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Transportvorrichtung zum schrittweisen Vorschub von Werkstücken Die
Erfindung betrifft eine aus einem hin und her beweglichen Vorschubschlitten und
mindestens einer quer zur Vorschubrichtung beweglichen Greifzange bestehende, einer
Bearbeitungsmaschine, insbesondere einer Stufenpresse, zugeordnete Transportvorrichtung
zum schrittweisen Vorschub von vorzugsweise aus Metall, z. B. Blech, bestehenden
Werkstücken, bei der die Greifzange in der Hin- und Herbewegung in der Transportrichtung
teilnimmt und sowohl die Betätigung des Vorschubschlittens als auch die Betätigung
der Greifzange von einer in der Transportrichtung hin und her beweglichen Schubstange
derart abgeleitet werden, daß der erste Abschnitt des Schubstangenhubes in eine
Querbewegung der Greifzange zur Einspannung bzw. Freigabe der Werkstücke umgesetzt
wird, wobei der Vorschubschlitten in der betreffenden Endstellung festgehalten wird,
und daß der zweite Abschnitt des Schubstangenhubes in eine Längsbewegung des Vorschubschlittens
umgesetzt wird, wobei die Greifzange an der Bewegung des Vorschubschlittens ohne
Änderung ihrer relativen Lage zu demselben teilnimmt. - Dabei ist es bei
derartigen Transportvorrichtungen bereits bekannt, Zahnstangen und Zwischengetriebe
im Antrieb vorzusehen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Transportvorrichtung
dahingehend zu vervollkommnen, daß unter den verschiedensten Betriebsbedingungen
eine absolute Greifsicherheit der Greifzangen gewährleistet wird.
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Die Erfindung besteht darin, daß die Schubstange und die Greifzangenschäfte
in an sich bekannter Weise aus Zahnstangen bestehen, welche über ein mit Zahnrädern
und einer zusätzlichen Zahnstange ausgestattetes Zwischengetriebe miteinander verbunden
sind, dessen Zahnstange Bestandteil eines Kniehebeltriebes ist, welcher sich in
Strecklage befindet, wenn die Greifzangen die Einspannlage einnehmen.
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Hierdurch wird eine Verriegelung der Greifzangen in der Werkstückeinspannstellung
bewirkt, so daß das Werkstück nicht in unbeabsichtigter Weise freigegeben wird,
bevor der Schlitten das eingespannte Werkstück zur nächsten Bearbeitungsstelle gefördert
hat. Verriegelungen sind bei solchen Transportvorrichtungen schon vorgeschlagen
worden.
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Zur weiteren Vervollkommnung der Greifsicherheit schlägt die Erfindung
vor, daß dem Kniehebeltrieb eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist, die den
Schlitten und die Schubstange nach jeder Greifzangenbetätigung und gleichzeitig
mit der Entriegelung des Schlittens an einer den Hub begrenzenden Verriegelungsstelle
miteinander kuppelt. In vorteilhafter Weise besitzt die Verriegelungseinrichtung
zwischen Schlitten und Schubstange verlaufende Kurvenflächen, die so geneigt sind,
daß die bei dem folgenden Arbeitsgang an der Schubstange wirksame Kraft eine Entriegelung
zu bewirken vermag.
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Zweckmäßig sind der Verriegelungseinrichtung an der Führung des Schlittens
und am Schlitten selbst angebrachte Entriegelungsorgane zugeordnet.
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Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die gehäusefesten
Verriegelungsstellen mit Begrenzungsanschlägen ausgestattet sind, an welchen die
den Schlitten an den Hubenden festlegenden Riegel bzw. deren Führungen an den Stellen
zur Anlage kommen, in welchen die Riegel in die zugehörige Riegelnut eingreifen
können.
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Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß
die Achse des Kniehebeltriebes einen Schwenkarm, der zweckmäßig eine einstellbare
Anschlagschraube aufweist, trägt, welcher unter Vermittlung eines Zwischenschwenkhebels
mit dem eine Endstellung des Schlittens fixierenden, am Schlitten gelagerten Riegel
im Eingriff steht und bei seiner nach der Greifzangenbetätigung erfolgenden
Verschwenkung
die Entriegelung des Schlittens bewirkt.
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Dabei trägt vorzugsweise die Achse des doppeltwirkenden Kniehebeltriebes
zwei in Umfangsrichtung versetzte Schwenkarme, welche wechselweise jeweils den ihnen
zugeordneten Riegel lösen.
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Eine weitere zweckmäßige Ausbildung besteht darin, daß die Kurbelarme
des Kniehebeltriebes unmittelbar an Zahnstangengliedern angelenkt sind, die in einer
über ein Zahnrad mit der Zahnstange der Greifzangen im Eingriff stehende Hülse gleitbar
geführt sind.
