DE458674C - Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt - Google Patents

Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt

Info

Publication number
DE458674C
DE458674C DEM98714D DEM0098714D DE458674C DE 458674 C DE458674 C DE 458674C DE M98714 D DEM98714 D DE M98714D DE M0098714 D DEM0098714 D DE M0098714D DE 458674 C DE458674 C DE 458674C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stroke
starting
valve
cycle
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM98714D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Lindenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutz AG
Original Assignee
Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutz AG filed Critical Deutz AG
Priority to DEM98714D priority Critical patent/DE458674C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE458674C publication Critical patent/DE458674C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt. Das Anlassen von Viertakt-Brennkraftinaschinen im Zweitakt hat bekanntlich den Vorteil, daß man bei einer Mehrzylinderinaschine nur einem Teil. normaler Weise nur der Hälfte der ArbeitsrAinder das gespannte Mittel, vorzugsweise Druckluft, zuzuführen braucht, um bald einen zur Einleitung von Zündungen ausreichenden Beschleunigungszustand der Maschine zu erhalten, Der übergang von der Viertaktsteuerung des Brennkraftbetriebes zur Zweitaktsteuerung des Druckluftbetriebes bzw. umgekehrt wurde dabei bewirkt, indem die Eröffnung des Einströmventils vom ersten Takt in den zweiten verlegt wurde, so daß es als Auslaßorgan für die im ersten Takt zugelassene Anlaßdruckluft diente, während das unverändert gesteuerte Atissti-ömventil imvierteii Taltt iii üblicher Weise die im dritten Takt zum zweitenmal in einem Arbeitsspiel zugelassene Anlaftc1ruckluft ausließ. Die zur Ausübung dieses Verfahrens bekannt gewordene Anordnuti g, bei der das das Drucklufteinlaßventil öffnende Gestänge gleichzeitig die Steuerwelle, die nur die die Einlaßventile steuernden Nocken trägt. verdreht, besitzt erhebliche -Nachteile, weil nicht nur außer der üblichen Steuerwelle eine besondere Steuerwelle, welche nur die Einlaßnocken trägt, mit dem entsprechenden, besonderen Steuerwellenantrieb notwendig wird, sondern auch die erforderlichen Steuerkräfte infolge der ungünstigen Umwandlung der geradlinig eingeleiteten Steuerbewegung in eine kreisförmige über Schnecke und Schneckenmutter äußerst groß werden, zumal nicht nur die auftretende Reibung, sondern bei dem Übergang auch der gesamte Ventilfederdruck überwunden werden muß. Gemäß vorliegender Erfindung ergibt sich eine einfachere und leichter zu handhabende Vorrichtung zur Ausführung des bekannten Verfahrens dadurch. daß die Rolle des das Einströmventil betätigenden Ventilstößels in der Anlaßzeit auf einen zweiten Socken, der sie im zweiten Takt anhebt, in den übrigen Takten in Ruhe läß@. über-leführt wird, während die Rolle des das Auslaßventil betätigenden Ventilstößels unverändert unter dem Einfluß des normalen Steuernockens bleibt. Zweckmäßi - ist die Verbindung zwischen denn die Stößelrolle unmittelbar verschiebenden Organ und dem die Verschiebung bewirkenden Handsteuerorgan kraftschlüssig ausgeführt; wird nämlich die Rollenverschiebung in einem Zeitpunkt eingeleitet, in dem der Rolle gerade die Flanke einer Nockenerhebung gegenübersteht, so würde bei zwangläufiger Verbindung des die Stößelrolle unmittelbar verschiebenden Organs mit dem die Verschiebung bewirkenden Handverstellorgan entweder ein Maschinenteil zu Bruch gehen oder bei geringer, der Rolle gegenüberstehender Nockenerhebung die Rolle gewaltsam unter Beschädigung der Nockenbahn auf diese überführt werden. Bei kraftschlüssiger Verbindung dagegen wird das Handsteuerorgan in die Endlage gebracht, unabhängig davon, ob die Rolle sofort auf die zweite Nockenbahn gebracht werden kann oder nicht. Im zweiten Fall wird in den die kraftschlüssige Verbindung bewirkenden Mitteln, wie etwa Federn o. dgl., die Verstellkraft aufgespeichert; sobald die die Rollenverschiebung hindernde Flanke der Nockenerhebung vor der Rolle weggetreten ist, bringen die gespannten Federn selbsttätig die Stößelrolle unter den Einfluß des zweiten Nockens.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des Erfindungsgedankens.
  • Auf der im Maschinenrahmen a gelagerten Steuerwelle b ist der den Brennkraftlbetrieb steuernde Nocken c, neben ihm der den Druckanlaßbetrieb steuernde Nocken d angeordnet. Die Rollee, die rnit Hilfe des Bolzens f in der Gabel g des das EinstrÖmventil betätigenden Ventilstößels gelagert ist, wird in der gezeichneten Lage vom Nocken c gesteuert. In dieser Lage befindet sich die Rolle bei abgestellter Maschine.
