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Antriebsmaschine mit von dieser betätigten Nebenantrieben bzw. Arbeitsmaschinen
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des Betriebes erfolgt. Dies wird erfindungsgemäss
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und in diesem geschlossenen Kreislauf zwischen
Antriebsmaschine und Arbeitsmaschinen ein dreh- elastisches Kraftübertragungsglied 8 unter Vor- spannung eingeschaltet wird. Die Kraftmaschine
11 der Fig. 2 hat zwei Arbeitsmaschinen 12, 13 anzutreiben. Dies geschieht über ein Kegelrad-
Vorgelege 14, 15 und 14, 16. Laufruhe wird durch ein drehelastisches Kraftübertragungsglied, welches aus einer Stabfeder 17 besteht, erreicht.
Die Stabfeder 17 ist unter Vorspannung über die Kegelradpaare 18 und 19 mit dem Antrieb auf Drehung gekuppelt. Nach der Ausführung der Fig. 3 treibt die Kraftmaschine 20 über ein
Stirnrad-Vorgelege 21, 22 die Arbeitsmaschine 23 an. Ständiger einseitiger Kraftschluss und Laufruhe wird durch Einschaltung eines drehelastischen
Zwischengliedes 24 in den Antrieb mit Hilfe des Vorgeleges 25, 26 gesichert.
In den Fig. 4 und 5 ist eine beispielsweise Ausführungsform nach dem Schema der Fig. 1 gezeigt. Als Antriebsmaschine dient eine Vielzylindrige Brennkraftmaschine mit zwei in V-Form angeordneten Zylinderreihen 27, 28 und der Kurbelwelle 29. Die Einlassventile der Zylinderreihe 27 werden von einer Nockenwelle 30 und die Auslassventile von einer Nockenwelle 31 betätigt. Die Einlassventile der Zylinderreihe 28 werden von einer Nockenwelle 32 und die Auslassventile von einer Nockenwelle 33 betätigt.
Die vier Nockenwellen, welche den Nebenantrieben 4-7 der Fig. l entsprechen, werden von der Kurbelwelle aus angetrieben. Dies geschieht beispielsweise durch ein auf der Kurbelwelle befestigtes Zahnrad 34, welches mit einem Zahnrad 35 kämmt. Das letztere ist mit dem Kegelrad 36 verbunden, um mittels eines weiteren Kegelrades 37, Welle 38 und Kegelradpaar 39, 40 die Nockenwelle 30 zur Betätigung der Einlassventile der linken Maschinenseite anzutreiben.
Mit dem Kegelrad 40 kämmt weiter ein Kegelrad 41, welches über eine Welle 42 und ein Kegelradpaar 43, 44 die Nockenwelle 31 zur Betätigung der Auslassventile der linkenMaschinen- seite antreibt. Mit dem Kegelrad 36 ist aber auch ein Kegelrad 37'in Eingriff, von welchem der Antrieb für die Nockenwellen 32, 33 zur Betätigung der Ein-und Auslassventile der Zylinderreihe 28 in gleicher Weise abgeleitet wird wie der für die Nockenwelle 30 und 31, weshalb die einzelnen Teile mit denselben, jedoch mit einem Index versehenen Bezugszeichen bezeichnet sind.
. Auf jeder der Nockenwellen sind entsprechend der Zylinderzahl, beispielsweise für eine 12-Zylinder-Maschine, sechs Nocken 45 angebracht, welche mit entsprechenden, die Ventile betätigenden Steuerorganen zusammenarbeiten.
Beim Auflaufen der Steuerorgane auf die Nocken ist der Widerstand der Steuerungsteile und der Ventilfeder zu überwinden, während beim darauffolgenden Abgleiten von der Nocke die Ventil- feder im Sinne des Antriebes wirkt. Dies gilt für jede einzelne Nocke jeder Nockenwelle.
Die einzelnen dadurch hervorgerufenen Drehmomente ergeben ein resultierendes Drehmoment für alle Nocken einer Nockenwelle bzw. für alle Nockenwellen einer Maschinenseite, welches während einer Umdrehung je nach der Anzahl der Nocken und Nockenwellen einen mehrmaligen Richtungswechsel erleidet, den in der Antriebsrichtung wirkenden Kraftfluss unterbindet und die Laufruhe beeinträchtigt. Es werden deshalb erfindungsgemäss die Nockenwellen 31 und 33 durch ein drehelastisches Kraftübertragungsglied miteinander gekuppelt.
Das drehelastische Glied besteht aus einer Stabfeder 46, an deren Enden Kegelräder 47 und 47' angebracht sind, die mit den Kegelrädern 44 bzw. 44'in Eingriff stehen. Die Stabfeder wird mit Vorspannung eingebaut und kann im Gehäuse der Maschine zweimal oder mehrfach gelagert sein. Es genügt eine einzige Stabfeder für sämtliche Nockenwellen, wenn diese, wie gezeigt, die am entferntesten vom Antrieb durch die Kurbelwelle gelegenen Nockenwellen 31 und 33 miteinander kuppelt.
Die Erfindung lässt sich auf alle Arten von Brennkraftmaschinen anwenden. So zeigt beispielsweise die Fig. 6 eine Ausführung nach dem Schema der Fig. 3, u. zw. eine Brennkraftmaschine mit einer Nockenwelle 48. Von der Kurbelwelle 49 wird über Kegelradgetriebe 50, 51 und eine Königswelle 52 die Nockenwelle 48 angetrieben. Ein Abheben der Zahnflanken der Kegelradgetriebe voneinander wird durch eine die Kurbelwelle mit der Nockenwelle über ein Kegelradgetriebe kuppelnde Stabfeder 53 verhindert, die wieder mit Vorspannung eingebaut ist. Bei Brennkraftmaschinen mit zwei Nockenwellen (Fig. 2) werden beide Nockenwellen miteinander durch eine Stabfeder 17 gekuppelt.
Die Erfindung kann ebenso für Maschinen verschiedener Zylinderanordnungen, wie X, H, in Reihen oder auf in anderer Weise angeordnete Zylinder verwendet werden.
Die Erfindung kann auch für den Antrieb von Werkzeugmaschinen und Kompressoren verwendet werden und ist ebenso auf von der Antriebsmaschine getrennte, nur durch Kraft- übertragungsmittel verbundene Arbeitsmaschinen anwendbar.
PATENTANSPRÜCHE : . 1. Antriebsmaschine, mit einem oder mehreren von dieser betätigten Nebenantrieben bzw.
Arbeitsmaschinen mit ungleichförmigem Drehmoment, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenantriebe bzw. Arbeitsmaschinen durch ein drehelastisches unter Vorspannung eingebautes Kraft- übertragungsglied auf Drehung miteinander gekuppelt sind.