DE83641C - - Google Patents

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DE83641C
DE83641C DENDAT83641D DE83641DA DE83641C DE 83641 C DE83641 C DE 83641C DE NDAT83641 D DENDAT83641 D DE NDAT83641D DE 83641D A DE83641D A DE 83641DA DE 83641 C DE83641 C DE 83641C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
    • B41B3/04Means for distributing type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Typenvertheilungsmaschine gehört zu derjenigen Art vonTypenvertheilungsmaschinen, bei welcher die von einander zu sortirenden Typen auf einer Tafel in Form einer Columne aufgestellt, sodann zeilenweise gehoben und schliefslich, eine nach der anderen, in Typenträger gedrückt werden, die sich sodann in einer Reihe und hinter ein-. ander in einem Längskanale entlang und dadurch vor einer Reihe von in senkrechter Richtung zu dem Längskanale hin- und hergleitenden Tastern vorbeibewegen, die ihrer Zahl nach der Zahl der verschiedenen Typen entsprechen und die so geformt sind, dafs je ein Taster immer nur zu einer bestimmten Type pafst.
Sobald nun eine Type durch einen der Typenträger, die sich in jenem Längskanale schrittweise von Taster zu Taster bewegen, bis zu ihrem zugehörigen Taster gebracht ist, kann dieser Taster, bei seiner Vorwärtsbewegung, in eine Kerbung oder Bohrung der Type eindringen, wodurch ein zu diesem Taster zugehöriger Haken ausgelöst wird, über die Type herabfällt und letztere, sobald er mit dem Taster zurückgeht, aus dem Typenträger herauszieht. Nachdem die Type so aus dem Typenträger herausgezogen ist, fällt sie in einen Kanal, durch welchen hindurch sie nach abwärts und in ihren zugehörigen Kasten oder ihr Fach gleitet. Derartige senkrecht nach abwärts führende Kanäle sind natürlich ebenso viele als Taster bezw. als verschiedene Typen vorhanden, so dafs sich unter jedem Taster auch ein nach einem besonderen Kasten führender Kanal befindet.
Aus Vorstehendem erhellt, dafs die Typenträger, welche, wie bereits erwähnt, kurz vor ihrem Eintritt in den Längskanal mit einer Type gefüllt wurden, diese Type abgegeben haben müssen, sobald sie das andere Ende des Kanals erreichen. Die am Ende des Kanals ankommenden geleerten Typenträger müssen nun aus dem Längskanal entfernt werden, einerseits um behufs Empfangens einer neuön, zu sortirenden Type nach dem Anfangsende des Längskanal es zurückzukehren, andererseits um den anderen nachrückenden Typenträgern Platz zu machen.
Zu diesem Zwecke ist neben dem ersten Längskanal ein zweiter, parallel laufender Kanal angeordnet, welcher an seinen beiden Enden so mit dem ersteren durch kurze Querkanäle verbunden ist, dafs die am Ende des ersten Kanals anlangenden geleerten Typenträger nach einander in ihn hineingestofsen und in umgekehrter Richtung wie im ersten Kanäle zurückbewegt werden können. Sobald auf diese Weise der erste geleerte Typenträger wieder in seine Anfangsstellung zurückgelangt ist, wird er von neuem mit einer Type gefüllt und in den ersten Längskanal zurückgestofsen, worauf sich das eben beschriebene Verfahren wiederholt. Die Typenträger vollführen somit fortgesetzt einen Kreislauf: im ersten Kanäle in einer Richtung und mit Typen gefüllt vor den Tastern vorbei und sodann in entgegengesetzter Richtung und leer im zweiten Kanäle nach der Anfangsstelle zurück.
Die neue Typenvertheilungsmaschine zeichnet sich nun vor allen anderen Maschinen der, genannten Art besonders durch die Vorrichtungen aus, welche die Bewegung der Typenträger in den beiden Längskanälen und in den diese Längskanäle mit einander verbindenden Querkanälen in lautloser Weise ermöglichen.