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Die Erfindung soll an Hand von drei Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert werden; in diesen zeigt F i g. 1 eine
Draufsicht einer ersten erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, wobei einzelne Teile
weggebrochen sind, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Teilen
der Presse, auf der sie angeordnet ist, F i g. 3 einen Schnitt längs der
Linie 3-3 in F i g. 1,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie
4-4 in F i g. 1,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5
in F i g. 2, wobei der Antrieb der Greifzangen in deren Freigabestellung dargestellt
ist, F i g. 6 einen Schnitt entsprechend F i g. 5, wobei sich die
Greifzangen in ihrer Einspannstellung befinden, F i g. 7 einen Schnitt mit
weggebrochenen Teilen nach der Linie 7-7 in F i g. 1,
F i
g. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in F i g. 7,
F i
g. 9 eine Teilansicht, gesehen in Richtung des Pfeils 9 in F i
g. 7,
F i g. 10 eine teilweise Seitenansicht eines Teils der Transportvorrichtung,
welche das Betätigungsorgan in der Antriebsstellung zum Schlitten zeigt, F i
g. 11 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach der Linie 11-11 in
F i g. 7,
F i g. 12 eine teilweise Seitenansicht mit weggebrochenen
Teilen des in F i g. 11 gezeigten Teils der Transportvorrichtung, F i
g. 13 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen einer zweiten Ausführungsform.
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung, F i g. 14 einen Schnitt nach
der Linie 14-14 in F i g. 15,
F i g. 15 einen Schnitt nach der
Linie 15-15 in Fig. 13,
F i g. 16 eine Seitenansicht der in
F i g. 14 gezeigten Bahn, F i g. 17 eine Teilansicht im waagerechten
Schnitt einer dritten Ausführungsform des Antriebs für die Mitnehmer, F i
g. 18 einen Schnitt nach der Linie 18-18 in F ig. 17.
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Die in F i g. 1 bis 12 dargestellte Transportvorrichtung ist
auf einem Bett 10 einer Presse angeordnet, die mit einem senkrecht auf und
ab beweglichen Stößel 12 ausgerüstet ist. Die Transportvorrichtung weist eine Grundplatte
14 auf, die auf dem Bett 10
der Presse angeordnet ist. Auf der Grundplatte
14 ist ein Schlitten 16 zur Hin- und Herbewegung mittels einer Führungsstange
18 und einer Rollenbahn 20 angeordnet. Wie in F i g. 1 gezeigt, besteht
der Schlitten 16 aus einem Gußstück, das an seiner einen Seite mit zwei Ansätzen
22 versehen ist, in die Buchsen 24 eingesetzt sind, welche gleitbar auf der festen
Führungsstange 18 sitzen. Die Führungsstange 18 ist auf der Grundplatte
14 an ihrem einen Ende durch eine Stütze 30 gelagert und an ihrem anderen
Ende mittels einer Armverlängerung 32 auf einem Antriebsgehäuse 34. Längs
der entgegengesetzten Seite des Schlittens 16 und auf dessen Unterseite ist
eine Rolle 26 gelagert, die sich in einer geradlinigen Nut 28 in der
Bahn oder Schiene 20 befindet.
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Innerhalb des Antriebsgehäuses 34 ist ein Rädersatz 36 gelagert,
der aus zwei Zahnrädern besteht, von denen das kleinere mit einer sich senkrecht
erstreckenden Zahnstange 38 im Eingriff befindet und das größere mit einem
Zahnstangenteil 40 einer Schubstange 42 kämmt. Das obere Ende der senkrechten Zahnstange
38 ist mit einem Gewindeteil 44 ausgebildet, auf dem zwei Verstellmuttern
46 verstellbar aufgeschraubt sind, die nach ihrer Verstellung durch Sicherungsmuttern.
48 gesichert werden können. Wie sich aus F i g. 2 ergibt, ist ein Teil des
Pressenstößels 12 zwischen den Verstellmuttern 46 angeordnet, so daß, wenn sich
der Stößel nach unten bewegt, er an der unteren Verstellmutter 46 zur Anlage kommt
und über den Rädersatz 36 die Schubstange 42, gesehen in F i g. 2,
nach rechts bewegt, während der Stößel bei seiner Aufwärtsbewegung an der oberen
Verstellmutter 46 zur Anlage kommt, wodurch die Schubstange 42, gesehen in F i
g. 2, nach links bewegt wird.
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Der Schlitten 16 hat die Form eines hohlen Gußstückes, durch
welches sich die Schubstange 42 erstreckt. An der Oberseite des Schlittengußstückes
sind Deckelplatten 45, 47 und 49 lösbar durch nicht dargestellte Schrauben befestigt.
Ein Teil der Schubstange 42 ist innerhalb des Schlittengehäuses 16 in Form
einer Zahnstange 50 ausgebildet, die mit dem unteren Zahnrad 52 eines
Rädersatzes 54 im Eingriff steht, der auf einer senkrechten Achse im Schlittengehäuse
16 durch Lager 56 (F i g. 4) gelagert ist. Das obere Zahnrad
58 des Rädersatzes 54 steht mit einem Zahnrad 60 im Eingriff, das
auf einem sich senkrecht erstreckenden Wellenstummel 62 befestigt ist, der
auf einer senkrechten Achse innerhalb des Schlittengehäuses 16 mittels Lager
64 gelagert ist.
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Aus F i g. 3 bis 6 ergibt sich, daß in der Nähe des
oberen Endes der Welle 62 auf dieser zwei diametral entgegengesetzte Kurbelarme
66 befestigt sind. An jedes der äußeren Enden der Kurbelarme 66 sind
bei 70 zwei bogenförmige Glieder 68 mit ihrem einen Ende angelenkt.
