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Die Reinigung der Schlauchgruppen von Saugschlauchfilter wird durch die Abklopfvorrichtung selbsttätig durchgeführt. Die einzelnen Schlauchgruppen werden unter gleichzeitigem Schliessen der Windklappe mehrmals hochgehoben und wieder fallen gelassen. Das Filtergut fällt dabei in einen unterhalb des Filtergehäuses angebrachten Staubkasten.
Die bisherigen Einrichtungen älterer Art haben den Nachteil umständlicher Konstruktion, die neuen den Nachteil leichter Störanfälligkeit und der zwangläuügen Hinzuziehung von Spezialkräften zum Einstellen der Vorrichtung. Weitere Nachteile sind z. B. eine Kraftbeanspruchung der beiden Wellen nach aussen zu und dass die Windklappe erst während des ersten Hochhebens der Schlauchgruppe geschlossen wird.
Die erfindungsgemässe Abklopfvorrichtung bedeutet eine wesentliche Verbesserung, da die Windklappe vor dem Hochheben der Schlauchgruppe geschlossen wird, die beiden Wellen nur senkrecht nach unten beansprucht werden und es an Hand einer Anleitung leicht möglich ist, die Vorrichtung einzustellen. Ausserdem kann durch Verstellen des Rückführhebels 12 die Zahl der Abklopfungen beliebig eingestellt werden, was bei der Verschiedenartigkeit des Filtergutes für vollständige Reinigung wesentlich ist.
Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung wieder. Fig. 1 stellt den schematischen Aufbau der Vorrichtung dar,
Fig. 2 das Klappenhebelgebilde mit hochge- klapptem Gelenk. Fig. 3 zeigt das Klappen- hebelgebilde ohne Gelenk im Grundriss.
Die Antriebswelle A mit M 50 t7 m ; ? : unter- setzt über ein Zahnräderpaar 1, 2 im Verhältnis
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d. i. 4#8 sec U. Die Kraftübertragung auf die Steuerwelle C erfolgt mittels Exzenter und Klinke auf ein Zahnrad mit Klinkenverzahnung.
Die Umdrehungszahl wird n =--0-2 t/''H, d. i.
288 sec U.
Auf der Arbeitswelle B sitzen der Arbeitshebel 7 und der Steuerhebel 6.
Auf der Grundplatte 17 sitzen als starres gabelförmiges Gebilde det Klappenhebel 14 und der Klappenhebel 9, zwischen ihnen das Gelenk 15 mit einer Feder 22, die im Gelenkmittellager angreift, einer Rolle 23 und einem flügelförmigen Ansatz 16.
Auf der Steuerwelle C sitzt beweglich der Heber 10, der mit seinem Schlitz in der Aufhängung 8 verschiebbar gehalten wird und auf dessen Unterseite eine Blattfeder 11 angebracht
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mit einer Blattfeder 19 dbbar gelagert. Die Zugfeder 20 hält die Windklappe geöffnet, die Zugfeder 21 hält das Klappenhebelgebilde in gesenkter Stellung.
Der Vorgang der Abklopfung ist folgender :
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung kurz vor Beginn der Tätigkeit dargestellt. Bei der nächsten Umdrehung der Arbeitswelle B, d.-i. bei Vorschub der Steuerwelle C um den nächsten Zahn drückt der Vorschubhebel 13 gegen die Nase des Klappenhebels 14 und hebt somit auch den Klappenhebel 9 soweit in Vorhubstellung, dass der Steuerhebel 6 daruntergreifen kann und bei weiterer Umdrehung das gesamte Klappenhebelgebilde hebt, über Stange und Rolle des Klappenhebls 9 die Windklappe 18 schliesst und das Gelenk 15 in geöffneter Stellung zum Einschnappen bringt. Die Feder 22 hält das Gelenk 15 in dieser Stellung. Die Federkräfte der Federn 20 und 21, die die Windklappe und den Klappenhebel zurückziehen wollen, sind wirkungslos.
Gleichzeitig mit diesem Vorgang hat die Rolle 23 des Gelenkes über die Blattfeder 11 den Heber 10 in Vorhub gebracht, so dass der Arbeitshebel 7 daruntergreifen kann und somit kurz nach Hochheben der Klappenhebel und
Schliessen der Windklappe die erste Abklopfung erfolgt. Dadurch, dass das Gelenk 15 in ge- öffneter Stellung stehenbleibt, ist der Heber 10 in dauernder Vorhubstellung, so dass bei jeder weiteren Umdrehung der Arbeitswelle B der
Arbeitshebel 7 daruntergreift. Beim Herabfallen wirkt auf das Gelenk nur das Gewicht des
Hebes 10, dessen Aufprall durch die Blatt- feder 11 aufgefangen wird, während die Schlauch- gruppe auf den unteren Rahmen des Filtergehäuses aufstösst.
Die Anzahl der Abklopfungen hängt von der jeweiligen Einstellung des Rückführhebels 12 ab.
Nach erfolgter Abklopfung drückt kurz nach Fallenlassen der Schlauchgruppe der Rückführhebel 12 über den flügelförmigen Ansatz 16
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das Gelenk 15 soweit über die Mittelstellung zuruck, dass die Kraft der Feder 21 überwiegt, die Klappenhebel in die gesenkte Stellung zurückzieht und die Windklappe sich wieder öffnen kann. Bei den folgenden Umdrehungen gehen sämtliche Hebel frei, bis nach einer ganzen Umdrehung der Steuerwelle C (-- 288 sec) sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Bei mehreren Schlauchgruppen werden regelmässige Zeitzwischenräume zwischen den einzelnen Abklopfungen durch entsprechendes Versetzen der Vorschubhebel 13 erreicht.
PATENTANSPRÜCHE : I. Abklopfvorrichtung für Saugschlauchfilter unter Schliessen der Windklappe, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn eines auf einer langsam laufenden Welle sitzenden Steuerhebels ein starres winkelförmiges Hebelgebilde sich befindet, das in der durch den Steuerhebel bewirkten Vorhubstellung in die Bahn eines zweiten Hebels reicht, von diesem hochgehoben wird und in dieser Lage an der Windklappe und an einem beweglichen Heber angreift, um diesen in Arbeitsstellung zu bringen, so dass die Abklopfung erfolgen kann.