In gewohnter Weise besteht die Maschine, wie aus den Fig. ι und 2, die einen senkrechten Schnitt bezw. eine Oberansicht der in der Nähe der Columnenplatte befindlichen Theile der Maschine zeigen aus der Hauptwelle W1, auf der eine Hubscheibe F2 befestigt ist. Die Hubscheibe F2 bewegt, unter Vermittelung des um die Welle Y3 schwingenden Winkelhebels F1 Y, den Typentreiber τρ2 hin und her.
Die Aufstellung der Typen in Form einer Columne geschieht in der aus Fig. 2 ersichtlichen und bekannten Weise auf einer Tafel B, die dann durch den auf einer Stange J'2 geführten Columnentreiber J1 in dem Mafse vorwärts bewegt wird, als die Typen von ihr zeilenweise abgehoben und in die Maschine befördert werden. Der Columnentreiber J1 erhält seinen Antrieb durch ein Gewicht pa, welches auf ihn mittelst eines über die Rolle K2 laufenden und an dem Knopf J befestigten Seiles wirkt.
Das erwähnte Abheben der vordersten Typenzeile t von der Columne geschieht durch eine Hubvorrichtung T (Fig. 1).
Sobald die vorderste Typenzeile abgehoben ist, handelt es sich, wie aus oben Gesagtem hervorgeht, darum, die einzelnen Typen dieser Typenzeile nach einander in die Typenträger einzuladen und dann letztere in dem ersten Längskanal, welcher in den beiliegenden Zeichnungen mit M bezeichnet ist, in Richtung des in diesem Kanäle gezeichneten Pfeiles (Fig. 2) vor den Tastern behufs Sortirens vorbeizubewegen.
Das Laden der leeren Typenträger, welche, wie bereits bemerkt, in dem zweiten Längskanale Ai1 in Richtung des in diesem zweiten Kanäle gezeichneten Pfeiles (Fig. 2) zurückkommen, geschieht durch einen Typentreiber j?2, der stets die erste Type t1 der gehobenen Typenzeile in den ersten, ihm in dem Längskanal Af1 gegenüberliegenden Typentreiber hineinstöfst, worauf das Hineinstofsen bezw. Zurückstofsen des nunmehr geladenen Typenträgers zuerst aus dem zweiten Längskanal M x in den ersten Längskanal M und sodann umgekehrt durch je einen an den beiden Enden der Kanäle befindlichen und später zu beschreibenden Kolbenmechanismus geschieht.
Das Nachschieben der gehobenen Typenzeilen t vor dem Typentreiber p2 in dem Mafse, als letzterer stets die vordersten Typen f1 von der Zeile ab- und in einen leeren Typenträger hineinstöfst, geschieht durch einen Zeilentreiber 5, so lange, bis sämmtliche Typen der ersten Zeile verbraucht sind. Hierauf wird von der auf der Tafel B liegenden Columne die nächste Zeile abgehoben und deren einzelne Typen in die Typenträger verladen, um durch letztere in dem Kanal entlang und behufs Sortirens vor den Tastern vorbeigeführt zu werden.
Um nun die Bewegung der Typenträger in eingangs erwähnter und in der in Fig. 2 durch die Pfeile angegebenen Weise, zum Unterschiede von den bisherigen Maschinen, lautlos zu bewirken, d. h. ein scharfes Anprallen der Typenträger bei jeder Vorwärtsbewegung der Reihen gegen die Enden der Kanäle M und Af1 zu verhindern, dient nun folgende, den Häüpttheil der vorliegenden Erfindung darstellende Einrichtung. Diese Einrichtung, welche von der Hauptwelle W1 der Maschine aus bewegt wird, ist in den Fig. 3 bis 7 dargestellt.
Der die Reihen der Typenträger bewegende Mechanismus soll im Folgenden kurz als Blockmechanismus bezeichnet werden.
