DE340205C - Steuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE340205C
DE340205C DE1919340205D DE340205DD DE340205C DE 340205 C DE340205 C DE 340205C DE 1919340205 D DE1919340205 D DE 1919340205D DE 340205D D DE340205D D DE 340205DD DE 340205 C DE340205 C DE 340205C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerung für solche Verbrennungskraftmaschinen, welche mit Hilfe von Druckluft angelassen oder umgesteuert werden und welche dabei, d. h. während der Anlaß* oder Umsteuerperiode, in Zweitakt arbeiten, d. h. mit einem Luftimpuls in jedem Zylinder für jede Umdrehung. Die Umstellung der Maschine von Viertakt auf Zweitakt und umgekehrt ist mit bekannten Anordnungen leicht zu bewirken. Diese Anordnungen haben jedoch gewisse Nachteile. Die Manövriernocken der bei Zweitaktbetrieb wirksamen Steuerhebel für das Anlaßluftventil und das Auspuffventil haben nämlich bisher die gleiche Ausdehnung in der Umfangsrichtung gehabt, so daß beide Hebel bei der Drehung der Manövrierwelle von Hand gleichzeitig in und außer Tätigkeit versetzt werden. Eine Folge dieser Anordnung wird, daß, wenn die Maschine während der Anlaßperiode im Zweitakt mit Luft von gewissem Drucke (Anlaßluft) arbeitet und Luft somit in den Zylinder während des Kolbenhubes eingelassen wird, der sonst dem normalen Saughube entspricht, und wenn die Maschine während dieses Hubes zwecks Betrieb mit Brennstoff von Zweitakt auf Viertakt umgestellt wird, die eingelassene Anlaßluft beim nächstfolgenden Kompressionshube in dem Zylinder eingeschlossen wird.
Der Kompressionsdruck steigt dann auf eine solche Höhe, daß die Maschine leicht zersprengt werden kann.
Diese Möglichkeit wird durch vorliegende Erfindung sicher verhindert. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß derjenige Manövriernocken, durch welchen der bei Zweitaktbetrieb wirksame Steuerhebel für das Auspuffventil in wirksame Lage umgestellt wird, derart eingerichtet ist, daß er den genannten Hebel während eines längeren Teiles der Anlaßperiode in wirksamer Lage hält, als der Steuerhebel für das Anlaßluftventil in der wirksamen Lage gehalten wird. Eine geeignete und einfache Weise zur Ausführung der Erfindung besteht darin, daß man den Manövriernocken des bei Zweitaktbetrieb wirksamen Steuerhebels für das Auspuffventil mit größerer Ausdehnung in der Umfangsrichtung ausführt als den Manövriernocken des Steuerhebels für das Anlaßluftventil.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine solche Ausführungsform der Erfindung. Fig. ι zeigt den bei Viertaktbetrieb wirksamen Steuerhebel für das Auspuffventil am Anfang. des Anlassens, und Fig. 2 zeigt denselben Steuerhebel am Ende des Anlassens. Fig. 3 zeigt den bei Zweitaktbetrieb zusammen mit dem Hebel nach Fig. 1 wirksamen Steuerhebel für das Auspuff ventil am Anfang des Anlassens, und Fig. 4 zeigt denselben Steuerhebel am Ende des Anlassens. Fig. 5 zeigt den bei Zweitaktbetrieb wirksamen Steuerhebel für das Anlaßluftventil beim Beginn des Anlassens, und Fig. 6 zeigt denselben Hebel am Ende des Anlassens.
In Übereinstimmung mit den oben erwähnten

Claims (2)

