AT17226B - Trockenvorrichtung. - Google Patents

Trockenvorrichtung.

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AT17226B
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drying
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Ludwig Zobel
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Ludwig Zobel
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   17226. LUDWIG ZOBEL IN BUDAPEST. 



   Trockenvorrichtung. 



   Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Trockenvorrichtung eignet sich insbesondere zum Trocknen solcher Substanzen, welche ein rasches gleichmässiges Lufttrocknon bedürfen, welche aber mit bereits mit Feuchtigkeit und anderen   Dünsten   ge-   schwängerter   Luft nicht in Berührung treten sollen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt ; Fig. 2 einen Querschnitt ; Fig. 3 einen teilweisen Grundriss und Fig. 4 eine teilweise Hinteransicht bei entfernten Türen. 



   Auf einem Gestell a sind vorne offene   liästen b   angeordnet (in der Zeichnung sind beispielsweise zwei Kästen dargestellt), welche durch horizontale oder schräge Wände c in mehrere übereinander angeordnete Abteilungen d geteilt sind. In den Abteilungen   d   sind 
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 welcher das Trockengut ausgebreitet wird. Die Führungsleisten e sind derart angeordnet, dass die Rahmen f annähernd in der Mitte zwischen den Wänden c einer Abteilung zu liegen   kommen.   Die Abteilungen d sind an den hinteren Enden durch   Brotter k hegrenzt,   welche von der oberen Wand c der Abteilungen bis nahe zur unteren Wand c reichen, so dass unter den Rahmen   nur ein schmaler   Zwischenraum für den Durchtritt der Luft offen bleibt.

   Um das Durchströmen der Luft in den einzelnen Abteilungen regeln zu können, sind an den Brettern k einstellbare Blechstreifen l angeordnet, welche infolge ihrer Schlitze l', durch welche auf den Brettern k befestigte Schrauben m treten, verstellt und mit   Flügelmuttern   m'befestigt werden können, so dass die zum Durchtritt der Luft dienenden Schlitze n für jede Abteilung nach Gebrauch eingestellt werden können.

   Die Abteilungen d münden in einen durch Türen   b'abgeschlossenen   Saugraum, in welchem in bekannter Weise ein Saugrohr   h   zweckmässig derart angeordnet ist, dass der Saugraum durch don über die ganze Breite des letzteren verlaufenden horizontalen Teil des Sangrohres in einen oberen und unteren Raum geteilt wird, wobei der horizontale Teil des Saugrohres an der Ober-und Unterseite mit Schlitzen i versehen ist, durch welche die Luft mittels eines an das Saugrohr angeschlossenen Ventilators durch einen Kamin u. dgl. abgesaugt wird. Um in der ganzen Breite des Saugraumes eine gleichmässige Saugwirkung zu erhalten, sind die Schlitze i nach den Enden des Saugrohres hin erweitert, damit die   Abschwächung   der Saugwirkung durch die Vergrösserung der Saugöffnung ausgeglichen wird.

   Selbstredend könnte an Stelle der langen Schlitze i auch eine Reihe von Sauglöchern angeordnet werden, deren Durchmesser oder Anzahl gegen die Enden des Rohres zunimmt. Um ein Wirbeln der Luft um das Saugrohr herum zu vermeiden, sind an dem 
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Die Räumlichkeiten, in welchen diese Trockenvorrichtungen aufgestellt sind, werden auf der gewünschten Temperatur erhalten, bei welcher getrocknet werden soll. Die mit dem Trockengut belegten Rahmen werden in den Abteilungen d eingeschoben, worauf das Trocknen durch die im Sinne der Pfeile a, o'strömende Luft bewirkt wird. 

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   Die oberhalb, einer bezw. durch eine Materialschichte geströmt Luft wird unmittelbar abgesaugt, ohne dass ein solcher mit Feuchtigkeit und anderen flüchtigen Substanzen geschwängerter Luftstrom mit anderen Materialschichten in Berührung kommen könnte, wodurch ein rasches und vollkommen gleichmässiges Trocknen erfolgt und ein Imprägnieren des Trockengutes mit den   Dünsten   vermieden wird, so dass das Produkt einen milderen Geschmack und ein besseres Aroma erhält. 



   Nach beendetem Trocknen werden die Rahmen aus den Fächern d herausgezogen und durch mit frischem Trockengut belegte Rahmen ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Trockenvorrichtung für leichte Materialien, bestehend aus über-und nebeneinander angeordneten, durch dichte Zwischenwände voneinander getrennten Fächern, die an der Vorderseite offen sind und in die herausziehbar Rahmen mit durchbrochenen Böden zur Aufnahme des Trockengutes eingeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass jedem einzelnen Fach (d) ober-und unterhalb des Trockengutes frische Luft zugeführt und diese gesamte Luftmenge durch einen Schlitz der hinteren Wand unterhalb jedes eingeschobenen Rahmens (f) abgeführt wird, so dass die über dem Trockengut eintretende Luft durch das Trockengut hindurchtritt, ohne mit dem Trockengute eines anderen Faches in Berührung zu kommen.
AT17226D 1902-10-01 1902-10-01 Trockenvorrichtung. AT17226B (de)

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