Der Blockmechanismus besteht aus einer an ihrem Umfange kegelförmig abgefasten Scheibe W2, die in Richtung ihrer Ebene mit einer curvenförmigen Ausbiegung versehen ist, und weiche fest auf der Hauptwelle W1 aufgekeilt sitzt. Diese Curvenscheibe dreht sich zwischen zwei Paaren von Leitrollen R1 Rs und R'2 jR4 (s. auch Fig. 5 und 6, sowie Fig. 7). Die Rollenpaare R1 R3 sowie i?2 Ri sind gegen die Curvenscheibe W2 verstellbar bezw. an Schlitten η η1 befestigt, so dafs sie, wenn die Scheibe W2 sich zwischen ihnen mit ihrem Curventheile hindurchbewegt, die Schlitten n und n1 in einer bestimmten Weise bewegen. Die Schlitten η und n1 sind am Maschinengestell (Fig. 3, 4, 5 und 6) in Führungsschienen e e bezw. e1 e1 geführt.
Der Schlitten η ist an einem Ende mit einer Zahnstange r3, am anderen Ende mit einer Schubstange u1 ausgerüstet; in gleicher Weise hat der Schlitten n1 eine Zahnstange r und eine Schubstange u. Die Zahnstangen r und rs sowie die Schubstangen u und ul sind so an dem Schlitten angeordnet, dafs die Zahnstangen einander gegenüber und auf einer Seite (Fig. 7 z. B. rechts) und die Schubstangen ebenfalls einander gegenüber, aber auf der anderen Seite (Fig. 7 z. B. links) an den Schlitten η und nl liegen.
Der Schlitten η bewegt mittelst der einen . Schubstange u1 und des Zahnstangentriebes r3 ri r5 dje Büchsen m, der Schlitten nl dagegen durch dieselben Mittel u und r r1 r2 die Blöcke JM1. Dabei befindet sich, wie aus Fig. 7 zu ersehen, wechselweise an jedem Ende der Kanäle M und Af1 ein Block oder eine Büchse.
Hieraus erhellt, dafs die von einem Schlitten getriebenen Theile sich immer in entgegengesetzter Richtung bewegen müssen. Die Büchsen m sind mit einem Buffer m2 ausgerüstet, der in ihnen federnd gelagert ist. Zur Führung sind die Blocks ' sowohl, als die Büchsen mit I-förmigen Füfsen versehen, mittelst welcher sie an den Enden der Kanäle M und M1 im Maschinengestell vorgesehenen Schlitzen ra4 und n5 geführt werden, wie dies die Fig. 8, eine Draufsicht auf die Letternträgerkanäle, verdeutlicht. Die Wirkung dieser Vorrichtung, welche in den Fig. 9 bis 16 diagrammatisch dargestellt ist, ist nun die folgende :
Sobald durch den einen Kolbenmechanismus ein gefüllter Typenträger aus der Reihe Af1 in die Reihe M und gleichzeitig durch den zweiten Kolbenmechanismus auch ein entleerter Typenträger am anderen Ende aus der Reihe M in diejenige M1 gestofsen worden ist, ersteres zum Zweck, die zu sortirende Type vor den Tastern vorbei zu bewegen, letzteres, um den letzten bezw. ersten geleerten Typenträger nach seiner Anfangsstellung zurück zu bringen, haben die Typenträgerreihen in den Kanälen Ai1 und M und die Blocks m\ sowie die Buffer m2 die in Fig. 9 dargestellte Lage zu einander. Bei dieser Lage nimmt die Curvenscheibe W2 zu den Leitrollen ί?2 i?4, sowie R3 R1 die in Fig. 10 gezeigte Stellung ein, nämlich derart, dafs sie sich mit ihrem curvenförmigen Theil kurz vor den Rollen, im Begriff, sich mit denselben (in Richtung des Pfeiles) zwischen den Rollen hindurchzubewegen, befindet. Sobald nun diese Hindurchbewegung beginnt, werden durch den curvenförmigen Theil der Scheibe W2 zunächst die Rollen R2R* in Richtung nach Rolle R2 hin verschoben (Fig. 12), während die Rollen R3 R\ auf dem ebenen Theil der Scheibe befindlich, noch in Ruhe verharren. Diese Verschiebung der Rollen R2 R* hat aber, wie aus Fig. 7 zu ersehen, eine Bewegung der Blocks mv in Richtung der in Fig. 9 gezeichneten Pfeile zur Folge, während die Buffer m2 noch ruhig stehen bleiben, d. h. die Buffer m1 bewegen, sich in den Kanälen M1 und M um den Raum des eben ausgestofsenen Typenträgers an die Typenträgerreihen heran, und es werden diese Reihen, Dank der federnden Buffer m2, sanft und lautlos, zwischen die Buffer und die Blocks eingeschlossen bezw. von diesen Theilen erfafst, wie die Fig. 11 zeigt.
