AT166145B - - Google Patents

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AT166145B
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  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Ernten von Hackfrüchten, insbesondere Kartoffeln 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ernten von Hackfrüchten, insbesondere Kartoffeln, mit einem parallel zur Fahrtrichtung bewegten Grabeorgan, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass das Grabeorgan aus einem mit Zinken ausgebildeten, von den   Laufrädern   angetriebenen Rad besteht, dessen Zinken so angebracht und geformt sind, dass ihre Spitzen am tiefsten Punkt annähernd parallel zur Bodenfläche verlaufen und in die Fahrtrichtung weisen. Die Zinken des Grabeorgans sind gemäss der Erfindung mit ihren geraden Schäften am Radumfang in Form eines regelmässigen Vielecks angeordnet, derart, dass zwischen den Schäften und den über den Radumfang vorspringenden Teilen der Zinken Taschen zur Aufnahme der ausgegrabenen Früchte gebildet werden. 



   Durch diese Ausbildung wird ein Grabeorgan geschaffen, mit welchem es möglich gemacht ist, die im Acker gelagerten Kartoffeln wie mit einer
Harke zu unterfahren und auszuheben und selbst- tätig einer Sortiervorrichtung zuzuführen. Ausser- dem ergibt die erfindungsgemässe Ausbildung eine besonders einfache und billige Ausführung des radförmigen Grabeorgans, indem die einzelnen
Zinken aus geraden, nur in der Spitze etwas aufgebogenen Teilen bestehen können, die ein- fach und sicher am Radumfang befestigbar und im Falle von Beschädigungen oder nach starker
Abnützung leicht ausgewechselt bzw. ersetzt werden können. Die einzelnen Zinken des Grabe- organs sind so einfach gestaltet, dass sie sogar der
Landwirt mit den ihm zur Verfügung stehenden
Hilfsmitteln leicht selbst herstellen kann.

   Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, die in der Lage ist, das Ernten, Sortieren und
Absacken der Kartoffeln vollständig selbsttätig ohne menschliche Hilfe auszuführen und die ausserdem so einfach gestaltet ist, dass sie für die Landwirtschaft brauchbar ist. 



   Es sind schon Erntemaschinen zur Anwendung gelangt, welche wohl das Ausgraben der Kartoffeln mechanisch durchführen, indem ein die Kartoffelreihe entlangbewegtes Auswerfrad die Kartoffeln ausgräbt und zur Seite schleudert, worauf sie jedoch nach wie vor von Hand einzeln aufgelesen, eingesammelt und in Säcke gefüllt werden müssen. 



  Damit dieser zeitraubende und umständliche Auflesevorgang   ; nit   dem Arbeitsfortschritt der Maschine einigermassen Schritt halten kann, ist also nach wie vor eine grosse Zahl von Hilfs- kräften erforderlich, deren Entlohnung   hol, (,   Kosten verursacht und die unter den gegenwärtiger Verhältnissen oft gar nicht zur Verfügung stehen. 



  Es sind auch schon Erntemaschinen vorgeschlagen worden, welche theoretisch das Ausgraben und Einsacken der Kartoffeln selbsttätig durchführen sollten. Diese Vorschläge konnten jedoch keinen Eingang in die Praxis finden, da die Grabeorgane unrichtig ausgebildet waren und die Aufgabe, die Kartoffeln auszugraben und gleichzeitig aufzulesen, nicht erfüllen konnten. Ausserdem waren diese Vorrichtungen für den in Rede stehenden Zweck viel zu kompliziert und umständlich. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erdung schematisch dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 ist eine Draufsicht und Fig. 3 eine Ansicht von hinten. 



   Das Fahrgestell der Vorrichtung besteht aus einem Rahmen   1   und aus den Laufrädern 2, 3 und trägt ungefähr in der Mitte das Grabeorgan 4. 



   Letzteres besteht zweckmässig aus einem trommel- artigen Rad, an dessen Umfang gabelförmige
Zinken   5   angebracht sind. Das Grabeorgan 4 ist im Rahmen des Fahrgestelles um eine zur Fahrt- richtung senkrechte Achse 6 drehbar gelagert und wird über die Zahnräder 7,7'von den Lauf- rädern gegenläufig zu diesen angetrieben. Die
Zinken 5 des Grabeorgans verlaufen in ihrem inneren Teil gemäss einer bevorzugten Aus- führungsform geradlinig und bilden so das
Gerippe einer sechseckigen Trommel (Fig. 1), während sie gegen die Spitze zu gekrümmt und so geformt sind, dass ihre Spitzen am tiefsten
Punkt annähernd parallel zur Bodenfläche ver- laufen und in die Fahrtrichtung weisen. Bei der
Fahrt werden die Zinken des Grabeorgans in der Fahrtrichtung z.

