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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr 17529.
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In der Österreichischen Patentschrift Nr. 16661 wurde eine Kupplungsvorrichtung be- schrieben, welche nur einen Elektromagnet enthält. Doch hat auch dieser noch den Nachteil, dass er an einem beweglichen Teile des Getriebes befestigt, somit allen Erschütterungen ausgesetzt und eine Beobachtung der Magnetwirkung während des Betriebes erschwert ist, ferner bewegliche Zuleitungen besitzen muss, und, so wie diese, schwer gegen äussere Einflüsse geschützt werden kann. Überdies beansprucht der bewegliche Magnet einen bedeutenden Raum, welcher, weil nur zeitweilig ausgefüllt, schlecht ausgenützt ist.
Diesen Übelständen wird durch vorliegende Änderung abgeholfen.
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die mit den gleichnamigen Flügeln verbundenen Stangen, welche in bekannter Weise mit Anschlägen c1, c2 versehen sind, so dass jeder untere Flügel die ober ihm befindlichen bei
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Ein Auslöseblock G ist parallel zur Bewegungsrichtung des Antriebes A geführt, lohnt sich an einen am letzteren befestigten Anschlag und ist durch eine Feder
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erhalten. Wird nun A nach aufwärts bewegt und K in bestimmter Phase erregt, also b angezogen, so wird auch der Auslöseblock G, welcher zufolge der Feder f das Bestreben
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Bewegung, sondern auch stets in beliebiger Phase durch Unterbrechung dos Kuppelstromes rücklauffähig geschaltet wird. Die Antriebstange A besitzt zu diesem Zwecke an ihrem unteren Ende einen Vorsprung, welcher bei Beginn der Bewegung einen Hilfshebel M verdreht.
Letzterer spannt nun eine Feder Is, welche die Steuerungskontakte umzulegen strebt. Der Kontaktträger ! 7 kann jedoch der Wirkung der Feder ja erst folgen, wenn eine hemmende Sperrklinke tl ausgelöst wird. Diese Auslösung wird normal durch einen Anschlag A5 des in die Endlage gelangenden Antriebes A, bei früherer Unterbrechung des Kuppelstromes jedoch durch einen Anschlag Go des Auslöseblockes G bewirkt. Bei Rücklauf des Motors wird U durch eine zweite Klinke t2 so lange festgehalten, bis A die Normallage erreicht und t2 ausgelöst hat.
Die zur Betätigung des Signales dienende Schaltwerk-Einrichtung kann ähnlich sein wie die im Österreichischen Patent Nr. 12670 beschriebene, zum Betriebe von Weichenstellwerken benutzte Einrichtung. ( ; 1' 11 ist ein mit dem ersten Flügel verbundener Um- schalter, welcher bei Haltstellung des Flügels die gezeichnete, bei Fahrtstellung des Flügels dagegen die punktiert angedeutete Lage einnimmt. g1, g2 sind Schalter, welche vom Antriebe A in der Weise abhängen, dass bei Normallage des Antriebes der Schalter g1, bei der anderen Grenzlage des Antriebes der Schalter 92 geschlossen ist.
Die Kombination der Schalter 111 und g1 bezw. #2 und g2 bezweckt, die Übereinstimmung der Lage des Flügels mit der Lage des Antriebes, sowie die Übereinstimmung der Flügelstellung mit der Stellung des Stellhebels S (im Zentralschaltwerke) in der Weise zn überprüfen, dass der Kontrollmagnet C nur stromdurchflossen ist, wenn die genannten drei Teile :
Flügel,
Antrieb A und der Stellhebel S die der gleichen Bedeutung entsprechende Lage einnehmen, also wenn entweder alle drei Teile sich in der Normallage betinden (Haltlage), oder alle drei in der Freilage, a', b, c, c', d, e,, ', a sind die Motorstcuerungskontakte, welche in analoger Weise, wie im Österreichischen Patent Nr. 12 (i70 (Fig. 13), mit dem Motor (Anker R, Feldmagnet F) und den zum Schaltwerk führenden Leitungen zusammenhängen.
Das Zentralschaltwerk enthält die in der vorzitierten Patentschrift (Fig. 13) beschriebenen
Bestandteile, unterscheidet sich jedoch insoferne von dem dort beschriebenen Schaltwerke, als der Schalthebel T nur einen, die Bewegung des Hebels ! T hemmenden Anschlag T6 besitzt, welcher mit dem Hemmstücke D1' des Ankerhebels D'zusammenarbeitet. Die
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unterbrochen. Nach erfolgtem Umlegen des Stellhebels S könnte nun der Anker D', weil nicht mehr durch Bol gehindert, abfallen.
Dies verhindert der Anschlag 1'4'welcher so in die Bewegungsbahn des Ansatzes D2'geschoben wird, dass der Anker D'erst abfalleil kann, wenn 14 linker Hand von D2' soweit bewegt wurde, dass die Bewegungsbahn von Dg'
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P, e, d, l2, u3, u1, H, Erde ist der Magnet H wirksam, während die Wicklung D über
D, x, v12, v11, D kurzgeschlossen, also unwirksam ist. Nun verhindert der Magnet 1I selbst das Abfallen des Ankers D' und hält letzteren solange fest, bis der vorbezeichnete Strom- kreis durch Umsteuerung der Motorkontakte (d, e) unterbrochen wird, worauf der Anker D' abfällt und der Schalthebel 7'in die Endlage springt, die Umschalter v1 .... wieder normal stellt und den Kurzschluss der Wicklung D aufhebt.
