AT166526B - Fugenleimmaschine - Google Patents

Fugenleimmaschine

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AT166526B
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rails
beds
loading
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levers
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Mueller Ag
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  • Reciprocating Conveyors (AREA)

Description


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  Fugenleimmaschine 
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 durchstossen die Flanschen der Träger 64 und tragen einen Bund 67. Über die Bolzen 66 sind Federn 68 gestülpt, die sich einerseits gegen den oberen Flansch der Träger 64 und anderseits gegen den Bund 67 der Bolzen 66 abstützen. Durch diese federnde Aufhängung der oberen Schienen 62 wird erreicht, dass sich diese sehr gut Ungleichheiten des zu leimenden Gutes anpassen können. Die einander gegenüberliegenden oberen und unteren Träger 64 und 65 sind durch Spindeln 69 miteinander verbunden. Diese Spindeln sind unten mit Gewinde versehen, welches mit dem Gewinde von an den unteren Trägem 65 befestigten Muttern 74 zusammenarbeitet. An den oberen Trägern 64 sind die Spindeln in Lagern 70 drehbar angeordnet.

   Die Spindeln Tagen Handräder   71,   mittels welcher sie gedreht und damit der gewünschte Abstand zwischen den Betten C und D eingestellt werden kann. Dieser Abstand richtet sich nach der Dicke des zu leimenden Gutes und nach dem gewünschten Pressdruck. 



   Diesen ruhenden Pressbetten C und D sind nun Beschickungsbetten vorgeschaltet, welche aus nebeneinanderliegenden und sich abwechslungs- weise vorwärts und rückwärts bewegenden Schienen gebildet sind. 



   Das obere Beschickungsbett besteht aus zwei Gruppen von Schienen 1 und 2 und das untere aus zwei Gruppen von Schienen 3 und 4. Die Schienen 1 arbeiten mit den Schienen 3 und die Schienen 2 mit den Schienen 4 zusammen. Die Schienen   1   sind an den Kastenträgern   5,   die Schienen 3 an den   Kastenträgern   6, die Schienen 2 an den   Kastenträgern   7 und die Schieren 4 an den   Kastenträgern   8 in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise befestigt. In die Kastenträger 5 und 6 greifen die Säulen 9 eines weiter nicht dargestellten Wagengestelles ein, an welchem auch die Laufräder 10 befestigt sind. Ebenso greifen in die Kastenträger 7 und 8 die Säulen 11 eines weiteren Wagengestelles ein, an welchem die Laufräder 12 befestigt sind.

   Zwischen die oberen Säulen 9 und die Kastenträger 5 sind Federn 13 und zwischen die oberen Säulen 11 und die Kastenträger 7 sind Federn 14 eingesetzt, welche das Bestreben haben, die Träger 5 und 7 und mit ihnen die Schienen 1 und 2 nach oben zu bewegen. Zwischen die unteren Säulen 9 und die Kastenträger 6 sind Federn 15 und zwischen die unteren Säulen 11 und die Kastenträger 8 sind Federn 16 eingesetzt, welche das Bestreben haben, die Träger 6 und 8 und mit ihnen die Schienen 3 und 4 nach unten zu bewegen. Die Laufräder 10 und 12 laufen in Führungen 17 des Rahmens
73. Aus obigem ist ersichtlich, dass die Schienen   1     und. ? mit   den Trägern 5 und 6 und den Lauf-   rädern 10   einen Wagen A und die Schienen 2 und 4 mit den Trägem 7 und 8 und den Laufrädem 12 einen Wagen B bilden.

   Diese Wagen A und B werden in horizontaler Richtung durch folgende Antriebsvorrichtung hin und her bewegt :
An den Augen 18 des Wagens A greifen die Stangen 19 an, die mit Hebeln 20 gelenkig verbunden sind. Auf den die Stangen 19 mit den Hebeln 20 verbindenden Gelenkbolzen 21 sitzen Tasterrollen 22. Diese werden mittels der Federn 23 gegen die Kurvenscheiben 24   gedrückt.  
An den Augen 25 des Wagens B greifen die gekröpften Stangen 26 an, die mit den Hebeln 27 gelenkig verbunden sind. Auf den die Stangen 26 mit den Hebeln 27 verbindenden Gelenkbolzen 28 sitzen Tasterrollen 29. Diese werden mittels 

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 der Federn 30 gegen die Kurvenscheiben 31 gedrückt. Die Kurvenscheiben 24 und 31 sitzen auf einer Welle 32, die über das Kettenrad 33 von einem nicht dargestellten Motor angetrieben wird. 



  Auf die Kastenträger   5,   6,7, 8 und entgegen den Federn 13, 14,   15, 16   wirken die Exzenter 34,   35,   36, 37. Sie verursachen die Vertikalbewegung der Schienen 1-4. Zu ihren Antrieb sitzen auf den Exzenterzapfen 38 die Hebel 39. Die zu den Exzentern 34 gehörigen Hebel 39 sind mittels der Stangen 40, 41 mit dem Schwinghebel 42, die zu den Exzentern 35 gehörigen Hebel 39 mittels der Stange   43,   44 mit dem Schwinghebel 45, die zu den Exzentern 36 gehörigen Hebel 39 mittels der Stangen 46,47 mit dem Schwinghebel 48 und die Hebel 39 der Exzenter 37 mittels der Stangen 49, 50 mit dem Schwinghebel 51 verbunden. Die Schwinghebel 42,45, 48 und 51 tragen Tasterrollen 52, die mit auf den Wellen 32 und 53 befestigten Kurvenscheiben 45 zusammenarbeiten, gegen welche sie durch die Federn 55 angedrückt werden.

