AT16799B - Vorrichtung zur Verstellung des Zündzeitpunktes und zur Verminderung des Druckes beim Anfahren von Explosionskraftmaschinen für Motorfahrräder. - Google Patents

Vorrichtung zur Verstellung des Zündzeitpunktes und zur Verminderung des Druckes beim Anfahren von Explosionskraftmaschinen für Motorfahrräder.

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AT16799B
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Austria
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motorcycles
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Adolphe Clement
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Adolphe Clement
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nu-16799.     ADOLPHE   CLEMENT IN LEVALLOIS-PERRET BEI PARIS. 
 EMI1.1 
 



   Gemäss vorliegender Erfindung können die verschiedenen Organe, welche während des Anlassens auf das Auspuffventil und während des normalen Ganges auf die Voreilung für die Zündung an einem   Fahrradmotor   wirken, durch einen einzigen Hebel, der an dem 
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Fig. 1 ist eine Seitenansicht der mit der genannten Vorrichtung ausgestatteten   Maschine,   Fig. 2 zeigt einen Teil derselben im Horizontalschnitt und in Draufsicht, Fig. 3 ist eine Ansicht einer zweizylindrigen Maschine, welche mit der genannten Vorrichtung versehen ist und Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie M-N der Fig. 3. 



   Ein am oberen Rohre des   Fahrradrahmens   angeordneter Hebel dient dazu, um mittels einer Verbindungsstange einen Hebel A zu betätigen, welcher eine an der Maschine angeordnete Welle B verdreht. Diese trägt an einem   Ende   eine   Daumenscheibc C und einen   Hebel D. Erstere drückt auf das Ende eines   Hebeis ,   der um a drehbar ist, sobald A 
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 von E greift in eine Nut b, die in den Drücker   (r eingelassen   ist, welcher zwischen den   Auspuffdaumen   F und die Stange H, die zur Betätigung des Auspuffventiles dient, eingeschaltet ist. 
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 normales Funktionieren des Auspuffventiles zu gestatten, wenn der Hebel   E   in seine Anfangsstellung zurückgekehrt ist.

   Der Hebel A wird beim Abfahren verstellt, wodurch das   Auspuffventil geöffnet und im   Arbeitszylinder solange keine Kompression stattfinden wird, als das   Treten beim   Anlassen andauert. 



   Ist die   Maschine angelassen,   so soll bei normalem Gang die   Zündung   mit der grössten,   noch möglichen Verzögerung   erfolgen. Der Hebel D, der mit der   Daumenscheibe   C fest verbunden ist, betätigt mittels der Stange c die Zündvorrichtung, welche um ihre Achse 0 schwingen kann. Die Einstellung der einzelnen Teile muss nun derart erfolgen, dass sobald der Hebel   E   ein normales Spiel des Auspuffventiles gestattet, eine möglichst verzögerte Zündung eintritt.

   Es ist aber auch möglich, durch Verdrehen der   Hebel J, Z)   jede gewünschte Voreilung der Zündung zu erzielen, ohne dass deshalb die   Daumenscheihe   C auf den Hebel E und dadurch auf das Auspuffventil wirken kann ; denn dann berührt die Daumenscheibe das Ende des Doppelhebels   J ? mit   ihrem den kleinen Halbmesser besitzenden Teil. 



   Dieselbe Vorrichtung kann auch bei einer zweizylindrigen Maschine angeordnet werden (Fig. 3 und 4). In diesem Falle betätigt die Daumenscheibe C beide Hebel E, E, welche je um eine Achse a schwingen und mit ihren entgegengesetzten Enden auf die Drücker wirken, welche bei jedem Zylinder zwischen die Stange H und die Auspuffdaumenscheibe F gelagert ist. Die beiden Auspuffdaumenscheiben F sind mit Zahnrädern d fest   erbunden,   die mit einem gemeinsamen Triebrad e in Eingriff stehen.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Vorrichtung zur Verstellung des Zündzeitpunkte und zur Verminderung des Druckes beim Anfahren durch Offenhalten des Auspuffventiles von Explosionskraftmaschinen für Motorfahrräder, gekennzeichnet durch eine auf einer Welle B sitzende Daumenscheibe C, die beim Anfahren durch entsprechend grosses Verdrehen der Welle auf einen Hebel E wirkt, wodurch das Auspuffventil während des Anfahrens offen erhalten werden kann, während bei normalem Gang ein mit der Daumenscheibe C fest verbundener und somit durch dieselbe Welle B betätigter Hebel D derart auf die Zündvorrichtung einwirkt, dass diese für gewöhnlich mit möglichst verzögerter Zündung arbeitet, wobei man durch Verdrehen der Welle B die Zündvorrichtung zwecks Erzielung beliebiger Voreilung der Zündung verstellen kann,
    ohne dass die gleichzeitig mitbewegte Daumenscheibe, welche den Hebel' mit ihrem den kleinen Halbmesser besitzenden Teile berührt, das Auspuffventil an seiner normalen Arbeitsweise hindert. EMI2.1
AT16799D 1902-10-06 1902-10-06 Vorrichtung zur Verstellung des Zündzeitpunktes und zur Verminderung des Druckes beim Anfahren von Explosionskraftmaschinen für Motorfahrräder. AT16799B (de)

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