Das andere Ende jedes Gliedes 68 ist bei 72 mit einem geraden Glied
74 gelenkig verbunden. Jedes der Glieder 74 ist zur geradlinigen Bewegung in einer
zur Bewegungsrichtung des Schlittens 16 parallelen Richtung innerhalb von
Lagern 76 geführt, welche in im Schlittengehäuse 16 ausgebildeten
Hülsen 78 angeordnet sind. Jedes der geraden Glieder 74 ist mit einem Zahnstangenteil
80 versehen, der mit dem oberen Zahnrad 82
eines Rädersatzes 84 irn
Eingriff steht, der auf einer senkrechten Achse innerhalb des Schlittengehäuses
16 mittels Lager 86 gelagert ist. Das untere Zahnrad 88 jedes
Rädersatzes 84 steht mit einem Zahnstangenteil 90 eines waagerecht angeordneten
Greifzangenschaftes 92 (F i g. 3) im Eingriff. Wie in F i
g. 1
gezeigt, sind zwei Greifzangenschäfte 92 vorgesehen, die sich
quer zur Schubstange 42 erstrecken und an der Innenseite der Transportvorrichtung
einen Greifzangenträger 94 tragen, auf dem Greifzangen 96 befestigt sind.
Die Greifzangen 96 sind in regelmäßigen Abständen angeordnet, die der Entfernung
zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstellen am Gesenk100
entsprechen, das bruchstückweise dargestellt ist.
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Wie F i g. 1, 2 und 7 bis 10 zeigen, ist an jedem
Ende des Schlittens 16 eine senkrecht gleitbare Verriegelungsplatte 102 angeordnet.
Die gleitbaren Verriegelungsplatten 102 werden an jedem Ende des Schlittens
16 mit Hilfe von Führungen 104 gehalten, welche an den entgegengesetzten
Endflächen des Schlittens 16 angeordnet sind. Federn 106 belasten
die Verriegelungsplatten 102 senkrecht nach unten in eine Stellung, in welcher Nasen
108 an jeder Verriegelungsplatte 1.02 gegen Schultern 110 an den Führungen
104 anliegen, um die Abwärtsbewegung der Verriegelungsplatten 102 zu begrenzen.
Jede Verriegelungsplatte 102 ist mit einer mittigen Öffnung 112 zur Aufnahme der
Schubstange 42 ausgebildet. Die obere gerade Kante der Öffnung 112 ist mit einer
nach außen und nach oben geneigten Kurvenfläche 114 versehen.
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Auf der Grundplatte 14 sind zwei Verriegelungsstellen 116 vorgesehen,
welche dazu dienen, den Schlitten 16 an den entgegengesetzten Enden seines
Hubes in einer festen Stellung zu halten. Jede Verriegelungsstelle 116 weist
einen Sockel 118 auf, der in einer Nut 120 zur Verstellung in einer zur Achse
der Schubstange 42 parallelen Richtung angeordnet ist. Eine Verstellschraube 122,
die auf einem feststehenden Block 124 auf der Grundplatte 14 gelagert ist, steht
mit dem Sockel 118 im Gewindeeingriff, so daß, wenn die Schraube 122 in entgegengesetzten
Richtungen gedreht wird, der Sockel 118 in der Nut 120 in Längsrichtung verschoben
wird. Um die eingestellte Stellung des Sockels 118 aufrechtzuerhalten, ist
eine Sicherungsmutter 126 vorgesehen. Durch Langlöcher 127 im Sockel
118 erstrecken sich Schrauben 125, die in die Grundplatte 14 eingeschraubt
sind und ebenfalls dazu dienen, die eingestellte Stellung jeder Verriegelungsstelle
116 aufrechtzuerhalten.
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Der Sockel 118 ist zwischen seinen Enden mit einer sich in
Querrichtung erstreckenden Nut 128
versehen, deren Bodenfläche 130
in einer Richtung quer zum Sockel 118 geneigt ist, wie in F i g. 8
gezeigt. Die geneigte Fläche 130 bildet eine Lagerfläche für einen Keilblock
132, dessen Unterseite 134 in ähnlicher Weise geneigt ist. Der Keilblock
132 wird in seiner in Querrichtung eingestellten Stellung auf der Lagerfläche
130 mit Hilfe von zwei Schrauben 136 gehalten, die in den Sockel
118 eingeschraubt sind und sich durch quergestellte Langlöcher
138 im Block 132 erstrecken. Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß
durch die Querverstellung des Keilblocks 132 auf der Bodenfläche
130 das Ausmaß bestimmt wird, mit welchem die obere gerade Kante 140 des
Keilblocks 132 sich oberhalb der Grundplatte 14 erstreckt.
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Die Oberseite des Sockels 118 ist mit einer Kurvenfläche 142
ausgebildet und die Oberseite des Keilblockes 132 mit einer Kurvenfläche
144. Wenn der Schlitten 16 nach dem einen oder dem anderen Ende seines Hubes
verschoben wird, kommt an diesen Kurvenflächen 142, 144 aufeinanderfolgend die Nase
146 am unteren Ende der gleitbaren Verriegelungsplatten 102 zur Anlage. Wenn die
Nase 146 hinter die durch den Keilblock 132 gebildete Schulter 148 greift,
kommt die Außenfläche der Führung 104 gegen eine Anschlagnase 150 am Sockel
118 zur Anlage, so daß der Schlitten 16 an jedem Ende seines Hubes
wirksam verriegelt wird. Hierauf kann der Schlitten nur durch das Zurückziehen der
gleitbaren Verriegelungsplatte 102 von hinter der Schulter 148 des Keilblockes
132 verschoben werden.
