<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 17161.
EMI1.1
Es sind bereits Antriebsvorrichtungen für Addierwerke von Kontrollkassen bekannt, bei welchen eine hohle, die Zwischenräder für die Bewegung des Additionstriebwerkes aufnehmende Welle beim Öffnen des Geldbehälters so verschoben wird, dass die vor der Verschiebung jener Welle frei drehbaren Zwischenräder ausser Eingriff mit dem Einstellungsmechanismus und in starre Verbindung mit der Hohlwelle gelangen, während gleichzeitig die von den Zwischenrädern befreiten Zahnkränze des Einstellungsmechanismus durch vor der Verschiebung unwirksame Sperrstücke festgestellt werden.
Bei diesen bekannten Einrichtungen ist also eine Ausrück- und Feststellvorrichtung für die mit dem Additionstriebwerli zusammenwirkenden Zwischenräder und eine Feststellvorrichtung für den mit diesen Zwischenrädern zusammenwirkenden Einstellungsmechanismus vorgesehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der letztgenannten Einrichtung, die sich durch sichere Wirkungsweise auszeichnet.
Auf den Zeichnungen ist : Fig. 1 eine Seitenansicht der hier in Betracht kommenden Teile der Feststellvorrichtung bei geschlossenem Geldbehälter ; Fig. 2 ein Schnitt nach A-B der Fig. 1 ; Fig. 3 eine Seitenansicht bei Einwirkung des Sperrteiles auf den Einstellungsmechanismus, also bei geöffnetem Getdbehältpr ; Fig. 4 ist ein Schnitt nach C-7) der
EMI1.2
geordnet, auf welcher die bei Bewegung des Getdbobälters längs der Welle I sich verschiebenden Wangen h, h mit den von diesen getragenen, auf der Zeichnung nicht dargestellten Zwischenrädern befestigt sind.
Durch die Verschiebung der Wangen verfolgt auch die Betätigung der feststellvorrichtung für die Zahnkränze b des Einstellungsmechanismus, u. zw. unmittelbar nach dem Öffnen des Geldbehälters die Einrückung, unmittelbar vor dem Schliessen des Geldbehälters die Ausrückung der Feststellvorrichtung.
Die Feststellvorrichtung für die Zahnkränze b besteht aus folgenden Teilen : An der Gestellwand 1 ist ein Träger 2 befestigt,'in welchem ein für sämtliche Räder b gemeinsamer Keil 3 durch die Stange 4 geführt ist. Letztere steht unter dem Einflusse einer Feder 5, die bestrebt ist, die Stange 4 niederzudrücken, so dass der Keil 3 für gewöhnlich, d. h. bei geschlossenem Geldbehälter, die aus Fig. 1 und 3 erkennbare Lage einnehmen kann. Gegen das freie Ende der Stange 4 stützt sich ein um den Zapfen 6 des Trägers 2 drehbarer Winkelhebel 7, dessen anderer Arm durch eine Feder 8, die kräftiger wirkt als die Feder 5, mit einer Stellschraube 9 der einen Wange h verbunden ist.
Der Winkelhebel 7 wird für gewöhnlich durch ein Winkelstück : M der anderen Wange h in der aus Fig. 2 erkennbaren Lage gehalten, so dass die Feder 8 gespannt ist. Wird nun beim Öffnen des Geldbehälters das Gleitstück h, h mittels geeigneter Organe in Richtung des in Fig. 2 eingetragenen Pfeiles bewegt, so gibt das Winkelstück 10 der "Wange 11 den Winkelhebel 7 frei, der, der Spannung der Feder 8 folgend, in die Lage Fig. 4 schnellt und dabei den Keil, unter Spannen der Feder 5, gegen die Zahnkränze b bewegt ;
der Keil drückt sich hiebei in die Zahnkränze b ein und bringt die Zähne sämtlicher Zahnkränze, die etwa infolge des Spieles der Triebwerkteile untereinander, für gewöhnlich etwas versetzt zueinander liegen könnten (Fig. 1), zunächst zur Deckung, worauf beim weiteren
<Desc/Clms Page number 2>
Eindringen des Keiles in die Zahnkränze letztere festgestellt werden (Fig. 3 und 4), Bei Rückbewegung des Gleitstückes h, h, die unmittelbar vor Schliessen des Geldbebl1lters stattfindet, erfolgt wieder die Ausrückung des Keiles 3 aus den vorher festgestellten Zahnkränzen, weil der Winkelhebel 7 durch das Winkelstück wieder zurückverstellt wird und die vorher gespannte Feder 5 zur Wirkung gelangen kann.