der Ausgleichscheiben ist im allgemeinen bereits beschrieben worden.
Es ist hier nur noch nötig zu bemerken, dass, nachdem der Anschlag 81 die genügende Anzahl von Schritten gemacht hat und in die geeignete Stellung gekommen ist, der Schlitten, welcher die ganze Serie von Hubscheiben trägt, durch eine geeignete Vorrichtung gegen den Anschlag herangeschoben wird, wobei die Hubscheiben auf der Welle, durch welche sie in Umdrehung kommen, entlang gleiten und dabei die besondere Hubscheibe, welche der Anzahl von Bewegungen der Spatientaste entspricht, unter den Klinkhebel der Vorrichtung für den Auswerferschlitten in Stellung kommt. Wenn die Welle der Hubscheiben nun gedroht wird, so wird die Hubscheibe und der Klinkhebel und der verbindende Teil den Auswerferschlitten veranlassen, so viele Schritte zu durchlaufen,
als wie der Wolle der llubscheihen Umdrehungen gegeben worden sind. Die Bewegung dieser Welle, welche von der Wortwolle mitgeteilt wird, hängt von der Anzahl der Umdrehungen der der Wortwelle ab und die Anzahl der Umdrehungen der Wortwelle hängt wiederum von der Anzahl der Schritte ab, welche der Indexmechanismus unter dem Einfluss der Spatien- taste gemacht hat.
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zurückgepresst wird, der von dem Indexmechanismus beeinflusst wird. Zu diesem Zweck ist an dem Rand der Kupplung 134 eine Schriigniiche 188 angebracht, welche so geneigt ist, dass, wenn der Kuppelstift mit ihr in Berührung kommt, die Klauenkupplung 134 zurückgepresst werden muss und mit der Nabe 135 ausser Eingriff gestellt wird, sobald ein Teil der Umdrehung der Kupplung vollzogen ist.
''Indem wir nun auf die Fig. 82 übergehen, sehen wir einen Hebel 139 mit seinem
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jeder Umdrehung dieser Welle der Hebel 141 niedergepresst und der Hebel 139 gehoben wird.
Am Ende des Hebels 139 sitzt der nach unten herabhängende Kuppelstift 143, welcher gegen die Schrägfläche 138 der Scheibe 134 zu liegen kommt. Wenn dieser Stift 143 mit der chrägfliiche 138 in Eingriff kommt, so muss er der Kraft der Feder 136 widerstehen, und muss dieselbe bewältigen, um imstande zu sein, die Klauenscheibeauszurücken.
Dies würde aber eine Ausführung für den Hebel 139 sehr schwer und stark nötig'machen. und um dies zu vermeiden, wird der Stift 143 in einem festen Lager 144 am Gestell aber dem Stift 143 geführt, so dass das Ende des Stiftes 143 darin spielen kann. Über dem Stift'14, 3 ruht eine Feder in dem Boden dieses Lagers oder der Büchse 144, welche den Stift nach abwärts drängt ; er wird somit von dem Hebel 139 aufwärts und von der Feder. abwärts gedrängt ; Daraus folgt, dass die Bewegung des Hebels 139 und die Führung oder, Büchse 144 dazu dienen, den Stift in einer festen Stellring zu halten, um dem verschiebenden Druck der Feder 136 gut zu widerstehen (Fig. 81).
In zwei Ständern 145 und 146 fest auf dem Maschinengestell ist eine Welle 147 gelagert.
Auf dieser Wolle sitzen lose zwei Naben 148 und 149. Auf dem äussersten Ende dieser
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dieser Erweiterungen sind jede mit einer Anzahl von Löchern 153 und 152, zwölf an der Zahl, versehen und die Schalträder 94,95 haben jedes zwölf Zähne. Auf der Aussenseite der ringförmigen Nuten 150, 151 sind seitlich vortretende ringförmige Flanschen 154, 155 vorgesehen, in denen je ein Einschnitt am Rande 156, 157 angebracht ist. Auf der Mitte der Welle 147 ist ein Zahnrad 158 fest aufgesetzt, welches durch einen Stift 159 derart durchschossen wird, dass er zu beiden Seiten des Zahnrades gleichweit heraustritt.
Dieser Stift sitzt in dem ; Zahnrad 158 fest und ist so gestellt, dass er in eines oder das andere der, Löcher 152, 153 der Naben 148, 149 eintreten kann. Zwecks Verschiebung der Naben mit den Soha1trädern ist ein Hebel 160 bei 161 (Fig. 78) drehbar angebracht und, ragt mit seinem hinteren Arm 162 und einer Rolle in die Bahn einer Hubscheibe 163, in deren Nut die genannte Rolle laufen kann. Die Scheibe 163 ist auf die Welle 5a aufgekeilt, welche mit der Haupttriebwelle 5 derart in Eingriff steht, dass sie für jede Umdrehung derselben eine halbe Umdrehung macht (Fig. 80), so dass mithin der Hebel 160, 162 eine Bewegung nach rechts oder links bei jeder halben Umdrehung der Scheibe 163 und bei jeter vollen Umdrehung der Haupttriebwelle 5 erhält.
Auf dem äusseren Ende des Hebels 160, welches T-fömlig gestaltet ist, sitzen zwei Stifte 164, 165, welche in die Nuten 150, 151 der, Naben 148, 149 eintreten und wenn die Hubscheibe 163 eine halbe Umdrehung macht, werden die Naben 148, 149 in oder ausser Eingriff mit dem Zahnrad 158 verschoben.
Die Schalthebel 90 und 91 sitzen, wie oben bereits erläutert, lose auf der Welle 147 und jeder trägt eine Klinke 92 bezw. 93. Diese Klinken erhalten ihre Bewegung, wie
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Die Schalthebel und Klinken sind nicht verschiebbar, aber die Schalträder werden in und ausser Eingriff mit den Schaltklinken'verschoben. Um die Schalthebel 90 und 91 in bezugsweiser fester Stellung zu den anderen Teilen der Vorrichtung zu halten, ist eine Büchse 166 (Fig. 78) auf der Welle 147 vorgesehen und die Naben 148, 149 sind darauf drehbar.
Diese Büchse verhindert eibe VerschtobTmg der Schaliklinken zwischen den Lagern 145, 146 und der Büchse-
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Fig. 79 zeigt In Einzelansicht eine Sicherung, welche zu beiden Seiten der Vorrichtung angewendet worden kann, um die Schatträder auf der Welle 147 in foster Stellung zu halten, während die Klinken zurückgehen, um 80 zu verhüton, dass die Sch8ltrUdor den Klinken rückwärts folgen und die Sicherungen dienen auch dazu, das Schaltrad genau einzustellen, wenn es von der Klinke vorwärts bewegt wird, so dass die Klinke das Schaltrad nicht infolge des Beharrungsvermögens weiterstossen kann, als wie gewünscht. Zu diesem Zwecke ist ein Bolzen 167 in dem Ständer 145 gelagert.
Derselbe hat einen Bund 168 auf dem äusseren Ende und einen kegelförmigen Kopf von grösserem Durchmesser als der setzen auf dem inneren Ende und eine Feder 169, welche sich gegen den Ständer 145 lehnt, presst den Bolzenkopf nach innen. Dementsprechend ist auch an der Aussenfläche der Schalträder 94 und 95 eine Anzahl kegelförmiger Löcher eingebohrt, welche an Zahl mit den Zähnen der Schalträder übereinstimmen und in welche die Bolzen 167 eintreten können, wenn das Schaltrad in der äussersten Stellung und in Eingriff mit der Klinke ist.
Wenn das Schaltrad durch die Klinke vorgestossen wird, so muss der Bolzen 167 infolge der Form des kegelförmigen Kopfes nachgeben und wird zurückgopresst, so dass er aus dem kegelförmigen Loch heraustritt, aber er springt sofort in das nächstfolgende Loch ein und hält das Schaltrad so genau in Stellung, um es zu verhindern, der Klinke bei ihrem Rückgang zu folgen oder auch weiter als wie gewünscht hinausgeworfen zu werden.
Auf der Wortwelle 123 sitzt ein Trieb 170, welcher mit einem Zahnrad 171 auf einer darunter gelegenen Welle 172 in Eingriff steht, welche in einem Ständer 173 gelagert ist. Auf derselben Welle sitzt ein Trieb 174, welcher mit einem Zahnrad 175 auf dem einen Ende einer kurzen Welle 176 in Eingriff steht, die in einem Träger 177 ge- lagert ist. Das gegenüberliegende Ende der Welle 176 trägt ein Zahnrad 178, weiches mit
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die lose auf einer kurzen Welle 181 in den Ständern 145, 146 läuft. Auf dem gegenüberliegenden Ende dieser Nabe dz sitzt ein anderer Trieb 182, welcher in das Zahnrad 158 eingreift und dasselbe treibt.
Durch dieses Räderwerk wird die Bewegung der Wortwelle auf das Zahnrad 158 übertragen. Die Zahnräder 170, 171, 174, 175, 178, 179 und 182 sind so berechnet und eingeteilt, dass für jede Umdrehung der Wortwelle das Zahnrad 158 1/12 Umdrehungen auf seiner Welle 147 macht.
Die Bewegung, welche diesem Zahnrad und den davon abhängenden Teilen von der Wortwollo mitgeteilt wird, ist die umgekehrte als wie die Bewegung, welche die Teile von
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Flanschs 155 rückwärts gedreht, und zwar um 1/12 Umdrehung für jede Umdrehung der Wortwolle. Wenn also, wie oben auseinander gesetzt, die Nahe 149 vorher sechs Schritte durch die Klinke 92 vorwärts gedreht worden und der Einschnitt 156 6/12 einer Umdrohung von dem Haken 185 hinweggekommen ist, so werden sechs Umdrehungen der Wortwolle nötig sein, um den Einschnitt M6 wieder unter das Ende des Hakens 185 zurückzuführen. Die Hubscheibe, welche die Naben 149, 148 verschiebt, ist so gestellt, dass sie etwas vor der Scheibe 142 arbeitet, welche letztere den Hebel 139 aufhebt.
Daher wird die Flansche 155 in Eingriff mit der Antriebsvorrichtung geworfen, ehe dessen Drehung beginnt, weit das Schaltrad und Scheibe, nachdem sie eingestelt worden, erst in
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pressen. Wenn die Hubscheibe 142 zur Wirkung kommt, wird der Haken mit dem Hebel 139 gehoben, so dass er nun durch seine Feder gegen seinen Anschlag 186 zurUckgezogon werden kann und wenn nun der, Hebel 139 von der Hubschcibo 142 freilcommt, wird das Hakenende 185 den Hebel tragen und am Niedersinken verhindern, indem es auf dem Rande der Flansche 155 aufläuft, bis schliesslich der Haken 185 in den Einschnitt J56' fällt.
Das Einfallen des Hakens 185 in den Einschnitt 156 veranlasst aber auch den Stift 143, wie man aus Fig. 82 leicht ersieht, in Eingriff mit der Schrägfläche 138 der Scheibe 134 zu kommen und während diese Scheibe mit der Schrägfläche unter df'm Einfluss der Antriebsvorrichtung ihre Umdrehung macht, wird sie von der Nabe 135 abgezogun und die Wortwelle wird so von der Antriebsvorrichtung abgekuppelt und steht still, d. h. aber nur nachdem sie ihre volle Umdrehung gemacht hat.
Wenn das Schaltrad, 94 von seiner Klinke abzogen worden war und seine weitere Bewegung unterbrochen wurde, war es gleichzeitig in Eingriff mit dem Zahnrad 158 gaz
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brachte auch die Nabe 148 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 158 und es kam Schaltrad M in Eingriff mit der Klinke 93, welche nun durch Bewegung der Spatientasto das Schaltrad 95 und Scheibe 154 um so viel Schritte vorwärts bewegt, als wie die Spatientast
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erfolgt das Ausschliessen einer Zeile in einer noch genauer zu erläuternden Weise, während schon die nächstfolgende Zeile gesetzt wird.
Wortwelle und ihre Verbindungen.
Weiter oben ist die Vorrichtung beschrieben worden, durch welche die Wortwelle veranlasst wird, eine Anzahl von Umdrehungen zu machen, die gleich der Zahl der Worte in der Zeile ist.
Die Verbindungen der Wortwolle sollen nun beschrieben werden, durch welche das Auswerfen der erforderlichen Anzahl von Späten zum richtigen Ausschliessen in dem Wortkanal vollzogen wird. Dieses Auswerfen besteht in dem Hin und Herführen des Auswerfcrs und in dem schrittweisen Vorgang des Auswerferschlittens, um eine Anzahl von Schritten, die der Anzahl der Worte in der Zeile gleich ist, so dass die ausgewählten Spatien von entweder einer gleichförmigen Grösse oder eine gewisse Anzahl von einer Spatiensorto und eine gewisse Anzahl von einer benachbarten Spatiensorte zusammen die Anzahl der nötigen Spatien ausmachen und zusammen die Dicke ergeben, welche gleich der vorhandenen Spalte oder Öffnung ist. Diese Bewegungen werden in einer sehr einfachen Weise ausgeführt.
Nachdem der Schlitten durch die Verteilungsplättchen eine vorläufige Einstellung erhalten hat, wie oben beschrieben, macht er einen Schritt über die Stellung hinaus, in welcher er beginnt. zwecks Auswerfens der Spatien weiterzugehen, und jede Umdrehung der Wortwelle veranlasst den Auswerferschlitten, in seiner Bahn um eine Entfernung
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Spatien ist, welche in die Zeile eingesetzt werden müssen.
Wenn wir nun auf die Fig. 49, f) 3, 54,55, 56 und 83 Bezug nehmen, so sehen wir auf der Wort welle 123 zwischen den Beinen 131, 131 des Spatienanswerfertisches eine Hubscheibe 190 (Fig. 54 und 55), deren Umfang durch einen Stift 191 an einem Hebel 192 bestrichen wird. Der Hebel ist auf einem Pfosten 193 drehbar und ist mit einem Verschlussexzenter 194 verbunden, während der Stift 191 mit der Hubscheibe 190 durch eine Feder 195, Fig. 55, in Berührung gehalten wird. Ausserhalb des Beines 131, zur rechton Hand ist eine Scheibe 196 auf der Wortwelle aufgesetzt, welche eine Kurvennut in der Soitpnnacho J. 97 hat. wie in Fig. 49 und 54 in nunktierton Linien angegeben ist.
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geteilt.
Zwei andere Hebelarme 204 auf dieser Welle nehmen an dieser Bewegung teil und übertragen sie durch zwei Lenkstangen 205, 205, die sich einerseits an die Arme 204 und andererseits an den Spatienauswerferschlitten 206 anschliessen, auf diesen Schlitten.
Der Schlitten ist ein rechtwinkliger Rahmen, welcher in Führungen 207 läuft, die mit einem Ende an den Ständern 303 festsitzen und mit dem hinteren Ende in geeigneten Ständern 208 ruhen, welche sich über dem Auswerfortisch erheben. Fig. 72 und 83, 209 ist die Wortbahn. Die Spatienmagazine 210-219 sind in Fig. 71 im senkrechten Schnitt, in Vorderansicht durch Fig. 72 und im wagerechten Schnitt durch Fig. 73 dargestellt.
Man sieht, dass das Magazin 210 die dünnsten Spatien enthält, während das Magazin 219 mit den dicksten Spation angefüllt ist und dass 210 linker Hand der Maschine sich befindet, während 209 rechter Hand angebracht ist.
