DE1281990B - Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von Werkstuecken - Google Patents

Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von Werkstuecken

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DE1281990B
DE1281990B DEW29053A DEW0029053A DE1281990B DE 1281990 B DE1281990 B DE 1281990B DE W29053 A DEW29053 A DE W29053A DE W0029053 A DEW0029053 A DE W0029053A DE 1281990 B DE1281990 B DE 1281990B
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Bernhard Joseph Wallis
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/05Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
    • B21D43/055Devices comprising a pair of longitudinally and laterally movable parallel transfer bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description

  • Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von Werkstücken Die Erfindung betrifft eine aus einem hin und her beweglichen Vorschubschlitten und mindestens einer quer zur Vorschubrichtung beweglichen Greifzange bestehende, einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer Stufenpresse, zugeordnete Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von vorzugsweise aus Metall, z. B. Blech, bestehenden Werkstücken, bei der die Greifzange in der Hin- und Herbewegung in der Transportrichtung teilnimmt und sowohl die Betätigung des Vorschubschlittens als auch die Betätigung der Greifzange von einer in der Transportrichtung hin und her beweglichen Schubstange derart abgeleitet werden, daß der erste Abschnitt des Schubstangenhubes in eine Querbewegung der Greifzange zur Einspannung bzw. Freigabe der Werkstücke umgesetzt wird, wobei der Vorschubschlitten in der betreffenden Endstellung festgehalten wird, und daß der zweite Abschnitt des Schubstangenhubes in eine Längsbewegung des Vorschubschlittens umgesetzt wird, wobei die Greifzange an der Bewegung des Vorschubschlittens ohne Änderung ihrer relativen Lage zu demselben teilnimmt. - Dabei ist es bei derartigen Transportvorrichtungen bereits bekannt, Zahnstangen und Zwischengetriebe im Antrieb vorzusehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Transportvorrichtung dahingehend zu vervollkommnen, daß unter den verschiedensten Betriebsbedingungen eine absolute Greifsicherheit der Greifzangen gewährleistet wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Schubstange und die Greifzangenschäfte in an sich bekannter Weise aus Zahnstangen bestehen, welche über ein mit Zahnrädern und einer zusätzlichen Zahnstange ausgestattetes Zwischengetriebe miteinander verbunden sind, dessen Zahnstange Bestandteil eines Kniehebeltriebes ist, welcher sich in Strecklage befindet, wenn die Greifzangen die Einspannlage einnehmen.
  • Hierdurch wird eine Verriegelung der Greifzangen in der Werkstückeinspannstellung bewirkt, so daß das Werkstück nicht in unbeabsichtigter Weise freigegeben wird, bevor der Schlitten das eingespannte Werkstück zur nächsten Bearbeitungsstelle gefördert hat. Verriegelungen sind bei solchen Transportvorrichtungen schon vorgeschlagen worden.
  • Zur weiteren Vervollkommnung der Greifsicherheit schlägt die Erfindung vor, daß dem Kniehebeltrieb eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist, die den Schlitten und die Schubstange nach jeder Greifzangenbetätigung und gleichzeitig mit der Entriegelung des Schlittens an einer den Hub begrenzenden Verriegelungsstelle miteinander kuppelt. In vorteilhafter Weise besitzt die Verriegelungseinrichtung zwischen Schlitten und Schubstange verlaufende Kurvenflächen, die so geneigt sind, daß die bei dem folgenden Arbeitsgang an der Schubstange wirksame Kraft eine Entriegelung zu bewirken vermag.
  • Zweckmäßig sind der Verriegelungseinrichtung an der Führung des Schlittens und am Schlitten selbst angebrachte Entriegelungsorgane zugeordnet.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die gehäusefesten Verriegelungsstellen mit Begrenzungsanschlägen ausgestattet sind, an welchen die den Schlitten an den Hubenden festlegenden Riegel bzw. deren Führungen an den Stellen zur Anlage kommen, in welchen die Riegel in die zugehörige Riegelnut eingreifen können.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Achse des Kniehebeltriebes einen Schwenkarm, der zweckmäßig eine einstellbare Anschlagschraube aufweist, trägt, welcher unter Vermittlung eines Zwischenschwenkhebels mit dem eine Endstellung des Schlittens fixierenden, am Schlitten gelagerten Riegel im Eingriff steht und bei seiner nach der Greifzangenbetätigung erfolgenden Verschwenkung die Entriegelung des Schlittens bewirkt.
  • Dabei trägt vorzugsweise die Achse des doppeltwirkenden Kniehebeltriebes zwei in Umfangsrichtung versetzte Schwenkarme, welche wechselweise jeweils den ihnen zugeordneten Riegel lösen.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausbildung besteht darin, daß die Kurbelarme des Kniehebeltriebes unmittelbar an Zahnstangengliedern angelenkt sind, die in einer über ein Zahnrad mit der Zahnstange der Greifzangen im Eingriff stehende Hülse gleitbar geführt sind.
  • Die Erfindung soll an Hand von drei Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden; in diesen zeigt F i g. 1 eine Draufsicht einer ersten erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, wobei einzelne Teile weggebrochen sind, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Teilen der Presse, auf der sie angeordnet ist, F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 1, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 2, wobei der Antrieb der Greifzangen in deren Freigabestellung dargestellt ist, F i g. 6 einen Schnitt entsprechend F i g. 5, wobei sich die Greifzangen in ihrer Einspannstellung befinden, F i g. 7 einen Schnitt mit weggebrochenen Teilen nach der Linie 7-7 in F i g. 1, F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in F i g. 7, F i g. 9 eine Teilansicht, gesehen in Richtung des Pfeils 9 in F i g. 7, F i g. 10 eine teilweise Seitenansicht eines Teils der Transportvorrichtung, welche das Betätigungsorgan in der Antriebsstellung zum Schlitten zeigt, F i g. 11 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie 11-11 in F i g. 7, F i g. 12 eine teilweise Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen des in F i g. 11 gezeigten Teils der Transportvorrichtung, F i g. 13 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen einer zweiten Ausführungsform. der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, F i g. 14 einen Schnitt nach der Linie 14-14 in F i g. 15, F i g. 15 einen Schnitt nach der Linie 15-15 in Fig. 13, F i g. 16 eine Seitenansicht der in F i g. 14 gezeigten Bahn, F i g. 17 eine Teilansicht im waagerechten Schnitt einer dritten Ausführungsform des Antriebs für die Mitnehmer, F i g. 18 einen Schnitt nach der Linie 18-18 in F ig. 17.
