DE89355C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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- F01B1/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
- F01B1/06—Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders in star or fan arrangement
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/02—Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders
- F03C1/04—Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders with cylinders in star or fan arrangement
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Description
KAISERLICHES
S -U-O top n ^
Patentamt)®
Vorliegende^ Erfindung bezieht sich auf eine Kraftmaschine mit vier um die zu treibende
Welle gruppirten Cylindern, bei welchen die Kolbenstangen vermittelst geeigneter Organe
derart auf die genannte Welle wirken, dafs — während der ganzen Dauer eines jeden
Kolbenhubes —. ein wirksamer Druck zum Antrieb dieser Welle zur Geltung kommt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch die Achse der Hauptwelle
der Maschine, und zwar in einem halb mal gröfseren Mafsstabe als die übrigen Figuren.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht im Sinne des Pfeiles y der Fig. 1.
Fig. 3 stellt einen durch die Achsen der Cylinder genommenen Verticalschnitt der Maschine
dar, während Fig. 4 einen nach der Linie x*-x4 der Fig. 1 ausgeführten Verticalschnitt
zeigt.
Fig. 5 stellt in Ansicht, den Regulator ohne den Umsteuerungsmechanismus dar.
Fig. 6 veranschaulicht in Seitenansicht die Art und Weise der Montirung der Maschine,
um sie auf ihren Lagern drehen zu können, so dafs die Motorwelle unter verschiedenen
Winkeln geneigt werden kann.
Fig. 7' ist eine Oberansicht der nur mit Umsteuerung versehenen Maschine- und
"■■ Fig. 8 zeigt in Oberansicht die Art und Weise, wie die Schieber durch gleichseitige, auf der Hauptwelle sitzende Dreiecke bethätigt werden.
"■■ Fig. 8 zeigt in Oberansicht die Art und Weise, wie die Schieber durch gleichseitige, auf der Hauptwelle sitzende Dreiecke bethätigt werden.
• Im Allgemeinen besitzt die Maschine einen Centralkörper, in welchem die Hauptwelle
drehbar angeordnet ist und mit welchem zwei kreuzweise zu einander angeordnete Cylinderpaare
verbunden oder aus einem Stück gegossen sind, so dafs die Achsen dieser beiden Cylinderpaare sich in. der Achse der Hauptwelle
unter rechtem Winkel kreuzen.
ι stellt den Centralkörper der Maschine dar,
2 die Cylinder, 3 deren Kolben, 4 die Kolbenstangen, die entsprechend je paarweise mit
einem rechteckigen Rahmen 5 starr verbunden sind. · Die beiden Rahmen 5 wirken ihrerseits
auf gleichseitige, auf der Hauptwelle 7 sitzende Bogendreiecke 6. An der Hinterseite des Maschinenkörpers
befindet sich der Schieberkasten oder Dampfkasten 8, von welchem aus Kanäle 9 nach den äufseren Enden der Cylinder führen,
während Auspufföffnungen an einem ringförmigen, zu irgend welchem Auspuffrohr 11
(Fig. 8) führenden Kanal 10 vorgesehen sind. Der Dampf gelangt in den Schieberkasten durch
ein beliebig angeordnetes Rohr 12, und der Dampf-Ein- und -Auslafs wird durch mittelst an
der Hauptwelle 7 sitzender Dreiecke bezw. Excenterscheiben bethätigte Schieber 13 regulirt.
Die Kolben wirken in stetiger Aufeinanderfolge durch Vermittelung der Rahmen auf
gleichseitige,, auf der Welle sitzende Bogendreiecke, deren Hebelwirkung derart ist, dafs
sie während des ganzen Kolbenhubes einen wirksamen Druck erhalten. . Die Cylinder sind
einfach wirkende, indem nur an einer Seite Dampf in dieselben einströmt. . :
Die Schieber 13 gleiten in Führungen 14
(Fig. 8), und je zwei-gegenüberliegende sind
in ähnlicher Weise wie die Kolben an einem Rahmen 15 befestigt, in welchem ein gleichseitiges
Bogendreieck 16 angeordnet ist. Die beiden Dreiecke 16 befinden sich an einer die
Verlängerung der Hauptwelle 7 (Fig. 1) umgebenden Hülse 17, an deren aufserhalb des
Schieberkastens befindlichem Ende, wie aus Fig. ι und 4 ersichtlich, ein Zahnrad 18 befestigt
ist.