Weiter unten werden wir sehen, dass der Schlitten, nachdem ihm durch die Ver- toilorplättchen eine vorläufige Einstellung gegeben worden ist, immer von den dünneren Spatien nach den dickeren Spation zu sich hinbewegt ; Fig. 83, 220-229 sind die Spation- ausworferstangcn. Ihre Einrichtung ist in Fig. 83 dargestellt, Lreit am Hinterendo und schmal am Vordorendo. Dabei ist das äusserste Ende noch schmäler gemacht und mit einem Ansatz vorsehen, welcher gleich der Dirke der Spatien ist, für welche die Aus-
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Ende der Ausworfcrstange zu versteifen.
Fig. 83 stellt eine der Stangen herausgeworfen dar und zwar in der äussersten Bc- wegungsstellung, in welcher ein Spatium in die Wortbahn 209 geführt worden ist. Man ersieht aus der Zeichnung, dass das Spatium, welches in der Stellung ist, um heraus- geworfen zu worden, zwischen dem nächstfolgenden Spatium und dem dünnen Ende der Auswerferstange unter dem Druck gehalten wird. welchen das Gewicht der Spatien darüber ausübt.
Der Teil der Stange hinter dem Ansatz ist von einer Dicke, ungefähr gleich dem dünnen Ende der Stange, vermehrt um die Spatiengrösse, so dass, wenn das Spatium vorgestossen wird, der Platz, den das Spatium vorher eingenommen hatte, durch die Stange
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Gewicht der darüber befindlichen Spatien niedergepresst werden, in die Stellung, die vorher das eben ausgeworfene Spatium eingenommen hatte.
Das Hinterende jeder Spatienauswerferstange ist mit einem senkrecht vorstehenden Ansatz versehen. Der Spationauswerfertisch, welcher in Fig. 54 im Durchschnitt dargestellt ist, ist mit einer Anzahl von parallelen Nuten, 330 versehen, in welchen die Spatien- auswerfer gleiten und durch welche sie geführt werden. Die Spatienauswerferstangen werden durch eine Stossvorrichtung bewegt, welche der Auswerferschlitten 206 trägt und welche weiter unten beschrieben werden soll ; sie worden durch eine herabhängende Flansche 231 zurückgezogen, welche von dem Vorderende des Auswerferschiittens herabhängt unu quer über die ganze Breite des Schlittens sich hinzieht.
Bei dem Rückgang des Auswerferschlittens kommt derselbe mit den senkrechten
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Einstellung zu geben. und unter der Wirkung des Hebels 294, durch welchen er in die Grundstellung zurückgeführt wird, wie hiernach beschrieben werden soll, und welcher durch eine Hubscheibe auf der Hauptwelle beeinflusst wird.
Auf dem Schlitten 234 befindet sich oben eine Querbahn 236 für einen Schlitten 237.
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ende des Spatienauswerferschlittens eintritt. Dieser Stift trägt eine Rolle und die Bewegung des Auswerferschittens 206 wird dem Schlitten 837 durch den Stift 288 mitgeteilt und die Nut 282 gestattet die Einstellung des Schlittens 287 an irgendeiner beliebigen Stelle zwischen den äusseren Grenzen der Bewegung des Spationauswerforschlittens, gleichviel wo auch immer die erste Einstellung des Spatienauswerferschlittens stattgefunden habe ;
der Schlitten 2. 97 wird immer in der Nut 232 mitgenommen worden sein und wenn der Auswerferschlitten anfängt sich zu bewegen, wird er den Schlitten 237 rückwärts und vorwärts von dem Punkte aus mitnehmen, wo die erste Einstellung des Auswerferschiittons stattgefunden hat.
Bei Betrachtung der Fig. 84 sieht man auf der Unterseite des Schlittens 237 den Stangenstösser 239 angeordnet.
Er ist in einer Vertiefung oder Nut auf der Unterseite des Schlittens 237 gelagert und hat ein gewisses seitliches Spiel in genannter Nut nur in einer Richtung, gegen welche er durch eine Feder gehalten wird, und ein quer über die Nut geführtes Blech sichert den Schieber oder Stösser gegen Herausfallen.
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mit einer Messerschneide 241. Diese Teile sind in Fig. 84 und 55 dargestellt. Die Messerschneide 241 liegt mit ihrer geraden Seite in der Mittelebene des Stössers und mit der geschrägten Seite nach aussen zu. 242, 242 sind eine Anzahl von festen Messerschneidon, von denen je eine in parallele Rippen eingesetzt ist, die die Nuten 230 bilden und die oberen Flächen der Messerschneiden stehen unter der Oberkante der Oberenden der lotrecht hervortretenden Ansätze auf den Hinterenden der Auswerforstangen.
Diese Messerschneiden liegen gleichweit voneinander entfernt und bilden die Grenzen der Zonen der Spatienmagazine 210, 211 u. s. w. und ihre geschrägten Flächen liegen den
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zeigt, und alsdann wird der Stösser mit derjenigen Auswerferstange in Berührung kommen, welche auf der Seite liegt, nach der der Stösser 239 zu bewegt wird.
Da nun der Spatienausworforschlitten Schritt für Schritt vorwärts geht, während die Spatien herausgeschoben werden und die Bewegung von links nach rechts ist, so wird
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schneide verlassen worden ist. Man ersieht, dass, wenn die Anfangsstellung des Schlittens und Auswerferstössers eine solche ist, dass der erste Wurf von einer Stellung gemacht wird, die gerade über die Messerschneide hinwogliegt, alsdann alle Schritte des Schlittens in der Zone des Spatienmagazins gegenüber der Anfangsstellung ausgeführt werden müssen und dass alsdann alle ausgeworfenen Spatien von derselben Grösse sein werden, während, wenn die Anfangsstellung an irgendeinem dazwischen liegenden Punkte stattgefunden hatte,
der Schlitten eine gewisse Anzahl von Schritten in der Zone der einen Spatiengrösse macht
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Hand ausführen muss.
Gleichviel, wie klein auch der fortrückende Schritt sei, wenn die Mittellinie der festliegenden Messerschneide uberschritten wird, so wird der Schlitten von der Zone der einen Spatiengrisse nach der Zone einer dickeren Spationgrösse gehen und die Anzahl der Spatien, welche von jeder Grösse herausgestossen werden, wird gleich der Anzahl der Be- wegungsphasen sein, welche er in jeder Zone macht.
Das vorstehende erläutert die Art und Weise, in welcher die Spatien ausgeworfen werden und wie der Spatienstösscr von der Zone eines Spatienmagazius nach der Zone eines anderen genau übergeführt wird.
Wir worden nun die Einrichtung beschreiben, durch wolche der Schlitten veranlasst wird, die geeignete Zahl von Schritten zu machen.
Aus vorstehender Beschreibung geht hervor, dass ein Spatium bei jeder Umdrehung der Wortwelle ausgeworfen wird, aber, wie oben auseinander gesetzt, droht sich die Wort- welle sovielo Male als Worte in der Zeile sind, d. h, einmal mehr als wie die Anzahl der
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geworfen (Fig. 54) und gestattet der Wortwello, eine Umdrohung zu machen, ohne den Spationauswerfer zu beeinflussen.
In dieser Weise wird dem Spatienauswerferschlitten gestattet, einen Schritt zu gehen, ohne ein Spatium auszuwerfen. Die Reibung des Stiftes 251 gegen die Seitenfläche der Scheibe 196 unter dem Einfluss der Feder der Klauenkupplung 250 könnte dieselbe veranlassen, sich mit der Welle zu drehen und daher ist eine Fodorsicherung 196a (Fig. 54) vorgesehen, um die Scheibe zu schliessen.
Auf dem Ende der Wortwelle ist ein Kegelrad 255 aufgekeilt.
Fig. 49, 50 und 51 zeigen eine kurze Welle 256 in Gestellen 257, 258 gelagert.
259 ist ein zweites Kegelrad auf der Wolle 256 und steht mit 255 in Eingriff.
Auf dem Tisch 80 gleitet ein Schlitten 260 in einer Bahn 261. Auf jedem Ende
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versehen ist, welche alle voneinander in Höhe verschieden sind, wie die Fig. 51 und 54 angeben.
Die Höhe dieser Daumenscneiben ist so berechnet, dass durch Vermittlung der Schaltvorrichtung eine schrittweise Bewegung des Spatienauswerferschlittens entstehen muss, wobei die Schritte sich an Länge voneinander unterscheiden, je nachdem eine oder die andere der Hubscheiben mit der Schaltvorrichtung in Eingriff kommt.
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stellung durch die wiederholte Betätigung der Spationtaste gegeben wird.
Die Lage der Scheiben 263 hängt von der Lage dos Anschlages < ab. Wenn der . \nschlag 81 durch die aufeinander folgende Wirkung der Spatientaste eingestellt worden ist, so treibt eine Stossvorrichtung, welche von der Hauptwollo Bewegung erhält, den Schlitten 260 fort und stösst ihn und die Ausgleichscheiben gegen den Anschlag 81.
Dies bringt die eine oder die andere der Scheiben in Stellung mit der Schaltvorrichtung, welche den Spatienauswerfersr. hlitten beeinflusst.
Fig. 50. 264 ist eine Stange, welche am Schlitten 260 festsitzt und über die Bahn hinaustritt, in welcher der Anschlag 81 geführt wird.
Die Stange 264 erstreckt sich rückwärts zur Maschine und am Hinterendc ist ein Kopf 265 angebracht. Auf dem Maschinengestell erhebt sich ein Gestell 266, auf welchem eine Anzahl von Hebeln angebracht sind und sich darauf drehen, um mit Hubscheiben auf der Hauptzeilenwene und anderwärts zusammen zu arbeiten.
267 ist ein Lager am Gestell 266 und auf der Vorderseite desselben ist ein Winkelhebel drehbar, welcher drei Arme 268, 269 und 270 trägt. Das Ende 268 steht dem Kopf 265 der Stange 264 gegenüber. 269 trägt eine Rolle 269a und erstreckt sich nach oben, wo die Rolle mit der Scheibe 271 auf der Hauptzeilenwolle in Eingriff kommt. Der dritt, Arm 270 ist durch eine Feder 272 belastet, deren anderes Ende an einem Ständer angeschlossen ist, das von der Grundplatte der Maschine heraustritt.
Diese Feder 272 hält den Arm 269 in Berührung mit der Scheibe 271 und gestattet dem Arm 8, den
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einen Schalthebel durch ein Glied 276 anschliesst. 275 ist ein auf der Welle 277 drehbarer Schalthebel, die Welle ruht in Lagern 278, welche von dem hinteren Rande des Auswerfer-
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anderen Ende festgemacht ist. Auf der Wolle 277 ist eine Scheibe 289, welche als Reibungsscheibe dient, aufgekeilt. Auf der Welle 277 ist ausserdem ein Zahnrad 281 aufgesetzt.
Auf der Unterseite des Spatienauswerferschlittens befindet sich eine Zahnstange 282, mit welcher das Zahnrad 281 in Eingriff steht, so dass die Zahnstange durch das Zahnrad
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Rade 280 vermittelst einer Feder in Berührung erhalten.
Die Scheibe auf dem Ende des Schalthebels 278 wird mit den verschiedenen Hubscheiben durch eine geeignete Feder in Berührung erhalten, welche auch dazu dient, die Klinke wieder zurückzuführen.
Auf Fig. 55 Bezug nehmend, sieht man den Schalthebel 275 auf der Nabe dos Roibungs- schaltrades 280 gelagert, welches etwas über das Auge des Hobels hervortritt. Ausserhalb der Nabe der Scheibe und die Welle 277 umgebend, befindet sich eine Roibungsvorrichtung, welche aus dem Ring 284 besteht, der gegen das Ende der Nabe 280 arbeitet, aus einer Feder 285, welche die Welle umgibt und gegen den Ring 284 presst, aus einem Ring oder Bund 286, der auf die Welle 277 aufgekeilt ist und zwischen welchem und dem Ring 284 die Feder 285 ruht.
Fig. 56 zeigt, dass 287 eine exzentrische Verschlussscheibe ist, die auf einer in den Ständern 289 gelagerten Welle 288 ist.
Auf dem Ende der Welle 288 ist ein Hebel 290 befestigt, der an seinem Ende gabelförmig gestaltet ist und mit einem Stift am Ende eines drehbaren Hebels 291 in Eingriff kommt.
Das gegenüberliegende Ende von 291 kommt mit einer Hubscheibe 292 auf der
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Feder 293 in schliessender Berührung gehalten, ausgenommen, wenn die Scheibe 292 sie mit diesem Bund ausser Eingriff hält.
Fig. 55 zeigt ein Exzenter oder eine Verschlussscheibo 194 auf einer geeigneten Achse, welche oben auf dem Pfosten Jss. ? gelagert ist ; diese Scheibe legt. sich gegen die Scheiben 280, ausgenommen, wenn der Hebel 192 durch die Scheibe 190 gehoben wird.
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Unterseite der Reibungsschaltscheibe 280 gepresst und diese gegen eine Verdrehung fest geschlossen.
Die Scheibe 190 sitzt auf der Wortwelle und macht eine vollständige Umdrehung mit jeder Umdrehung dieser Welle.
Die Klinke und ihre Hebel werden auch durch die Wortwolle beeinflusst und dio Ausgleichschoiben sind so eingerichtet, dass sie die Klinke veranlassen, das Reibungsschaltrad vorwärts zu schieben und ihm auch zu gestatten zurückzugehen, um für einen neuen Schritt vorwärts fertig zu sein.
Die Hubscheibe 190 ist so berechnet, dass während der Zeit, in welcher die Klinke an das Schaltrad angegriffen hat und dasselbe vorwärts bewegt, der Exzenter 194 ausser Eingriff mit dem Schaltrad 280 steht, so dass dieses frei ist sich zu bewegen. Die Reibung-
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Aus Fig. 43 ersiebt man, dass, wenn die Hubscl. oibe 110 sich soweit droht, um von dem Hebel 108 freizukommen, das Gewicht und die Feder 104 plötzlich dem Verteilor- plättchonschlitten 99 vorwärts jagen in den Raum, der zwischen dem Stellblock und den Bahnen des Vorteiterptättchonschtittons belassen ist. Diese Bewegung wird das abgeschrägte
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dass eine gewisse Kraft nötig ist, um ihn wieder herauszuziehen.
Die. Vorwärtsbewegung des Verteilerplättchenschlittens wird, wie oben beschrieben, durch Vermittlung der Zahnstange 116, des Triebes 118, des Triebes 119 und der Zahnstange 120 weitergeführt und gibt dem Spationauswerferschlitten eine vorläufige Einstellung, welche nicht geändert werden darf, ausgenommen durch die Schrittbewegungsvorrichtung, oder die Tätigkeit des Ausschliessens würde gestört werden.
Die Stange 121 gleitet frei durch den Spatienauswerferschlitten und bewegt ihn nur, wenn die Muttern 300 mit dem hinteren Ende des Schlittens 233 in Berührung kommen.
Die Stange kann durch den Schlitten rückwärts gehen, ohne ihn mitzunehmen.
Man sieht daher, dass, nachdem die Vertoi ! erp ! ättchon gegen den Stellblock zur Ruhe gekommen sind, sie nicht im geringsten Grade über die Stellung hinaus weiter gehen können oder die vorläufige Einstellung des Auswerferschlittens verändern.
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getrieben wird. ; 8M ist eine Reibungsklinke, welche am Arm 275 drehbar ist und mit dem Umfang des Reibungsschaltrades 280 in Berührung steht. Die Klinke 288 wird mit dem Rade 280 vermittelst einer Feder in Berührung erhalten.