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Die Mittel zum Zurückziehen der Verriegelungsplatten 102 und zum Verschieben
des Schlittens zwischen den entgegengesetzten Enden seines Hubes sind in F i
g. 1., 2 und 7 dargestellt. Die Schubstange 42 ist mit Gewindeteilen
152 versehen, auf die Verstellmuttern 154 aufgeschraubt sind. Jeder Gewindeteil
152 ist mit einer Keilnut 156 ausgebildet, in der ein Keil
158 mit einer Kurvenfläche 160 an seinem vorderen Ende gleitbar angeordnet
ist. Das entgegengesetzte Ende jedes Keils 158 steht mit der zugeordneten
Verstellmutter 154 bei 162 im Eingriff, so daß die Keile 158 in axialer
Richtung in ihren jeweiligen Nuten 156 bei einer Verstellung der Muttern
154 verschoben werden. Auf den Gewindeteilen 152 ist eine Sicherungsmutter
164 für jede der Verstellmuttern 154 vorgesehen. Jede Verstellmutter 154 ist mit
einer ebenen Vorderfläche 166 ausgebildet, welche, wenn die Schubstange 42
hin- und herbewegt wird, gegen die ebenen Außenflächen 167 der Führungen
104 zur Anlage kommt, so daß eine Totgangs-Antriebsverbindung zwischen der Schubstange
42 und dem Schlitten 16 besteht. In F i g. 1, 2 und 7 ist die
Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 in Anlage an der Führungsplatte
104 am linken Ende des Schlittens 16 gezeigt. Sowohl die Schubstange 42 als
auch der Schlitten 16 sind in den rechten Endstellungen ihrer jeweiligen
Hübe dargestellt.
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Die Kurvenfläche 160 am vorderen Ende jedes Keils
158 kann an der Kurvenkante 114 der Öffnung 112 in der Verriegelungsplatte
102 zur Anlage gebracht werden, um die letztere unmittelbar vor der Anlage der Vorderfläche
166 der Verstellmutter 154 an der Führung 104 nach oben zu verschieben. Wenn
die Verriegelungsplatte 102 außer Eingriff mit dem Keilblock 132 gebracht
wird, ist der Schlitten 16 frei von der Nase 150 am Sockel
118 weg axial verschiebbar.
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Um zu verhindern, daß der Schlitten 16 nach vorn abprallt,
wenn die Vorderfläche 166 einer der Verstellmuttern 154 an der zugeordneten
Führungsplatte 104 zur Anlage kommt, sind Einrichtungen zur Verriegelung der Betätigungsstange
42 mit dem Schlitten in dem Augenblick des Aufschlags zwischen der Verstellmutter
154 und der Führung 104 vorgesehen. Diese Verriegelungseinrichtungen bestehen aus
Bolzen 170, die in Halterungen 172 gleitbar angeordnet sind. An jedem
Ende des Schlittens 16 ist je eine Halterung 172 durch Schrauben
174 befestigt. Die Halterungen 172 sind an der Innenseite des Schlittens
16 angeordnet, d. h. auf derjenigen Seite des Schlittens, die den
Greifzangen 96 zugekehrt ist. Die Bolzen 170 sind zur Gleitbewegung
in einer waagerechten Ebene auf die Schubstange 42 zu bzw. von dieser weg angeordnet.
Federn 176 belasten die Bolzen zur Schubstange. Obwohl die Bolzen
170 waagerecht angeordnet sind, sind sie in F i g. 7 für die Zwecke
der Darstellung mit strichpunktierten Linien als sich in einer senkrechten Ebene
erstreckend dargestellt. Das äußere Ende jedes Bolzens ist mit einer vorderen Kurvenfläche
178 und einer hinteren Kurvenfläche 180 ausgebildet. Die Kurvenfläche
180 ist mit Bezug auf die Kurvenfläche 178 steil geneigt.
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Jede Verstellmutter 154 ist an ihrem vorderen Ende ebenfalls mit einer
vorderen Kurvenfläche 182
und einer hinteren Kurvenfläche
184 ausgebildet. Die Kurvenflächen 182 an den Verstellmuttern 154 entsprechen
vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, der Neigung der Kurvenflächen
180 an den Bolzen 170. Die Kurvenflächen an den Bolzen 170
und
an den Verstellmuttern 154 verhalten sich so zueinander, daß, wenn die Kurvenfläche
180 an einem der Bolzen 170 in der gleichen Ebene gegen die Kurvenfläche
184 der zugeordneten Verstellmutter anliegt, die vordere ebene Fläche
166 -der Verstellmutter an der Außenfläche 167 der Führung 104 am
entsprechenden Ende des Schlittens 16 in der gleichen Ebene liegend anliegt.
Wenn einer der Bolzen 170 an der ihm zugeordneten Verstellmutter 154 in der
in F i g. 10 gezeigten Weise zur Anlage kommt, ist der Schlitten
16 wirksam mit der Schuhstange 42 verriegelt.
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Wenn die Schubstange 42 zu dem einen Ende des Schlittens
16 verschoben wird, beispielsweise, gesehen in F i g. 7, nach links,
kommt die vordere Kurvenfläche 182 der Verstellmutter 154 rechts.zur Anlage
an der Kurvenfläche 178 des Bolzens 170 am rechten Ende des Schlittens,
wodurch der Bolzen entgegen der Wirkung -der Feder 176 zurückgedrückt wird,
so daß er hinter der Kurvenfläche 184 der Verstellmutter eingreifen kann, um den
Schlitten 16
und die Schubstange 42 zu verriegeln.