Jetzt bewegt sich die Scheibe W2 weiter, somit erhalten (s. Fig. 14) die Rollen R2 i?4 eine Verschiebung nach Rolle i?4 zu, die Rollen -R3 R1 aber eine Verschiebung nach der Rolle R3 hin; dies bewirkt (s. wieder Fig- 7) eine Bewegung des Blocks m1 und der Buffer m2 in Richtung der in Fig. 11 gezeichneten Pfeile, d. h. die Blocks m1 bewegen sich von einander, und die Buffer gegen einander, oder, was dasselbe ist, der Block und der Buffer des einen Kanals bewegen sich in einer Richtung (bei Fig. 11 im Kanäle M nach links) und der Block und der Buffer des anderen Kanales in der anderen Richtung (in Fig. 11 im Kanäle M nach rechts). Die Typenträgerreihen werden also gegen einander verschoben, und zwar so, dafs sie die in Fig. 13 gezeichnete Lage einnehmen. Nun bewegt sich die Scheibe W2 wieder weiter, so dafs die Leitrollenpaare aus der in Fig. 14 gezeichneten Lage in diejenige der Fig. 16 gelangen, d. h. die Rollen R2 i?4 erhalten, da sie sich bereits in Fig. 14 auf dem geraden Theil der Scheibe W2 befanden, keine Verschiebung, dagegen die Rollen R3 R1 eine Verschiebung nach R1 zu. Durch diese Verschiebung (s. Fig. 7) werden die Buffer m2 aus einander bewegt (Fig. 13), während die Blocks ml in Ruhe verharren: es. entsteht somit die in Fig. 15 dargestellte Stellung, bei welcher an Stelle der in Fig. 9 durch die Kolbenmechanismen in noch näher zu beschreibender Weise aus einem Kanal in den anderen gewechselten Typen neue Typen getreten sind, worauf sich das eben beschriebene Spiel wiederholt, so dafs die zu sortirenden Typen fortgesetzt und nach einander durch die Typenträger von den Tastern vorbei und, nachdem sie geleert sind, in ihre Anfangsstellung behufs· Aufnahme neuer Typen zurückbewegt werden.
Aus Vorstehendem ergiebt sich, dafs durch diesen Blockmechanismus das bei den alten Maschinen meistens auftretende, ebenso unangenehme als für die Typenträger nachtheilige Anschlagen derselben an die Enden der Kanäle Af1 und M völlig vermieden wird.
Der in Vorstehendem mehrfach erwähnte Kolbenmechanismus, welcher das Auswechseln der Typenträger von einem Kanal nach dem anderen bewirkt, ist in der Fig. 17, einer Seitenansicht, und in Fig. 18, einer Oberansicht, dargestellt. Der Kolbenmechanismus besteht aus einem Stöfser 0, der bei o7 drehbar gelagert ist und der mit dem Schlitten o2 bewegt wird. Der Schlitten o2 erhält seine Bewegung unter Vermittelung des Hebels Q. von einer Curvennuth F4 einer Curvenscheibe F5 aus, in die er mittelst der Rolle Q.1 eingreift. Die Curvenscheibe Vs ist fest auf der Hauptwelle W1 aufgekeilt, während der Hebel Q. um den Punkt Q.3 schwingt.