"Die Welle 7 ragt über das Ende der Hülse 17
hinaus und trägt eine lose Scheibe ig, jenseits welcher ein an der Welle 7 befestigtes Flantschenstück
20 sich befindet, in dessen Flantsch eine Ausbohrung zur Aufnahme eines Stiftes 21
vorgesehen ist, wobei das Ende des letzteren in eine der an der Scheibe ig vorgesehenen
Ausbohrungen eingreifen kann.
Das Zahnrad 18 steht mit zwei drehbar auf der Scheibe 19 angebrachten Trieben 24 in
Eingriff, die ihrerseits wieder in ebenfalls drehbar auf der Scheibe 19 angeordnete Zahnräder
23 eingreifen. Die Achsen 2 3X, welche
die Räder 23 tragen, treten durch die Scheibe 19 hindurch und tragen je einen Arm 25 von
beträchtlichem Gewicht, welcher ähnlicherweise wie der Arm und die entsprechende Kugel
eines Centrifugalregulators wirkt. Um jede Achse 23X läuft eine starke Spiralfeder 26,
deren eines Ende am Arm 25 befestigt ist, während ihr anderes Ende an einem mit der
Scheibe verbundenen Winkelstück 27 festgehalten wird.
Die Wirkungsweise des Regulators ist folgende:
Der'Zapfen bezw. Stift 21 verbindet die lose
Scheibe ig mit dem auf der Welle 7 befestigten Flantschenstück 20 und bewirkt so
die Mitnahme der Scheibe ig, sobald die Welle 7 rotirt. Der Eingriff des an der mit
den Dreiecken 16 versehenen Hülse 17 angebrachten Zahnrades 18 mit den auf der Scheibe 1 g
sitzenden Zahnrädern ruft somit den Antrieb der Dreiecke 16 hervor. Wenn nun die Umfangsgeschwindigkeit
der Welle eine Gröfse erreicht, bei der die auf die Gewichtsarme wirkende Centrifugalkraft die Spannung der
Feder 26 zu überwinden vermag, so bewegen sich die freien Enden der Arme radial nach
aufsen, wodurch die Zahnräder 23 in geringem Mafse gedreht werden und dem Zahnrad 18
eine entsprechende Umdrehung ertheilen, so dafs die Dreiecke 16 etwas um die Hauptwelle
herum verschoben werden, d. h. eine zu ihrer Anfangslage etwas veränderte Stellung einnehmen
werden und so ihre Wirkung auf die Schieber verändert wird.
Der Zweck der Triebe 24 besteht darin, durch die Bewegung der Scheibe 19 die Hülse 17
zugleich mit der Hauptwelle in Bewegung zu setzen und dem Rollen der Zahnräder 23 über
das Zahnrad 18, das aus der concentrischen Anordnung hervorginge, falls besagte Zahnräder
23 direct mit dem centrischen Rad in Eingriff ständen, vorzubeugen. Der Zweck der
Verwendung zweier Gewichtsarme und zweier Zahnräderpaare beruht lediglich auf der Ausbalancirung
der Construction.
Durch Entfernen des Zapfens oder Stiftes 21,
Drehen der Scheibe 19 um i8o° und nunmehriges Wiederverbinden der einzelnen Theile
mittelst des Zapfens 21 wird die Maschine umgesteuert, indem nämlich die Dreiecke 16
zugleich von der Scheibe 19 mitgenommen und so um i8o° verdreht werden.
