DE604269C - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geweben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geweben

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DE604269C
DE604269C DEH133226D DEH0133226D DE604269C DE 604269 C DE604269 C DE 604269C DE H133226 D DEH133226 D DE H133226D DE H0133226 D DEH0133226 D DE H0133226D DE 604269 C DE604269 C DE 604269C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geweben Um das Gewebe so zu trocknen, daB es sich dabei möglichst entspannt und schrumpft, hat man es in den Trockenvorrichtungen auf durchlässigen Förderbändern aufliegen lassen und mit diesen durch die Trockenvorrichtung geführt. Da durchtretende Luft wesentlich kräftiger als streichende Luft einwirkt, hat man auch bei Förderung der Ware auf Förderbändern die Luft durch die Ware hindurchgesaugt. Wohl konnte die Ware in der Länge einspringen, schrumpfen, da sie locker aufgelegt wurde; in der Breite war das aber nicht möglich, weil die Ware auf dem Förderbande durch die Saugluft festgehalten wurde.
  • Führt man aber nach der Erfindung das auf durchlässigen Förderbändern aufliegende Gewebe durch Belüftungseinheiten, die die Luft durch die laufende Bahn saugen, aber in Abständen voneinander angeordnet sind, dann ist auch beim Trocknen mittels Durchsaugens Entspannung und Schrumpfung des Gewebes möglich, und zwar ohne daB sich Knitterung zeigt. Dabei kann man, wie bekannt, die Luft vorteilhaft im Gegenstrome zur Bahnbewegung führen. Man bringt die Luft mittels der einzelnen Belüftungseinheiten in Stufen mit der Ware in Berührung, da man bei jeder Belüftungseinheit eine Heizeinrichtung anordnen kann. Diese Stufentrocknung, die durch die völlig geschlossene Führung der Luft möglich ist,- erlaubt es dann, bei Eintritt der Ware in an sich bekannter Weise mit höheren Temperaturen, beün Warenaustritt aber mit sehr niedrigen zu arbeiten. Dadurch erhält man gleichzeitig hohe Trockenleistung und kommt mit einer sehr kurzen Trockenstrecke aus.
  • Man hat also die Vorteile des Durchsaugens (kräftigerTrocknung)mitderfreienSchrumpfung auch über die Gewebebreite vereint, weil eben die Ware zwischen den Belüftungsstufen einwirkungsfrei läuft.
  • Innerhalb der Belüftungseinheiten tritt die Luft von oben nach unten durch die laufende Gewebebahn hindurch, die Ware wird also auf die Gewebebahn gedrückt; sie kann sich im Gegensatz zur bekannten Luftführung von unten nach oben nicht verwerfen, und es entstehen keine Knitter. Die Luft tritt innerhalb der Belüftungseinheit aus dem oberen Druckkasten über der Mitte des Saugkastensiebes durch einen über die ganze Breite reichenden düsenförmigen Ausblaseschlitz auf und durch das Gewebe. Die Anordnung von Sieben ist zu Verteilungszwecken bekannt. Hier wirkt aber das Sieb mit dem schlitzartigen DruckauslaB zusammen, so daB die Luft von diesem aus nach beiden Seiten innerhalb der Belüftungseinheit über die Gewebebahn streicht und durch sie hindurchtritt.
  • Ein Stufentrockner, mit dem das Verfahren nach der Erfindung durchführbar ist, zeigt beispielsweise die Zeichnung. Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Aufsicht und Abb. 3 eine Stirnansicht auf den eigentlichen Trockenraum. Die Abb. .l bis 6 sind Einzeldarstellungen, und zwar zeigt Abb. 4 den Gang der Ware durch die einzelnen Trockenstufen, Abb. 5 eine solche Trockenstufe in Seitenansicht und Abb. 6 einen senkrechten Querschnitt durch eine der Trockenstufen.
  • Innerhalb eines Trockenraumes iog, der für Wareneingang und -ausgang in seinen Stirnwänden zwei Schlitze aufweist, befinden sich mehrere Belüftungseinheiten, die je aus einem oberen Blaskasten und einem unteren Saugkasten bestehen und je eine Trockenstufe darstellen. Gemäß Abb. q. sind fünf solcher Trockenstufen angewendet. Die beiden Teile einer jeden Stufe, also der obere Druckkasten und der untere Saugkasten, liegen verhältnismäßig dicht übereinander, und zwischendurch verläuft ein endloses Band 5. Zwischen den einzelnen Trockenstufen stützt sich der Oberlauf dieses Bandes auf Rollen 2. Die Warenbahn 4. tritt über eine Rolle 3 in den Trockenraum ioo und verläuft innerhalb dieses auf dem endlosen, netzartigen Förderband 5. Von der linken Führungsrolle i gelangt außerhalb des Trockenraumes ioo die Ware getrocknet zur Ablage.
  • Wie aus den Abb. 5 und 6 ersichtlich ist, liegt vor jedem der Blaskästen 6 bis io (s. Abb. 4.) eine Heizvorrichtung 30 und hinter jedem der Saugkästen ii bis =5 je ein Ventilator 33 bis 38. Der Saugkasten ist an seiner Oberfläche in an sich bekannter Weise mit Schlitzen oder Lochungen ausgerüstet (s. Abb. 6). Aus dem oberen Blaskasten tritt die Luft durch die aus Abb. 6 ersichtliche Einrichtung. Es befindet sich in jedem der Saugkästen 6 bis io eine Düseneinrichtung 16 bis 2o. Diese kann aus einzelnen hintereinander befindlichen Düsen bestehen, aber auch aus einem entsprechenden, über die Kastenlänge verlaufenden Schlitz. Schließlich ist aber auch nur die Anordnung einer einzigen mittleren Düse möglich. Jedenfalls ergibt sich durch die dichte Übereinanderlage von Druck- und Saugkasten und die Düsenanordnung in der senkrechten Mittellinie jeder einzelnen Druckstufe der aus Abb.6 ersichtliche streichende Austritt der Luft auf die Ware. Die Luft streicht also über die Ware, wird aber gleichzeitig durch sie hindurchgesaugt, was eine vortreffliche Trockenleistung ergibt.
  • Oberhalb des Trockenraumes i tritt Frischluft in einen Saugstrang 32 ein und gelangt zu einem Ventilator 33, der die Luft über eine Druckleitung in den Druckkasten 6 drückt (s. Abb. q.). Dieser Druckkasten liegt auf der Stirnseite des Trockenraumes ioo, durch die die Ware aus dem Trockenraum austritt. Beim weiteren Verlauf strömt die Luft in Zick7ackwegen nach der anderen, rechten Stirnseite zu, durch die die Ware in den Trockenraum eintritt.
  • Auf dem aus Abb. 6 ersichtlichen Wege tritt die Luft zur Ware. Der Ventilator 33 (Abb. 2) drückt die Luft durch den Druckkasten 6 auf die Ware q, und auf den zugehörigen Saugkasten ii wirkt ein Ventilator 3.1 ein, der dann die Luft zur nächsten Trockenstufe weiterführt. Vom Ventilator 3.1 aus gelangt die Luft zu dem Druckkasten -7, tritt durch die Ware, indem im Saugkasten 12 Unterdruck durch den Ventilator 35 erzeugt wird, und so wiederholt sich in abwechselndem waagerechtem und senkrechtem Zickzackgang der Luftverlauf, bis die Luft aus dem letzten Saugkasten 15 dicht bei der Eintrittsstirnwand des Trockenraumes ioo durch den Ventilator 38 gesaugt wird, der sie ins Freie drückt. Zwischen jedem Saugkasten einer Trockenstufe und dem folgenden Druckkasten der nächsten Trockenstufe liegt eine Heizvorrichtung 3o. Die Temperatur steigt zwischen den einzelnen Trockenstufen an, d. h. es werden die Heizvorrichtungen vom Ausgangsende des Trockenraumes her bis zum Eintrittsende größer. Das ist die zweckmäßigste Durchbildung. \Tan könnte die Temperaturerhöhung aber auch dadurch schaffen, daß man die Heizvorrichtungen gleich groß nimmt; dann müßte man aber den Dampf nach Bedarf drosseln. Die gelochte oder mit Schlitzen versehene Oberfläche der Absaugkästen besteht zweckmäßig aus Metall oder nicht rostenden Baustoffen.
  • Wie aus den Abb. i und q. erkennbar ist, liegen die je aus Blas- und Saugkasten bestehenden Trockenstufen nicht unmittelbar nebeneinander, sondern wahren einen angemessenen Zwischenraum, innerhalb dessen die das Gewebe fördernde Bahn 5 über Rollen läuft. Infolgedessen vergeht bei der Wanderung des Gewebes von einer Stufe zur nächsten eine gewisse Zeit; innerhalb deren sich das von der Luft auf das Förderband 5 gedrückte Gewebe 4. lockert und zusammenziebt, so daß es also nicht nur in der Länge, sondern auch in der Breite einspringen kann. Die Größe der Zwischenräume wird man so wählen, daß diese Wirkung sich in günstigster Weise vollzieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trocknen von Geweben, die während des Trocknens sich entspannen und schrumpfen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß das auf durchlässigen Förderbändern aufliegende und von der Trockenluft im Gegenstrom bestrichene Gewebe durch in Abständen voneinander angeordnete, die Luft durch die laufende Bahn saugende Belüftungseinheiten geführt wird, so daß auch beim Trocknen mittels Durchsaugens ein l?ntspannen und Schrumpfen des Gewebes möglich ist. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von die Luft von oben nach unten quer durch die laufende Gewebebahn leitenden, je in Abstand voneinander angeordneten Belüftungseinheiten, bei denen jeder untere Saugkasten unmittelbar unter der Gewebebahn durch ein Sieb abgeschlossen ist und der obere Druckkasten über der Mitte des Saugkastensiebes einen Tiber die ganze Bahnbreite reichenden düsenförmigen Ausblasscblitz trügt.
DEH133226D 1932-09-13 1932-09-14 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Geweben Expired DE604269C (de)