Eine Feder Q2, die an ihrem Ende Q.4 an dem Maschinengestell sitzt, drückt mit ihrem oberen Ende auf den Block o5, über den der Haken der Klinke ο4 herabfällt. Die Klinke -o4 ist bei' o3 an dem Stofshebel Q. schwingend befestigt. Die Feder Q 2 wirkt so auf den Block o5, dafs er in Richtung gegen den Stofs-
hebel gedrückt gehalten wird. Die Feder Q.2 liegt auch gegen den Umfang der RoIIeF5 an. Wird nun die Rolle oder Curvenscheibe F5 in Umdrehung versetzt, so drückt sie den Stofshebel bei jeder Umdrehung einmal vor und zurück und bewegt dadurch den Stöfser O in dem die Kanäle Af1 und M verbindenden Querkanal hin und her. Durch diese Hin- und Herbewegung der Stöfser der beiden, wie schon bemerkt, an den Enden der Kanäle M und M1 angeordneten Kolbenmechanismen wird also stetig einerseits der erste gefüllte Typenträger aus dem Kanal M1 in den Kanal M und der erste geleerte Typenträger aus dem Kanal M zurück in den Kanal M1 bewegt.
Stöfst nun aus irgend einem Grunde, z. B. bei einer eintretenden Störung im Blockmechanismus, der Stöfser O auf einen Widerstand in dem Kanäle Af1, so gleitet die Klaue o4 von dem Block o5 ab und der Stofshebel Q hört auf, den Schlitten o2 bezw. den Stöfser O zu bethätigen, so lange, bis der störende Widerstand beseitigt ist. Auf diese Weise wird ein Zerbrechen des Kolbenmechanismus oder eine Beschädigung der anderen Maschinentheile vermieden.
In die vordere oder Arbeitsfläche des Kolbens Q kann,, wie Fig. 19 zeigt, ein gehärtetes, auswechselbares Stück o8 von der in Fig. 20 gezeichneten Gestalt eingesetzt sein, welches durch eine Stellschraube o9 gehalten wird. Dieses Stück o8 kann, nach erfolgter Abnutzung und ohne den Stöfser O aus der Maschine herausnehmen zu müssen, leicht ausgewechselt werden, so dafs die Arbeitsfläche des Stöfsers stets in völlig tadellosem Zustande erhalten werden und der Stöfser auf die Typenträger stets, genau wirken kann.
Zu demselben Zwecke ist der Typentreiber p2 mit einem Einsatzstück p3 versehen, das durch eine Stellschraube τρι gesichert ist. Die Fig. 21 und 22 zeigen den so eingerichteten Typentreiber p'2 in einer Oberansicht und einem Querschnitt.
Ein ferneres wesentliches Merkmal der neuen Maschine besteht in einer Vorrichtung des Tastermechanismus, welche bewirkt, dafs der ausgelöste Tasterhaken H mit dem AuswerferH1 eines Typenträgers sicher in Eingriff gehalten wird, so lange, bis beim Zurückfahren der Taster mit den Haken der Auswerfer H1 und somit auch die ausgewählte Type aus dem Typenträger herausgezogen und in ihren zugehörigen Kasten oder ihr Fach führenden Kanal geworfen worden ist.
Der mit dieser neuen Sichervorrichtung versehene Tastermechanismus ist in Fig. 23 zu ersehen und besonders in gröfserem Mafsstabe in Fig. 24 in Seitenansicht bezw. theilweisem Schnitt und in Fig. 2 5 einer Oberansicht dargestellt. Die Fig. 25 veranschaulicht von der ganzen Reihe der Tasterhaken, deren, wie bereits bemerkt, bei jeder Maschine so viel vorhanden sein müssen als Typenarten zu sortiren sind, nur zwei.
In diesen Fig. 23 bis 25 ist Z die Grundplatte, auf welcher die Tastervorrichtung arbeitet, Z2 der die Taster zugleich mit den Tasterhaken bewegende Schlitten und Ζλ die Reihe von Scharnieren, mittelst welcher die Haken H mit den Tastern schwingend verbunden sind.