  • Die in F i g. 1 bis 12 dargestellte Transportvorrichtung ist auf einem Bett 10 einer Presse angeordnet, die mit einem senkrecht auf und ab beweglichen Stößel 12 ausgerüstet ist. Die Transportvorrichtung weist eine Grundplatte 14 auf, die auf dem Bett 10 der Presse angeordnet ist. Auf der Grundplatte 14 ist ein Schlitten 16 zur Hin- und Herbewegung mittels einer Führungsstange 18 und einer Rollenbahn 20 angeordnet. Wie in F i g. 1 gezeigt, besteht der Schlitten 16 aus einem Gußstück, das an seiner einen Seite mit zwei Ansätzen 22 versehen ist, in die Buchsen 24 eingesetzt sind, welche gleitbar auf der festen Führungsstange 18 sitzen. Die Führungsstange 18 ist auf der Grundplatte 14 an ihrem einen Ende durch eine Stütze 30 gelagert und an ihrem anderen Ende mittels einer Armverlängerung 32 auf einem Antriebsgehäuse 34. Längs der entgegengesetzten Seite des Schlittens 16 und auf dessen Unterseite ist eine Rolle 26 gelagert, die sich in einer geradlinigen Nut 28 in der Bahn oder Schiene 20 befindet.
  • Innerhalb des Antriebsgehäuses 34 ist ein Rädersatz 36 gelagert, der aus zwei Zahnrädern besteht, von denen das kleinere mit einer sich senkrecht erstreckenden Zahnstange 38 im Eingriff befindet und das größere mit einem Zahnstangenteil 40 einer Schubstange 42 kämmt. Das obere Ende der senkrechten Zahnstange 38 ist mit einem Gewindeteil 44 ausgebildet, auf dem zwei Verstellmuttern 46 verstellbar aufgeschraubt sind, die nach ihrer Verstellung durch Sicherungsmuttern. 48 gesichert werden können. Wie sich aus F i g. 2 ergibt, ist ein Teil des Pressenstößels 12 zwischen den Verstellmuttern 46 angeordnet, so daß, wenn sich der Stößel nach unten bewegt, er an der unteren Verstellmutter 46 zur Anlage kommt und über den Rädersatz 36 die Schubstange 42, gesehen in F i g. 2, nach rechts bewegt, während der Stößel bei seiner Aufwärtsbewegung an der oberen Verstellmutter 46 zur Anlage kommt, wodurch die Schubstange 42, gesehen in F i g. 2, nach links bewegt wird.
  • Der Schlitten 16 hat die Form eines hohlen Gußstückes, durch welches sich die Schubstange 42 erstreckt. An der Oberseite des Schlittengußstückes sind Deckelplatten 45, 47 und 49 lösbar durch nicht dargestellte Schrauben befestigt. Ein Teil der Schubstange 42 ist innerhalb des Schlittengehäuses 16 in Form einer Zahnstange 50 ausgebildet, die mit dem unteren Zahnrad 52 eines Rädersatzes 54 im Eingriff steht, der auf einer senkrechten Achse im Schlittengehäuse 16 durch Lager 56 (F i g. 4) gelagert ist. Das obere Zahnrad 58 des Rädersatzes 54 steht mit einem Zahnrad 60 im Eingriff, das auf einem sich senkrecht erstreckenden Wellenstummel 62 befestigt ist, der auf einer senkrechten Achse innerhalb des Schlittengehäuses 16 mittels Lager 64 gelagert ist.
  • Aus F i g. 3 bis 6 ergibt sich, daß in der Nähe des oberen Endes der Welle 62 auf dieser zwei diametral entgegengesetzte Kurbelarme 66 befestigt sind. An jedes der äußeren Enden der Kurbelarme 66 sind bei 70 zwei bogenförmige Glieder 68 mit ihrem einen Ende angelenkt. Das andere Ende jedes Gliedes 68 ist bei 72 mit einem geraden Glied 74 gelenkig verbunden. Jedes der Glieder 74 ist zur geradlinigen Bewegung in einer zur Bewegungsrichtung des Schlittens 16 parallelen Richtung innerhalb von Lagern 76 geführt, welche in im Schlittengehäuse 16 ausgebildeten Hülsen 78 angeordnet sind. Jedes der geraden Glieder 74 ist mit einem Zahnstangenteil 80 versehen, der mit dem oberen Zahnrad 82 eines Rädersatzes 84 irn Eingriff steht, der auf einer senkrechten Achse innerhalb des Schlittengehäuses 16 mittels Lager 86 gelagert ist. Das untere Zahnrad 88 jedes Rädersatzes 84 steht mit einem Zahnstangenteil 90 eines waagerecht angeordneten Greifzangenschaftes 92 (F i g. 3) im Eingriff. Wie in F i g. 1 gezeigt, sind zwei Greifzangenschäfte 92 vorgesehen, die sich quer zur Schubstange 42 erstrecken und an der Innenseite der Transportvorrichtung einen Greifzangenträger 94 tragen, auf dem Greifzangen 96 befestigt sind. Die Greifzangen 96 sind in regelmäßigen Abständen angeordnet, die der Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen am Gesenk100 entsprechen, das bruchstückweise dargestellt ist.