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Die Neigung der Kurvenflächen 180 und 184 kann derart sein,
daß, wenn die Schubstange 42 zurückgezogen wird, der Bolzen 170 ebenfalls
durch die Wechselwirkung dieser Kurvenflächen miteinander zurückgedrückt wird. Es
ist jedoch vorzuziehen, daß die Bolzen 170 zwangläufig zurückgezogen werden.
Der Mechanismus für das zwangläufige Zurückziehen der Bolzen 170 ist in F
i g. 1, 11 und 12 dargestellt. Dieser Mechanismus weist zwei Schwinghebel
186
auf, von denen jeder bei 188 an den entgegengesetzten Enden des
Schlittens 16 zur Schwenkbewegung in einer senkrechten Ebene gelagert ist,
die sich quer zum Bewegungsweg des Schlittens erstreckt. Das obere Ende
190 jedes Schwinghebels greift in eine Einkerbung 192 in einem der
Bolzen 170 ein. Das untere Ende jedes Schwinghebels 186 ist abgerundet,
wie bei 194 gezeigt. Auf der Grundplatte 14 -sind, wie in F i g. 1
gezeigt, zwei Kurvenelemente 196 verstellbar angeordnet. Jedes Kurvenelement
ist mit einer Kurvenfläche 198 versehen, die an dem abgerundeten Ende 194
des zugeordneten Schwinghebels 186 zur Anlage kommt, wenn der Schlitten zum
Ende seines Hubes in der einen Richtung verschoben wird, um den Bolzen
170 von hinter der Kurvenfläche 184 am Ende des Schlittenhubes zurückzuziehen.
Wenn der Schlitten in der entgegengesetzten Richtung verschoben wird, wird der Bolzen
170 in einer zurückgezogenen Stellung während eines Zeitraums gehalten, der
ausreicht, daß die zugeordnete Verstellmutter 154 außer Anlage an der zugeordneten
Führung 104 kommt.
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Nachfolgend wird die Arbeitsweise der in F i g. 1
bis 12 gezeigten
Transportvorrichtung beschrieben. Wenn sich der Pressenstößel 12 in seiner untersten
Stellungbefindet, befinden sich dieSchubstange42 und der Schlitten 16 beide
in den rechten Endstellungen ihrer jeweiligen Hübe, wie in F i g. 1 und 2
dargestellt. Die untere Verstellmutter 46 am Gewindeteil 44 der i senkrechten Zahnstange
38 ist so eingestellt, daß sie an der Unterseite des Stempels 12 zur Anlage
kommt. In dieser Stellung des Schlittens 16 sollen sich die Greifzangen
96 in Querausfluchtung mit jeder der Bearbeitungsstellen im Gesenk
100 befinden. Diese Ausfluchtung wird dadurch erzielt, daß die Schraube 122
der Verriegelungsstelle 116 rechts eingestellt wird, während der Schlitten
mit dieser Verriegelungsstelle mittels der Verriegelungsplatte 102 verriegelt ist,
die hinter den Keilblock 132 eingreift. Durch diese Verstellung wird der
Schlitten 16 in Achsrichtunn, der Schubstange 42 verschoben. Nachdem der
Schlitten 16 so eingestellt worden ist, daß sich die Greifzangen
96 in Querausfluchtung mit den Bearbeitunasstellen am Gesenk 100 befinden,
werden die Schrauben 125 festgezogen. Auf diese Weise wird der Schlitten
16 am rechten Ende seines Hubes verriegelt. Hierauf wird die Verstellmutter
154 links auf der Schubstange 42 so eingestellt, daß ihre Vorderfläche
166 an der Außenfläche 167 der Führung 104 links zur Anlage kommt.
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Wenn sich der Pressenstößel 12 aufwärts bewegt, kommt er gegen die
Unterseite der oberen Verstellmutter 46 auf der sich senkrecht erstreckenden Zahnstange
38 zur Anlage, um die letztere nach oben zu verschieben. Dies hat zur Folge,
daß die Schubstange 42 mittels des Rädersatzes 36 nach links verschoben wird.
Sobald die Schubstange 42 ihre Bewegung nach links beginnt, treibt der. Zahnstangenteil
50 auf der Schubstange 42 den Rädersatz 54 an und dreht über das Zahnrad
60 die Kurbelarme 66 im Uhrzeigersinn aus der in F i g. 5 gezeigten
Stellung. Wenn sich die Kurbelarme 66 im Uhrzeigersinn drehen, werden die
Zahnstangenglieder 74 axial in entgegengesetzten Richtungen durch die bogenförmigen
Glieder 68 verschoben, bis die Stellung gemäß F i g. 6 erreicht wird,
in welcher die Gelenkzapfen 72 und 70 sich mit der Schwenkachse der
Kurbelarme 66 in axialer Ausrichtung befinden. Wie ersichtlich, bilden die
bogenförmigen Glieder 68 und die Zahnstangenglieder 74 einen Kniehebeltrieb,
der gestreckt ist, wenn sich die Glieder 66 und 68 in der in F i
g. 6 gezeigten Stellung befinden.