Die Scheibe auf dem Ende des Schalthebels 278 wird mit den verschiedenen Hubscheiben durch eine geeignete Feder in Berührung erhalten, welche auch dazu dient, die Klinke wieder zurückzuführen,
Auf Fig. 55 Bezug nehmend, sieht man den Schalthebel 275 auf der Nabe des Reibungsschaltrades 280 gelagert, welches etwas über das Auge des Hebels hervortritt. Ausserhalb der Nabe der Scheibe und die Welle 277 umgebend, befindet sich eine Reibnngsvorrichtung, welche aus dem Ring 284 besteht, der gegen das Ende der Nabe 280 arbeitet, aus einer Feder 285, welche die Welle umgibt und gegen den Ring 284 presst, aus einem Ring oder Bund 286, der auf die Welle 277 aufgekeilt ist und zwischen welchem und dem Ring 284 die Feder 285 ruht.
* Fig. 56 zeigt, dass 287 eine exzentrische Verschlussscheibe ist, die auf einer in den
Ständern 289 gelagerten Welle 288 ist.
Auf dem Ende der Welle 288 ist ein Hebe ! 390 befestigt, der an seinem Ende gabelförmig gestaltet ist und mit einem Stift am Ende eines drehbaren Hebels 291 in Eingriff kommt.
Das gegenüberliegende Ende von 291 kommt mit einer IIubschoibe 292 auf der Hauptzeilenwelle in Eingriff. Die Schlussscheibe 287 wird mit dem Bund 286 durch eine Feder 293 in schliessender Berührung gehalten, ausgenommen, wenn die Scheibe 292 sie mit diesem Bund ausser Eingriff hält.
Fig. 55 zeigt ein Exzenter oder eine Verschtussscheibo JM auf einer geeigneten Achse, welche oben auf dem Pfosten 193 gelagert ist ; diese Scheibe legt, sich gegen die Scheiben 280, ausgenommen, wenn der Hebel 192 durch die Scheibe 190 gehoben wird.
Im übrigen wird unter dem Einfluss der Feder 196 das Exzenter 194 gegen die Unterseite der Reibungsschaltscheibe po gepresst und diese gegen eine Verdrehung fest geschlossen.
Die Scheibe 190 sitzt auf der Wortwelle und macht eine vollständige Umdrehung mit jeder Umdrehung dieser Welle.
Die Klinke und ihre Hebel werden auch durch die Wortwolle beeinflusst und die Ausgleichscheiben sind so eingerichtet, dass sie die Klinke veranlassen, das Reibungsschalt- rad vorwärts zu schieben und ihm auch zu gestatten zurückzugehen, um für einen neuen Schritt vorwärts fertig zu sein.
Die Hubscheibe 190 ist so berechnet, dass während der Zeit, in welcher die Klinke an das Schaltrad angegriffen hat und dasselbe vorwärts bewegt, der Exzenter 194 ausser
Eingriff mit dem Schaltrad 280 steht, so dass dieses frei ist sich zu bewegen. Die Reibungs- klinke indessen läuft lose auf der Welle 277 und teilt dem Zahnrad 281 nur vermittelst der Reibung Bewegung mit, welche durch die Feder 285 hervorgebracht wird, indem sie das Schaltrad gegen die Reibungsscheibe 299 presst, die auf der Welle 277 festgekeilt ist.
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dass eine gewisse Kraft nötig ist, um ihn wieder herauszuziehen.
Die Vorwärtsbewegung des Verteilerplättchenschlittens wird, wie oben beschrieben, durch Vermittlung der Zahnstange 116, des Triebes 118, des Triebes 119 und der Zahnstange 120 weitergeführt und gibt dem Spatienauswerferschlitten eine vorläufige Einstellung, welche nicht geändert werden darf, ausgenommen durch die Schrittbewegungsvorrichtung, oder die Tätigkeit des Ausschliessens würde gestört werden.
Die Stange 121 gleitet frei durch den Spatienauswerferschlitten und bewegt ihn nur, wenn die Muttern 300 mit dem hinteren Ende des Schlittens 233 in Berührung kommen.
Die Stange kann durch den Schlitten rückwärts gehen, ohne ihn mitzunehmen.
Man sieht daher, dass, nachdem die Vertoilerplättchen gegen den Stellblock zur Ruhe gekommen sind, sie nicht im geringsten Grade über die Stellung hinaus weiter gehen können oder die vorläufige Einstellung des Auswerferschlittens verändern.
Das feste Eintreiben der Verteilerplättchen zwischen ihrer Bahn und dem Stellblock macht es schwierig, den Verteilerplättchenschlitten zurückzuziehen. selbst unter Benutzung der Hubscheibe 110 und der verbindenden Hebel, solange der Stellblock noch festsitzt. Um die Trennung zu erleichtern, wird der Stellblock zurückgezogen.
Der Verteilerplättchenschlitten würde unter dem Einfluss der Gewichte und Federn 104 ein Bestreben haben, sofort sich weiter vorwärts zu bewegen und wenn dies geschehen würde, wurde er die erste Einstellung des Spatienauswerferschlittens verändern. Dies wird durch Verschluss des Spatienausworferschlittens verhindert, aber, um zu erzielen, dass die erste Bewegung des Vertoiterptättchonschlittons unter dem Einfluss der Hubscheibe 110 stehe und dann eine Rückwärtsbewegung und nicht eine Vorwärtsbewegung erfolge, wird der Spationauswerferschlitten, nachdem er seine vorläufige Einstellung erhalten hat, geschlossen und geschlossen erhalten, bis die Hubscheibe 110 angefangen hat, den Verteilerplättchenschlitten rückwärts zu bewegen.
Das Verschliessen des Spatienauswerferschlittens wird in der oben beschriebenen Weise erzielt. Das Zahnrad 281, welches mit der Zahnstange 282 am Auswerferschlitten in Eingriff steht (Fig. 55) und welcher ihn bewegen muss, ist auf der Welle 277 aufgekeilt, der Bund 286 ist auch fest auf dieser Welle 277 und muss sich mit ihr bewegen.
Die vorbeschriebene Verschlussvorrichtnng besteht aus dem Exzenter 287 und den Hebeln 290 und 291 und hält die Welle 277 und den Spatienauswerferschlitten fest und dieser Zustand dauert immer an, ausgenommen, dass die Hubscheibe 292 auf der Hauptzeilenwelle damit in Eingriff kommt und den Hebel 291 bewegt. Die Hubscheibe 292 ist so eingerichtet, dass der Hebel 291 unmittelbar, nachdem die Scheibe 110 den Hebel 108 verlässt und dem
Verteilerplättchenschlitten gestattet vorwärts zu gehen, um in Berührung mit dem Stellblock zu kommen und so den Auswerferschlitten zu setzen, sich wie in Fig. 56 neigt und unter dem Einfluss der Feder 293 von dem Ende der Hubscheibe abfällt und so der Auswerferschlitten geschlossen ist.
Dieser Zustand dauert an, bis die Hauptwelle nahezu ihre Umdrehung vollzogen hat und während dieser Zeit der Stellblocli aus der Berührung mit dem Verteiterptättchcn fortbewegt worden ist und die Hubscheibe 110 die Verteilerplättchen in ihre Grundstellung zurückgeführt hat.
Wir haben oben das Setzen der Lettern beschrieben, unter Anwendung und Einsetzen von falschen Spatien, ebenso die Arbeit, welche von der Spatientaste ausgeführt wird, indem der Verteilerplättchenschlitten, Anschlag der Ausgleichscheiben und Indexmechanismus bewegt wird ; wir haben auch im einzelnen die Einrichtung der Verteilerpl ! lttchen und ihre
Betätigung beschrieben, auch die des Anschlages für die Ausgleichscheiben und die Art und Weise der Betätigung, ferner die Ausgleichscheiben und wie sie arbeiten, den Index- mechanismus nebst. Arbeitsweise, den Spatienauswerferschlitten und die Vorrichtung, durch welche er die erste Einstellung erhält, die Wortwelle und angehängten Teile, durch welche der Spatienauswerferschlitten vorwärtsgerückt und betätigt wird,
um eine geeignete Anzahl von den für das Ausschliessen ausgesuchten Spatien auszuwerfen.
Es kann aber noch immer ein Irrtum vorkommen, auf welchen die Aufmerksamkeit
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Verschlussvorrichtung vorgesehen, durch welche der Schlitten an die Stange angeschlossen wird, wenn die Muttern 800 in Berührung mit der Hinterseite des Schlittens sind. Die in der'Fig. 54 dargestellte Bauart besteht aus einer Kerbe 1218 in der Stange 121 und einem Riegel 121b und aus dem Schlitten 288, welcher durch eine Feder niedergepresst wird.
Damit die Setzvorrichtung ihre Tätigkeit nicht zu unterbrechen braucht, d. b. sobald eine Zeile den drehbaren Winkelhaken verlassen hat, muss der letztere natürlich in die empfangende Stellung zurückgeführt werden, damit das Setzen weiter vor sich gehen kann, Die Tätigkeit des Ansteigens des Verteilerplättchensch1ittens in die geeignete Höhe des Vorwärtsgehens des Anschlages für die Ausgleichscheiben in die geeignete Stellung und des Indexmechanismus geht vor sich, während die Zeile gesetzt wird, und zwar durch das Niederdrücken der Spatientaste, der Klinken und Wellen, die damit zusammenhängen.
Wenn die Zeile fertig ist, wird es für den Verteilerplä. ttcbensch1itten nötig, in dem Raum zwischen Stellblock und den Bahnen des Schlittens schnell vorwärts zu geben, um dadurch dem Spatienauswerferschlitten eine vorläufige Einstellung zu geben. In demselben Augenblick müssen die Ausgleichscheiben gegen ihren Anschlag vorbewegt werden und der Indexmechanismus muss verstellt werden, so dass die Schaltklinke und die Teile, welche vorher mit dem Räderwerk der Wortwelle in Eingriff gewesen sind, ausgerückt werden.
Im Augenblick, nachdem dieses stattgefunden, müssen die Yerteilerpliittchen ausgelöst und in ihre Grundstellung zurückgeworfen werden, um ein Einstellei von der Spatientaste zu erhalten, während das nächste Wort gesetzt wird. Der Anschlag der Ausgleichscheiben muss auch gleichzeitig in die Grundstellung zurückkehren, um seine Einstellung für die nächste Zeile zu beginnen.
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aber von der Klinke 66 und Sperrklinke 73 an Verdrehung verhindert wird. Die Seite des Schaltrades 71 ist mit einer Anzahl von Löchern 309 versehen, vierundzwanzig an der Zahl, welche mit der Zahl und Lage der Zähne des Schaltrades übereinstimmen. Aus der Seite der Kupplungsscheibe 77 tritt ein Stift 310 heraus, der in irgendeines der Löcher 309 einfallen kann.
Die Kupplungsscheibe 77 gleitet auf der Wolle 72 auf Feder und Nut und muss sich mit ihr drehen. Wenn der Stift 310 in Eingriff mit dem Schaltrad ist, wird das Schaltrad die Welle und die daran hängenden Teile mitnehmen, wenn er dagegen losgekuppelt ist, wird das Schaltrad durch Schaltklinke und Sperrklinke festgehalten werden und die Welle und verbindenden Teile sind frei, sich unabhängig von dem Schaltrad zu bewegen. Die Vorrichtung zum Verschieben der Scheibe 77 ist in den Fig. 36, 37, 50 und 51 dargestellt. Ein Hebel 311 ist auf einem Arm 312 drehbar angebracht : das untere Ende dieses Hebels hat einen Stift, welcher in eine Nut der Scheibe 77 eintritt, während das obere Ende einen Stift trägt, der in die Nut einer Kurvenscheibe 313 der Hauptzeilenwelle eintritt.
Die Nut in der Scheibe 313 ist so geformt, dass die Scheibe 77 mit dem Schaltrad während der ganzen Umdrehung in Eingriff bleibt, nur einen kurzen Augenblick ausgenommen, wenn es nötig ist, die Ausrückung zu vollziehen, um den Verteiler- plättchenschlitten und Anschlag der Ausgleichscheiben in die Grundstellung zurückzuziehen, damit sie anfangen, die Bewegung von der Spatientaste zu empfangen.
Die Fig. 36 und 37 geben auch die Ansicht von der Scheibe 313 von der Welle
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die augenblicklich tätig Ist, ausser Eingriff mit dom Schalthebel stossen und 90 das Aus. schliessen stören. Diese Teile müssen daher ihre Betätigung in solcher ZeitbemoMung erhalten, dass die Ausgleichscheiben ihre Arbeit vollzogen haben, ehe Ihr Ansch ! bis an den Schlitten gelangt. Dies wird durch eine Veränderung in der Geschwindigkeit erzielt.
Die Erfahrung hat gelehrt, dass die Zeile, welche zum Setzen der ersten vier Worte
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Auswerfen der Ausschlussspatien zu vollziehen, gleichviel, welche Anzahl von Spatien auch zur Verwendung kommen und da die niedrigste Hubscheibe der Maschine eine Zwölfwortscheibe ist, d. h. geeignet ist, zwölf Spatien auszustossen, so wird die Zeit, welche zum Setzen von fünf Worten nötig ist, immer genügen, um das vollständige Auswerfen der Spatien für zwölf Worte zu vollziehen. Die Ausgleichscheiben werden daher immer die Zeile beendigt haben, ehe sie von ihrem Anschlag wieder erreicht werden können.
Die Maschine, wie sie in den Zeichnungen dargestellt ist, zeigt zwar nicht irgendeinen festen Anschlag, aber ein solcher Anschlag könnte angeordnet werden, so dass es für die Setzvorrichtung unmöglich wird, den Anschlag der Ausgleichscheiben so schnell vorwärts zu bewegen, dass er die erste Einstellung ihres Schlittens stören könnte. Dasselbe gilt von der Rückbewegung des Anschlages der Ausgleichscheiben und des Verteiierplättchonschtittens.
Es ist ganz gut ein Zustand denkbar, in welchem die Setzvorrichtung gebraucht wird, Typen zu setzen und die Betätigung der Spatientaste erforderlich ist, ehe der Anschlag der Ausgleichscheiben und der Verteilerplättchenschlitten in die erste Stellung zurückgekehrt sind und die Klauenkupplung 77 wieder mit dem Schaltrad in Eingriff gekommen ist ; in solchem Falle wird das Schaltrad vorwärts bewegt werden, ohne seine Bewegung dem Verteilerplättchenschlitten oder dem Anschlag der Ausgleichscheiben mitzuteilen und das Ausschliessen würde fehlschlagen.
Dies kann aber durch die Anordnung einer Ver- schlussvorrichtung, welche die Spatientaste verschliesst, verhindert werden, wenn das Schaltrad ausser Eingriff mit der Klauenkupplung 77 ist, und losgemacht wird, wenn es wieder in Eingriff steht, aber eine solche Verschlussvorrichtung ist nicht von Wesenheit, da die Teile so in ihren Bewegungen bemessen sind, dass sie ihre Tätigkeiten nacheinander ausführen, ohne einander zu stören.
Wir haben nun alle Einrichtungen beschrieben, welche nötig sind, die geeigneten Spatien für den Ausschluss einer Zeile auszuwählen und auszustossen, gleicl1\'iel, ob sie von derselben Dicke oder von verschiedenen Dicken sind.
Messvorrichtung.