  • Wie F i g. 1, 2 und 7 bis 10 zeigen, ist an jedem Ende des Schlittens 16 eine senkrecht gleitbare Verriegelungsplatte 102 angeordnet. Die gleitbaren Verriegelungsplatten 102 werden an jedem Ende des Schlittens 16 mit Hilfe von Führungen 104 gehalten, welche an den entgegengesetzten Endflächen des Schlittens 16 angeordnet sind. Federn 106 belasten die Verriegelungsplatten 102 senkrecht nach unten in eine Stellung, in welcher Nasen 108 an jeder Verriegelungsplatte 1.02 gegen Schultern 110 an den Führungen 104 anliegen, um die Abwärtsbewegung der Verriegelungsplatten 102 zu begrenzen. Jede Verriegelungsplatte 102 ist mit einer mittigen Öffnung 112 zur Aufnahme der Schubstange 42 ausgebildet. Die obere gerade Kante der Öffnung 112 ist mit einer nach außen und nach oben geneigten Kurvenfläche 114 versehen.
  • Auf der Grundplatte 14 sind zwei Verriegelungsstellen 116 vorgesehen, welche dazu dienen, den Schlitten 16 an den entgegengesetzten Enden seines Hubes in einer festen Stellung zu halten. Jede Verriegelungsstelle 116 weist einen Sockel 118 auf, der in einer Nut 120 zur Verstellung in einer zur Achse der Schubstange 42 parallelen Richtung angeordnet ist. Eine Verstellschraube 122, die auf einem feststehenden Block 124 auf der Grundplatte 14 gelagert ist, steht mit dem Sockel 118 im Gewindeeingriff, so daß, wenn die Schraube 122 in entgegengesetzten Richtungen gedreht wird, der Sockel 118 in der Nut 120 in Längsrichtung verschoben wird. Um die eingestellte Stellung des Sockels 118 aufrechtzuerhalten, ist eine Sicherungsmutter 126 vorgesehen. Durch Langlöcher 127 im Sockel 118 erstrecken sich Schrauben 125, die in die Grundplatte 14 eingeschraubt sind und ebenfalls dazu dienen, die eingestellte Stellung jeder Verriegelungsstelle 116 aufrechtzuerhalten.
  • Der Sockel 118 ist zwischen seinen Enden mit einer sich in Querrichtung erstreckenden Nut 128 versehen, deren Bodenfläche 130 in einer Richtung quer zum Sockel 118 geneigt ist, wie in F i g. 8 gezeigt. Die geneigte Fläche 130 bildet eine Lagerfläche für einen Keilblock 132, dessen Unterseite 134 in ähnlicher Weise geneigt ist. Der Keilblock 132 wird in seiner in Querrichtung eingestellten Stellung auf der Lagerfläche 130 mit Hilfe von zwei Schrauben 136 gehalten, die in den Sockel 118 eingeschraubt sind und sich durch quergestellte Langlöcher 138 im Block 132 erstrecken. Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß durch die Querverstellung des Keilblocks 132 auf der Bodenfläche 130 das Ausmaß bestimmt wird, mit welchem die obere gerade Kante 140 des Keilblocks 132 sich oberhalb der Grundplatte 14 erstreckt.
  • Die Oberseite des Sockels 118 ist mit einer Kurvenfläche 142 ausgebildet und die Oberseite des Keilblockes 132 mit einer Kurvenfläche 144. Wenn der Schlitten 16 nach dem einen oder dem anderen Ende seines Hubes verschoben wird, kommt an diesen Kurvenflächen 142, 144 aufeinanderfolgend die Nase 146 am unteren Ende der gleitbaren Verriegelungsplatten 102 zur Anlage. Wenn die Nase 146 hinter die durch den Keilblock 132 gebildete Schulter 148 greift, kommt die Außenfläche der Führung 104 gegen eine Anschlagnase 150 am Sockel 118 zur Anlage, so daß der Schlitten 16 an jedem Ende seines Hubes wirksam verriegelt wird. Hierauf kann der Schlitten nur durch das Zurückziehen der gleitbaren Verriegelungsplatte 102 von hinter der Schulter 148 des Keilblockes 132 verschoben werden.
  • Die Mittel zum Zurückziehen der Verriegelungsplatten 102 und zum Verschieben des Schlittens zwischen den entgegengesetzten Enden seines Hubes sind in F i g. 1., 2 und 7 dargestellt. Die Schubstange 42 ist mit Gewindeteilen 152 versehen, auf die Verstellmuttern 154 aufgeschraubt sind. Jeder Gewindeteil 152 ist mit einer Keilnut 156 ausgebildet, in der ein Keil 158 mit einer Kurvenfläche 160 an seinem vorderen Ende gleitbar angeordnet ist. Das entgegengesetzte Ende jedes Keils 158 steht mit der zugeordneten Verstellmutter 154 bei 162 im Eingriff, so daß die Keile 158 in axialer Richtung in ihren jeweiligen Nuten 156 bei einer Verstellung der Muttern 154 verschoben werden. Auf den Gewindeteilen 152 ist eine Sicherungsmutter 164 für jede der Verstellmuttern 154 vorgesehen. Jede Verstellmutter 154 ist mit einer ebenen Vorderfläche 166 ausgebildet, welche, wenn die Schubstange 42 hin- und herbewegt wird, gegen die ebenen Außenflächen 167 der Führungen 104 zur Anlage kommt, so daß eine Totgangs-Antriebsverbindung zwischen der Schubstange 42 und dem Schlitten 16 besteht. In F i g. 1, 2 und 7 ist die Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 in Anlage an der Führungsplatte 104 am linken Ende des Schlittens 16 gezeigt. Sowohl die Schubstange 42 als auch der Schlitten 16 sind in den rechten Endstellungen ihrer jeweiligen Hübe dargestellt.