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Wenn sich die Zahnstangenglieder 74 in Achsrichtung von den Kurbelarmen
66 weg bewegen, treiben ihre Zahnstangenteile 80 die Rädersätze 84
in einer Richtung an, die den Vorschub der Greifzangenschäfte 92 und damit
der Greifzangen 96 zu den sich im Gesenk 100 befindenden Werkstücken
200 zur Folge hat. Wenn sich der Kniehebeltrieb in der in F i g. 6 gezeigten
gestreckten Stellung befindet, befinden sich die Greifzangen 96 in der in
F i g. 1 bei 202 mit strich unktierten Linien gezeichneten Werkp stückeinspannstellung.
An dieser Stelle ist hervorzuheben, daß zwei entgegengesetzt angeordnete Transportvorrichtungen
auf der Presse angeordnet sind, und zwar eine auf der einen Seite des Gesenks
100, wie in F i g. 1 dargestellt, und eine weitere, von der nur die
Greifzangen 203
gezeigt sind, auf der entgegengesetzten Seite des Gesenks.
Die Greifzangen 96, 203 jeder der beiden Werkstücktransportvorrichtungen
werden gleichzeitig betätigt, so daß die Werkstücke 200 von einander diametral gegenüberliegende
Seiten erfaßt werden. Die Greifzangen 96 der einen Transportvorrichtung
C Im
befinden sich in Querausfluchtung mit den Greifzangen 203 der
anderen Transportvorrichtung.
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Die Verstellmutter 154 am rechten Ende des Schlittens 16 wird
dann auf der Schubstange 42 so eingestellt, daß, wenn die beiden Glieder
68, 74 des Kniehebeltriebes die in F i g. 6 gezeigte gestreckte
Stellung
einnehmen, die flache Vorderfläche 166 der rechten Verstellmutter 154 sich
in Anlage an der Außenfläche 167 der Führung 104 am rechten Ende des Schlittens
16 befindet. Daher werden, wenn die Schubstange 42 aus der in F i
g. 1 und 7 gezeigten Stellung nach links verschoben wird, die Greifzangen
96 gegen die Werkstücke 200 längs der in F i g. 1
mit a bezeichneten
Bahn vorgeschoben; und unmittelbar bevor die Greifzangen 96 an den Werkstücken
angreifen, kommt der der Verstellmutter 154 rechts des Schlittens zugeordnete Keil
158 an der Verriegelungsplatte 102 innerhalb der Führung 104 am rechten Ende
des Schlittens zur Anlage und beginnt die Nase 146 derselben von hinter der Schulter
148 des Keilblockes 132 zurückzuziehen. Jedoch kommt, bevor die Verriegelungsplatte
102 voll von hinter der Schulter 148 zurückgezogen worden ist, die vordere Kurvenfläche
182 an der Verstellmutter 154 an der Kurvenfläche 178 des Bolzens
170 am rechten Ende des Schlittens 16 zur Anlage, um den Bolzen nach
außen zu verschieben, wie in F i g. 7 mit strichpunktierten Linien dargestellt.
Die Verstellung ist derart, daß der Bolzen 170 sich hinter der Kurvenfläche
184 an der Mutter 154 unter der Wirkung der Feder 176
nach innen zu bewegen
beginnt, bevor die Verriegelungsplatte 102 voll von hinter der Schulter 148 am Keilblock
132 zurückgezogen worden ist.
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Wie sich aus dem Vorangehenden ergibt, ist der Hub des Schlittens
16 durch die Einstellung der Verstellmutter 154 mit Bezug auf die Einstellung
der Verstellmuttern 46 auf der senkrechten Zahnstange 38 bestimmt. Eine Verschiebung
der Keilblöcke 132
der Verriegelungsstellen 116 in Querrichtung ermöglicht
eine Einstellung der beiden Transportvorrichtungen auf den entgegengesetzten Seiten
des Gesenks 100 in der Weise, daß beide Schlitten 16 aus ihren verriegelten
Stellungen zu genau dem gleichen Zeitpunkt freigegeben werden. Mit anderen Worten,
es ist wichtig, daß jede der Verstellmuttern 154 bei den beiden Transportvorrichtungen
an ihren jeweiligen Führungen 104 zum gleichen Zeitpunkt zur Anlage kommen; und
in diesem Zeitpunkt müssen die Nasen 146 an den unteren Enden der Verriegelungsplatten
102 gerade die Oberkanten der Schultern 148 an den Keilblöcken 132 freigeben.
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An dieser Stelle der Bewegung der Schubstange 42 in Richtung nach
links läßt sich beobachten, daß der Schwinghebel 186 am linken Ende des Schlittens
16
sich in Anlage an der Kurvenfläche 198 befindet, um den Bolzen
170 am linken Ende des Schlittens in einer zurückgezogenen Stellung mit Bezug
auf die Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 zu halten. Der Schlitten
16 ist daher auf der Führungsstange 18 und der Rollenbahn 20 frei
nach links verschiebbar. Bei weiterer Bewegung der Schubstange 42 nach links werden
die eingespannten Werkstücke 200 durch die Greifzangen 96 nach links gefördert,
bis der Schlitten 16 eine Stellung erreicht, in welcher die Nase 146 am unteren
Ende der Verriegelungsplatte 102 am linken Ende jedes Schlittens hinter die Schulter
148 des Keilblockes 132 der Verriegelungsstellen 116 am linken Ende
der Grundplatte 14 greifen. Dieser Förderhub des Schlittens ist in F i g.
1 mit b bezeichnet.