Für jeden Haken ist nun eine Feder h vorgesehen, die in der aus den Fig. 23 und 24 ersichtlichen Weise auf einer Stange N'2 nahe hinter jedem Haken angebracht ist. . Die Stange ist drehbar gelagert und wird durch einen Hebel h1 gedreht. Den Hebel W- bethätigt ein Arm 2, der auf einer verschiebbaren Stange il sitzt. Auf der Hauptwelle W1 der Maschine sitzt ferner eine Rolle F mit einem Daumen v, der auf die an dem freien Ende der Stange i1 vorgesehene Rolle i'2 wirkt. Die Stange i1 gleitet in passenden Lagern und wird gegen die Rolle F durch die Feder z3 angedrückt erhalten. Kommt nun bei einer Umdrehung der Welle W1 der Daumen ν in Berührung mit der Rolle z'2, so schiebt er die Stange i1 nach links, bewegt dadurch den Arm i und dreht so den Hebel h1 von links nach rechts. Durch diese Drehung des Hebels h1 wird die Feder h stets innerhalb bestimmter Intervalle, die mit der schrittweisen Bewegung der Typenträger in dem Kanäle M übereinstimmen, mit der Oberfläche des Tasterhakens in Berührung gebracht und auf letzterem so lange niedergedrückt, bis der Daumen sich vor der Rolle z2 vorbeibewegt hat.
Hierauf bewegt die Feder z'3 die Stange z'1 zurück in ihre Ruhelage und hebt dadurch die Feder h an.
Treffen also die Taster die ■ passende Type und wird somit der Tasterhaken H ausgelöst, so dafs er über den Auswerfer H1 des Typenträgers herabfällt, so hält ihn die Feder h stets so lange und sicher in Eingriff mit diesem Auswerfer, bis das Auswerfen der Type aus dem Typenträger erfolgt ist. Die anderen Tasterhaken, deren Taster die passende Type noch nicht gefunden haben, werden natürlich auch nicht ausgelöst, sondern bleiben unbeweglich in ihrer Lage liegen, und auf diese Taster sind die Drucke der Federn h ohne Wirkung.
Die Tastervorrichtung besteht z. B. im vorliegenden Falle in bekannter Weise aus einem Schieber 1, der in dem Schlitten Z'2 in horizontaler Richtung verschiebbar lagert und vorn die Taster 2, hinter den Tasterhebel H trägt. Die Taster sind auf jedem Schieber 1 der Reihe . verschieden angeordnet, so dafs die Taster je eines Schiebers immer nur in die Bohrungen einer bestimmten Typenart passen.

Claims (6)

  1. Angenommen, die Taster des Schiebers der ersten Tastervorrichtung ständen in Gestalt eines Quadrates von 3 mm Seite und sollten die Type A wählen, so müfsten seitlich in dem Typenschafte aller Typen A in einem Quadrate ebenfalls von 3 mm Seite stehende Löcher gebohrt sein.
    Kommt nun eine solche Type A vor den Tastern 2 des ersten Schlittens vorbei, so dringen dieselben in die Bohrungen im Typenschafte ein, während ein federnder Bolzen 3 gegen den Typenschaft stöfst. Der Bolzen 3 wird somit in den Schlitten 1 hineingedrückt, gleitet dadurch mit seiner Nase H2, auf welcher bis dahin der Haken H aufruhte (s.Fig. 23), unter letzterem hinweg (s. Fig. 24), und der Haken H fällt über den Auswerfer H1 des Typenträgers hin. In diesem Augenblicke wird auch die Feder h herabgedrückt und hält den Haken H sicher auf dem Auswerfer H1 fest. Nun bewegt sich der Schlitten Z2 in Fig. 24 nach rechts, zieht dadurch den Auswerfer H1, der in dem Typenträger M durch die Schwalbenschwanznuth 4 geführt und dessen Hub durch die in seinem Schlitze 5 stehende Schraube 6 begrenzt ist, aus dem Typenträger heraus, und es wird die vor dem Auswerfer H1 stehende Type t1 aus dem Typenträger heraus- und in den Kanal K geworfen, der nach abwärts und in den alle Typen enthaltenden Kasten führt.
