AT16503B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen.

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AT16503B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   16503. 



   FIRMA J. KOPAC IN   GÖRZ.   



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kerzen, darin bestehend, dass die auf einem Dochtrahmen aufgespannten Kerzendochte zuerst bis zu einer gewissen Höhe in ein mit Wasser gefülltes Gefäss und hierauf in einen   illit   Dampf geheizen, doppelwandigen Tunkkessel bekannter Konstruktion, welcher die geschmolzene Kerzenmasse, z. B. Bienenwachs oder eine Komposition von Ceresin, Stearin oder Paraffin enthält, getaucht werden. Diese derart vorgegossenen Kerzen werden nach dem Abkühlen gestutzt, umgekehrt am Dochtrahmen befestigt und von neuem in das Wachsbad eingetaucht. 



  Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Kerzen die verlangte Stärke besitzen. 



   Die Kerzendochte, welche, der Länge der zu erzeugenden Kerzen entsprechend, zugeschnitten sind, werden an zwei Dochtstangen, von welchen die eine in bekannter Weise mit einem Dochtrahmen fest verbunden und die andere mittels Gleitbacke auf dem Dochtrahmen verschiebbar ist, befestigt. Die bewegliche Dochtstange wird nach Fig. 1 bis 4 der umstehenden Zeichnung aus einem   (uadrateisenstab hergestfllt,   dessen eines Paar paralleler Flächen eine den einzuspannenden Dochten entsprechende Anzahl von Quernuten besitzt. 



  In je zwei gegenüberliegende Quernuten sind die Enden je einer I) rahtschleife a eingeschoben und durch   Umnicten   der Nt.   winder   b befestigt. Die Dochte werden zwisehen der Dochtstange und den   Drahtschleifcn eingezogen und   durch die federnden Drahtschleifen festgeklemmt.

   Durch Aufwärtsschieben der beweglichen   Dochtstange   werden die   Kerzen-   dochte gespannt, in welchem Zustande sie in bekannter Weise durch Einstecken von Stiften durch die Gleitbacke und die entsprechenden   Stellöcher des Dochtrahmens erhalten   werden.
Der Dochtrahmen mit den aufgespannten Dochten wird nun bis auf den Boden eines mit   Wasser gefüllten, flachen Gefässes eingesenkt, so dass die Dochte gleichmässig bis zu einer gewünschten Höhe befeuchtet werden, wodurch ein Ansetzen von Kerzenmasse an diesen   Stellen verhindert wird.

   Hierauf werden die so befeuchteten Dochte in einen doppelwandigen, mit Dampf geheizten Tunkkessel bekannter Konstruktion, welcher die geschmolzene Kerzenmasso enthält, eingetaucht und nach Herausnahme des Rahmens die vorgegossenen Kerzen mittels einer Gabel von dem Rahmen abgenommen und zum Abkühlen aufgehängt. 



   Bei Erzeugung von Kerzen bis zu 1 111 Länge kann ein Mann die   Kerzendochte   von freier Hand eintauchen, während bei   Erzeugung längerer Kerzen die Benutzung   eines Aufzuges, z.   D.   einer einfachen Rolle u. s. w. notwendig wird. Allenfalls in der   Kerxenmasse   enthaltene Unreinlichkeiten oder Wasser setzen sich   zu Boden und hleiben   dort unberührt und   können   nicht in die Kerzen gelangen. Nach dem Abkühlen werden die vorgegossenen Kerzen gleich gestutzt und umgekehrt auf dem   Dochtrahmen   aufgespannt, worauf sie wieder in das Wachsbad eingetaucht werden. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Kerzen die gewünschte Stärke besitzen.

   Ausser dem Rollen der vorgegossenen Kerzen erspart man nach vorliegendem Verfahren auch das lästig Gleichgiessen, da die Kerzen infolge des   Umdrehens   überall gleiche Stärke erhalten und die Kerzendochte vollkommen konzentrisch zu stehen   kommen.   Die auf beschriebene Art hergestellten Kerzen besitzen alle das gleiche Gewicht, da es ausgeschlossen ist, dass die   Dochte durch Ungeschicklichkeit des Arbeiters   
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 sind, während bei Kompositionskerzen aus Ceresin und Paraffin ein Rollen gar nicht nötig ist, wodurch ein grosser Zeitgewinn und daher auch eine Preisermässigung erzielt wird. Als   Kerzenmasse   kann hiebei jedes beliebige, auch das härteste Material verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Kerzen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf zwei Dochtstangen befestigten und über einen    Dochtrahmen gespannten lierzendochte   zuerst bis zu einer gewünschten Höhe in ein mit Wasser gefülltes Gefäss und hierauf in einen mit Dampf geheizten, doppelwandigen Tunkkessel bekannter Konstruktion, welcher die geschmolzene Kerzenmasse enthält, getaucht werden und diese derart vorgegossenen Kerzen nach dem Abkühlen gestutzt, umgekehrt auf den Dochtrahmen aufgespannt und sodann von neuem in die geschmolzene Kerzenmasse eingetaucht werden, wobei dieser Vorgang so oft wiederholt wird, bis die Kerzen die gewünschte Stärke besitzen.

Claims (1)

  1. 2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine am Dochtrahmen entsprechend der Länge der zu erzeugenden Kerzen einstellbare, quadratische Dochtstange, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ober-und Unterseite derselben eine der Anzahl der aufzuspannenden Dochte entsprechende Anzahl von Quernuten vorgesehen ist, von denen je zwei einander gegenüberstehende die Enden einer federnden, an der Vorderseite der Dochtstange anliegenden Dochtklemme (a) aus Draht aufnehmen und durch ihre umgenieteten Ränder festhalten. EMI2.1
AT16503D 1901-07-18 1901-07-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kerzen. AT16503B (de)

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