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Die Strecke, über welche der Schlitten 16 der Transportvorrichtung
nach links verschoben wird, muß genau dem Abstand zwischen aufeinanderfolgenden
Bearbeitungsstellen am Gesenk 100 entsprechen. Dies ist durch die richtige
Einstellung der Muttern 46 auf der senkrechten Zahnstange 38 und durch die
richtige Lage der Verriegelungsstellen 116
sichergestellt. Das richtige Verhältnis
wird dadurch hergestellt, daß zuerst die Verriegelungsstelle 116 auf der
linken Seite so angeordnet wird, daß der Schlitten in einer Stellung verriegelt
wird, in welcher sich die Greifzangen 96 in Querausfluchtung mit den nächstfolgenden
Bearbeitungsstellen am Gesenk befinden. Hierauf wird die obere Verstellmutter 46
auf dem Gewindeteil 44 der senkrechten Zahnstange 38 nach unten geschraubt,
so daß sie die Oberseite des Pressenstempels 12 gerade berührt. Um kleine Veränderungen
zu ermöglichen, sind zusammendrückbare Gummikissen 204 vorzugsweise zwischen der
Unterseite der oberen Mutter 46 und der Oberseite des Presenstößels 12 und zwischen
der Oberseite der unteren Verstellmutter 46 und der Unterseite des Pressenstößels
12 angeordnet.
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Wenn der Schlitten 16 daß Ende seines Hubes in Richtung nach
links erreicht, kommt der Schwinghebel 186 am rechten Ende des Schlittens
16 an der rechten Kurvenfläche 196 auf der Grundplatte 14 zur Anlage,
wodurch der Bolzen 170 am rechten Ende der Transportvorrichtung von hinter
der Verstellmutter 154 am rechten Ende der Schubstange 42 zurückgezogen wird. Hierauf
bewegt sich, wenn der Pressenstößel 12 sich abwärts bewegt, die Schubstange 42 nach
rechts, so daß auf Grund des vorangehend beschriebenen Antriebs die Glieder
68 und 74 des Kniehebeltriebes aus der in F i g. 6 gezeigten Stellung
in die in F i g. 5 gezeigte Stellung verschoben werden. Dies hat zur
Folge, daß die Greifzangen 96
längs der Linie c in F i g. 1 aus der
in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien 202 gezeichneten Werkstückeinspannstellung
in die in F i g. 1 mit voll ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung zurückgezogen
werden.
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Wenn die Glieder 74, 68 die in F i g. 5 gezeigte Stellung
erreichen, kommt die Verstellmutter 154 am linken Ende der Schubstange 42 gegen
die Führung 104 am linken Ende des Schlittens 16 zur Anlage und wird die
Verriegelungsplatte 102 am linken Ende des Schlittens von hinter dem Keilblock
132 der Verriegelungsstelle 116 am linken Ende der Grundplatte 14
zurückgezogen. Die Weiterbewegung der Schubstange 42 nach rechts führt dazu, daß
der Schlitten 16 nach rechts längs des mit d bezeichneten Weges in
seine in F i g. 1 und 2 gezeigte Ausgangsstellung zurückgezogen wird.
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Aus der vorangehend beschriebenen Arbeitsweise ergibt sich, daß die
Bolzen 170 die Betätigungsstange 42 mit dem Schlitten 16 so verriegeln,
daß, wenn die ebene Vorderfläche 166 einer Verstellmutter 154 an der Außenfläche
167 der zugeordneten Führung 104 zur Anlage kommt, der Schlitten
16 die Neigung hat, mit Bezug auf die Schubstange 42 nach vorn abzuprallen.
Ferner wird ein Teil der Energie der sich bewegenden Schubstange unmittelbar vor
dem Aufschlag der Mutter 154 gegen die zugeordnete Führung 104 für das Zusammendrücken
der Feder 176 ausgenutzt. Diese kinetische Energie wird daher teilweise durch
die Feder 176 vernichtet, statt daß sie völlig als Aufschlagenergie zwischen
der Verstellmutter 154 und dem Schlitten 16 vernichtet wird. Ferner ergibt
sich, daß ein Teil der kinetischen Energie des sich bewegenden Schlittens
16 an entgegengesetzten Enden des Hubes des Schlittens durch
das
Zusammendrücken der Federn 176 infolge der Wirkung der Schwinghebel
186 absorbiert wird.
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Durch die Kurbelarme-66 werden die Greifzangen 96 bei ihrer
Annäherung an die in F i g. 1 bei 202 dargestellte Werkstückeinspannstellung
verzögert. Ferner werden, wenn die Greifzangen 96 in die Einspannstellung
verschoben werden, die Glieder 68, 74 des Kniehebeltriebes gestreckt, wie
in F i g. 6 gezeigt, wodurch die Greifzangen in der Einspannstellung wirksam
verriegelt werden.