Wir kommen nun zur Beschreibung der Messvorrichtungen, d. h. der Einrichtungen, durch welche die Länge der Zeile gemessen und der Stellblock gesetzt wird, um den Raum festzustellen in welchen die Verteilerplättchen geschoben werden und wodurch der Spatienauswerferschlitten eine vorläufige Einstellung erhält (Fig. 15-22). Es soll erst die Bauart des Zeilenträgers beschrieben werden. d. h. des Organes, in welches die Zeile eingeschoben wird, nachdem sie den Winkelhaken verlässt und durch weichen sie voll und ganz von der Messvorrichtung nach der Wortabtrennungsvorrichtung gebracht wird. 314 ist pine Trommel auf der Hauptzeilenwelle, welche in der Peripherie eine Kurvennut eingeschnitten enthält. Diese Einrichtung ist in den Fig. 2 und 15 dargestellt.
In Armen 315, 316
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sitzt, welch letzterer in die Kurvennut der Trommel 314 eintritt und deren Bewegung erhält.
Auf dem oberen Ende der Welle 317 sitzt ein Sektor mit Kegelradverzahnung 320, in einem zweiten Lager desselben Armes 316 ruht eine kurze Wolle 321, die einen ähnlichen Zahnsektor mit Kegelverzahnung 322 trägt, der mit dem vorgenannten Zahnsektor : 20 in Eingriff steht und dessen Form Fig. 17 zeigt. Auf dem Vorderende der Welle 321 ist ein Schwingarm 323 befestigt, welcher sich auf der Vorderseite der Maschine nach unten erstreckt und an seinem unterpn Ende einen geschlitzten Teil 324 trägt, der eine Führung für einen Gloitblock 325 bildet, durch welchen lose der Bolzen 326 hindurchgeht, der in den Zeilenträger 327 eingeschraubt ist. Man betrachte nun auch Fig. 1.
Quer über die Vorderseite der Maschine erstreckt sich die Bahn 329, auf welcher der Zeilenträger 327 geführt wird und in welcher er die Zeile empfängt und nach der Stellung geht, in der er sie nach der Wortetrennvorrichtung abliefert.
Über der Bahn 329 ist eine andere Bahn 328 parallel zu 329 gelagert, welche etwas
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bahn genannt.
In Fig. 18 sind die Bahnen in voller Grösse im Querschnitt dargestellt ; man sieht, dass die untere Bahn 329 in eine Längsnut zu beiden Seiten nahe der Oberfläche eingeschnitten hat.
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gestellten) befindlichen Pressrollen vorbeigehen und dadurch zurecht gestossen worden.
Fig. 19 ist ein Grundriss des Zeilenträger 827, Er hat einen tenen Schlitz an jedem Ende, welche mit. ! J80 und 331 bezeichnet worden sind.
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hinter ihnen, nachdem sie darüber hinweggeglitten sind, so dass sie dem Druck des Mess- kopfos widerstehen können, wenn derselbe gegen die Typen anschlägt. 332a sind ein Paar Reibungsstreifen, welche in parallelen Nuten in der oberen Fläche des Zeilenträgers 327
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geschrägt und werden durch die Federn leicht aus den Nuten heraus in die Fläche des Zeilenträgers emporgedrückt. Sie dienen dazu, auf das vordere Ende einer Zeile einen schwachen Druck auszuüben und eine leichte Reibung zu erzeugen.
Wenn nun die Zeile nach dem Zeilen träger zu vorwärts geschoben wird, so liegt sie zwischen diesen Streifen und der oberen Gleitbahn 53$.
Ehe wir aber an die Beschreibung des Messkopfes und der Vorrichtung zu seiner Betätigung schreiten, wollen wir einen Augenblick der Bauart widmen, welche zu beschreiben notwendig ist, um das Sammeln der Lettern und Aufreihen der Zeile in den drehbaren Winkelhaken und die Vorrichtungen, um ihn von der lotrechten in die wagorechte Lage bringen, zu vorstehen.
Wenn ein Buchstabe von einer Seite oder der anderen nach der Mitte der Maschine geschoben worden ist, so bleibt er in der Typenbahn der Setzvorrichtung unmittelbar über dem Mundstück des Winkelhakens. Die Typen worden nun in demselben durch eine niedergehende Klinge gepresst. Diese niedergehende Klinge hat zwei Bewegungen. Unter gewöhnlichen Umständen wird sie bei jedem Hub des Letternschiebers niedergepresst, so dass auch jeder einzelne Buchstabe aus der Bahn des folgenden kommen muss, aber wenn die Zeile fertig ist, ist es nötig, dass die genannte Klinge die ganze Zeile der Buchstaben so tief herabdrücke, dass die ganze Zeile aus dem festen Teil des Winkelhakens in den drehbaren oder beweglichen Teil desselben komme, so dass bei der nun erfolgenden Drehung des
Hakens auch die ganze Zeile aus der senkrechten in die wagerechte Lage gebracht werde.
Dies wird durch eine Vorrichtung bewirkt, welche in den Fig. 5,6 und 7 dargestellt ist.
Am besten ersieht man aber aus Fig. 23 und 24, dass 34U der feste Teil des Winkel- hakens ist. Auf einer Seite des Mundstückes des Winkelhakens befindet sich eine Ver- schlussplatte 341, die in einem Einschnitt des Blockes, welcher eine Seite des Mundstück bildet, drehbar angeordnet ist und welche durch eine Feder aufwärts gepresst wird, so dass sie eine wagerechte Lage quer über das Mundstück einzunehmen trachtet, wie Fig. 23 angibt.
Hinter dem Drehzapfen dieses Plättchens 341 ist ein Ansatz angebracht, welcher die Bewegung nach oben begrenzt und verhindert, dass die Feder das Plättchen über die horizontale Stellung hinauswerfe. In dem Block auf der gegenüberliegenden Seite des
Mundstückes des Winkelhakens ist eine Reibungsplatte 342 gelagert, welche durch zwei
Schrauben 343, 343 gehalten wird.
Das Verschlussplättchen 341 ist von solcher Länge, dass es bei seiner wagerechten Lage das Mundstück des Winkelhakens abschliesst und dn- @genannte Reibungsplatte berührt. In der Fläche des Winkelhakens über dem Plättchen ist noch seitlich ein Ansatz 344 angebracht, welcher sich dicht am oberen Rande des Winkel- hakens befindet, u. zw. etwas über dem Punkt, welcher durch die Schiebeldinge erreicht wird, die die einzelnen Lettern niederstösst.
Wenn einer oder der andere Lettorllstösser einen Buchstaben nach der Mitte der
Bahn gebracht hat, bleibt derselbe in der Lage, wie Fig. 23 andeutet, auf dem Plättchen 341 sich gegen die Reibungsplattenseite 342 anlehnend. Die Schiebeklinge stösst dann den Buch- staben mit dem Verschlussplättchen um ein Stück abwärts, welches genügt, die Buchstaben unter den Ansatz 344 zu bringen. Der Buchstabe ist nun dem aufwärts gerichteten Druck des Verschlussplättchens 341 ausgesetzt und wird somit zwischen diesem Druck und einem festen Widerstand gehalten, wodurch er vor dem Herabfallen gesichert wird.
Der zweite, dritte und vierte Buchstabe folgt in derselben Weise nach, bis der unterste Buchstabe in dem Winkelhaken unter das Ende des Verschlussplättchens gelangt und alsdann von der
Reibungsplatte 342 gegen die gegenüberliegende Seite des Winkelhakens gepresst und somit
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Man betrachte nun Fig. 5.
Die Letternschiebeklinge ist mit 345 bezeichnet ; sie ist drehbar an das Ende des Hebels 346 angelenkt und wird in einer Nut in dem Rücken
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der Letternführung 344 geführt, An dem unteren Ende der Klinge 345 befindet sich ein Fuss 347, der etwas dünner ist als wie die Lettern selbst und der gabelförmig geatmet ist, so dass der Buchstabe nur an zwei Punkten nahe seinen beiden Enden beruht Der Zweck, diesen Fuss in. der genannten Weise einzuschlitzen, ist der, dass die Re@ stangen 14,. 14 oder die daran befestigten Teile hindurchtreten können, Der Hebt ist bei 848 auf einem Arm an den Hanptträger'2, 2 der Setzvorrichtung drehbar a@- geordnet.
Der Hebel ist mit einer Rolle 849 versehen, welche mit der Hubscheibe 850 der Triebwelle 3 in Berührung kommt. Durch diese Scheibe wird der Hebel zweimal bei jeder Umdrehung der Welle-bewegt. Man wird sich erinnern, dass bei jeder vollen Umdrehung, bei jedem vollen Hin und Hergang der Letternstösser zwei Lettern in der Mitte der Bahn abgeliefert werden, es ist also nötig, dass jede dieser Lettern in den Winkelhaken niedergepresst werde, sobald sie in der Mitte der Bahn ankommt und daher muss die Hubscheibe 350 zwei Ausbauchungen von gleicher Grösse erhalten, so dass der Schiebeklinge zwei Bewegungen für jeden vollen Hin und Hergang der Letternstösser gegeben werden. Am Hinterende des Hebels 346 tritt ein Stift mit Rolle 351 heraus, welche in der Bahn eines Daumens 352 liegt.
Der Daumen 352 sitzt auf der Hauptzeilenwelle und wenn dieselbe durch die Bewegung der Ausschlusstaste in Bewegung gesetzt wird, so wird das Hinteronde des Hebels, der die Rolle 351 trägt, emporgehoben und das Vordercndo mit der Schiebeklinge wird weit genug niedergehen, um den Inhalt des Winkelhakens bis in den drehbaren Teil desselben und aus dem feststehenden Teil herauszustossen. Der Daumen 352 ist ziemlich steil und sobald er das Ende des Hebels 346 verlassen hat, wird dieser Hebel sofort wieder niederfallen und von der Hubscheibe 350 weiter in kurzen Spielen hin und her geführt werden.
Wir werden nun die Vorrichtung beschreiben, welche zur Bewegung des drehburen
Winkelhakens dient (Fig. 13,14 und 21). Der drehbare Teil des Winkelhakens 355 schwingt um den Zapfen 356. Ein Glied 357 schliesst sich drehbar mit einem Ende bei 358 an den Winkelhaken und mit dem anderen Ende an eine Stange 359 an, die in Führungen hin und her geführt werden wird. Diese Stange ruht zu diesem Zwecke in einer Nut in der oberen Seite der Bahn 328 und trägt an ihrem hinteren Ende einen senkrecht vor- tretenden Stift 360. Ein Winkelhebel 361, der bei 362 seinen Drehpunkt auf dem Gestell 363 hat, übergreift den Stift 360 mit einem Schlitz und der andere Arm ist an eine Stange 364 angeschlossen, welche sich nach hinten erstreckt und mit dem freien Ende mit einem Arm eines Winkelhebels 365 verbunden ist, welcher auch eine Feder 366 aufnimmt, die am
Bett der Maschine festgemacht ist.
Der andere Arm des Winkel hebels 365 trägt auf seinem
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Feder 366 angepresst wird, so dass der drehbare Winkelhaken stets unter dem Einfluss der Hubscheibe ist. Die Hubscheibe 368 ist so geformt, dass bei einer Umdrehung der Haupt- zei1enwelle der Winkelhaken aus der lotrechten in die wagerechte Lage gedreht werden muss, dass er dort eine Zeit gehalten wird, um etwa eine Drittelumdrehung der Hauptzeilenwelle, und dass er dann in die erste senkrechte Stellung zurückkehrt, wonach die Hauptwelle stillhält und der Winkelhaken in der senkrechten Lage verbleibt, bis er mit einer nonen Zeile von Lettern gefüllt ist und die Hauptzeilenwelle von neuem anfängt sich zu drehen.
Auf der Vorderseite des Gestelles der Setzvorrichtung ist eine Trägerplatte 370 angebracht (Fig. 13 a), welche sich halbwegs quer über die Maschinenvorderseite erstrockt
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Hebel 373 angeschlossen, der auf einem Träger 374 drehbar ist und auf seinem hinteren Ende einen senkrecht hervortretenden Stift 375 trägt, welches in eine Kurvennut der Scheibe 376 auf der Hauptzeilenwelle eintritt.
Die Kurvenscheibe 376 ist so auf der Hauptwelle befestigt, dass nach dem Herumschwingen des Winkelhakens durch Scheibe 368 in die wagerechte Lage die Scheibe 376 den Hebel 373 und seinen Stösser 371 bewegt, wie in Fig. 13, und ihn vorwärts in das offene Ende des drehbaren Winkelhakens 355 einschiebt, wie Fig. 21 zeigt, und die ganze Zeile in den Zeilenträgpr 327 vordringt, bis der letzte Buchstabe über die Klinke 332 des Zeilenträgers hinweggekommen ist, wonach die Klinke sich hinter den Lettern durch einen Schlitz in dem Ende des Zeilenstössers erhebt und der Zeilenstösser nun in seine Grundstellung zurückgezogen wird, in eine solche Stellung, dass die Zeile unter dem Drunk des Messkopfes nicht mehr liber das Ende der Klinke hinaus zurückgeschoben werden kann (Fig. 21).
Die Messstange 3M ist zweiteitig gemacht und beide Teile sind durch eine Schraube 382 vereinigt. Die Vorrichtung, durch welche die Stossstange betätigt wird,
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das Vorderende der Messstange vorwärts geschoben und dann die Schraube wieder festgesetzt wird, so wird auch der Messkopf mehr vorwärts stehen und die Einstellung wird die Länge der Zeile bestimmen, so dass Kürzere Zeilen gesetzt werden können, wenn die Mess. stange verlängert wird.
In dieser Weise hängt die Länge der Zeile von der Mossstange ab, so dass man den Rand des Aufdruckes auf dem Papier beliebig erweitern oder verengen kann, oder dass man, wenn die Verteilerplättchen durch falsche Einstellung zu viel oder zu wenig Spatien einfahren würden, den Irrtum leicht ausgleichen kann, indem man die Messstango verlängert oder verkürzt.
An der Unterseite der Messstange hlingt ein Ansatz 384 herab, der zu jeder bette mit senkrechten Schlitzen versehen ist, die sich quer durch den Ansatz und die Stange erstrecken (siehe Querschnitt Fig. 47 und 48). In dem Schlitz werden die beiden Stangen, aus welchen der Messkopf gebildet ist, geführt. Der Messkopf ist, wie Fig. 47 zeigt, aus diesen zwei Platten gebildet, welche oben und unten vereinigt sind, und zwischen ihnen geht ein Teil der Messstango hindurch, welche die Bewegung des Mosskopfes begrenzt.
Die untere Zeilenbahn 329 hat einen Längsschlitz 380, in welchem der Messkopf hin und her spielt, ebenso wie in dem Schlitz 330 im Ende des Zeilenträgers.
Wenn der Messkopf in erhobener Stellung ist, wie Fig. 21, 22 und 45 zeigen, so ragt er in die Bahn der Zeile der Lettern hinein. Am unteren Ende hat der Messkopf einen vortretenden Arm, der mit einem länglichen Loch 386 versehen ist und durch welches eine Stange 387 hindurchgeht, auf der der Arm mit dem Loch 386 frei hin und her gleiten kann, wenn die Messstange hin und her geht. Die Stange ruht in zwei Armen 388 einer Schwingwelle 389, welche auf der Vorderplatte der Maschine gelagert ist. Ein anderer Arm oder eine Kurbel 390 auf der Welle 389 ist durch eine Stange 391 mit einem Arm 392 verbunden, welcher bei 393 auf dem Träger 394 auf der Hinterseite der Maschine gelagert ist.
