AT17168B - Schalteinrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Fernsprechstellen. - Google Patents

Schalteinrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Fernsprechstellen.

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AT17168B
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AT
Austria
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switching device
common line
call
telephone stations
several telephone
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Franz Bohac
Ferdinand Kozel
Original Assignee
Franz Bohac
Ferdinand Kozel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 EMI1.2 
 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein automatischer   Telephon-Anschluss-   vermittler, welcher den Zweck hat,   mehreren   Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, über eine und dieselbe Leitung mit der Zentrale zu verschiedenen Zeiten in Verbindung zu treten. Die Zentrale kann hiebei jeden dieser Teilnehmer einzeln anrufen, ohne die anderen Teilnehmer zu stören. Eine Störung des   Gespräches   sowie ein   Mithören   durch einen Unbeteiligten ist ausgeschlossen. Spricht ein Teilnehmer, so wird dies den anderen   während   der Dauer des Gespräches durch sichtbare Zeichen kundgegeben. 



   In beifolgender Zeichnung ist eine beispielsweise   Ansfiihrungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein   Schaltungsschema   und Fig. 2 ein bei jedem 
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 vorliegender   Erfindung. 1 und 2   sind die von der Zentrale kommenden   Aussenleitungen,   welche zu einem Schaltbrett 3 geführt sind, mit welchem die Apparate der Teilnehmer I, II, III, IV und V derart verbunden sind, dass sie alle hintereinander geschaltet sind. Der 
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   lingerung des l ! öppels   53 ein mit zwei Zähnen 54. 55 versehener Arm 56 an dem Anker- hebel 57 angebracht ist.

   Die Zähne 54, 55   kommen   beim Hin und Hergang des   Kltippels 53   ) abwechselnd mit der Verzahnung eines auf der Rückseite der bei 58 drehbaren Platte 59 sitzenden Bogenstückes 60 in Eingriff, indem diese Platte, bei jedem Hingang und Hergang des Klöppels ausgelöst und wieder gehemmt wird, nachdem sie um je einen Zahn gesunken ist. Das Signal dauert so lange, bis ein an der Platte 59 befindlicher Anschlag 61 auf eine Kontaktfeder 62 zu liegen kommt. Nachdem der   Anschlag M die Kontaktfeder.   62 'erreicht hat, kommt ferner der Arm   120,   welcher isoliert auf Platte 59 sitzt und mit 62 in   konstanter   Verbindung steht, auf   Kontaktständer   121 aufzuliegen.

   Durch diese Massnahmen 
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 über 121, 120, 62 und weiter über 65, 66, 67, 68, 69, 70,   71,   64 nnd 38 abgezweigt und dadurch die Normalstellung des Schaltrades 44 bewirkt, indem das Gewicht 126 eine Rückkehr des letzteren veranlasst. 



   Der Teilnehmer II hebt nun das   linke Hörte elephon   72 ab und spricht in das Mikro- phon 73, dessen Primärstromkreis und Sekundärstromkreis durch Hochschnellen des Hebels 74 

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 Batterie   88   geschaltet wurden. Der Stromverlauf hiebei ist folgender : Batterie 38,53,   52,     88,   82, 66,   65, 76, 77, 116   ; von hier geht der Strom zu der Leitung   127,   von welcher er zu den   Verriegelungsrelais   84,   85, 86 und 87,   die parallel geschaltet sind, und über 71 nach 64 und zurück nach 38 geht.

   Dadurch wird bewirkt, dass die Signalscheiben 117 mit Ausnahme derjenigen des Teilnehmers   I1   vor die Öffnung 118 zu stehen kommen und den Teilnehmern anzeigen, dass die Leitung   1,     2   besetzt ist ; gleichzeitig wird ein Stören oder Mithören der abgeschalteten Teilnehmer verhindert. Durch die Erregung des Auslöseelektromagneten   64   werden die Klinke 43 und der Hebel 63 von dem Hebel 119 neuerlich hochgehoben und geben das Schaltrad 44 neuerlich frei. 