    Treffen jedoch die Taster 2 des ersten Schlittens auf eine andere Type als die Type A, deren Bohrungen also nicht zu ihnen pafst, so stofsen die Taster 2 gleichzeitig mit dem Bolzen 3 gegen den Typenschaft an, und der Bolzen 3 wird mit dem Schieber 1 entgegen einer Feder 7 zurückbewegt; die Nase H 2 verschiebt sich also nicht gegen den Hebel H und letzterer bleibt unbeweglich in seiner erhobenen Lage liegen.
    Die herabgefallenen, eben zur Wirkung gelangten Hebel H werden in' regelmäfsigen Zwischenpausen durch Daumen 8 gehoben, die unter allen Hebeln auf bezw. mit der Achse 9 schwingend angeordnet sind.
    Um die Wirkung der Maschine gut zu erhalten, nachdem sich die Typenträger abgenutzt bezw. die Kanäle M und M1 ausgearbeitet haben, ist es von Vortheil, die Maschine noch mit folgenden, aus den Fig. 8 und 23 ersichtlichen Stellvorrichtungen zu versehen :
    Sobald nämlich die Typenträger abgenutzt sind, kommt es oft vor, dafs sie sich in den Kanälen M und M1 schiefstellen, dadurch klemmen und so ein Brechen des Blockmechanismus herbeiführen und auch eine richtige Wirkung der Taster unmöglich machen.
    Um nun die Breite der Führungsschienen nach den Typenträgern von Zeit zu Zeit regeln zu können, je nach der Abnutzung der letzteren, werden die Kanäle M und M1 bei der neuen Maschine in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise aus Führungsschienen gebildet. Die Führungsschienen bestehen hier aus beweglichen Platten M2, welche die Typenträger in M und M1 in der in Fig. 23 dargestellten Weise halten. Diese Platten sind mit Schlitzen versehen, durch die passende Schrauben M3 hindurchreichen. Die Schrauben M3 können in in der Grundplatte A vorgesehene Löcher eingeschraubt werden. Durch entsprechende Drehung der Schrauben M3 M3 können die Führungsschienen M2 gelöst und dann so seitlich in den Schlitzen hin- und hergeschoben werden, dafs sie sich genau den Typenträgern, entsprechend deren oder ihrer eigenen Abnutzung, anpasssen.
    Infolge dieser Einrichtung ist es nun ferner unumgänglich nöthig, dafs die Rückenplatte F (Fig. 23), welche die Kanäle oder Nuthen K enthält, durch welche hindurch die aussortirten Typen, wie bereits bemerkt, in ihre besonderen Fächer gleiten, so eingestellt werden kann, dafs zwischen der Vorderseite der Platte F und der Vorderkante der Führungsschiene M2 kein hindernder Absatz entsteht, sondern eine fortlaufende glatte Fläche bewahrt wird. Dies wird dadurch erzielt, dafs die Nuthen K enthaltende Platte F an einer horizontalen Platte A1 (Fig. 23) befestigt wird, die mittelst eines Bolzens α an der Unterseite der festen Platte A verschiebbar angeordnet ist. Dreht man diesen Bolzen α in entsprechendem Sinne, so wird die Platte A1 und mit ihr die Platte F nach rechts oder links verschoben, so dafs die Vorderfläche der Führungsschiene M2 mit der Vorderfläche von F bei χ wieder bündig zu liegen kommt, sobald diese Lage durch Abnutzung unterbrochen bezw. gestört worden ist.
    Pa tenτ-Anspröche:
    ι . Eine Typenablegemaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs an den Enden der Kanäle, in welchen die Typenträger vor den Tastern behufs Vertheilens der in die entsprechenden Fächer in einer Reihe vorbeibewegt werden, abwechselnd immer ein Endblock (in1) und ein federnder Kolben (m) angeordnet ist, die durch eine Curvenscheibe (W2) derart'in dem Kanal bewegt werden, dafs sich zuerst der Endblock (m1) gegen den federnden Kolben (m) hinbewegt, so dafs die Typenzeile zwischen dem Endblock und dem Kolben sanft eingeschlossen wird, worauf sich der Kolben und der Endblock mit der Typenzeile so im Kanal verschieben, dafs die letzte Type der Zeile vor den Kolben (0) zu liegen kommt, der sie in den zweiten Kanal zu
    stofsen hat, worauf der Endblock (ml) und der federnde Kolben (m) sich von einander entfernen, um einerseits dieses Hinüberstofsen der letzten Type in den zweiten Kanal durch den Kolben (o), andererseits den Eintritt einer ersten Type in den ersten Kanal, vor dem federnden Kolben (m) zu gestatten u. s. w., zum Zweck, das bei den bisherigen Maschinen beim Verschieben der Typenzeile in den Kanälen auftretende, durch das Anstofsen der Typenzeile an das Ende der Kanäle verursachte Geräusch zu vermeiden.