  • Die Kurvenfläche 160 am vorderen Ende jedes Keils 158 kann an der Kurvenkante 114 der Öffnung 112 in der Verriegelungsplatte 102 zur Anlage gebracht werden, um die letztere unmittelbar vor der Anlage der Vorderfläche 166 der Verstellmutter 154 an der Führung 104 nach oben zu verschieben. Wenn die Verriegelungsplatte 102 außer Eingriff mit dem Keilblock 132 gebracht wird, ist der Schlitten 16 frei von der Nase 150 am Sockel 118 weg axial verschiebbar.
  • Um zu verhindern, daß der Schlitten 16 nach vorn abprallt, wenn die Vorderfläche 166 einer der Verstellmuttern 154 an der zugeordneten Führungsplatte 104 zur Anlage kommt, sind Einrichtungen zur Verriegelung der Betätigungsstange 42 mit dem Schlitten in dem Augenblick des Aufschlags zwischen der Verstellmutter 154 und der Führung 104 vorgesehen. Diese Verriegelungseinrichtungen bestehen aus Bolzen 170, die in Halterungen 172 gleitbar angeordnet sind. An jedem Ende des Schlittens 16 ist je eine Halterung 172 durch Schrauben 174 befestigt. Die Halterungen 172 sind an der Innenseite des Schlittens 16 angeordnet, d. h. auf derjenigen Seite des Schlittens, die den Greifzangen 96 zugekehrt ist. Die Bolzen 170 sind zur Gleitbewegung in einer waagerechten Ebene auf die Schubstange 42 zu bzw. von dieser weg angeordnet. Federn 176 belasten die Bolzen zur Schubstange. Obwohl die Bolzen 170 waagerecht angeordnet sind, sind sie in F i g. 7 für die Zwecke der Darstellung mit strichpunktierten Linien als sich in einer senkrechten Ebene erstreckend dargestellt. Das äußere Ende jedes Bolzens ist mit einer vorderen Kurvenfläche 178 und einer hinteren Kurvenfläche 180 ausgebildet. Die Kurvenfläche 180 ist mit Bezug auf die Kurvenfläche 178 steil geneigt.
  • Jede Verstellmutter 154 ist an ihrem vorderen Ende ebenfalls mit einer vorderen Kurvenfläche 182 und einer hinteren Kurvenfläche 184 ausgebildet. Die Kurvenflächen 182 an den Verstellmuttern 154 entsprechen vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, der Neigung der Kurvenflächen 180 an den Bolzen 170. Die Kurvenflächen an den Bolzen 170 und an den Verstellmuttern 154 verhalten sich so zueinander, daß, wenn die Kurvenfläche 180 an einem der Bolzen 170 in der gleichen Ebene gegen die Kurvenfläche 184 der zugeordneten Verstellmutter anliegt, die vordere ebene Fläche 166 -der Verstellmutter an der Außenfläche 167 der Führung 104 am entsprechenden Ende des Schlittens 16 in der gleichen Ebene liegend anliegt. Wenn einer der Bolzen 170 an der ihm zugeordneten Verstellmutter 154 in der in F i g. 10 gezeigten Weise zur Anlage kommt, ist der Schlitten 16 wirksam mit der Schuhstange 42 verriegelt.
  • Wenn die Schubstange 42 zu dem einen Ende des Schlittens 16 verschoben wird, beispielsweise, gesehen in F i g. 7, nach links, kommt die vordere Kurvenfläche 182 der Verstellmutter 154 rechts.zur Anlage an der Kurvenfläche 178 des Bolzens 170 am rechten Ende des Schlittens, wodurch der Bolzen entgegen der Wirkung -der Feder 176 zurückgedrückt wird, so daß er hinter der Kurvenfläche 184 der Verstellmutter eingreifen kann, um den Schlitten 16 und die Schubstange 42 zu verriegeln.
  • Die Neigung der Kurvenflächen 180 und 184 kann derart sein, daß, wenn die Schubstange 42 zurückgezogen wird, der Bolzen 170 ebenfalls durch die Wechselwirkung dieser Kurvenflächen miteinander zurückgedrückt wird. Es ist jedoch vorzuziehen, daß die Bolzen 170 zwangläufig zurückgezogen werden. Der Mechanismus für das zwangläufige Zurückziehen der Bolzen 170 ist in F i g. 1, 11 und 12 dargestellt. Dieser Mechanismus weist zwei Schwinghebel 186 auf, von denen jeder bei 188 an den entgegengesetzten Enden des Schlittens 16 zur Schwenkbewegung in einer senkrechten Ebene gelagert ist, die sich quer zum Bewegungsweg des Schlittens erstreckt. Das obere Ende 190 jedes Schwinghebels greift in eine Einkerbung 192 in einem der Bolzen 170 ein. Das untere Ende jedes Schwinghebels 186 ist abgerundet, wie bei 194 gezeigt. Auf der Grundplatte 14 -sind, wie in F i g. 1 gezeigt, zwei Kurvenelemente 196 verstellbar angeordnet. Jedes Kurvenelement ist mit einer Kurvenfläche 198 versehen, die an dem abgerundeten Ende 194 des zugeordneten Schwinghebels 186 zur Anlage kommt, wenn der Schlitten zum Ende seines Hubes in der einen Richtung verschoben wird, um den Bolzen 170 von hinter der Kurvenfläche 184 am Ende des Schlittenhubes zurückzuziehen. Wenn der Schlitten in der entgegengesetzten Richtung verschoben wird, wird der Bolzen 170 in einer zurückgezogenen Stellung während eines Zeitraums gehalten, der ausreicht, daß die zugeordnete Verstellmutter 154 außer Anlage an der zugeordneten Führung 104 kommt.