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Österreichische
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Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein automatischer Telephon-Anschluss- vermittler, welcher den Zweck hat, mehreren Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, über eine und dieselbe Leitung mit der Zentrale zu verschiedenen Zeiten in Verbindung zu treten. Die Zentrale kann hiebei jeden dieser Teilnehmer einzeln anrufen, ohne die anderen Teilnehmer zu stören. Eine Störung des Gespräches sowie ein Mithören durch einen Unbeteiligten ist ausgeschlossen. Spricht ein Teilnehmer, so wird dies den anderen während der Dauer des Gespräches durch sichtbare Zeichen kundgegeben.
In beifolgender Zeichnung ist eine beispielsweise Ansfiihrungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Schaltungsschema und Fig. 2 ein bei jedem
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vorliegender Erfindung. 1 und 2 sind die von der Zentrale kommenden Aussenleitungen, welche zu einem Schaltbrett 3 geführt sind, mit welchem die Apparate der Teilnehmer I, II, III, IV und V derart verbunden sind, dass sie alle hintereinander geschaltet sind. Der
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lingerung des l ! öppels 53 ein mit zwei Zähnen 54. 55 versehener Arm 56 an dem Anker- hebel 57 angebracht ist.
Die Zähne 54, 55 kommen beim Hin und Hergang des Kltippels 53 ) abwechselnd mit der Verzahnung eines auf der Rückseite der bei 58 drehbaren Platte 59 sitzenden Bogenstückes 60 in Eingriff, indem diese Platte, bei jedem Hingang und Hergang des Klöppels ausgelöst und wieder gehemmt wird, nachdem sie um je einen Zahn gesunken ist. Das Signal dauert so lange, bis ein an der Platte 59 befindlicher Anschlag 61 auf eine Kontaktfeder 62 zu liegen kommt. Nachdem der Anschlag M die Kontaktfeder. 62 'erreicht hat, kommt ferner der Arm 120, welcher isoliert auf Platte 59 sitzt und mit 62 in konstanter Verbindung steht, auf Kontaktständer 121 aufzuliegen.
Durch diese Massnahmen
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über 121, 120, 62 und weiter über 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 64 nnd 38 abgezweigt und dadurch die Normalstellung des Schaltrades 44 bewirkt, indem das Gewicht 126 eine Rückkehr des letzteren veranlasst.
Der Teilnehmer II hebt nun das linke Hörte elephon 72 ab und spricht in das Mikro- phon 73, dessen Primärstromkreis und Sekundärstromkreis durch Hochschnellen des Hebels 74
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Batterie 88 geschaltet wurden. Der Stromverlauf hiebei ist folgender : Batterie 38,53, 52, 88, 82, 66, 65, 76, 77, 116 ; von hier geht der Strom zu der Leitung 127, von welcher er zu den Verriegelungsrelais 84, 85, 86 und 87, die parallel geschaltet sind, und über 71 nach 64 und zurück nach 38 geht.
Dadurch wird bewirkt, dass die Signalscheiben 117 mit Ausnahme derjenigen des Teilnehmers I1 vor die Öffnung 118 zu stehen kommen und den Teilnehmern anzeigen, dass die Leitung 1, 2 besetzt ist ; gleichzeitig wird ein Stören oder Mithören der abgeschalteten Teilnehmer verhindert. Durch die Erregung des Auslöseelektromagneten 64 werden die Klinke 43 und der Hebel 63 von dem Hebel 119 neuerlich hochgehoben und geben das Schaltrad 44 neuerlich frei.
Um beim Anrufen zu verhindern, dass ein anderer Teilnehmer als der gewünschte angerufen wird, ist ein mit einer Verzögerungsvorrichtang gekuppelter Ankerhebel 128 am Relais 40 vorgesehen, welcher durch sein Gewicht die Kontakte 48 gewöhnlich geschlossen hält und der durch Stromschluss über 40 gleichzeitig mit 41 angezogen wird, wodurch Kontakt 4µ unterbrochen wird. Dadurch wird der Stromkreis 38, 37,47, 48, 44 unterbrochen und damit verhindert, dass ein vorzeitiger Stromschluss zu den nicht gewünschten Teilnehmern erfolgt. Soll z. B.
Abonnent 11 gerufen werden, so könnte, wenn Rast 45 auf den ersteu Kontakt vor 46 zu stehen kommt, ein Stromschluss zum Abonnenten 1 erfolgen ; durch Anziehen des Ankers 128 wird jedoch der Stromweg bei 48 unterbrochen, was dadurch dauernd aufrechterhalten wird, dass der Anker durch eine Federkraft beim Rückgehen verzögert wird.
Da die Einrichtung für sechs Teilnehmeranschlüsse angenommen ist, aber nur fünf wirklich angeschlossen sind, so ist, falls ein irrtümlicher Anruf nach VI erfolgen würde. ein Rückstellrelais 129 vorgesehen, welches durch Schluss der Batterie 38 über 37,47, 48,
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132, 64 und 88 schliesst und die sofortige Rückstellung der Scheibe 44 bewirkt. Desgleichen kann die Rückstellvorrichtung dazu dienen, die Normalstellung des Schaltrades 44 bei irrigem Anruf ohne Zeitverlust herbeizuführen. Die Stellung der Verriegelungsrelais in den Apparaten der Teilnehmer kann derart sein, dass gleichzeitig mit dem zugehörigen, vorliegenden Ankerhebel z. B. die Hebel 82 angezogen werden und damit eine Störung durch Abheben des Hörers verhindert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmerstationen mit einem selbsttätigen Anruflinienwähler, bei welcher bei Inbenntzungsnahmc einer der Teilnehmerstationen ein Lokalstromkreis durch auf jeder der übrigen Stationen angeordnete Verriegelungsmagnete und den Riiclrstellmagneten (64) des selbsttätigen Anruf- linienwählers geschlossen wird, wodurch die übrigen Stationen an der Benützung ihres Telephonapparates verhindert werden, denselben das Besetztsein der Hauptleitung signalisiert und die den Anruf von der Zentrale aus ermöglichende Kontinuität der Hauptleitung zerstört, sowie der Anruflinienwähler in seine Normalstellung zurückgebracht wird, dadurch
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die Hauptleitung am Ruhekontakt (13)
des zugehörigen Hakenumschalters unterbrochen und ein Lokalstrom geschlossen wird, der ausser allen Verriegelungsmagnetwicklungen (84,
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Anruftinienwählers durchläuft.