Das freie Ende des Armes 392 ist mit einer Rolle 395 versehen, welche in der Bahn der Hubscheibe 396 steht und durch sie hin und her geführt wird. Die Umdrehung der llubscheibe 396 verursacht den Presskoft 385, in seine höchste Stellung in die Bahn der Zeile heraufzusteigen, wo er für eine genügend lange Zeit gehalten wird, um dem Zeilenstösser zu ermöglichen, die Zeile und Lettern dagegen zu stossen und durch Vermittlung der Zeile zurückzupressen, bis die Zeile über die Klinke hinweggekommen ist, wonach die Klinke sich hinter ihr erhebt und die Feder 405* nun den Messkopf gegen die Zeile presst und die Zeile gegen genannte Klinke presst und somit die Zeile misst und dem Stellblock eine Einstellung gibt, die von der Länge der Zeile abhängt.
Der Teil 383 (Fig. 21) der Messstange ist mit einem herabhängenden Ansatz 398 versehen und 399 ist ein bei 400 am Maschinengestell drehbarer Hebel. Das obere Ende des Hebels 399 schliesst sich an den Ansatz 398 mittelst eines Stiftes 401, auf welchem ein Viorkantblock 403 sich dreht. Er gleitet in einer Führung von parallelen Seiten in dem Ende dos Hebels 599.
Durch eine ähnliche Einrichtung ist das untere Ende des
Hebels 399 mit einer Stange 405 verbunden, welche in Führungen 404 hin und her spielt. pas Ende der Stange 403 (Fig. 37) ist erweitert und wagerecht geschlitzt, um das Ends des Stellblockhebels 405 hindurchzulassen, welches auch mit einer geraden Bahn in seinem
Ende und einem Gleitblock darin versehen ist, welcher auf einem Stift sich dreht, der durch das Ende der Stangü 405 geht. In dieser Weise kann die geradlinige Bewegung der
Stange 403 unbeschadet, der Bogenbewegung des Hebels 405 ausgeführt werden.
Der Stell- bloc1dlObcl ist bei 406 drehbar und ist an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem geraden Schlitz vorsehen, welcher die Führung für einen Block bildet, der auf einem Stift sich dreht, welcher durch den Block und durch die Stellblockstange 407 hindurchgeht.
Die Stellblockstangn wird in Führungen 408 und in der Verschlussvorrichtung gc führt. 405'ist eine Feder, welche am Stellblockhebol nut einem Ende und am Maschinen- gestell mit dem anderen Ende befestigt ist. Diese Feder hat die sehr wichtige Aufgabe zu erfüllen, den Messkopf gegen die Lettern zu pressen, wenn sie in den Träger von einem Zcilonstössor hineinbefördert worden sind. Die Feder übt auf den Presskopf und die Buch- staben beständigen Druck aus, bis der Stellblock geschlossen ist. Sobald der Stellblock geschlossen worden ist, geht der Messkopf nieder und lässt den Zellenträger frei durch die
Zeilenbahn gehen.
Der Stellblock 409 ist auf dem Ende der Stellbloclcstange 407 drehbar angebracht und wird durch den Hebel 405 vor und zurück bewegt. Der Stellblock 409 kann aus einer Platte von gehärtetem Stahl bestehen. welche in einem Rahmen geführt
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Das Kissen dient dazu, die Bewegung der Verteilerplättchon gleichmässig zu machen und veranlasst sie, zu einem Stillstand gegen den Stellblock ohne Stoss zu kommen. Der Zweck dos Stollblockos ist. wie oben auseinander gesetzt, eine verschiebbare Seite der beiden festen Oberflächen, zwischen welche die Verteiterplättchen geworfen werden, zu bilden und dem Auswerforschlitten eine vorläufige Einstellung zu geben. Eine dieser Seiten wird durch die Bahn des Verteilerplättchenschlittons gebildet und ist fest und die andere Seite des Stellblockes ist beweglich und derselbe nimmt durch seine Verbindungen. mit dem Messkopf je nach Einstellung des Messkopfes seine Stellung.
Die Entfernung zwischen dem Stellblock und den Verteilerplättcbenbahnon verändert sich mit der Öffnung oder Spalte, d. h. mit dem Unterschied zwischen der Länge der Zeile ohne Spatien und der Länge der ausgeschlossenen Zeile.
Wenn der Stellblock eingestellt worden ist, muss er in seiner Stellung geschlossen werden, weil die Verteilerplättchenschlitten und die Verteilerplättchen gegen den Stellblock mit so grosser Kraft geworfen werden, dass der Stellblock in dem Augenblick sehr fest stehen muss. Fig. 36 zeigt den Stellblock in der offenen Stellung und Fig. 37 in einer geschlossenen Stellung.
Der Stellblock wird mittelst einer Feder und eines Keiles geschlossen. Das Lösen geschieht durch die Wirkung einer Erhöhung einor IIubscheibe 415 auf der Trommel. 714.
Fig. 43 zeigt diese Erhöhung in der Seitenansicht. Man betrachte nun Fig. 36, 37 und 43. 410 ist ein an dem Bett des Setzertisches fester Block, wie Fig. 45 im Durchschnitt zeigt.
Der Block ist mit zwei Schlitzen rechtwinklig zueinander versehen. Die Stellblockstange 407 geht durch einen dieser Schlitze und ein Keil 411 durch den anderen, und zwar über der Stellblockstange hinweg. Der Keil wird also, wenn er über die Stellblockstange in seine Führung hineingestossen wird, die Stellblockstange fest schliessen und sie halten, bis der Keil wieder freigemacht wird. Das Verschliessen muss sehr fest sein, aber das Schliessen und Lösen muss auch plötzlich geschehen. Dies wird in der folgenden Weise erzielt. Ein Hebel 412 ist an dem Keil 411 mit einem Ende angeschlossen und sein anderes Ende ist mit einer Stange 414 verbunden, welche durch eine Führung geht und
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Trommel 314 steht. Dies wird in Fig. 43 in Seitenansicht gezeigt.
Genannte Erhöhung erstreckt sich ungefähr 2/3 des Umfanges um die Hubscheibe herum und ist so berechnet,
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während die Verteilerplättchen vorwärts geworfen werden.
Eine Feder 416 sitzt mit einem Ende an dem Hebel 412 und mit dem anderen Ende an irgendeinem festen Punkt des Gestelles der Maschine. Der Zug der Feder zwingt den liez. in seine Führung hinein und verschliesst den Stellblock, sobald das Ende der Stange 414 von der Erhöhung der Scheibe 415 herabfällt. Die Fig. 36 und 43 zeigen die Erhöhung in Berührung mit dem Ende der Stange 414 und dem Stel ! block offen, Fig. 37 dagegen mit der Stange 41-1 ausserhalb der Berührung der Erhöhung, so dass der Stellblock durch die Wirkung der Feder geschlossen ist.
Ausschliessvorrichtung.
Die Einrichtung und Tätigkeit der Vorrichtung, durch welche die Zeile gesetzt und gemessen wird, sowie die Einrichtung, nach welcher die Verteilerplättchen, Anschlag der Ausf'. ichscbeiben und Indexmechanismus bei Betätigung der Spatientaste vorwärtsgehen, sind erläutert worden. Die Wirkung der Taste des Zeilenausschliessers wird nun die Hauptzeilen welle veranlassen, die dazugehörige Vorrichtung zu bewegen, und wir brauchen nur der Zeile zu folgen, nachdem sie in den Zeilen träger eingetreten ist, bis zum Ende ihrer Bahn, wo sie in Worte geteilt wird und wo eine vorbestimmte Anzahl von richtigen Spatien an Stelle der falschen Spatien eingesetzt wird, nachdem die falschen Spatien herausgezogen und die Zeile in das Setzschiff gebracht wird.
Wenn die Zeile zuerst gebildet worden ist, erhält sie falsche Spatien, und zwar auch ein zusätzliches Spatium, welches mit den Lettern und Gevierten eine Zeile ausmacht, die an Länge der Normallänge
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nötig, die falschen Spatien zu beseitigen und sie durch Spatien von einer berechneten Dicke zu ersetzen, aber welche zusammen die Zeile richtig ausschliessen und so für alle Zeilen dieselbe Länge hervorbringen. Um dies zu tun, ist es von Vorteil, die Zeile bei ihrer Bewegung von der Setzvorrichtung nach dem Setzschiff in Worte zu teilen. Da nun
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Worte worden von dem Zeilenträger aus der Zeilenbahn herausgestossen, wobei sie auf einen Wortheber gelangen, und dann werden sie in die Höhe der Wortbahn gehoben, wo der Wortstösser sie erfasst und sie in das Ende der Wortbahn hineintreibt.
Die Trennung der Zeile in Worte wird durch das Zusammenwirken eines Hilfszeilenstössers, eines Worthebers und eines Wortschiebers erzielt. Diese Einrichtungen worden in ihrer Reihenfolge beschrieben werden.
Hilfszeilenstösser.
Der Hilfszeiienstösser ist in den Fig. 25,27, 31, 32 dargestellt. Er besteht aus einem Schaber 422-, welcher in einem Schlitz in der oberen Seite der Bahn 328 angebracht ist und auf seinem vorderen unteren Ende mit einer drehbaren Zungo 423b vorsehen ist, deren untere Seite nahe deren Drehzapfen etwas über der Höhe der unteren Fläche der oberen Seite der Zeilen hahn steht, 80 dass das Darübergleiten der Lettern nicht gehindert wird. Das vordere Ende fällt in die Bahn des Zeilenträgers nieder, so dass es hinter die Lettern fällt, wenn sie darunter hinweggegangen sind.
Der Schieber 4M* ist von T-förmigem Querschnitt und seine beiden Arme ruhen auf dem Rucken der oberen Bahn 328 ; auf der Oberseite des Schiebers ist eine Zahnstange 424b vorgesehen, in welche ein Trieb 425b auf einer kurzen Welle 426b eingreift, die in geeigneten Lagern 426d ruht.
Auf derselben Welle sitzt eine Scheibe 427b lose, wird aber durch eine Reibungskupplung 428' (Fig. 2) mitgenommen, welche beliebig gespannt werden kann, so dass sie einen gewissen Druck auf die Scheibe ausübt, derselben aber gestattet, zu gleiten oder zu rutschen, wenn ein gewisser zu starker Widerstand durch die Zeile geboten wird, auf welche der Hilfszeilenstösser wirkt. Die Scheibe 417 treibt die Scheibe 427b und von der Ausgleichscheibenwelle aus durch einen Riemen oder eine Schnur 429c. Nachdem die ganze Zeile nach dem Hebetisch vorgestossen worden ist, müssen die Teile wieder in ihre Grund- stellung zurückgeführt werden, um für eine neue Zeile fertig zu sein. Der Hilfsstösser wird durch die Rückwärtsbewegung des Zeilenträgers mitgenommen.
Die Einrichtung hiezu ist folgendermassen getroffen : Mit der Hinterseite des Schlittens des Schiebers 422* ist eine herabhängende Flansche 428b verbunden, und an das untere Ende derselben ist ein Haken 429d angebolzt ; aus der Seite des Hakens tritt ein Stift 430 heraus, welcher in
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ihrer Länge wagerecht und steigt dann leicht nach oben an, so dass der Stift, wenn er in den geneigten Teil der Nut hineingleitet, den Haken aufhebt, ausserhalb der Bahn des
Zeilenträgers ; wenn nun der Zeilenträger durch die Zeilenbahn hindurchgeführt wird, wird er den Haken 429d erfassen und nur soweit nach hinten mitführen, bis der Haken durch die geneigte Nut aus der Bahn des Trägers gehoben wird, und alsdann ist derselbe fertig von neuem vorzugehen, um eine andere Zeile vorzustossen, wenn die Wortwelle von neuem ihre Drehung erhält.
Zeilenheber.
Fig. 25 bis einschliesslich Fig. 34 zeigen eine Welle 256, welche quer zur Wortwelle an dieselbe durch ein Paar Triebräder 255, 259 angekuppelt ist, die von gleicher Grösse sind, so dass die Welle 256 ebensoviele Umdrehungen macht wie die Wortwelle.
Auf dem Vorderende dieser Welle ist eine Scheibe 418 aufgekeilt, welche Kurven- nuten auf beiden Seitenflächen hat ; die hintere betätigt den Wortheber und ist mit 419 bezeichnet (Fig. 25), die vordere 429b dient zur Beförderung der Worte nach dem Setzschiff.
An der Unterseite der Zoilenbahn 429 sitzt ein Hängebock 420, auf welchem ein
Hebel 421 drehbar ist ; ein Ende desselben ist mit einem vorstehenden Stift und Rolle 422 versehen, welche in die Kurvennut 419 eintritt, so dass dadurch der Hebel 421 mit den daran hängenden Teilen Bewegung erhält. Das gegenüberliegende Ende des Hebels ist gabol- förmig und in der Gabel ruht ein Gleitblock 423, an welchen der Pfosten 424 des Wort- hebers angelenkt ist.
Fig. 32 zeigt das Ende der Zeilenbahn und des Zeilenträgers sowie den Anfang der
Wortbahn und des Worthebers, Pressplatte und ssilfszeilenstösser im Durchschnitt. 425, 426 sind die unteren und oberen Führungen der Wortbahn. Die untere Führung 425 wird von der Führung 329 getragen und ihr Ende bildet einen Anschlag zur Begrenzung der Be- wegung des Zeilenträgers 327 (Fig. 31 und 32). Die obere Fläche der unteren Zeilen- führung 425 ist mit einem Längseinschnitte, schmäler als ihre Breite, versehen und darin
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des Zeilenträgers, so dass die Lettern auf derselben Ebene von dem Zeilenträger nach der Wortbahn über den Wortheber geführt worden können.
An den Rändern der Zeilenbahn zu jeder Seite des Einschnittes, in dem die Platte des Worthebers ruht, sind warzenförmige Rippen 428, 428 angebracht (Fig. 28,29 und 31), welche nach oben in die Bahn der Lettern eintreten. Die Lettern, welche in der hier beschriebenen Maschine gebraucht werden, haben alle zwei Einschnitte auf der Unterseite, wie Fig. 30 zeigt. Diese Einschnitte sind zu dem Zweck angebracht, dass die Lettern über die Warzen oder Rippen 428 hinweggleiten können, die falschen Spatien dagegen, welche in der Zeile durch die Setzvorrichtung mit eingeführt werden, sind nicht mit solchen Einschnitten versehen, somit
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gehalten.
Die Warzen sind ein kurzes Stück vor dem Ende der Wortheberplatte gelegen, ungefähr gleich der Breite eines der falschen Spatien, und aus diesem Grunde kann ein Wort, aus Buchstaben und einem falschen Spatium bestehend, über den Wortheber gestossen werden, aber das folgende Wort wird durch die Warzen aufgehalten, da dieselben gegen das falsche Spatium, welches keine Einschnitte hat, anstossen, und wenn der Widerstand der Warzen somit auch den Hilfszeilenstösser anhält, so wird infolge der Reibungskupplung der Antriebsvorrichtung gestattet, sich ohne Schaden mit der Wortwelle weiter- zudrehon, indem ein Gleiten der Teile eintritt, aber es wird auf die Lettern in dem Zeilenträger und der Zeilenbahn dauernd ein gleichmässiger Druck ausgeübt.
Unmittelbar über dem Wortheber, in einem Einschnitt in der oberen Wort bahn 426 liegt eine unter Federdruck stehende Reibungsvorrichtung in Form einer Platte 429, welche der Bewegung des Worthebers folgt und die Lettern unter beständigem Druck erhält, wenn sie aus der Ebene der Zeilenbahn in die Ebene der Wortbahn gehoben werden. Diese Platte 429 ruht in einem Einschnitt auf der Unterseite der oberen Führung 426, wie in Einzelansicht in Fig. 32 gezeigt ist. Die Platte wird durch Schrauben gehalten, die ihre Bewegung begrenzen und wird durch eine Feder niedergepresst. Die Ruhelage der Platte ist in den Fig. 25 und 27 gezeigt und die erhobene Lage ist in den Fig. 31,32 und 33 angegeben.