   Um beim Anrufen zu verhindern, dass ein anderer Teilnehmer als der gewünschte angerufen wird, ist ein mit einer   Verzögerungsvorrichtang   gekuppelter Ankerhebel 128 am Relais 40 vorgesehen, welcher durch sein Gewicht die Kontakte   48   gewöhnlich geschlossen hält und der durch Stromschluss über 40 gleichzeitig mit 41 angezogen wird, wodurch   Kontakt 4µ unterbrochen   wird. Dadurch wird der Stromkreis 38, 37,47,   48,   44 unterbrochen und damit verhindert, dass ein vorzeitiger Stromschluss zu den nicht gewünschten Teilnehmern erfolgt. Soll z. B.

   Abonnent 11 gerufen werden, so könnte, wenn Rast 45 auf den ersteu Kontakt vor 46 zu stehen kommt, ein Stromschluss zum Abonnenten 1 erfolgen ; durch Anziehen des Ankers 128 wird jedoch der Stromweg bei 48 unterbrochen, was dadurch dauernd aufrechterhalten wird, dass der Anker durch eine Federkraft beim Rückgehen verzögert wird. 



   Da die Einrichtung für sechs Teilnehmeranschlüsse angenommen ist, aber nur fünf wirklich angeschlossen sind, so ist, falls ein   irrtümlicher   Anruf nach   VI   erfolgen würde. ein Rückstellrelais 129 vorgesehen, welches durch Schluss der Batterie 38 über 37,47,   48,   
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   132, 64 und 88 schliesst   und die sofortige Rückstellung der Scheibe 44 bewirkt. Desgleichen kann die Rückstellvorrichtung dazu dienen, die Normalstellung des Schaltrades 44 bei irrigem Anruf ohne Zeitverlust herbeizuführen. Die Stellung der Verriegelungsrelais in den Apparaten der Teilnehmer kann derart sein, dass gleichzeitig mit dem zugehörigen, vorliegenden Ankerhebel z. B. die Hebel 82 angezogen werden und damit eine Störung durch Abheben des Hörers verhindert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmerstationen mit einem selbsttätigen Anruflinienwähler, bei welcher bei   Inbenntzungsnahmc   einer der Teilnehmerstationen ein Lokalstromkreis durch auf jeder der übrigen Stationen angeordnete Verriegelungsmagnete und den   Riiclrstellmagneten   (64) des selbsttätigen Anruf-   linienwählers   geschlossen wird, wodurch die übrigen Stationen an der   Benützung   ihres Telephonapparates verhindert werden, denselben das Besetztsein der Hauptleitung signalisiert und die den Anruf von der Zentrale aus ermöglichende Kontinuität der Hauptleitung zerstört, sowie der Anruflinienwähler in seine Normalstellung zurückgebracht wird, dadurch 
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 die Hauptleitung am Ruhekontakt (13)

   des zugehörigen Hakenumschalters unterbrochen und ein Lokalstrom geschlossen wird, der ausser allen   Verriegelungsmagnetwicklungen   (84, 
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   Anruftinienwählers durchläuft.  

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch Einschaltung einer Unterbrechungsstelle (48) in den gemeinsamen Teil der lokalen Anrufstromkreise des Anruflinienwählers, welche Unterbrechungsstelle von einem mit einer Verzögerungsvorrichtung gekuppelten Anker (128) des Schaltmagneten (40) des Anruflinienwählers nur in dessen Ruhelage geschlossen werden kann, so dass beim raschen Vorwärtsschalten des Wählerkontaktes (45) über die Anrufkontakte (46) der einzelnen Stationen ein Anruf derselben nicht stattfil1den kann.
AT17168D 1903-01-20 1903-01-20 Schalteinrichtung für mehrere an einer gemeinsamen Leitung liegende Fernsprechstellen. AT17168B (de)

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AT17168B true AT17168B (de) 1904-08-10

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