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der in F i g. 1 bis 12 gezeigten Transportvorrichtung beschrieben. Wenn sich der Pressenstößel 12 in seiner untersten Stellungbefindet, befinden sich dieSchubstange42 und der Schlitten 16 beide in den rechten Endstellungen ihrer jeweiligen Hübe, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt. Die untere Verstellmutter 46 am Gewindeteil 44 der i senkrechten Zahnstange 38 ist so eingestellt, daß sie an der Unterseite des Stempels 12 zur Anlage kommt. In dieser Stellung des Schlittens 16 sollen sich die Greifzangen 96 in Querausfluchtung mit jeder der Bearbeitungsstellen im Gesenk 100 befinden. Diese Ausfluchtung wird dadurch erzielt, daß die Schraube 122 der Verriegelungsstelle 116 rechts eingestellt wird, während der Schlitten mit dieser Verriegelungsstelle mittels der Verriegelungsplatte 102 verriegelt ist, die hinter den Keilblock 132 eingreift. Durch diese Verstellung wird der Schlitten 16 in Achsrichtunn, der Schubstange 42 verschoben. Nachdem der Schlitten 16 so eingestellt worden ist, daß sich die Greifzangen 96 in Querausfluchtung mit den Bearbeitunasstellen am Gesenk 100 befinden, werden die Schrauben 125 festgezogen. Auf diese Weise wird der Schlitten 16 am rechten Ende seines Hubes verriegelt. Hierauf wird die Verstellmutter 154 links auf der Schubstange 42 so eingestellt, daß ihre Vorderfläche 166 an der Außenfläche 167 der Führung 104 links zur Anlage kommt.
  • Wenn sich der Pressenstößel 12 aufwärts bewegt, kommt er gegen die Unterseite der oberen Verstellmutter 46 auf der sich senkrecht erstreckenden Zahnstange 38 zur Anlage, um die letztere nach oben zu verschieben. Dies hat zur Folge, daß die Schubstange 42 mittels des Rädersatzes 36 nach links verschoben wird. Sobald die Schubstange 42 ihre Bewegung nach links beginnt, treibt der. Zahnstangenteil 50 auf der Schubstange 42 den Rädersatz 54 an und dreht über das Zahnrad 60 die Kurbelarme 66 im Uhrzeigersinn aus der in F i g. 5 gezeigten Stellung. Wenn sich die Kurbelarme 66 im Uhrzeigersinn drehen, werden die Zahnstangenglieder 74 axial in entgegengesetzten Richtungen durch die bogenförmigen Glieder 68 verschoben, bis die Stellung gemäß F i g. 6 erreicht wird, in welcher die Gelenkzapfen 72 und 70 sich mit der Schwenkachse der Kurbelarme 66 in axialer Ausrichtung befinden. Wie ersichtlich, bilden die bogenförmigen Glieder 68 und die Zahnstangenglieder 74 einen Kniehebeltrieb, der gestreckt ist, wenn sich die Glieder 66 und 68 in der in F i g. 6 gezeigten Stellung befinden.
  • Wenn sich die Zahnstangenglieder 74 in Achsrichtung von den Kurbelarmen 66 weg bewegen, treiben ihre Zahnstangenteile 80 die Rädersätze 84 in einer Richtung an, die den Vorschub der Greifzangenschäfte 92 und damit der Greifzangen 96 zu den sich im Gesenk 100 befindenden Werkstücken 200 zur Folge hat. Wenn sich der Kniehebeltrieb in der in F i g. 6 gezeigten gestreckten Stellung befindet, befinden sich die Greifzangen 96 in der in F i g. 1 bei 202 mit strich unktierten Linien gezeichneten Werkp stückeinspannstellung. An dieser Stelle ist hervorzuheben, daß zwei entgegengesetzt angeordnete Transportvorrichtungen auf der Presse angeordnet sind, und zwar eine auf der einen Seite des Gesenks 100, wie in F i g. 1 dargestellt, und eine weitere, von der nur die Greifzangen 203 gezeigt sind, auf der entgegengesetzten Seite des Gesenks. Die Greifzangen 96, 203 jeder der beiden Werkstücktransportvorrichtungen werden gleichzeitig betätigt, so daß die Werkstücke 200 von einander diametral gegenüberliegende Seiten erfaßt werden. Die Greifzangen 96 der einen Transportvorrichtung C Im befinden sich in Querausfluchtung mit den Greifzangen 203 der anderen Transportvorrichtung.
  • Die Verstellmutter 154 am rechten Ende des Schlittens 16 wird dann auf der Schubstange 42 so eingestellt, daß, wenn die beiden Glieder 68, 74 des Kniehebeltriebes die in F i g. 6 gezeigte gestreckte Stellung einnehmen, die flache Vorderfläche 166 der rechten Verstellmutter 154 sich in Anlage an der Außenfläche 167 der Führung 104 am rechten Ende des Schlittens 16 befindet. Daher werden, wenn die Schubstange 42 aus der in F i g. 1 und 7 gezeigten Stellung nach links verschoben wird, die Greifzangen 96 gegen die Werkstücke 200 längs der in F i g. 1 mit a bezeichneten Bahn vorgeschoben; und unmittelbar bevor die Greifzangen 96 an den Werkstücken angreifen, kommt der der Verstellmutter 154 rechts des Schlittens zugeordnete Keil 158 an der Verriegelungsplatte 102 innerhalb der Führung 104 am rechten Ende des Schlittens zur Anlage und beginnt die Nase 146 derselben von hinter der Schulter 148 des Keilblockes 132 zurückzuziehen. Jedoch kommt, bevor die Verriegelungsplatte 102 voll von hinter der Schulter 148 zurückgezogen worden ist, die vordere Kurvenfläche 182 an der Verstellmutter 154 an der Kurvenfläche 178 des Bolzens 170 am rechten Ende des Schlittens 16 zur Anlage, um den Bolzen nach außen zu verschieben, wie in F i g. 7 mit strichpunktierten Linien dargestellt. Die Verstellung ist derart, daß der Bolzen 170 sich hinter der Kurvenfläche 184 an der Mutter 154 unter der Wirkung der Feder 176 nach innen zu bewegen beginnt, bevor die Verriegelungsplatte 102 voll von hinter der Schulter 148 am Keilblock 132 zurückgezogen worden ist.