An der Unterseite der Platte ist eine flache Stahlfeder 4291% angesteckt, welche in den Weg der vorgerückten Lettern eintritt und auf dieselben mit leichter Reibung drückt, um zu verhüten, dass sie bei ihrer Bewegung in den Wortkanal umgeworfen werden.
429', 429'sind eine Anzahl ähnlicher Reibungsplättchen, welche in einer Nut an der Unterseite in der Wortbahn 426 ruhen, durch Schrauben gehalten und durch eine Feder abwärts gedrückt werden. Ihre unteren Flächen ragen nur wenig aus der Fläche der Führung 426 hervor ; das Ende nach dem Setzschiff zu ist etwas niedriger als das Ende nach dem Wortheber zu und das dem Wortheber zugekehrte Ende steht ein klein wenig in die Unterfläche der Führung 426 hinein. Die letzte dieser Reibungsplatten ist in Fig. 70 dargestellt und steht, wie diese Figur zeigt, in der Bahn der Lettern, in welcher sie gewissermassen eine Sperrklinke bildet, welche hinter die Zeile der Lettern fällt, wenn dieselben in das Setzschiff gepresst und wenn die falschen Spatien herausgenommen werden.
Hiedurch wird auch die Zeile verhindert, von dem Setzschiffvorläufer aus dem Setzschiff wieder herausgestossen zu werden, wenn der Spatienauszieher zurückgeht und ehe der Zeilenpresser die Zeile in das Setzschiff niedergepresst hat.
Da die Hubscheibe 418 mit der Wortwelle gekuppelt ist und ebensoviel Umdrehungen macht wie dieselbe, und da der Indexmechanismus beim Setzen der Zeile auch eingestellt worden, um die Wortwolle in Umdrehung zu versetzen, und zwar um ebensoviel Male, als
Worte in der Zeile sind, so wird sich die Hubscheibe 418 drehen und der Wortheber, wp ior durch sie bewegt wird, ebensooft aufsteigen und niedergehen, als Worte in der
Zeile vorkommen ;
wenn somit die Zeile Wort fUr Wort über den Wortheber gestossen worden ist, so hat derselbe jedes Wort in der richtigen Reihenfolge in die Höhe der
Wortbahn aufgehoben, wo der Worttr1ìgor sie durch die Wortbahn hindurchführt, die falschen Spatien zurückgezogen und richtige Spatien eingesetzt werden, wonach die Worte nach dem Setzschiff übergehen.
Die Warzen 428 befinden sich an den Seiten der Wortbahn und nicht an dem Wort- heber. Wenn also der Wortheber aufsteigt, so wird das Wort mit dem falschen Spatium in die Höhe der oberen Wortbahn und frei von den Warzen gehoben. Das Ende des Wort- hebers schneidet das nachfolgende Wort ab und verhindert es am Vorgehen, bis der Wort- heber wieder in die Höhe des Zeilenträgers herabgesunken ist, wonach das nächste Wort unmittelbar auf den Wortheber durch den Hilfszeilenstösser gefördert wird, und sobald der
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Wortstösser.
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von dem Worthober nach dem Setzschiff gebracht wird.
In der Vorderfläche der bereits genannten Scheibe 418 befindet sich eine Kurvennut 429b und an dem Hängebock 420 ist ein Hebel 480b drobbar, der in seiner vollen Länge in Fig. 1 dargestellt ist : in etwa der Mitte dieses Hebels ist ein Stift mit einer Reibungsrolle 431 aufgesetzt, welche in die Nut 429b eintritt und an deren unterem Ende eine Stange 432 angelenkt Ist, die sich an einen bei 434 drehbaren Hebel 489 anschliesst. Der genannte Hebel ist oben an dem Wortstösser 495 angekuppelt. Der Hebel 433 ist natürlich zweiteilig gemacht und ein Ende verschiebt sich in dem anderen teleskopartig, damit das Hebelende an dem Wortstösser anstatt einer Kurvenbowegung mit diesem Wortstösser eine geradlinige, wagerechte Bewegung ausüben kann.
Der Wortstösser 4 wird auf der Oberfläche der Führung 426 geführt, indem seine herabhängenden Soitenwangen in Nuten 436 eintreten (Fig. 33 und 34). Auf der Seite des Stössers befindet sich ein Stift 437, an welchen der Hebel 433 angeschlossen ist, um den Stösser zu treiben. 438, 438 sind die Füsse des Stössers, welche senkrecht verstellt werden können. Sie hängen zu jeder Seite der Bahn 426 herab und treffen gegen das falsche Spatium hinter dem Wort an seinen beiden Enden an, um es mit dem Wort durch die Wortbahn hindurchzutreiben.
Der Wortstösser, ebenso wie der Wortheber, werden, wie oben beschrieben, von der Wortwelle betätigt und er führt je einen Schritt mit jeder Umdrehung der Wortwelle aus, welche durch die Vermittlung des Indexmechanismus ohensoviele Umdrehungen macht, als Worte in der Zeile eingesetzt werden. Die Bewegung des Wortstössers ist so bemessen und die ihn bewegende Kurvennut ist derartig geformt, dass er die Stellung nach Fig 25 einnimmt, wenn der Wortheber in der Stellung dieser
Figur und in der der Fig. 31 ist. Er geht dann vorwärts und schiebt die Letter von dem
Hebetisch fort und führt sie an das Ende der Wortbahn in die Stellung Fig. 1.
Der
Wortheber geht dann in die Grundstellung nieder und der Hilfszeilenstösser stösst sofort ein neues Wort vorwärts auf den Heber, soweit es das falsche Spatium und die Warzen gestatten (Fig. 28).
Man wird sich erinnern, dass die Spatienauswerfervorrichtung so angeordnet ist, dass sie bei der ersten Umdrehung der Wortwelle nicht arbeitet, und somit wird sie kein richtiges
Spatium in die Wortbahn einstossen, wenn das erste Wort vorübergleitet. Das erste Wort hat aber ein falsches Spatium hinter sich mitgeführt und dieses wird am Ende der Wortbahn durch eine Vorrichtung beseitigt, wie hienach beschrieben werden soll.
Wenn das zweite Wort ankommt, so wird, ehe es den Spatienauswerfer erreicht, ein richtiges Spatium von dem Spatienauswerfer in die Wortbahn und vor dem zweiten Wort mitgeführt, so dass zwischen dem ersten und zweiten Wort ein richtiges Spatium an Ort und Stelle kommt. Das zweite Wort führt auch hinter sich ein falsches Spatium her, welches. wenn es am Ende der Bahn angekommen ist, hinweggenommen wird u. s. w. für die ganze
Länge der Zeile.
Auszieher der falschen Spatien.
Weiter oben ist auseinander gesetzt, dass beim Setzen der Zeile falsche Spatien von gleicher Dicke zwischen den Worten mit eingesetzt werden, dass die Spatien zu dem Zweck eingesetzt werden, um zu gestatten, die Zeilen in Worte abzuteilen und dass dann diese
Spatien bis zum Ende der Wortbahn mit den Worten mitgehen und dann erst heraus- getEogen werden. Das letztere geschieht durch eine Vorrichtung, die durch die Fig. 57 bis 6r) dargestellt ist.
Fig. 57 ist ein Querschnitt durch die Maschine nach einer senkrechten Ebene zwischen der Spatienauswerfervorrichtung und dem Auszieher der falschen Spatien. Fig. 64 ist ein
Grundriss derselben Einrichtung und Fig. 65 ist ein Grundriss in vergrössertem Massstabs.
Auf der Wortwe ! ! e 123 ist eine Scheibe 440 festgekeilt, deren Rand dazu dient, einen
Hebel zu betätigen, welcher den Auszieher der falschen Spatien in und ausserhalb der
Wortbahn, d. h. quer zu derselben, hin und her führt, während eine zweite Hubscheibe 456 (Fig. 64) auf derselben Welle dazu dient, den Auszieher längsweise zur Wortbabn hin und her zu führen. Die Bewegung des Ausziehers erfolgt zuerst nach links, um das falsche
Spatium in seinen Kanal zu bringen, zweitens nach rechts, drittens vorwärts, viertens nach links, um das Wort mit dem Rand des Setzschiffes in eine Flucht zu bringen, fünftes rückwärts, um das falsche Spatium auszuziehen.
Fig. 57. Die auf der Wortwelle 123 feste Scheibe 440 hat ihren Umfang an einer
Stelle unterbrochen und dadurch erhält ein Hebel 441 bei jeder Umdrehung der Wortwelle einmal einen Ausschlag. Dieser Hebel ist bei -4 : 42 am Maschinengestell drehbar und trägt
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Auszieber der falschen Spatien angeordnet ist. Auf je einer Seite dos Tisches 446 hängen die Flanschen 447, 448 herab, u. zw. ist 447 an die Seite des Auswerfertisches 130 an- gebolzt, um so getragen zu werden, und 448 nimmt den Drehpunkt von zwei Hobeln 449 und 450 auf, welche dazu dienen, die Lettern in das Setzschiff niederzuprossen und die Setz8chiffplatte. zu betätigen.
An das obere Ende des Hebels 441 ist eine Lenkerstange 451 angeschlossen, welche eine Gleitstange 452 führt, die den Auswerfer der falschen Spatien bildet. Diese Stange ist in einer Führung 453 eines Schlittens gelagert und ist an ihrem vorderen Ende mit einer seitlich vortretenden Klinge 454 versehen, auf deren Ende sich ein Ansatz 455 in der Ebene der Klinge befindet, der etwas weniger hervortritt als die Dicke der falschen Spatien.
Der Hebel 441 gibt dem Auszieher eine Vorwärts-und Rückwärtsbewegung recht- winklig zu der Zeilenbahn, was von der Hubscheibe 440 abhängt. Dem Auszieher wird auch eine Bewegung in drei Schritten in einer Richtung parallel zur Zeilenbahn gegeben und diese Bewegungen werden von der Hubscheibe 456 auf der Wortwelle ausgeführt, u. zw. durch eine besondere Kurvennut dieser Scheibe. In einem Querschlitz auf dem Hinterende des Tisches 446 gleitet ein Schieber oder Schlitten 457, der an einem Ende durch ein Plättchen 458 und am anderen durch ein Plättchen 459 gehalten wird, die auf dem Tisch 446 aufgeschraubt sind. Um diesem Schieber und der daran hllngenden Schlitz-
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auf dem Ende des Schiebers 4. 57 und dem Ende der Führung 453 gesichert, so dass ein festes Dreieck entsteht.
In der Mitte dos Schiebers 457 hängt ein Stift 461 herab mit einer Rolle 462, welche in die Nut der Hübschere 456 eintritt. Diese Nut ist so geformt, dass ihre erste Bewegung die Klinge des Ausziehers von der Stellung nach Fig. 58 in die Lage Fig. 59 bringt und so das falsche, oben ausgezogene Spatium mit allen vorher ausgetriebenen zwingt, in dem Kanal 463 aufzusteigen. 463a, 468a sind Federn in der unteren Mündung des Kanals für die falschen Spatien, welche auf dieselben einen genügenden Druck aus- üben, um soviel Reibung zu erzeugen, dass die Spatien in dem Kanal, wenn der Auszieher abgezogen ist, nicht niedergehen. Die zweite Kurve der Kurvennut bringt den Ausziehen in die Stellung nach Fig. 60.
In diesem Augenblick kommt der Einschnitt der Hubscheibe 440 der Rolle 443 gegenüber zu stehen und der Hebel 441 mit dem Schieber 452 worden durch die Feder 444 nach der äussersten Grenze dfr Bewegung vorwärts gezogen, wie Fig. 61 zeigt. Die dritte Krümmung der Kurvennut bringt den Auszieher von der Stellung Fig. fi in die Stellung Fig. 62, wodurch die Reihe der Buchstaben in das Setzschiff gestossen wird, so dass der letzte Buchstabe in einer Flucht mit dem Ende der Reibungpplatte 429 (Fig. 70) ist, welche nun hinter dem letzten Buchstaben niederfällt, wenn das falsche Spatium abgezogen wird und daher dem Druck des Vorläufers in dem Setzschi1 widersteht.
Die Scheibe 440 hat dann den Hebel 441 und Auszieher von der Lage Fig. 62 zurückgebracht, während die Umdrehung der Wortwelle sich vervollständigt hat und das falsche Spatium ausgezogen und in Stellung geschoben worden ist, um in seinen Kanal eingestossen zu werden.
Dieser letzte Bewegungsschritt, das falsche Spatium in den Kanal zu pressen, kann ebensogut am Schluss der Bewegung wie beim Beginn derselben ausgeführt werden (Fig. 6G bis 70). Wenn die Zeile in das Setzschiff gepresst wird, ruht sie auf der Platte 464 und wird ir einer Richtung, der vorhergehenden Bewegung entgegen, durch den Zeilenvorläufer 465 angedrückt. Der Zeilen vorläufer oder Setzschiffvorläufor ist ein dünnes Metallplättchen, welches zwischen dem Setzschiffstössor und der Setzschiffplatte liegt und durch eine Stange oder einen Draht 468 und Feder 471 vorwärts gezogen wird, wie Fig. 85 zeigt.
Der Vorläufer betätigt ein Schloss, durch welches die Ausschliesstaste geschlossen wird und nicht niedergedrückt werden kann, um eine neue'Zeile in die Ausschliessvorrichtung zu bringen, ehe nicht die vorhergehende Zeile voll ausgeschlossen in das Setzschiff gekommen ist.
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der Maschine über den Tasten, und zwar unmittelbar über der Zeilentaste angebracht ist.
Eine Feder 471 erhält den Hebel 469 in einer solchen Lage, wie es die Stellung des Zeilenvorliiufers gestattet. Auf dem anderen Ende des Hebels befindet sich ein Ansatz 472.
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479 ist ein bei 474 auf der Vorderseite der Maschino untol'dom Hebel 469 drehbares Plättchen, welches an seinem oberen Ende einen Ansatz 475 trägt, der mit dem Ansatz 472 zusammen arbeitet. Das Plättchen 473 ist an dem unteren Ende bei 476 geschlitzt und der Ansatz 476
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taste, welche bei 479 drehbar ist und einen Arm 480 trägt, der durch die Stange 481 mit der Klauenkupplung verbunden ist, durch die die Ausschliessvorrichtung in Tätigkeit gebracht wird. 482 ist ein Arm der Ausschtiosstaste, welcher unmittelbar unter dem Schlitz 476
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die Taste bewegt werden kann, wenn aber der Schlitz nicht über dem Arm steht, so kann die Taste nicht bewegt werden und wird geschlossen.
Wenn die Zeile also nicht völlig in dem Setzschiff steht oder nicht gut und richtig ausgeschlossen worden ist, wenn sie z. B. zu kurz ist, so wird die Platte 473 in einer solchen Lage sein, dass sich der Schlitz
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gebracht worden sind und die Zeile ist zu lang, so wird der Schlitz rechts von dem Arm 482 stehen und in beiden Fällen kann die Ausschliesstaste nicht niedergedrückt werden. Somit wird das Ausschliessen vollständig von einem guten und richtigen Arbeiten der Maschine abhängig gemacht und eine Zeile kann nicht in den drehbaren Winkt1lhakeu eingestossen werden, ehe nicht die vorhergehende Zeile richtig ausgeschlossen ist.