  • Soll die Verbrennimgskraftmaschine angelassen werden, so wird Kurvenscheibe h über Handgriff i und Hülse k, die mit Hilfe des Bolzens l am Maschinengestell a drehbar angeordnet ist, in eine solche Lage gebracht, daß über Übertragungsbolzen in und Winkelhebel iz die auf den Mitnehinerbo1zen o' aufgesteckte Hülse p in den Maschinenrahmen eingedrückt wird. Zwischen der Hülse p und dem auf dem Mitnehmerbolzen angeordneten Federteller q ist eine Druckfeder r, zwischen Hülse p und Maschinenrahmen a eine Druckfeder s angebracht. Das Kopfende des Bolzens o' erfaßt mit einem gabelförmigen Mitnehmer o die Stößelrolle e des Einströmventils. Die nicht gezeichnete Stößelrolle des Ausströmventils steht ständig unter dem Einfluß des Brennkraftnockens c.
  • Befindet sich in dem Augenblick, in dem in der eben beschriebenen Weise Hülse p gegen Wirkung der Feder s in den Maschinenrahmen a eingedrückt wird, der Druckluftnocken d in einer solchen Stellung, daß die Flanke seiner Erhebung den Übergang der Rolle e auf seine Bahn nicht verhindert, so wird unter Vermittlung von Druckfeder y, Mittiehmerbolzen o', Mitnehmer o und damit Rolle e bei der Bewegung der Hülse mitgenommen und Rolle e unter den Einfluß des Druckluftnockens d gebracht; dieser hebt Rolle e im zweiten Maschinentakt an, so daß das Einströtnventil die im ersten Takt eingeführte und entspannte Druckluft auslassen kann. In den anderen Takten bleibt Rolle e in Ruhe, während die vorn Necken c gesteuerte Rolle des Auslaßventils die im dritten Maschinentakt eingeführte und entspannte Druckluft im vierten Maschinentakt ausläßt. Die Steuerung des Anlaßdruckluftventils war unmittelbar bei Verlegung des Handsteuerorgans i in die Anlaßstellung unter Vermittlung eines auf der Hülse k angeordneten Organs eingerückt worden.
  • Befindet sich dagegen im Augenblick der Verlegung des Handsteuerorgans i in die Anlaßstellung Nocken d in einer solchen Lage, daß Rolle e durch Anschlag an die Flanke der Nockenerhebung nicht auf die Nockenbahn d gelangen kann, so bleibt Rolle e, Mitnehmer o und Mitnehmerbolzen o' in der gezeichneten Stellung, während Hülsep der ihr über i, k, h, in und ia aufgezwungenen Bewegung unter Spannung der Federn s und r folgt. Sobald aber die Flanke der Erhebung des Nockens d vor der Rolle e durch Drehung der Steuerwelle weggetreten ist, versucht Feder y sich zu entspannen und bringt das Mitnehmer system q, o', o und damit die Rolle e in den Wirkungsbereich des Druckluftnockens d.
  • Beim Übergang von Druckluft- auf Brennkraftbetrieb versucht die gespannte Feder s das Mitnehmersystem aus dem Maschinenrahmen herauszudrücken und damit Rolle e auf den Brennkraftnocken c zu bringen. Damit für den Fall, daß infolge der zunächst noch vor der Rolle e liegenden Flanke der Erhebung des Nockens c Rolle e nicht sofort in den Bereich des Nockens c treten kann, ein Pendeln des Übertragungsbolzens in und des Winkelhebels n zwischen der bereits über Handsteuerorgan i eingeschalteten Brennkraftbetriebsstellung und der von Rolle e und dem Mitnehmer system noch eingehaltenen Anlaßstellung vermieden wird, sorgt eine Feder t am Kopf des Übertragungsbolzens m für ständige Anlage der Steuerungsteile m, n und p in einer Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle des das Einströmventil betätigenden Ventilstößels in der Anlaßzeit auf einen zweiten Nocken, der sie im zweiten Takt anhebt, in den übrigen Takten in Ruhe läßt, übergeführt ist, so daß in an sich bekannter Weise die im ersten Takt zugelassene Anlaßdruckluft durch das Einströmventil entlassen wird, während die Rolle des das Auslaßventil betätigenden Ventilstößels unverändert unter dem Einfluß des normalen Steuernockens bleibt, so daß in an sich bekannter Weise das unverändert gesteuerte Ausströmventil im vierten Takt die im dritten Takt zum zweitenmal' in einem Arbeitsspiel zugelassene Anlaßdruckluft ausläßt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch kraftschlüssige Verbindung zwischen dem die Stößelrolle des Einströmventils unmittelbar verschiebenden Organ (o) und dem die Verschiebung bewirkenden Handsteuerorgan (i).
DEM98714D 1927-03-05 1927-03-05 Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt Expired DE458674C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM98714D DE458674C (de) 1927-03-05 1927-03-05 Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM98714D DE458674C (de) 1927-03-05 1927-03-05 Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE458674C true DE458674C (de) 1928-04-17