  • Wie sich aus dem Vorangehenden ergibt, ist der Hub des Schlittens 16 durch die Einstellung der Verstellmutter 154 mit Bezug auf die Einstellung der Verstellmuttern 46 auf der senkrechten Zahnstange 38 bestimmt. Eine Verschiebung der Keilblöcke 132 der Verriegelungsstellen 116 in Querrichtung ermöglicht eine Einstellung der beiden Transportvorrichtungen auf den entgegengesetzten Seiten des Gesenks 100 in der Weise, daß beide Schlitten 16 aus ihren verriegelten Stellungen zu genau dem gleichen Zeitpunkt freigegeben werden. Mit anderen Worten, es ist wichtig, daß jede der Verstellmuttern 154 bei den beiden Transportvorrichtungen an ihren jeweiligen Führungen 104 zum gleichen Zeitpunkt zur Anlage kommen; und in diesem Zeitpunkt müssen die Nasen 146 an den unteren Enden der Verriegelungsplatten 102 gerade die Oberkanten der Schultern 148 an den Keilblöcken 132 freigeben.
  • An dieser Stelle der Bewegung der Schubstange 42 in Richtung nach links läßt sich beobachten, daß der Schwinghebel 186 am linken Ende des Schlittens 16 sich in Anlage an der Kurvenfläche 198 befindet, um den Bolzen 170 am linken Ende des Schlittens in einer zurückgezogenen Stellung mit Bezug auf die Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 zu halten. Der Schlitten 16 ist daher auf der Führungsstange 18 und der Rollenbahn 20 frei nach links verschiebbar. Bei weiterer Bewegung der Schubstange 42 nach links werden die eingespannten Werkstücke 200 durch die Greifzangen 96 nach links gefördert, bis der Schlitten 16 eine Stellung erreicht, in welcher die Nase 146 am unteren Ende der Verriegelungsplatte 102 am linken Ende jedes Schlittens hinter die Schulter 148 des Keilblockes 132 der Verriegelungsstellen 116 am linken Ende der Grundplatte 14 greifen. Dieser Förderhub des Schlittens ist in F i g. 1 mit b bezeichnet.
  • Die Strecke, über welche der Schlitten 16 der Transportvorrichtung nach links verschoben wird, muß genau dem Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen am Gesenk 100 entsprechen. Dies ist durch die richtige Einstellung der Muttern 46 auf der senkrechten Zahnstange 38 und durch die richtige Lage der Verriegelungsstellen 116 sichergestellt. Das richtige Verhältnis wird dadurch hergestellt, daß zuerst die Verriegelungsstelle 116 auf der linken Seite so angeordnet wird, daß der Schlitten in einer Stellung verriegelt wird, in welcher sich die Greifzangen 96 in Querausfluchtung mit den nächstfolgenden Bearbeitungsstellen am Gesenk befinden. Hierauf wird die obere Verstellmutter 46 auf dem Gewindeteil 44 der senkrechten Zahnstange 38 nach unten geschraubt, so daß sie die Oberseite des Pressenstempels 12 gerade berührt. Um kleine Veränderungen zu ermöglichen, sind zusammendrückbare Gummikissen 204 vorzugsweise zwischen der Unterseite der oberen Mutter 46 und der Oberseite des Presenstößels 12 und zwischen der Oberseite der unteren Verstellmutter 46 und der Unterseite des Pressenstößels 12 angeordnet.
  • Wenn der Schlitten 16 daß Ende seines Hubes in Richtung nach links erreicht, kommt der Schwinghebel 186 am rechten Ende des Schlittens 16 an der rechten Kurvenfläche 196 auf der Grundplatte 14 zur Anlage, wodurch der Bolzen 170 am rechten Ende der Transportvorrichtung von hinter der Verstellmutter 154 am rechten Ende der Schubstange 42 zurückgezogen wird. Hierauf bewegt sich, wenn der Pressenstößel 12 sich abwärts bewegt, die Schubstange 42 nach rechts, so daß auf Grund des vorangehend beschriebenen Antriebs die Glieder 68 und 74 des Kniehebeltriebes aus der in F i g. 6 gezeigten Stellung in die in F i g. 5 gezeigte Stellung verschoben werden. Dies hat zur Folge, daß die Greifzangen 96 längs der Linie c in F i g. 1 aus der in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien 202 gezeichneten Werkstückeinspannstellung in die in F i g. 1 mit voll ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung zurückgezogen werden.
  • Wenn die Glieder 74, 68 die in F i g. 5 gezeigte Stellung erreichen, kommt die Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 gegen die Führung 104 am linken Ende des Schlittens 16 zur Anlage und wird die Verriegelungsplatte 102 am linken Ende des Schlittens von hinter dem Keilblock 132 der Verriegelungsstelle 116 am linken Ende der Grundplatte 14 zurückgezogen. Die Weiterbewegung der Schubstange 42 nach rechts führt dazu, daß der Schlitten 16 nach rechts längs des mit d bezeichneten Weges in seine in F i g. 1 und 2 gezeigte Ausgangsstellung zurückgezogen wird.
