AT153507B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen getauchten Ventilschläuchen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen getauchten Ventilschläuchen.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen getauchten Ventilschläuchen.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Im folgenden sind einige Beispiele zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung unter Verwendung einer Form gemäss der Erfindung gegeben. Ein Teil der Vorrichtung ist in der Zeichnung im Aufriss dargestellt.
Ausführungsbeispiel I : 700 Stück rohrförmige Ventilkörper können gemäss der Erfindung in der folgenden Weise hergestellt werden :
Der zur Herstellung von 700 Stück rohrförmigen Ventilkörpern zur Verwendung gelangende Apparat besteht aus einer Handhabe oder einem Griff 6, einer mit Lochungen versehenen Abstreif-
EMI2.1
platte 1, die an beiden Enden durchbohrt ist und an der 700 Formen 5 befestigt sind, deren Querschnitt so gross ist, dass die genannten Lochungen die Formen eng umschliessen. Die durchlochte Platte'und der Griff 6 sind durch zwei Schubstangen 4 miteinander starr verbunden, welche die durchbohrten Enden der Trägerplatte 1 durchsetzen.
Die Endteile der Schubstangen 4 zwischen der durchlochten Abstreifplatte 2 und der Trägerplatte 1 haben einen hinreichend grossen Querschnitt, um zu verhindern, dass die Trägerplatte 1 sich über eine vorbestimmte Entfernung hinaus der durchlochten Abstreifplatte 2 annähert, während der grösstmögliche Abstand, der normalerweise zwischen der Trägerplatte und der Handhabe oder dem Griff vorhanden ist, dadurch aufrechterhalten wird, dass die Schubstangen zwischen der Trägerplatte und dem Griff mit Spiralfedern ? umgeben sind.
8 ist eine Unterlagsscheibe, 9 ein zweiter Griff, 10 sind Abstützrippen für die Trägerplatte 1, die mit der Trägerplatte ein Stück bilden, 3 Führungshülsen, welche die Schubstange umgeben.
Die Formen des beschriebenen Apparates werden in eine koagulierend wirkende Flüssigkeit von der Zusammensetzung :
EMI2.2
<tb>
<tb> Wasser............................................... <SEP> nu <SEP> volumteue
<tb> 80% <SEP> ige <SEP> Essigsäure <SEP> 25 <SEP> Volumteile
<tb> 0'88% <SEP> ige <SEP> Ammoniaklösung <SEP> 5 <SEP> Volumteile
<tb> Methylalkohol <SEP> ...................................... <SEP> 50 <SEP> Volumteile
<tb>
eingetaucht und langsam herausgezogen.
Die unteren Enden der Formen 5 werden mit einem porösen Bausch, beispielsweise ungeleimtem Papier, trocken gewischt. Die Formen 5 werden hierauf für eine Dauer von 30 Sekunden bis zu einer Tiefe von 2 cm in einer Latexmischung eingetaucht gehalten, die die folgende Zusammensetzung aufweist :
EMI2.3
<tb>
<tb> Kautschuk <SEP> als <SEP> 60%iger <SEP> Latex <SEP> ...................... <SEP> 100 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Schwefel <SEP> 2 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Zinkoxyd <SEP> .......................................... <SEP> 1 <SEP> Gewichtsteil
<tb> ZinMiäthyldithiokarbamat........................... <SEP> l <SEP> Gewiehtsteil
<tb> Mineralöl <SEP> 5 <SEP> Gewichtsteile
<tb> Gesamtgehalt <SEP> an <SEP> festen <SEP> Stoffen <SEP> 62 <SEP> Gewichtsprozent
<tb> Ammonfakgehalt <SEP> ....................................
<SEP> 0#1 <SEP> Gewichtsprozent
<tb>
Hierauf werden die Formen langsam aus der Mischung herausgezogen. Die unteren Enden werden wieder reingewischt, nachdem die Abscheidungen für einen Augenblick in die oben beschriebene Koagulationslösung getaucht und herausgezogen worden sind. Die Vorrichtung wird dann in einen flachen Trog in der Weise eingebracht, dass die durchlochte Abstreifplatte 2 auf den Kanten des Troges ruht. Der Trog enthält Zinkstearatpulver und besitzt einen Boden aus einem Drahtnetz, welcher vor- übergehend mit einer entfernbaren (verschiebbaren) Platte bedeckt ist.
Nachdem die Abscheidungen mit dem Zinkstearatpulver während einer Dauer von etwa 30 Sekunden in Berührung gewesen sind, werden sie von den Formen 5 abgestreift, indem die Formen von den Abscheidungen abgezogen werden. Die entfernbare Platte wird hierauf herausgezogen, das Zinkstearatpulver durch das Drahtnetz in einen zweiten Trog fallen gelassen und der flache Trog, der 700 Stück rohrförmige Ventilkörper enthält, in eine Vulkanisierkammer eingebracht.
Ausführungsbeispiel II : Bei der Herstellung von rohrförmigen Ventilkörpern hat es sich als wünschenswert erwiesen, das Reinwischen der Formenden, das im Beispiel I beschrieben ist, vollständig auszuschalten. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass Formen verwendet werden, die ein zugespitztes Ende aufweisen, wobei die Spitzen etwa einen Winkel von 600 bilden. Das Tauchen kann in der im Beispiel I beschriebenen Weise durchgeführt werden. Das Öffnen der Enden der Abscheidungen geschieht indessen wie folgt : kurze Zeit nach der Entfernung der Abscheidungen aus der koagulierenden Lösung wird die Vorrichtung gegen eine Platte aus Pappendeckel gepresst, so dass die Spitzen der Formen bis zu einer Tiefe von etwa 1'6 mm in den Pappendeckel eindringen.
Durch diese Massnahme werden die Enden der koagulierten Abscheidungen durchlocht und die entstehende Öffnung auf einen geeigneten Querschnitt erweitert. Die Abscheidungen werden hierauf abgestreift und in der im B9ispiel I beschriebenen Weise fertiggestellt.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von nahtlosen getauchten Ventilschläuchen bestimmter Länge mit gleichbleibendem oder konischem Querschnitt aus wässrigen Kautschukdispersionen unter Be- <Desc/Clms Page number 3> nutzung mehrerer auf einem Rahmen parallel zueinander angeordneter Tauchformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Tauchformen durch eine Abstreifplatte mit die Tauchformen eng umschliessenden Bohrungen lotrecht bewegt werden und die koagulierten Niederschläge entweder durch Bewegen der Abstreifplatte gegen den Tauchrahmen oder durch Bewegen des Tauchrahmens gegen die Abstreifplatte von ihren Tauchformen getrennt werden, worauf die Ventilschläuche in bekannter Weise vulkanisiert werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Tauchformen von dem nicht koagulierten oder teilweise koagulierten Niederschlag freigewischt werden.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Tauchformen befindliche koagulierte Niederschlag gegen eine Tafel aus halbelastischem Werkstoff, z. B. Pappe, gedrückt wird.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit auf einem Tauchrahmen parallel zueinander angeordneten Tauchformen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abstreifplatte (2) während des Absetzens zwischen dem Rahmen (1) und dem Tauchbad angeordnet ist, die mit Löchern von solchem Durchmesser versehen ist, dass sie eng auf die Tauchformen (5) passen. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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