Wenn der Hebel S aus der Xormallage umgelegt werden soll, muss zuerst eine Sperrung D', Bol dadurch aufgehoben werden, dass der Magnet D durch einen vom Stationsbeamten einzuleitenden Stromkreis ei-regt wird : Station LI (dieser Kontakt sowie die Kontakte te 2, L3 L'3, L4, x stellen ver- schiedene Kontakte dar, welche behufs Erzielung bestimmter Abhängigkeiten an den be- treffenden Stellen eingeschaltet werden können und welche z.
B. den Verschluss der
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Während der bekannte Verriegelungszahn R dem Gegenzahne A1 der Zahnstange A ausweicht und noch keine, oder keine bedeutende Bewegung gemacht hat, wird, . unter- brochen, dadurch die Erdung des einen Wicklungsendes des Kupplungsmagneten K aufgehoben, andererseits werden gleich zu Beginn der Entriegelung die drei Schalthebel p1, p2, p3 von den mit x verbundenen Stromschlussstücken abgehoben. In jener Bewegungsphase, in welcher gerade an bl vorbeigekommen ist, schliesst p2 den Strom für den Magnet K.
Um die weitere Wirkung des Schalthebels vom Kuppetstrome unabhängig zu machen, wird die Wicklung D, wie früher erklärt, sogleich bei Beginn der Stellhebel-
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mehr die Magnetwicklung D und den Umschalter Mg, Ut, su dass er durch Rückstellen des Stellhebels S unterbrochen werden kann, da sodann, nach Rücklegen des Hebels S, u8, u10 geschlossen, v11, v13 aber zwangweise unterbrochen ist.
Fig. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung mit konzentrischer Anordnung. A ist das getriebene Verriegelungszahnradsegment, n1, n2, n3 sind die auf derselben Achse fliegend gelagerten Flügelantriebshebel, welche beispielsweise durch Zugdrähte Z und Nachlassdrühte N mit den Flügeln verbunden sind. G ist der frei um O1 drehbare, durch Feder f1 angetriebene Auslösehebel. Man kann auch, um eine geringere Auslösearbeit zu benötigen, die Kupplungsklinke unterteilen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Hier ist am Ende der Klinke K eine zweite Klinke h (um den Bolzen k3 drehbar) derart angebracht, dass ihr Drehpunkt sieb rücksichtlich der Kupplungsdruck-
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Die Fig. 4 bis 6 stellen eine Feststellvorrichtung für solche Flügel dar, welche entweder am Flügelbilde nicht teilnehmen sollen, oder welche selbsttätig auf Halt fallen. F ist der um 01 drehbare Antriebshebel (von Motor und Kupplung beeeinflusst). E ein
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während der Antreibhobel festliegt, so wird die Büchse B3 geradlinig in der Richtung des Nachlassdrahtes N1 gehoben und stösst an den festen Anschlag E an, sperrt somit den Flügel gegen weitere Bewegung. Wirkt dagegen die Kraft P2 am Hebel F1, so muss zu-
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kann. Wenn nun der Flügel in Ruhe ist, wird auch Bu nicht gehoben, sondern zufolge der Verdrehung des Hebels F seitlich neben E geführt und kann endlich bei fortgesetzter
Verdrehung des Hebels F an E vorbeigelangen.
Durch diese Ausnützung der elastischen Verbindung zwischen Hebel und Flügel, weiche schon aus anderen Gründen vorteilhaft erscheint, wird ein besonderes Sperrelement (Sperrklinke zur Flügelsperrung) entbehrlich gemacht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Antriebs- und Kupplungsvorrichtung für Eisenbahnsignale u. dgl. nach
Art der Vorrichtungen gemäss österreichisches Patent Nr. 15645 und österreichisches Patent Ni. 16661, gekennzeichnet durch die Anordnung einer am treibenden Elemente (Zahnstange,
Zahnrad, Kettenrolle etc.
A, Fig. 1-3) gelagerten Kupplungsklinke (k), und die gleich- zeitige Anordnung einer Auslösevorrichtung G (Block, Stange, Hebel, Scheibe, Fig. 1-3), welche unter der Einwirkung von Feder oder Gewicht dem Antriebe nacheilt, während die
Klinke durch Feder- oder Gewichtswirkung in die Kupplungslage gedrückt, durch die nacheilende Auslösevorrichtung dagegen solange aus der Kupplungslage gehalten wird, bis die Auslösevorrichtung in einer beliebigen Bewegungsphase in ihrer Ruhelage festgehalten wird, wobei die Auslösevorrichtung mit so viel vom Anker b des feststehenden Kuppel- magneten K beeinflussten Anhalte-Vorsprüngen (s) versehen ist, als zu kuppelnde Elemente vorhanden sind.