  • Aus der vorangehend beschriebenen Arbeitsweise ergibt sich, daß die Bolzen 170 die Betätigungsstange 42 mit dem Schlitten 16 so verriegeln, daß, wenn die ebene Vorderfläche 166 einer Verstellmutter 154 an der Außenfläche 167 der zugeordneten Führung 104 zur Anlage kommt, der Schlitten 16 die Neigung hat, mit Bezug auf die Schubstange 42 nach vorn abzuprallen. Ferner wird ein Teil der Energie der sich bewegenden Schubstange unmittelbar vor dem Aufschlag der Mutter 154 gegen die zugeordnete Führung 104 für das Zusammendrücken der Feder 176 ausgenutzt. Diese kinetische Energie wird daher teilweise durch die Feder 176 vernichtet, statt daß sie völlig als Aufschlagenergie zwischen der Verstellmutter 154 und dem Schlitten 16 vernichtet wird. Ferner ergibt sich, daß ein Teil der kinetischen Energie des sich bewegenden Schlittens 16 an entgegengesetzten Enden des Hubes des Schlittens durch das Zusammendrücken der Federn 176 infolge der Wirkung der Schwinghebel 186 absorbiert wird.
  • Durch die Kurbelarme-66 werden die Greifzangen 96 bei ihrer Annäherung an die in F i g. 1 bei 202 dargestellte Werkstückeinspannstellung verzögert. Ferner werden, wenn die Greifzangen 96 in die Einspannstellung verschoben werden, die Glieder 68, 74 des Kniehebeltriebes gestreckt, wie in F i g. 6 gezeigt, wodurch die Greifzangen in der Einspannstellung wirksam verriegelt werden.
  • F i g. 13 bis 16 zeigen eine zweite Ausführungsform der Anordnung zur Verrieggelung des Schlittens 16 an den entgegengesetzten Enden seines Hubes. Bei dieser Anordnung ist die Welle 62, auf der das Zahnrad 60 und die Kurbelarme 66 angeordnet sind, unter den Schlitten 16 verlängert und an ihrem unteren Ende mit einer festen Buchse 210 versehen, die mit zwei mit einem Winkelabstand zueinander angeordneten und radial abstehenden Armen 212, 214 ausgebildet ist. In jedem Arm ist eine Verstellschraube 216 eingeschraubt. Zur Sicherung der Schraube 216 in ihrer eingestellten Stellung ist eine Sicherungsmutter 218 vorgesehen. An der Unterseite des Schlittens und auf entgegengesetzten Seiten der Welle 62 sind zwei Halterungen 220 angeordnet. In jeder Halterung 220 ist ein Riegelbolzen 222 gleitbar. Die Bolzen 222 sind mit ihren Achsen in waagerechter Richtung und quer zum Bewegungsweg des Schlittens angeordnet. Die Bolzen sind normalerweise durch Federn 224 in einer Richtung zu einer Rollenbahn 226 belastet, auf der der Schlitten 16 teilweise durch die auf ihm gelagerten Rollen 228 aufgelagert ist. Jeder Riegelbolzen 222 ist an seinem äußeren Ende mit einer Kurvenfläche 230 und einer Verriegelungsfläche 232 versehen.
  • Die Rollenbahn 226 ist mit einem sich waagerecht erstreckenden Schlitz 234 ausgebildet, in welchem zwei Verriegelungsnasen 236 zur Verstellung in Längsrichtung der Transportvorrichtung angeordnet sind. Die Nasen 236 können in ihrer eingestellten Stellung durch Feststellmuttern 238 gesichert werden. Die Einstellung der Verriegelungsnasen 236 mit Bezug auf die Riegelbolzen 222 ist derart, daß, wenn der Schlitten das eine Ende, beispielsweise das rechte Ende, gesehen in F i g. 14, erreicht, einer der Bolzen 222 in eine Aussparung 240 in einer der Nasen 236 einrastet, während, wenn der Schlitten das entgegengesetzte Ende seines Hubes erreicht, der andere Bolzen 222 in die Aussparung 240 der anderen Verriegelungsnase 236 einrastet. Bei der in F i g. 13 und 14 gezeigten Anordnung ist der Schlitten am rechten Ende seines Hubes verriegelt und befindet sich die Schubstange 42 ebenfalls an ihrem rechten Hubende.
  • Wenn die Schubstange 42 nach rechts verschoben wird, dreht sich die Welle 62, gesehen in F i g. 14, im Uhrzeigersinn. Die Verstellschraube 216 am Arm 214 dreht sich daher vom Schwinghebel 244 weg, und die Verstellschraube 216 am Arm 212 dreht sich in Richtung zum Schwinghebel 242. Jeder dieser Schwinghebel ist mit einem Nasenteil 246 ausgebildet, der in eine Ausnehmung 248 im zugeordneten Riegelbolzen 222 eingreift. Die Schrauben 216 sind in ihren Armen so eingestellt, daß, wenn durch eine Drehung der Welle 62 die Greifzangen 96 in die in F i g. 1 bei 202 gezeigte Einspannstellung verschoben werden, die Verstellschraube 216 am Arm 212 an dem Schwinghebel 242 angreift, um den verriegelten Bolzen 222 aus der Aussparung 240 der jeweiligen Verriegelungsnase 236 zurückzuziehen. Daher wird, wenn der Bolzen 222 auf der linken Seite in F i g. 14 aus dem Verriegelungseingriff mit der jeweiligen Nase 236 gebracht wird, der Schlitten 16 nach links verschoben, wobei bei seiner Annäherung an dem entgegengesetzten Ende seines Hubes die Kurvenfläche 230 des rechten Verriegelungsbolzens 222 über die Kurvenfläche 250 der rechten Verriegelungsnase 236 gleitet, so daß am Hubende der rechte Verriegelungsbolzen 222 in die Aussparung 240 der rechten Verriegelungsnase 236 einrastet. Wenn die Schubstange 42 zurückgezogen wird, dreht sich die Welle 62 im Gegenzeigersinn, so daß die Schraube 216 im Arm 214 am Schwinghebel 244 zur Anlage kommt, wodurch der rechte Bolzen 222 aus der ihm zugeordneten Verriegelungsnase 236 zurückgezogen wird.
