AT17968B - Maschine zum Glätten gerader oder gebogener Rundstäbe. - Google Patents

Maschine zum Glätten gerader oder gebogener Rundstäbe.

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AT17968B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   17968. 



   FIRMA G.   TONNIES IN LAIBACIT.   



  Maschine zum Glätten gerader oder gebogener Rundstäbe. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Glätten bezw. Überputzen gerader oder gebogener Rundstäbe aus Holz von durchaus gleichem als auch von wechselndem Durchmesser. Bei dieser Maschine sind die Führungsbacken und die Messerhacken mittels eines die Zentrierung der BAcken bewirkenden Hebelsystems miteinander verbunden, so dass sich alle Backen vollkommen gleichmässig gegen das Mittel der Maschine oder von ihm bewegen müssen, je nachdem es die Form bezw. der jeweilige   Durchmesser   des Rundstabes erfordert. Ferner wird die auf die Backen einwirkende Fliehkraft durch entsprechende Ausgestaltung des Hebelsystems unschädlich gemacht. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Maschine in Ansicht bei abgenommener Deckplatte, Fig. 2 den Querschnitt derselben, Fig. 3 eine Ausführungsform der Maschine und Fig. 4 den Querschnitt derselben dar. 



   In den Messerkopf d der Maschine, welche mit der Laufbüchse h und der Riemenscheibe c verbunden ist, sind die   verschiel) baren Backen , deren einer das Messer f   trägt, eingesetzt. Diese   Backen c   sind mit je einem   Zapfen 9 versoheu, wplche   in am Ende von Doppelhebeln oder Lenkern q angeordnete Schlitze eingreifen und so die Backen mit 
 EMI1.1 
 gesetzten Enden je zweier benachbarter Hebel sind miteinander ebenfalls gelenkig, u. zw. auch mittels   Längsschlitze   verbunden. Jeden Zapfen 9 umfassen die Enden je zweier Hebel. Durch diese Anordnung sind alle Backen e in Bezug auf Beweglichkeit in ein   Abhängigkeits-   verhältnis voneinander gebracht, so dass die Bewegung aller Backen zum oder vom Mittel der Maschine stets eine vollkommen gleichmässige sein muss.

   Durch Federn i werden die Backen e in bekannter Weise gegen das Zentrum gedrilekt, so dass der von Hand aus zwischen die Backen e geführte Rundstab von diesen stets umschlossen und sicher geführt wird ; bei Zunehmen des Durchmessers des Rundstabes werden die Backen radial nach 
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   Zur Erzielung eines glatten und sauberen Schnittes des   Messers f ist es erforderlich,   dass der Messerkopf d entsprechend rasch rotiert ; bei rascher Rotation macht sich aber die Wirkung der Fliehkraft auf die beweglichen Teile des   Messerkopfes   geltend ; die   Fliehkraft ist bestrebt, dio Backen e radial   auseinander zu treiben, welcher Umstand sich besonders unangenehm bemerkbar macht, wenn das durch die Maschine geführte Arbeitsstück von einem grösseren auf einen kleineren Durchmesser übergeht ; der Druck der Federn i wird durch die Fliehkraft derart vermindert, dass er nicht ausreicht,   um   die Backen e mit genügendem Drucke gegen das   Arbeitsstück   zu pressen.

   Zur Vermeidung dieses   Übelstandes   und zur Erzielung eines   annähernd   gleichen Druckes der Backen e auf   das Arbeitsstück   bei jeder beliebigen Tourenzahl des Messerkopfes sind die nicht mit dem   Backen ss in Vorbindung   stehenden Enden der Hebel q bezw. das die Enden der benachbarten Hebel verbindende Gelenk derart stark diemnsioniert, dass bei schneller Rotation des Messerkopfes die Fliehkraft auf die hier vorgesehenen Massen wirkt, welche Wirkung 
 EMI1.3 
 Hiedurch wird die durch die   rasche Umdrehung entstehende Wirkung   der Fliehkraft auf die   Backen f aufgehoben.   

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   Eine der Wirkung der verdickton   Enden der Hebel g entsprechende Wirkung kann   an Maschinen, welche keine Zentrierhebel, sondern z. B. die bekannte Zentrierscheibe (Fig. 2) besitzen, durch in den Messerkopf eingesetzte, einseitig beschwerte Kniehebel m, welche pendelnd um die fest angeordneten Bolzen n schwingen können, erzielt werden. 



  Diese Kniehebel m greifen mit den unbelasteten Armon in einen Schlitz der Backen e ein. 



  Bei schneller Rotation des Messerkopfes wirkt die Fliehkraft auf die einseitig angeordneten Massen der   Kniehebel M ;   infolge der Verbindung der Kniehebel mit den Backen wird eine Auswärtsbewogung der letzteren durch die Fliehkraft hintangehalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Maschine zum Glätten gerader oder gebogener Rundstäbe, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits jedes Backens (e) je ein doppelarmiger Hebel (q) um einen am Messer- 
 EMI2.1 
 Backen und mit dem andern Ende mit dem Nachbarhebel gelenkig verbunden ist, so dass hiedurch alle Backen (e) bezüglich ihrer Beweglichkeit voneinander abhängig sind, wobei durch entsprechende Verstärkung der aneinander gelenkten Hebelenden die während der Drehung auf die Backen (e) ausgeübte Wirkung der Fliehkraft ausgeglichen wird, um die bekannten auf die Backen drückenden Federn (i) im vollen Sinne ihrer Bestimmung wirken zu lassen.

Claims (1)

  1. 2. Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Einrichtung zur Aufhebung der Wirkung der Fliehkraft auf die Backen, dadurch gekennzeichnet, dass je die unbelasteten Arme einseitig helasteter Doppelhebel (m) mit den Backen gelenkig verbunden sind.
AT17968D 1903-10-12 1903-10-12 Maschine zum Glätten gerader oder gebogener Rundstäbe. AT17968B (de)

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