Wenn ein Vorsehen vorkommt und es würde nötig, eine Zeile zu beseitigen, weil sie falsch gesetzt oder nicht richtig ausgeschlossen ist, so wird die uoausgeschlosseno Zeile aus dem Setz8chiff herausgenommen und die folgende Zeile, welche bereits fertig gesetzt ist, wird durch die Maschine eingeschoben, so dass sie den Platz der vorhergehenden Zeile einnimmt ; die vorhergehende falsch gesetzte Zeile wird nun bericht, igt und hinterher in ihre Stellt' eingeschoben, nachdem der Satz von der Maschine herausgenommen worden ist (Fig. 65-70). Der Vorläufer 465 ist bei 483 geschlitzt und wird durch einen Block 4S3* geführt, welcher in dem Schlitz eingelegt ist und auch dazu dient, den oberen Teil 426 der Wortbahn zu unterstützen und zu führen.
Setzschiffpresser. Durch die beschriebene Vorrichtung ist die Zeile in das Setzschiff eingeliefert
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Zeile heraus horabgedrückt zu werden.
Die Ablieferung der Zeile in das Setzschiff vervollständigt die Tätigkeit der Ausschliessvorrichtung. Ein Vorgang, welcher zuerst durch die Ausschliessvorrichtung ausgeführt wird, wenn dieselbe in Gang gesetzt wird, ist der, die Platte 464 zurückzuziehen und die Zeile und alle vorherigen Zeilen im Setzschiff eine gewisse Entfernung herabzudrücken. Die Bauart und Einrichtung, durch welche dieser Vorgang ausgeführt wird, soll nun be- schrieben werden.
Fig. 64-69. 484 ist ein auf dem Tisch 446 in Führungen 485 geführter Schieber, an dessen vorderem Ende ein Plättchen 464 zum Tragen der Lettern in dem Setzschiss angesetzt ist. Eine Stange 486 ist an der Gleitplatte oder dem Schieber 484 angebracht und an dem vorstehenden Ende derselben ist der obere Arm eines Winkelhebels 449 drehbar angeschlossen. Der genannte Hebel hat seinen Drehpunkt in der Flansche 448
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einer Führung im Ende des Hebels 488 gelagert ist (Fig. 64).
Derselbe ist auf der Seite des Ständers 266 angebolzt und ist an seinem hinteren Ende mit einer Rolle 489 versehen, welche gegen die Oberfläche einer Hubscheibe 490 auf der Hauptzeilenwelle presst, wie in Seitenansicht Fig. 57 gezeigt ist, und zwar wird sie durch die Feder 491 gegen die Hubscheibe gehalten, welche auf der Welle so angebracht ist, dass bei Beginn der
Umdrehung der Hebel in Tätigkeit kommt. 450 ist ein zweiter Hebel, an der Seite der
Flansche 448 drehbar, welcher mit einem Finger 493 auf einer Seite des Drehpunktes vor- springt und mit dem gegenüberliegenden Ende an den Zeilenpresser angeschlossen ist.
494 ist ein Finger, welcher von dem Winkelhebel 449 vortritt und in die Bahn des
Fingers 493 am Hebel 450 zu stehen kommt. Die Tätigkeit des Hebels 488 durch Hub- scheibe 490 zieht die Platte 464 unter den Lettern hinweg und gleichzeitig kommt durch die Tätigkeit des Hebels 449 auf den Hebel 450 der Kopf des Zeilenträgers in Bewegung und die letzteingeschobene Zeile, wie auch der ganze vorher angesammelte Satz geht in dem Setzschiff nieder, und zwar um ein genügendes Stück, um die letzte Zeile der Lettern unter eine unter Federdruck stehende Fangnase in der Seite des Setzschiffes zu schieben, um so das Wiederaufsteigen des Satzes aus irgendwelcher Veranlassung zu verhindern, wenn der Kopf weiter aufsteigt. Auf der Vorderseite des Trägers 445 ist das Setzschiff angebracht, welches aus einem festen Teil 495 und einem beweglichen Teil 496 besteht.
Der feste Teil 495 besteht einfach aus einem senkrechten Schlitz, der unter der Wortbahn
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und wird dabei durch Reibungsp ! atton, welche an seinen Seiten gesichert sind und durch eine Feder auseinander gepresst werden, gehalten. Die Reibungsplatten 498 sind an der äusseren Kante mit einer Rippe versehen, welche in eine Führungsnut 499 in der Seite des Setzschiffes eingreift und jede Platte ist auch mit einem Griff 500 versehen, durch welchen sie auf der Platte 497 zusammengepresst und dabei aus den Nuten in den Seiten des Setzschiffes entfernt werden können, so dass der Folgeblock herausgenommen werden kann.
Wenn die gewünschte Menge von Lettern gesetzt und in das Setzschiff getrieben worden ist, kann der Teil der Lettern in dem festen Teil des Setzschiffes in den beweglichen Teil niedergeschoben werden, welcher dann von der Maschine entfernt werden kann, um den fertigen Satz weiterzubefördern.
In der Seite des featen Teiles des Setzschiffes befindet sich eine Fangnase 501 oder Platte mit vorstehender Lippe an einem Ende, welche in der Seitenwand des Setzschiffcs eingelassen ist und durch eine Feder vorwärts gepresst wird. Die Lippe ist abgerundet, so dass die Lettern bei einem Druck gegen die Fangnase von oben, dieselbe gegen ihre Feder zurückdrücken und vorbeigleiten, wonach sie über den Lettern hervorspringt und verhütet, dass sie dem Sotzschiffprossor folgen, wenn er wieder aufwärts steigt.
Der Zeilenpresser 502 ist über der oberen Bahn 426 der Wortbahn gelagert und liogt parallel zu derselben, unmittelbar über dem Setzschiff ; er ist in seiner unteren Fläche geschlitzt, so dass er über der Führung 426 und über dem Ende des Vorläufers 465 überhängt. Er ist fest an einer Stange 503 angebracht, durch welche er eine hin und her gehende Bewegung erhält. Die Stange 503 wird in Führungen 504 und 505 in senkrechter Lage erhalten ; die letztgenannte Führung enthält ein Futter mit einer Feder 506 darin, durch welche die Stange und der Presser in ihrer höchsten Stellung erhalten werden. Der nach oben gerichtete Druck der Feder wird durch einen Stift 507 begrenzt.
An der Stange 503 ist der Hebel 450, durch welchen sie auf und niedergeht, angeschlossen, wobei die Feder 506 den Hebel und die Stange mit dem Presser immer wieder in die Grundstellung zurückbringt.
Wir haben nun die Einrichtung und Tätigkeit aller Teile der Maschine ausser der Zeilentaste beschrieben, durch welche verschiedene Vorrichtungen in Vorbindung mit der Haupttriebwelle gebracht und in Bewegung gesetzt werden.
Fig. 85, 86 und 87. Die Zeilen taste 478 ist bei 479 drehbar und hat, wie bereits oben erwähnt, einen Arm 480, welcher durch eine Stange 481 mit einem an dem Träger 509 drehbaren Winkelhebel 508 verbunden ist. Dieser Winkel hebel ist mit einem Stift 510 versehen, welcher die Klauenkupplung ein-und ausrückt, durch die die Hauptwelle in und ausser Eingriff mit der Triebwelle gesetzt wird. 511, 512 sind die zwei Hälften dieser Klauenkupplung. Der Teil 512 sitzt an dem Zahnrad 9, welches in beständiger Umdrehung ist und von der Triebwelle 3 durch eine Radübersetzung seine Drehung erhält. Der Teil 511 gleitet auf Feder und Nut auf der Hauptwelle.
Eine Feder 513 umgibt die Hauptwelle und drückt mit einem Ende gegen einen festen Bund 514 der Welle und mit dem anderen Ende gegen den Teil 511 der Zahnkupptllng und trachtet somit, ihn in die Schlussstellung
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zu pressen, während, wenn der Stift herausgezogen ist, die Zahnkupplung sich schliesst.
Der Ansatz 515 tritt aus dem Umfang der Flansche 516 heraus, welche mit ihrer ganzen Fläche eine Abschrägung bildet, durch welche der Teil 511 der Kupplung ausser Eingriff mit dem anderen Teil 512 geworfen wird, indem die Schrägung auf den Stift 510 wirkt und die Feder 513 zusammenpresst. Dabni steht der Stift 510 auf dem Umfange des Teiles 511 der Kopplung und kommt in Berührung mit dem Ansatz 515, so dass die liup-esung offen ist und offen bleibt und die Hauptwelle und alle daran hängenden Teile
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der Ansatz 515 bei dem Stift 510 vorbeigeht, legt sich der Stift gegen die Flansche und bleibt in Berührung mit deren Schrägfläche,
so dass die zwei Hälften der Kupplung all- mähich auseinander gezogen werden, bis ihre Zähne ausser Eingriff kommen und der Ansatz 515 wieder vom Stift 510 erreicht ist, so dass nun die Haupttriebwelle anhält.
Bei der Einrichtung der Maschine bestimmen wir zunächst l. die Dicke der hier
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längsweise in ihrem Schlitten genau eingepasst, so dass ein Punkt der Arbeitsfläche edes Plättchens in derselben lotrechten Flucht liegt, und an diesem Punkt werden die Plättchen alle dieselbe Breite haben. Eine Normalzeile wird dann in die Maschine eingesetzt und der Messkopf und der Stellblock werden so gekuppelt, dass der Stellblock nach seiner Bewegung durch den Messkopf gerade so weit von der Bahn des Verteilerplättchenschlittons absteht, als wie dio Breite des Verteilerplättchenschlittens und der Plättchcn an der Stelle der gleichmässigen Breite.
Das besondere Verteilerplättchen, welches ausgewählt worden ist (obwohl an dieser Stelle irgendeines dem Zweck entsprechen wUrdo, da sie hier alle gleiche Breite haben) wird dann in Berührung mit dem Stellt) lock gebracht. Die so von dem Vcrteilerplättchenschlitten angenommene Stellung wird eine konstante Stellung für jede beliel) ige Anzahl von Worten sein. 6. Der Ausworferschlitten wird dann so mit dem Verteilerplättchenschlitten verbunden, dass der Auswerfer gegenüber dem Spatienmagazi steht, welches die richtigen Spation von derselben Dicke wie die falschen Spation enthält.
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des Spatienauswerferschlittens zu veranlassen, so dass ihm gestattet wird, einen Schritt mehr zu machen, ehe er an der rechnerisch richtigen Stellung der ersten Einstellung ankommt.
Arbeitsweise der Vorrichtung.
Beim Beginn dieser Beschreibung haben wir in allgemeinen Umrissen die vor-
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einander gesetzt, um dem Leser das Verständnis der Einrichtung zu erleichtern.
Wir haben nun die Beschreibung der Bauart und Einrichtung vollendet und werden
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so dass der Zusammenhang sämtlicher Teile zueinander klar verstanden werden kann.
Wenn die Maschine in Bewegung gesetzt wird und die Triebwelle 3 anfängt sich zu drehen, so drehen sich natürlich die darauf befindlichen Teile, wie die damit in Eingriff verbundenen Teile mit. Auf dieser Triebwelle sind folgende Teile aufgesetzt : Die Hub-
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niederpressers und die Klingen oder Messerschneiden für die Letternauswerfer. Im Eingriff mit dieser Triebwelle stehen bezw. abhängig davon sind die Kupplung der Wortwello 123. die Kupplung der Hauptzeilenwelle 5 und die Vorrichtung zum Ausstossen der Buchstaben. Diese Teile sind in beständiger Bewegung.
Wenn der Bedienungsmann anfängt Typen zu setzen, so drückt er die Tasten des Tastenbrettes nieder und wirft die Typenauswerferstangen in die Bahn der Messerschneiden auf der Triebwello, durch welche sie sofort vorwärts gepresst und eine entsprechende Type unter die Niederpressstange in die Typenbahn der Setzvorrichtung geschoben wird, welche von der Auswerferstange genügend weit gehoben worden ist, um die Letter zu empfangen. Die Typen werden dann von den Punkten, an welchen sie in die Bahn eingestossen werden, nach der Mitte der Bahn durch einen der Typenschieber geschoben, wo der Niederpresser sie sogleich in den feststehenden Teil des Winkelhakens einfuhrt. Wenn so ein Wort gesetzt worden ist, muss ein Spatium hinterher eingesetzt werden, um es von dem folgenden Wort abzutrennen.
Wie oben beschrieben, wird es keineswegs beabsichtigt, gleich hier ein richtiges Spatium einzusetzen, sondern es werden falsche Spation eingesetzt, welche nachher herausgenommen werden, wenn die Zeile ausgeschlossen wird und die richtigen Spatien an die Stelle der falschen kommen. Der Vorgang, ein falsches Spatium einzufahren, ist derselbe, wie der der Einführung einer Type, aber die Wirkung der Spatientaste setzt eine Anzahl von Vorrichtungen in Bewegung, mit deren Hilfe die Zeile später ausgeschlossen wird.
Die Spatientaste bringt den Stift 62 in Eingriff mit der Hubscheibe 55, welche mit jeder Um-
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Tätigkeit zu setzen, aber das ist nur möglich, wenn die Schliess vorrichtung 478 in einer Stellung ist, um dies zuzulassen und dies wird der Fall sein, wenn die vorhergehende Zeile richtig ausgeschlossen worden ist und den Vorläufer 465 genau an den Rand des Setzschiffes gestossen hat. Beim Anlassen der Maschine wird der Vorläufer bis an die richtige Stelle mit der Hand übergeschoben, um die Betätigung der Zeilen taste zu gestatten.
Die Wirkung der Zeilentaste löst die Kupplung 511 aus und wirft die Ilauptzeilen- welle in Eingriff mit der dauernd sich umdrehenden Triebwolle und setzt die verschiedenen Vorrichtungen in Bewegung, welche mit ihr verbunden sind und durch die IIauptzoilen- welle bewegt werden. Die Tätigkeiten der verschiedenen Teile gehen nun in einer gewissen Ordnung vor sich, so dass der Weg für die eine von der anderen vorbereitet wird. Diese aufeinander folgenden Vorgänge sollen hier unter Angabe von Zahlen aufgeführt worden :
1. Der Zeienpresser 347, welcher von seinem Hebel 346 und Scheibe 352 bewegt wird, stösst die gesetzte Zeile von dem festen in den drehbaren Teil des Winkelhakens 355.
2. Der Zeilenträger 327, welcher an das Ende des Armes 323 angeschlossen ist, wird von links nach rechts der Zeilenbahn geführt und durch dieselbe Bewegung wird auch der Hilfszeilenstösser 423 in die Grurdstellung zurückgeführt.
3. Der Messkopf 385 steigt dann durch die Zeilenbahn auf und durch den Schlitz 330 im Ende des Zeilenträgers.
4. Der drehbare Winkelhaken 355 wird nun aus der vertikalen in die horizontale Stellung gedreht.
5. Gleichzeitig geht der Auswerferschlitten, weicher beim Ausschliessen der vorhergehenden Zeile auf seinem Wege in der Stellung des letzten Schrittes zurückgelassen war, in seine Grundstellung zurück, und zwar durch Vermittlung des Hebels 294 und der Hubscheibe 298 (Fig. 56) und er wird nun an seiner Zugstange 121 durch die Schliessvorrichtung 121b geschlossen, welche in die Kerbe 1218. einfällt (Fig. 54).