  • F i g. 17 und 18 zeigen als drittes Ausführungsbeispiel eine andere Anordnung des Kniehebeltriebes zur Betätigung der Greifzangen 96. Bei dieser Anordnung sind die Kurbelarme 66 unmittelbar an den Zahnstan,gengliedern 254 angelenkt. Jedes Zahnstangenglied 254 ist in einer Hülse 256 gleitbar, die in einem Lager 258 angeordnet ist, welches bei 260 auf dem Schlitten 16 -ela-ert ist. Der Rädersatz 84, der den Antrieb für die Greifzangenschäfte 92 vermittelt, ist innerhalb des Lagers 260 gelagert. Das obere Zahnrad 82 des Rädersatzes steht mit dem Zahnstangenteil des Gliedes 254 im Eingriff, während das untere Zahnrad 88 mit dem Zahnstangenteil 90 des Schaftes 92 im Eingriff steht. Diese Anordnung weicht von dem in F i g. 5 und 6 dargestellten Antrieb für die Greifzangen in erster Linie insofern ab, -daß die bogenförmigen Glieder 68 weggelassen sind und die Führungshülsen für die Zahnstangenglieder um die Achse des Rädersatzes 84 schwenkbar sind, statt daß sie wie die Hülsen 78 auf dem Schlitten fest sind. Die verriegelte Stellung des Kniehebel-or stänges ist mit strichpunktierten Linien dargestellt. ge

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Aus einem hin und her beweglichen Vorschubschlitten und mindestens einer quer zur Vorschubrichtung beweglichen Greifzange bestehende, einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer Stufenpresse, zugeordnete Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von vorzuggsweise aus Metall, z. B. Blech, bestehenden Werkstücken, bei der die Greifzange in der Hin- und Herbewegung in der Transportrichtung teilnimmt und sowohl die Betätigung des Vorschubschlittens als auch die Betätigung der Greifzange von einer in der Transportrichtung hin und her beweglichen Schubstange derart abg gel eitet werden, daß der erste Abschnitt des Schubstangenhubes in eine Querbewegung der Greifzange zur Einspannung bzw. Freigabe der Werkstücke umgesetzt wird, wobei der Vorschubschlitten in der betreffenden Endstellung festgehalten wird, und daß der zweite Abschnitt des Schubstangenhubes in eine Längsbewegung des Vorschubschlittens umgesetzt wird, wobei die Greifzange an der Bewegung des Vorschubschlittens ohne Änderung ihrer relativen Lage zu demselben teilnimmt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Schubstange (42) und die Greifzangenschäfte (92, 96) in an sich bekannter Weise aus Zahnstangen (50, 90) bestehen, welche über ein mit Zahnrädern (-52, 58, 60, 82, 88) und einer zusätzlichen Zahnstange (80) ausgestattetes Zwischengetriebe miteinander verbunden sind, dessen Zahnstange (80) Bestandteil eines Kniehebeltriebes (66, 68; 254) ist, welcher sich in Strecklage befindet, wenn die Greifzangen (96) die Einspannlage einnehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kniehebeltrieb eine Verriegelungseinrichtung (170 bis 180) zugeordnet ist, die den Schlitten (16) und die Schubstange (42) nach jeder Greifzangenbetätigung und gleichzeitig mit der Entriegelung des Schlittens (16) an einer den Hub begrenzenden Verriegelungsstelle (116) miteinander kuppelt. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (170 bis 180) zwischen Schlitten (16) und Schubstange (42) verlaufende Kurvenflächen (180, 184) aufweist, die so geneigt sind, daß die bei dem folgenden Arbeitsgang an der Schubstange wirksame Kraft eine Entriegelung zu bewirken vermag. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungseinrichtung (170 bis 180) an der Führung (14) des Schlittens (16) und am Schlitten selbst angebrachte Entriegelungsorgane (186 bis 198) zugeordnet sind. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gehäusefesten Verriegelungsstellen (116) mit Begrenzungsanschlägen (150) ausgestattet sind, an welchen die den Schlitten (16) an den Hubenden festlegenden Riegel (102) bzw. deren Führungen (104) an den Stellen zur Anlage kommen, in welchen die Riegel in die zugehörige Riegelnut (148, 150) eingreifen können. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (62) des Kniehebeltriebes (66, 68) einen Schwenkarm (214), der zweckmäßig eine einstellbare Anschlagschraube (216) aufweist, trägt, welcher unter Vermittlung eines Zwischenschwenkhebels (244) mit dem eine Endstellung des Schlittens (16) fixierenden, am Schlitten gelagerten Riegel (222) im Eingriff steht und bei seiner nach der Greifzangenbetätigung erfolgenden Verschwenkung die Entriegelung des Schlittens (16) bewirkt. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (62) des doppeltwirkenden Kniehebeltriebes (66, 68) zwei in Umfangsrichtung versetzte Schwenkarme (212, 214) trägt, welche wechselweise jeweils den ihnen zugeordneten Riegel (222) lösen. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelarme (66) des Kniehebeltriebes unmittelbar an Zahnstangengliedern (254) angelenkt sind, die in einer über ein Zahnrad (82) mit der Zahnstange (90) der Greifzangen (96) im Eingriff stehende Hülse (256) gleitbar geführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 483 704; USA.-Patentschriften Nr. 1106 571, 1818 332, 2825075. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1249 806.
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