  2. 2. Eine Typenvertheilungsmaschine nach Anspruch ι, bei welcher behufs Bewegung der Endblöcke und federnden Kolben in den Kanälen der Typenträger die Curvenscheibe (W'2) zwischen an Schlitten sitzenden Rollenpaaren (R1 i?3 und R2 R*) hindurchläuft, welche Schlitten einerseits unmittelbar auf den an. dem einen Ende der Kanäle befindlichen Endblock und den federnden Kolben, auf den Endblock und den federnden Kolben am anderen Ende dieser beiden Kanäle hingegen mit Hülfe von Drehungen (r1 ?Λ) und Zahnstangen (r r'2 und r3 r5) wirken.
  3. 3. Eine Typenvertheilungsmaschine nach Anspruch i, bei welcher der Kolben (O), welcher die Typenträger aus einem der durch die Schienen (M'2) gebildeten Kanäle nach dem anderen Kanal stöfst, auf einen mit einem federnden Block (cP) ausgerüsteten Schlitten (o2) angeordnet ist, welcher Schlitten dadurch hin- und herbewegt ,wird, dafs ein schwingender Hebel (QJ mittelst einer um einen Bolzen drehbaren Klaue (ο*) an den Block (oh) fafst, in der Weise, dafs, sobald durch einen Zwischenfall der Kolben (O) einmal festgehalten wird, die Klaue (ο*) von dem federnden Block (o5) abgleitet und eine Beschädigung dieses Kolbenmechanismus verhindert wird.
  4. 4. Eine Typenvertheilungsmaschine nach Anspruch i, bei welcher hinter den Tasterhaken (H) je eine Feder (h) angeordnet ist, die mittelst, eines Hebels (hl) auf den Tasterhaken herabgedrückt wird und letzteren niederhält, sobald der Hebel (h1) unter Vermittelung eines Armes (i) und einer verschiebbaren Stange (i1) von einer Daumenscheibe (V) aus eine Schwingung bezw. die Achse (N'2), auf welcher der Hebel (h1) und die Feder (h) befestigt ist, eine Drehung erhält, zum Zweck, den Tasterhaken genügend lange mit dem Auswerfer in dem Typenträger in Eingriff zu ' erhalten.
  5. 5. Eine Typenvertheilungsmaschine nach Anspruch i, bei welcher die Kanäle für die Typenträger durch Gleitschienen (M2) gebildet werden, die mittelst Schlitze und in letztere eingreifende Schrauben (Ms) an dem Tisch (A) der Maschine in verschiedener Entfernung an einander, entsprechend der Abnutzung der Typenträger, eingestellt werden können, um nach Abnutzung dieser einzelnen Theile ein Klappern zu verhindern.
  6. 6. Eine Typenvertheilungsmaschine nach Anspruch i, bei welcher die Rückwand der Kanäle (K), welche die sortirten Typen von den durch die Gleitschienen (M'2) gebildeten Kanälen nach den einzelnen Fächern führen, durch eine an dem Tisch (A) der Maschine verschiebbare bezw. einstellbare Platte (F) gebildet wird, zum Zweck, die Platte (F) unbeschadet der Verstellung der Gleitschienen (M'2) mit der letzten Schiene (M'2) stets bündig einstellen zu können, damit die nach den Kanälen (K) geschobenen Lettern ohne Hindernifs in diese Kanäle hingleiten können.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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