Fig. 7 veranschaulicht eine Construction, bei welcher nur die Umsteuerungsvorrichtung angewendet
ist, während der Regulator weggelassen ist. Hierbei ist eine der Scheibe 19
entsprechende Scheibe I9X an der Hülse der
Dreiecke 16 befestigt und kann durch einen Zapfen oder Stift mit dem Flantschenstück vereinigt
werden.
Fig. 5 zeigt die directe Befestigung der Scheibe 19 an der Hauptwelle durch eine
Stellschraube, wobei aber die Umsteuerungsvorrichtungen weggelassen sind. Es wäre
jedoch bei dieser Anordnung möglich, die Umsteuerung durch Lösen der Stellschraube,
Drehen der Scheibe um i8o° und nunmehriges festes Anziehen der Stellschraube zu erzielen.
Die Federn 26 haben natürlich den Zweck, die Gewichtsarme einwärts zu ziehen, sobald
die Bewegung der Maschine sich verlangsamt, wozu eine beliebige Art der Anordnung der
Federn gewählt werden kann. ' .
Die Dreiecke 16 befinden sich innerhalb zweier Rahmen in derselben Weise wie die
von den Kolben bethätigten Dreiecke, und ihre Stellung .ist analog derjenigen der letzteren,
wie aus Fig. 3 ersichtlich.
Statt der Dreiecke i6' können auch Excenter
zur Bethätigung der Schieber verwendet werden, welch letztere mit den Rahmen durch Gelenke
verbunden sein können.
Fig. 3 und 6 erläutern die Art einer anderen Aufstellung der Maschine.
Ein geeigneter Lagerbock 28 läuft nach oben in zwei Lager 29 aus, welche zur Aufnahme
der zwei horizontal gestellten, durch Deckel 30 gegen seitliche Verschiebung geschützten Cylinder
dienen. Diese Construction ermöglicht es, die Hauptwelle unter beliebigem Neigungswinkel
zur Horizontalen einzustellen. Die Sicherung der einmal gewählten Stellung der Cylinder in ihren Lagern geschieht mittelst
Stellschrauben 31.
Diese Art der Aufstellung ist zur Bewegung von Drillbohrern in Bergwerken und für ähnliche
Verwendungen sehr geeignet.
Vorliegende Anordnung, wonach die vier Cylinderachsen in einer Ebene liegen, ist die
günstigere, wiewohl sie für vorliegende Erfindung von unwesentlicher Bedeutung ist.
Claims (2)
1. Kraftmaschine mit vier einfach wirkenden, paarweise um eine Welle derart angeordneten
Cylindern, dafs die Achsen der beiden Cylinderpaare sich unter rechtem Winkel kreuzen und die Kolben, auf einander folgend,
je während J/4 Umdrehung auf die
Hauptwelle wirken, dadurch gekennzeichnet, dafs die je zwei Kolbenstangen eines Cylinderpaares
verbindenden Rahmen (5) auf je ein gleichseitiges Bogendreieck (6) (statt auf Kurbeln) wirken, zum Zwecke, den
Hebelarm des auf die Hauptwelle zu übertragenden Drehmomentes und somit die Druckverhältnisse günstiger zu gestalten.
2. Eine Steuerung der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung
zweier gleichseitiger Bogendreiecke (16) auf der Welle (7) innerhalb zweier in
einem-Schieberkasten untergebrachten und je die einem Cylinderpaare entsprechenden
Vertheilungsschieber verbindenden Rahmen (.15), so dafs jeder der vier Vertheilungsschieber
je nur bei einer Viertelumdrehung der Welle (7) in den entsprechenden Cylinder Dampf einströmen läfst, wobei die Dreiecke
(16) derart mit der Welle (7) verbunden sind, dafs ihre Lage auf der Welle
von aufsen zur Regelung und Umsteuerung der Maschine verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89355C true DE89355C (de) |
Family
ID=361176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89355D Active DE89355C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89355C (de) |
-
0
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