   B. mit doppelter Fahrt- geschwindigkeit über die Kartoffelreihe-oder - reihen-hinwegbewegt, wobei die Zinken nach
Art einer Gabel den Wurzelstock der Pflanzen aus der Erde heben. Da der gegenseitige Abstand der benachbarten Zinken kleiner gewählt ist als die Mindestgrösse der zu erntenden Früchte, werden diese von den Zinken in den Taschen   ä     mitgenommen : während   die Erde usw. durch die
Zahnlücken herabfallen kann. 



   Eine zwischen die Zinken des Grabeorgans eingreifende Abnahmevorrichtung   9,   die zweck- mässig aus einem mit Zinken   10   versehenen, dem
Grabeorgan ähnlichen Rad 11 besteht, entnimmt 

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 das Emtegut aus den Taschen 8 und leitet es einer Sortiervorrichtung 12 zu. Das Rad 11 wird mittels Kette, Riemen od. dgl. 13 über die Welle 14 im gleichen Sinne angetrieben wie das Grabeorgan 4. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Sortiervorrichtung aus einer schrägen Rinne 22, deren Boden aus einem Lattenrost 15 besteht oder mit Löchern versehen ist. Die grösseren Kartoffeln rollen in der   Rinne 22 abwärts   und gelangen über das Mundstück 16 in das Sammelbehältnis, z. B. einen Sack 17, während die kleineren z. B. für Futterzwecke bestimmten Kartoffeln durch den Rost 15 hindurch in eine darunterliegende, nach der andern Seite geneigte Rinne 18 fallen, die sie ebenfalls an einen Sack 19 abgeben kann. Die Säcke können an der Sortiervorrichtung mittels geeigneter Vorrichtungen befestigt werden und auf Trägern 20 des Fahrgestelles aufruhen. 



   Die Rinne 22 kann oben durch ein Gitter oder
Sieb 21 abgedeckt sein, durch welches die Kartoffeln hindurchfallen können, grobe   Verun-   reinigungen, Kartoffelkraut u. dgl. jedoch zurückgehalten werden. 



   Um das Fahren auf der Strasse oder das Wenden der Vorrichtung zu erleichtern und gegebenenfalls eine Verstellung der Grabetiefe zu ermöglichen, kann das Grabeorgan im Fahrgestell heb-und senkbar gelagert sein. Die   Fortbewegung   der
Vorrichtung erfolgt in üblicher Weise durch
Zugtiere, mittels Traktor od. dgl. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Ernten von Hackfrüchten, insbesondere Kartoffeln, mit einem parallel zur Fahrtrichtung bewegten Grabeorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Grabeorgan aus einem mit Zinken ausgebildeten, von den Laufrädern angetriebenen Rad besteht, dessen Zinken so angebracht und geformt sind, dass ihre Spitzen am tiefsten Punkt annähernd parallel zur Bodenfläche verlaufen und in die Fahrtrichtung weisen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken des Grabeorgans mit ihren geraden Schäften am Radumfang in Form eines regelmässigen Vielecks ar. geordnet sind, derart, dass zwischen den Schäften und den über den Radumfang vorspringenden Teilen der Zinken Taschen zur Aufnahme der ausgegrabenen Früchte gebildet werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dit, Zinken des Grabeorgans eingreifende Abnahmevorrichtung vorgesehen ist, welche aus einem mit Zinken versehenen Rad besteht, das im gleichen Sinn angetrieben ist wie das Grabeorgan.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Abnahmevorrichtung gespeiste Sortiervorrichtung aus einer mit Löchern versehenen schrägen Rinne besteht.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Fahrgestell unterhalb der Sortiervorrichtung oder ar dieser Vorrichtungen zum Festhalten der zu füllenden Behältnisse für das Erntegut, wie z. B. Säcke, angebracht sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grabe- organ im Fahrgestell heb-und senkbar gelagert ist.
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