AT16689B - Verfahren und Einrichtung zum Einsetzen von glasierten Dachziegeln in den Brennofen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Einsetzen von glasierten Dachziegeln in den Brennofen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT 16689. EMI1.1 Beim Brennen von glasierten Dachziegeln, sogenannten Biberschwänzen oder Dachplatten, machte sich der Übelstand fühlbar, dass sich dieselben insofern beim Einbau in den Brennofen, u. zw. Glasurfläche gegen Glasurfläche gewendet, schwierig aufbauen liessen, weil ein Verschieben der einzelnen Ziegel zueinander stattfand. Die Folge hievon war, dass die glasierten Flächen der Ziegel oft zusammentrafen, wodurch die Glasur während des Brennens an den sich berührenden Stellen zusammenschmolz. Vorliegende Erfindung dient nun dazu, diese Übelstände zu beseitigen, indem die Ziegel mit ihren Glasurnächen nach aussen gewendet, zu Gruppen vereinigt und diese Gruppen auseinander gehalten werden, so dass eine Berührung der glasierten Seiten verhindert wird. Zu diesem Zwecke dient ein Vorsprung an der Nase der Ziegel, unter welchem der Schwanz eines zweiten Ziegels festgehalten wird. In der umstehenden Zeichnung ist in Fig. 1 ein Dachziegel mit einem solchen Ansatz dargestellt, während in Fig. 2 das Zusammenlegen und Festhalten derartiger Ziegel ver- EMI1.2 Der Ansatz a, die sogenannte Nase des Ziegels, erhält im rohen Zustande einen Vorsprung in Form einer verlängerten Nase c. Diese dient dazu, einerseits die Ziegel einer Gruppe gegenseitig festzulegen, andererseits die Gruppen selbst auseinander zu halten. Nachdem die Ziegel mit der Glasurmasse überzogen sind, werden nun je zwei derselben in der Weise zusammengelegt, dass sie mit dem Schwanz d unter den Vorsprung c der Nase geschoben werden, wodurch dieselben untereinander festgehalten werden (Fig. 2). Die Ziegel werden dann, wie in Fig. 3 veranschaulicht, in den Brennofen eingestellt, wobei sich zwischen den selbst bis zur ganzen Länge mit Glasur überzogenen Seiten e der Ziegel ein Zwischenraum f bildet. Da sich die Ziegel infolge ihrer gruppenweisen Festhaltung nicht verschieben können, kann ein Zusammentreffen der Glasuren nicht stattfinden. Nach- dem die Ziegel gebrannt sind, kann der für vorliegenden Zweck angeordnete Vorsprung abgeschlagen werden, so dass dem Ziegel seine normale Nase verbleibt. In gleicher Weise wird dieses Verfahren bei Dachsteinen mit zwei Nasen angewendet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Einsetzen von glasierten Dachziegeln in den Brennofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziegel, mit ihren Glasurflächen nach aussen gewendet, zu Gruppen vereinigt und diese Gruppen derart auseinander gehalten werden, dass eine Berührung der glasierten Seiten verhindert wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Eine Einrichtung an Dachziegeln zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Ziegeln befindlichen Ansätze oder Nasen einen Vorsprung (c) erhalten, unter welchem der Schwanz eines zweiten Ziegels festgehalten wird und durch welchen die einzelnen Gruppen auseinander gehalten werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT16689B true AT16689B (de) | 1904-06-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT16689D AT16689B (de) | 1903-07-03 | 1903-07-03 | Verfahren und Einrichtung zum Einsetzen von glasierten Dachziegeln in den Brennofen. |
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1903
- 1903-07-03 AT AT16689D patent/AT16689B/de active
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