6. Die Zeile wird nun aus dem drehbaren Winkelhaken durch den Zeilenstösser 371 in den Zoilenträger hineingestossen, wobei die Zeile den Messkopf 385 vor sich heistosst, bis das Hinterende der Zeile von Lettern über die Klinke 332 hinweggekommen ist, wonach dann die Klinke unter dem Einfluss ihrer Feder in einem Schlitz im Ende des
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Hebel des Stellblocks verbunden ist, übt beständig einen Druck auf den Messkopf und durch denselben gegen die Lettern und Zeilenstösser aus und wenn der Zeilenstösser zurückgeht, so drückt der Messkopf die Zeile gegen die Klinke und misst so die Länge der Zeile.
Der Stellblock, welcher mit dem Messkopf verbunden ist und durch ihn bewegt wird, erhält nun eine Einstellung, welche von der Stellung des Messkopfes abhängt.
7. Der Stellblock wird nun in seiner Einstellung geschlossen.
P. Die Verteilungsplättchen werden nun vorwärts getrieben, so dass sie mit dem Stellblock in Berührung kommen, und zwar unter dem Einfluss des Gewichtes und der Feder 104, soweit es die Stellung der Scheibe 110 zulässt ; die ausgewählte Platte, welche mit dem Stellblock in Berührung kommt, ist diejenige, welche auf gleicher Höhe mit ihm steht und diese Platte erreicht genannte Höhe durch die Anzahl der Bewegungen, welche die Spatientaste erhalten hat und durch die Anzahl von Schritten, welche dementsprechend der Verteiler- plättchen schlitten gemacht hat. Durch die Bewegung des Verteilerplättchenscblittens hat der Spatienauswerferschlitten ebenfalls eine vorläufige Einstellung erhalten, da er an den Schlitten der Verteilerplättchen angeschlossen ist.
9. Sobald der Spatienauswerferschlitten seine vorläufige Einstellung erhalten hat, wird er in dieser Stellung durch die Scheiben 194 und 287 geschlossen und darin gehalten, bis das Verteilerplättchen von dem Stellblock freigemacht worden ist und der Schlitten in die Grundstellung zurückgekehrt ist.
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wegtwird.
11. Der Messkopf wird nun aus der Bahn des Zeilenträgers gesenkt.
12. Die Klauenkupplung der Schaltwelle wird nun durch die Scheibe 813 geformt und gibt die Vorteilerplättchon und AU8sloichanschlag von ihrer Antriebsvorrichtung frei und erlaubt ihnen, in ihre Grundstellung zurückzukehren.
13. Der Stellblock wird gelöst und zurückgezogen.
14. Die Verteilerplättchen fallen in ihre Grundstellung nieder und werden dann all- mählich in ihre Grundstellung durch die Hubscheibe 110 zurückgezogen.
15. Der Ausgleichanschlag wird ebenfalls in die Grundstellung durch das Gewicht 83 zurückgezogen.
16. Die Setzschiffplatte wird dann durch die Hebel 449 und 488 und Scheibe J zurückgezogen und
17. der Zeilenpresser wird niedergepresst und zwingt die Zeile, die eben ausgeschlossen worden ist, in das Setzschiff nieder mit den übrigen Zeilen, die bereits darin angesammelt worden sind. Der Presser steigt dann auf und die Setzschiffplatte kehrt in ihre Stellung zurück, in einer Höhe mit dem Boden der Wortbahn.
18. Der drehbare Winkelhaken wird in die erste Stellung zurückgedreht.
19. Der Zeilenträger wird durch die Bewegung des Armes 323 von einem Ende zum anderen der Zeilenbahn geführt.
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vorbeigeht.
21. Der Indexmechanismus wird bewegt, der Hebel 160 unter dem Einfluss seiner Scheibe 163 verschiebt das Sperrad und die Scheibe, welche durch seine Klinke während des Setzens der Zeile vorgerückt worden war, ausserhalb des Bereiches seiner Klinke und wirft das andere Sperrad in Eingriff mit seiner Klinke.
22. Die Kupplung der Wortwelle wird nun unter dem Einfluss der Scheibe 142 ein- gerückt und wirft die Wortwelle in Eingriff mit der Triebwollo und bewegt alle daran hängenden Teile, als den Hilfszeilenstösser, den Wortheber, den Wortstösser, die Wolle der Ausgleichscheiben, den Spatienausworfor und den Ausziehor der falschen Spatien. Diese Teile arbeiten gleichzeitig oder hintereinander.
23. Der Zeilenstösser, welcher von der Schnur auf den Scheiben 417 und 427 vorwärts getrieben wird, wobei die letztere das Zahnrad 425 und Zahnstange 424 mitnimmt, Übt einen beständigen Druck auf das hintere Ende der Zeile der Lettern aus und stösst das erste Wort von dem Zeilenträger in die dahinter liegende Hahn und über den Wortheber, bis das erste falsche Spatium, welches keine Einkerbungen hat, gegen Rippen 428 zu liegen kommt, die auf jeder Seite des Worthebers angebracht sind.
24. Der Wortheber 427 steigt nun unter dem Einfluss seines Hebels 430 und dfr Kurvennut 429 auf und hebt das Wort und sein darauf folgendes falsches Spatium ill d. n Wortbahn.
25. Sobald das Wort die Höhe der Wortbahn erreicht hat, kommt der Wortstösset 465 vorwärts und schiebt das Wort durch die Wortbahn in das Setzschiff.
26. Inzwischen haben sich die Ausgleichscheiben gedreht und den Spatienauswerfer- schlitten veranlasst, unter dem Einfluss des Reibungsrades 280 einen Schritt weiter zu machen, wonach die Scheibe 194 den Schlitten zwischen seinen Schritten schliesst.
27. Der Spatienausworfer wird während der ersten Umdrehung der Wortwelle ausser
Eingriff mit derselben gebracht, somit wird für diese Umdrehung ein Spatium nicht aus- gestossen und der Auswerferschlitten bleibt für den ersten Schritt untätig.
28. Das erste Wort, welches durch die Wortbahn gestossen wird, hat ein falsches
Spatium mit sich geführt, weiches herausgezogen worden muss, und dieses geschieht durch
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und der Scheibe 440 und 456 vorwärts ic die Wortbahn geht, das Wort in das Setzschiff stösst, bis es mit dem Rande des Setzschiffes in eine Flucht kommt und dann das falsche Spatium zurückzieht und in seinen Kanal einführt.
29. Ehe das zweite Wort durch die Wortbahn gebracht worden, ist der Spatienauswerfer von neuem mit der Wortwelle in Eingriff gekommen und hat ein richtiges Spatium gelöst und in- die Wortbahn vor dem zweiten Wort eingeschoben. Dieses erste Spatium wird ausgeworfen, nachdem der Spatienauswerferschlitten seinen zweiten Schritt
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Spatienmagazinzone genommen werden und die Anzahl der Schritte in der Zone jedes Magazins bestimmt die Anzahl der Spatien jeder Grösse, welche ausgeworfen wird.
80. Mit jeder Umdrehung der Wortwelle wird ein Wort durch die Wortbahn befördert, ein falsches Spatium ausgezogen und eine Anzahl richtiger Spatien (die Anzahl der Worte vermindert um 1) eingesetzt und so wird die Zeile richtig ausgeschlossen.
31. Man wird sich erinnern, dass, wenn die Spatientaste niedergedrückt wurde, der Indexmechanismus vorwärts ging, und zwar um eine Anzahl von Schritten, gleich der Anzahl der Worte in der Zeile. Diese Tätigkeit bewegt das Schaltrad im Eingriff um soviel Zwiälftel der Umdrehung vorwärts, als Schritte ausgeführt wurden, und da die Wellen, auf welchen die Scheiben sitzen, an die Wortwelle wie 12 : 1 angeschlossen sind, so bringt eine Umdrehung der Wortwelle die Scheiben Umdrehung rückwärts, a. h. eine Entfernung gleich einem Schritt vorwärts.
Wenn die Scheibe rückwärts gedreht wird, so kommt einer der Haken 185, der auf ihrem Umfange aufruht, mit einem oder dem anderen der Einschnitte oder Kerben 156 oder 157 in Eingriff ; wenn die Wortwelle soviel Umdrehungen gemacht hat, als wie die Kerbe um Zwöiftet-Umdrehungen vorwärts bewegt worden war, fällt der Haken alsdann in den Einschnitt 156 oder 157 ein und der Stift 143 kommt in Berührung mit der Schrägfläche 134, so dass die Wortwelle anhält und nun das Ausschliessen der Zeile vervollständigt ist.
Bei Betrachtung der Fig. 91 ersieht man, dass die Aufgabe des Ausschliessen leicht durch die Anwendung eines einfachen mathematischen Gesetzes und mit Hilfe der vorliegend erläuterten Vorrichtung gelöst werden kann.
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von geeigneter Dicke, um die Linie auszuschliessen.
Fig. 91 zeigt die zugehörige Stellung der Vorrichtung, wenn eine Zeile von der normalen Länge in der Maschine steht.
Fig. 92 ist eine ähnliche Ansicht derselben Verrichtung und zeigt eine Zeile in der Maschine von etwas grösserer Länge, als die Normallänge beträgt.
Fig. 93 ist eine schematische Ansicht und zeigt das Verteilerplättchen und Stellblock mit der Formel für die Berechnung und Bestimmung der Dicke der richtigen Spatien für irgendeine Zoileniinge. Wenn die Zeile mit den falschen Spatien darin von Normallänge ist, dann wissen wir, dass es nur notwendig ist, dieselbe Anzahl von richtigen Spatien derselben Dicke einzufügen, : nn die Zeilo auszuschliessen ; aber damit der Spatienauswerfer die geeignete Anzahl der richtigen Spatien von derselben Dicke wie die falschen Spatien für eine beliebige Anzahl vor.
Worten auswerfe, ist es nötig, dass der Auswerferschlitton für alle Zeilen von Normallänge, gleichviel, welche Anzahl von Worten in der Zeile stehen mögen, eine vorläufige Einstellung an derselben Stelle erhalte, d. h. beim Anfang der Zone des Magazins, welches Spatien von derselben Dicke enthält wie die falschen Spatien.
Man wird sich erinnern, dass der Spatienauswt'rfer seine Einstellung von dem Ver- teilerpluttchenschHtten erhält und dass deshalb der Auswerferbchtitten dieselbe Einstellung jeder Zahl von Worten entsprechend nehmen kann und der Verteilerplättchenschlitten für jede Zahl von Worten dieselbe Bahn zurücklegen muss.
Für alle Zeilen von Normallänge wird der Stellblock ein und dieselbe Einstellung einnellnlou und somit, um dieselbe Bahn für den Verteilorplättchenschlitten für eine jede beliebige Zahl von Worten zu sichern, muss ein gewisser Punkt zwischen den Enden der Platten vorhanden sein, bei welchem alle Plättchen dieselbe Breite haben.
Die Plättchen sind daher in Beziehung zueinander so angeordnet, wie in vergrössertem Massstabe das Schema (Fig. 93) darstellt, so dass die Arbeitsflächen aller Plättchen sich an derselben Stelle kreuzen oder durchschneiden, wenn sie übereinander gelegt werden und an dieser Stelle haben alle Plättchen dieselbe Breite ;
os ist also gleichgiltig, welches Stellplättchen gerade in Arbeitsstellung mit dem Block kommt, es wird in den Raum zwischen den beiden festen Punkten eintreten, d. h. zwischen die Wege des Verteilerplättchenschlittens und des Stellblocks genau in derselben Entfernung, in der jedes andere Plättchen in denselben Raum eintritt und so den Spatienauswerfer veranlasst, Spatien von derselben Dicke wie die falschen Spatien auszuwerten, gleichviel, welches ihre Anzahl sei, wenn die Zeile gleich der Normallänge ist.
Wenn die Zeile kürzer wie die Normale ist und falsche Spatien enthält, so werden offenbar die richtigen Spatien, um die Zeile auszuschliessen, dicker sein müssen wie die falschen Spatien, d. h. sie müssen eine Dicke haben gleich der Dicke der falschen'Spatien, vermehrt um den Zeilenunterschied, geteilt durch die Anzahl der
Spatien.
Wenn die gesetzte Zeile mit falschen Spatien darin länger ist als wie Normalzeilefi, so müssen die für den richtigen Ausschluss erforderlichen Spatien dünner sein, also gleich der Dicke der falschen Spatien, weniger dem Längenüberschuss, geteilt durch die Anzahl der Spatien
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als in dem Fall einer Zeile von normaler Länge. Folglich wird der Auswerferschlitten bis zu einem Punkt herangezogen werden, wo er dickere Spatien wie die falschen Spatien auswirft. Wenn die Zeile länger wie die Normallänge ist, so wird der Stellblock mohr einwärts bewegt und die Verteilerplättchen worden nicht so weit zu gehen haben wie boi Normalzeilen und der Spatienauswerferschlitten wird eingostollt worden, um dünnere Spation als wie bei normaler Länge auszustossen.
Die Formel ist eine sehr einfache :
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wobei T die Dicke der zu bestimmenden Spatien ist. E bezeichnet den Überschuss oder Kürzung der Zeilenlänge mit falschen Spatien darin, über oder unter der normalen Länge.
N ist die Anzahl der Spation und die Nummer eines entsprechenden Plättchens. F ist die Dicke der falschen Spatien. In dem in Fig. 92 gegebenen Beispiel ist die Dicke des falschen Spatiums 1'75 mm, die Anzahl der Worte in der Zeile ist 7 und die Anzahl der wirklich einzusetzenden Spatien ist 6, also N ist gleich 6 und die N-Platte oder die Sechsplatte wird dem Stellblock gegenüber zu stehen kommen.
In dem in Fig. 92 angenommenen Beispiel ist die Zeile länger wie die Normalzeile: es ist also notwendig, richtige Spatien von geringerer Dicke wie die falschen Spatien einzusetzen, um die Zeile auszuschliessen.
Die Aufgabe geht dahin, den Wort E zu bestimmen und durch die Anzahl der einzusetzenden Spatien zu teilen, welcher Quotient von dot Dicke des falschen Spatiums abgezogen, das richtige Spatium ergibt.
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Wenn nun die Zeile von dem Messkopf 385 gemessen worden ist und der Stellblock 470 entsprechend eingestollt worden ist, so wird der Vertoilerplättchenschlitten mit Platte Nr. 6 in Stellung vor dem Stellblock sein und vorwärts getriben werden, so
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schlitten von einer entsprechenden Teilung auf seinem Wege gegenüber der Spaticn- auswerferstange eingestellt wird und wird von dom Magazin Spation auswerfen, welches die richtigen Spatien von 1'125 mm Dicke enthält, Der Schlitten wird bei Anfang dieser Zone eingestellt und also werden alle ausgeworfenen Spatien gleich 1'125 mm sein.
Man erkennt, dass das, was das Vertpilerpliittchen in Wirklichkeit getan bat, pinr Teilung der Spalte oder Öffnung E durch N oder durch 6 geteilt und ein Abziehen Quotienten von der Dicke der falschen Spatien, also von 1'7 5 mm war.
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und das ist die Dicke der richtigen Spatien. Dieselbe Gleichung kommt für jede Zeilen- @änge zur Anwendung, gleichviel ob sie länger oder kürzer wie die Normalzeile ist.
Es wird nun leicht zu verstehen sein, dass die Maschine zum Ausschliessen sowohl
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so angeordnet haben muss, dass an einer Stelle zwischen den Enden der Plättchen sich die Arbeitsflächen oder Kanten mit einer senkrechten Linie schneiden, die an diesem : Punkte rechtwinklig zu den Kanten aller Platten steht, d. h. alle Plättchen an dieser Stelle haben dieselbe Breite.
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