Family

ID=7323864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM98714D Expired DE458674C (de) 1927-03-05 1927-03-05 Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE458674C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4292543C1 (de) Motorsteuerverfahren
WO1988002065A1 (fr) Moteur diesel a combustion interne multicylindre a faible taux de compression dans les cylindres
CH625016A5 (de)
DE458674C (de) Vorrichtung zum Anlassen von Viertakt-Brennkraftmaschinen im Zweitakt
DE3909822C2 (de)
DE599668C (de) Steuerungsgetriebe fuer Verbrennungskraftmaschinen
WO1999006678A1 (de) Ventilsteuerung einer als antrieb oder bremse schaltbaren brennkraftmaschine
DE822741C (de) Verbrennungsmotor, insbesondere Ausbildung des zwischen Kolben und Motorwelle angeordneten Triebwerkes
DE162187C (de)
DE2906297A1 (de) Einspritzeinrichtung eines dieselmotorzylinders
DE340205C (de) Steuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE590276C (de) Webstuhl mit ortsfest gelagerten Schuetzenkaesten und beweglicher Lade
DE371565C (de) Umsteuerbare Steuerung fuer Viertaktverbrennungskraftmaschinen
DE1083691B (de) Betaetigungsvorrichtung zur Fernbedienung umsteuerbarer Brennkraftmaschinen
DE688744C (de) l laufende, umsteuerbare Viertakteinspritzbrennkraftmaschinen
DE533730C (de) Anlassteuerung fuer Viertakt-Brennkraftmaschinen
DE610292C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE662726C (de) Regelvorrichtung fuer Brennstoffpumpen von Fahrzeugbrennkraftmaschinen
DE569888C (de) Anlass- und Umsteuerung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
DE920276C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Brennstoffeinspritzung in Maschinen mit gegenlaeufigen Flugkolben
DE483479C (de) Steuerung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE118855C (de)
DE222795C (de)
DE290298C (de)
DE430605C (de) Bremssteuerung fuer Kraftfahrzeugviertaktmotoren