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F i g. 13 bis 16 zeigen eine zweite Ausführungsform
der Anordnung zur Verrieggelung des Schlittens 16 an den entgegengesetzten
Enden seines Hubes. Bei dieser Anordnung ist die Welle 62, auf der das Zahnrad
60 und die Kurbelarme 66 angeordnet sind, unter den Schlitten
16 verlängert und an ihrem unteren Ende mit einer festen Buchse 210 versehen,
die mit zwei mit einem Winkelabstand zueinander angeordneten und radial abstehenden
Armen 212, 214 ausgebildet ist. In jedem Arm ist eine Verstellschraube
216 eingeschraubt. Zur Sicherung der Schraube 216 in ihrer eingestellten
Stellung ist eine Sicherungsmutter 218 vorgesehen. An der Unterseite des
Schlittens und auf entgegengesetzten Seiten der Welle 62 sind zwei Halterungen
220 angeordnet. In jeder Halterung 220 ist ein Riegelbolzen 222 gleitbar. Die Bolzen
222 sind mit ihren Achsen in waagerechter Richtung und quer zum Bewegungsweg des
Schlittens angeordnet. Die Bolzen sind normalerweise durch Federn 224 in einer Richtung
zu einer Rollenbahn 226 belastet, auf der der Schlitten 16
teilweise
durch die auf ihm gelagerten Rollen 228
aufgelagert ist. Jeder Riegelbolzen
222 ist an seinem äußeren Ende mit einer Kurvenfläche 230 und einer Verriegelungsfläche
232 versehen.
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Die Rollenbahn 226 ist mit einem sich waagerecht erstreckenden
Schlitz 234 ausgebildet, in welchem zwei Verriegelungsnasen 236 zur Verstellung
in Längsrichtung der Transportvorrichtung angeordnet sind. Die Nasen 236
können in ihrer eingestellten Stellung durch Feststellmuttern 238 gesichert
werden. Die Einstellung der Verriegelungsnasen 236 mit Bezug auf die Riegelbolzen
222 ist derart, daß, wenn der Schlitten das eine Ende, beispielsweise das rechte
Ende, gesehen in F i g. 14, erreicht, einer der Bolzen 222 in eine Aussparung
240 in einer der Nasen 236
einrastet, während, wenn der Schlitten das entgegengesetzte
Ende seines Hubes erreicht, der andere Bolzen 222 in die Aussparung 240 der anderen
Verriegelungsnase 236 einrastet. Bei der in F i g. 13 und 14 gezeigten
Anordnung ist der Schlitten am rechten Ende seines Hubes verriegelt und befindet
sich die Schubstange 42 ebenfalls an ihrem rechten Hubende.
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Wenn die Schubstange 42 nach rechts verschoben wird, dreht sich die
Welle 62, gesehen in F i g. 14, im Uhrzeigersinn. Die Verstellschraube
216 am Arm 214 dreht sich daher vom Schwinghebel 244 weg, und die Verstellschraube
216 am Arm 212 dreht sich in Richtung zum Schwinghebel 242. Jeder dieser
Schwinghebel ist mit einem Nasenteil 246 ausgebildet, der in eine Ausnehmung 248
im zugeordneten Riegelbolzen 222 eingreift. Die Schrauben 216 sind in ihren
Armen so eingestellt, daß, wenn durch eine Drehung der Welle 62 die Greifzangen
96 in die in F i g. 1
bei 202 gezeigte Einspannstellung verschoben
werden, die Verstellschraube 216 am Arm 212 an dem Schwinghebel 242 angreift,
um den verriegelten Bolzen 222 aus der Aussparung 240 der jeweiligen Verriegelungsnase
236 zurückzuziehen. Daher wird, wenn der Bolzen 222 auf der linken Seite
in F i g. 14 aus dem Verriegelungseingriff mit der jeweiligen Nase
236 gebracht wird, der Schlitten 16 nach links verschoben, wobei bei
seiner Annäherung an dem entgegengesetzten Ende seines Hubes die Kurvenfläche
230 des rechten Verriegelungsbolzens 222 über die Kurvenfläche
250 der rechten Verriegelungsnase 236 gleitet, so daß am Hubende der
rechte Verriegelungsbolzen 222 in die Aussparung 240 der rechten Verriegelungsnase
236 einrastet. Wenn die Schubstange 42 zurückgezogen wird, dreht sich die
Welle 62 im Gegenzeigersinn, so daß die Schraube 216
im Arm 214 am
Schwinghebel 244 zur Anlage kommt, wodurch der rechte Bolzen 222 aus der ihm zugeordneten
Verriegelungsnase 236 zurückgezogen wird.
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F i g. 17 und 18 zeigen als drittes Ausführungsbeispiel
eine andere Anordnung des Kniehebeltriebes zur Betätigung der Greifzangen
96. Bei dieser Anordnung sind die Kurbelarme 66 unmittelbar an den
Zahnstan,gengliedern 254 angelenkt. Jedes Zahnstangenglied 254 ist in einer Hülse
256 gleitbar, die in einem Lager 258 angeordnet ist, welches bei
260
auf dem Schlitten 16 -ela-ert ist. Der Rädersatz 84, der den Antrieb
für die Greifzangenschäfte 92 vermittelt, ist innerhalb des Lagers
260 gelagert. Das obere Zahnrad 82 des Rädersatzes steht mit dem Zahnstangenteil
des Gliedes 254 im Eingriff, während das untere Zahnrad 88 mit dem Zahnstangenteil
90
des Schaftes 92 im Eingriff steht. Diese Anordnung weicht von dem
in F i g. 5 und 6 dargestellten Antrieb für die Greifzangen in erster
Linie insofern ab, -daß die bogenförmigen Glieder 68 weggelassen sind und
die Führungshülsen für die Zahnstangenglieder um die Achse des Rädersatzes 84 schwenkbar
sind, statt daß sie wie die Hülsen 78 auf dem Schlitten fest sind. Die verriegelte
Stellung des Kniehebel-or stänges ist mit strichpunktierten Linien dargestellt.
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