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DE (1) DE604269C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064464B (de) * 1954-04-05 1959-09-03 Bertil Fredrik Helgesson Mellb Vorrichtung zum Trocknen von bandfoermigem Gut, insbesondere von Gewebebahnen
DE1095246B (de) * 1953-09-02 1960-12-22 Monforts Fa A Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln, insbesondere Trocknen, bahnartigen Gutes
DE1103280B (de) * 1957-02-27 1961-03-30 Erich Kiefer Konstruktions K G Lochtrommeltrockner zum Trocknen und gleichzeitigen Krumpfen bahnfoermiger Gueter
DE1114769B (de) * 1959-03-28 1961-10-12 Famatex G M B H Duese zur Waermebehandlung von Textilien od. dgl.
DE1195709B (de) * 1958-08-04 1965-07-01 Fleissner & Sohn G M B H & Co Siebtrommeltrockner
DE1277791B (de) * 1961-04-01 1968-09-19 Drabert Soehne Mehretagen-Spann- und Trockenmaschine fuer bahnfoermige Textilien
DE1300066B (de) * 1964-02-25 1969-07-24 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zur Waermebehandlung von bahnenfoermigem Gut
EP1830146A3 (de) * 2006-03-13 2008-08-06 Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG Vorrichtung zum Richten textiler Materialbahnen

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