   Die Welle 53 wird von der Welle 32 mittels der Vertikalwelle 56 und der Kegelräder 57 angetrieben. 



   Die Wellen 32 und 53 und damit die Kurvenscheiben 24, 31 und 54 drehen sich im Gegenuhrzeigersinn. Der Radius der Scheiben 24 und 31 wächst im Uhrzeigersinn vom Punkt   a bis b   mit gleichbleibender Steigung, das heisst, die Wagen   A   und B und damit die Schienen 1, 3 bzw. 2,4 bewegen sich praktisch während ihrer ganzen Förderbewegung (nach rechts in Fig. 1) mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Von b bis a fällt der Radius der Kurvenscheiben 24 und 31 im Uhrzeigersinn sehr rasch ab, die Rückwärts- 
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 rascher als die Vorwärtsbewegung.

   Im Augenblick, wo die Tasterrollen 22, 29 ihre Kurvenscheiben 24, 31 im Punkt a berühren oder kurz nach diesem Zeitpunkt, werden die entsprechenden Tasterrollen 52 auf den grossen Radius ihrer Kurvenscheiben 54 gehoben, wodurch die entsprechenden Hebel 39 und mit ihnen die zugehörigen Exzenter so verschwenkt werden, dass die einander gegenüberliegenden Schienen des gleichen Wagens sich schliessen und das den Pressbetten zuzuführende Gut fassen und mitnehmen. 



  Wenn die Tasterrollen 22, 29 ihre Kurvenscheiben 24, 31 im Punkt b berühren oder kurz vorher, fallen die entsprechenden Tasterrollen 52 auf den kleinen Radius ihrer Kurvenscheiben ab und die einander gegenüberliegenden Schienen des gleichen Wagens entfernen sich unter dem Einfluss der Federn 13, 14,   15 16   voneinander. Die Kurvenscheiben sind so gegeneinander versetzt, dass immer die Schienen mindestens eines Wagens das Gut fassen und   vorwärtsbewegen.   



   Die Schienen   1-4   der Beschickungsbetten greifen zwischen die Schienen 62, 63 der ruhenden Pressbetten. Das zu leimende Gut, z. b. Furnierstreifen, ist also während seines Überganges von der   Beschickungs-zur Pressvorrichtung   genau so gut geführt, wie innerhalb der Beschickungsoder Pressbetten. 



   Die miteinander zu verleimenden Furnierstreifen werden, nachdem sie an einer Kante mit Leim versehen wurden, mit dieser Kante voran am vordem Ende der Beschickungsbetten zwischen deren Schienen gebracht. Letztere ergreifen diese Furnierstreifen und fördern sie zwischen die ruhenden Pressbetten. So oft ein Furnierstreifen von den Beschickungsbetten an die Pressbetten abgegeben wird, werden die zwischen letzteren sich befindlichen Streifen vorwärtsgeschoben und gleichzeitig, wird der eben in den Pressbetten angekommene Streifen mit seiner beleimten Kante an die Kante des hintersten Furnierstreifens zwischen den Pressbetten angestossen. 



   Unter Umständen empfiehlt es sich, den Schienen   1-4   der Beschickungsbetten eine ungleichförmige Förderbewegung zu erteilen, ebenso eine Vertikalbewegung, die nicht gleichzeitig über die ganze Schienenlänge gleich erfolgt, sondern so, dass z. B. die Beschickungsbetten an dem von den Pressbetten abgekehrten Ende sich bei Beginn der Förderbewegung früher ganz schliessen als am andern Ende und dass die Schienen jeweils zuerst eine raschere und nachher eine langsamere Förderbewegung ausführen. Es ist unter Umständen erwünscht, vom Zeitpunkt ab, wo die Beschickungsbetten des einen Wagens sich ganz geschlossen haben, auch die Beschickungsbetten des anderen Wagens noch eine Zeitlang in Förderbewegung zu belassen, bevor sie sich öffnen und in die Ausgangsstellung zurückfahren. 



   Es versteht sich, dass man als Antriebsmittel für die Beschickungsbetten auch andere als die beschriebenen verwenden kann. Ebensowenig brauchen die Beschickungsschienen in jedem Falle auf Wagen angeordnet zu sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Fugenleimmaschine mit ruhenden Pressbetten, dadurch gekennzeichnet, dass den ruhenden Pressbetten einander gegenüberliegende Beschickungsbetten vorgeschaltet sind, welche aus nebeneinanderliegenden und sich abwechslungsweise vorwärts und rückwärts bewegenden Schienen gebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Fugenleimmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen der Beschickungsbetten zwischen die Schienen der Pressbetten greifen.
    3. Fugenleimmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen der Beschickungsbetten sich jeweils am Anfang ihrer Förderbewegung rascher und nachher langsamer bewegen.
AT166526D 1942-04-15 1948-12-08 Fugenleimmaschine AT166526B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH166526X 1942-04-15

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AT166526D AT166526B (de) 1942-04-15 1948-12-08 Fugenleimmaschine

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