bekannten Bauarten besteht jeder der in den verschiedenen Figuren der Zeichnung gezeigten Steuerhebel in bekannter Weise aus einem Hebel i, i1, i2, der um die Welle 2, die sogenannte Manövrierwelle, drehbar und am einen Ende 3, 31, 32 in geeigneter Weise mit dem Ventil, welches betätigt werden soll, oder mit einem die Bewegung auf das Ventil übertragenden Teil verbunden ist, während am 10' anderen Ende des Hebels ein kleinerer Hebel 4, 41, 42 drehbar befestigt ist, dessen eines Ende durch eine Rolle 5, 51, 52 von dem Nocken 7, 71J 72 der Steuerwelle 6 betätigt werden kann und dessen anderes Ende durch die Rolle 8, 81, 82 von dem oder den Nocken 10, 11, 12 einer Kammscheibe 9, 91, 92 auf der Manövrierwelle 2 betätigt wird. Durch Drehung der Manövrierwelle 2 von Hand kommen, wie schon bekannt, die Hebel 4, 41, 42 durch die Einwirkung der Nocken 10, ii, 12 in solche Lagen, daß die Hebel 1, i1, i2 von den Nocken 7, 71, 72 der Steuerwelle 6 betätigt oder nicht betätigt werden. Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Steuerhebel für das Auspuffventil, welches das einzige ist, das bei Viertaktbetrieb tätig ist, ist der Nocken 10 der Kammscheibe 9, wie aus der Zeichnung ersichtlich, von solcher Ausdehnung in der Umfangsrichtung, daß bei Drehung der Manövrierwelle aus der Stillstandlage der Steuerhebel und durch diesen auch das Auspuff ventil von dem Nocken 7 sowohl während der Anlaßperiode wie später während des Viertaktbetriebes betätigt wird. Bei dem bei Zweitaktbetrieb wirksamen Steuerhebel für 3.ϊ das Auspuffventil gemäß Fig. 3 und 4 ist die Kammscheibe 9 mit zwei Nocken 11 versehen, und zwar der eine für Anlassen vorwärts und der andere für rückwärts. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Hebel i1 mit einem Vorsprung 131 versehen, welcher, wenn der Hebel i1 während der Anlaßperiode von dem Nocken 71 betätigt wird, durch Zusammenwirken mit dem Vorsprung 13 des Hebels 1 die Bewegung auf diesen und somit auch auf das Auspuffventil überträgt, da jeder Zylinder, wie üblich, nur ein Auspuffventil besitzt. Bei dem während des Zweitaktbetriebes gemäß Fig. 5 und 6 für das Anlaßluftventil wirksamen Steuerhebel ist die Kammscheibe 92 auch mit zwei Nocken 12 versehen, und zwar der eine für Anlassen vorwärts und der andere für rückwärts. Gemäß der Erfindung sind die Manövriernocken 11 nach Fig. 3 und 4 von beträchtlich größerer Ausdehnung in der Umfangsrichtung als die Nocken 12 gemäß Fig. 5 und 6, was zur Folge hat, daß das Auspuffventil- bei jeder Drehung der Manövrierwelle während eines längeren Teiles der Anlaß- oder Zweitaktperiode geöffnet wird als das Anlaßluftventil und somit der Anlaßluft Gelegenheit zum Ausströmen gibt, falls während des normalen Kompressionshubes eine Umstellung von Zweitakt auf Viertakt stattfindet. Aus Fig. i, 3 und 5 geht hervor, wie beim Beginn des Anlassens der Manövriernocken 10 des Auspuffventils so gestellt ist, daß der Hebel 1 von dem Nocken 7 der Steuerwelle 6 nicht beeinflußt wird. Beim Beginn des Anlassens nehmen auch die Manövriernocken 11 und 12 diejenigen Lagen im Verhältnis zu den Rollen 81 und 82 ein, welche aus Fig. 3 und 5 hervorgehen/ d. h. die Rollen sind noch nicht auf die Nocken heraufbewegt worden. Dies trifft dagegen ein, wenn gemäß Fig. 2, 4 und 6 die Manövrierwelle 2 zwecks Anlassens in der einen oder anderen Richtung gedreht worden ist, und dabei wird, wie aus Fig. 4 und 6 hervorgeht, der Nocken 11 des Steuerhebels für das Auspuffventil den Hebel'41 innerhalb des Wirkungsbereiches des Steuernockens 71 während längerer Zeit halten, als der Anlaßluftnocken 12 seinen Hebel 42 innerhalb des Wirkungsbereiches der Steuernocken 72 hält. Durch die Drehung der Manövrierwelle wird der Nocken 10 in solcher Lage gehalten, daß er seinen Hebel 4 innerhalb des Wirkungsbereiches des entsprechenden Steuernockens 7 hält. PATENT-AlTSPRiTCHE .'
1. Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen, welche mit Hilfe von Druckluft angelassen oder umgesteuert werden und welche während der Anlaß- oder Um-Steuerperiode im Zweitakt arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Manövriernocken (11), durch den der bei Zweitaktbetrieb wirksame Steuerhebel (i1, 41) für das Auspuffventil in wirksame Lage umgestellt wird, derart eingerichtet ist, daß er den Hebel (i1, 41) für das Auspuffventil während eines längeren Teiles der Anlaßperiode in wirksamer Lage hält, als der Hebel (i2, 42) für das Anlaßluftventil in der wirksamen Lage gehalten wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Manövriernocken (11) des bei Zweitaktbetrieb wirksamen Steuerhebels (i1,41) für das Auspuffventil eine größere Ausdehnung in der Umfangsrichtung hat als der Manövriernocken (12) des Steuerhebels (i2, 42) für das Anlaßluftventil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919340205D 1918-02-28 1919-02-21 Steuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE340205C (de)

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SE340205X 1918-02-28

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DE340205C true DE340205C (de) 1921-09-05

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