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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu-16481.
HANS DAHL iN BERLIN.
Rotation s-Geschwl ndigk eitsmeld er.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Kontaktvorrichtung für RotationsGeschwindigkeitsmelder und zwar wird bei derselben durch das durch die Zentrifugalkraft des rotierenden Körpers beeinflusste Organ ein Kontakt je nach der erzielten Geschwindigkeit hergestellt. Die Wirkung dieses Kontaktschlusses ist eine ausserordentlich sichere.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in vier verschiedenen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht des Rades mit der Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 ein Detail, Fig. 4,5 und 6 zeigen drei weitere Ausführungsformen.
Wie ersichtlich, ist an dem Rade a (Fig. 1-3) das Gehäuse b befestigt, in welchem sich der Mitnehmer c bewegt. Letzterer wird in der Ruhelage von einer Feder d zurückgehalten. Im vorliegenden Falle besteht der Mitnehmer aus einem Stengel c und dem Knopf f. Dreht sich das Rad, so wird der Mitnehmer sich nach aussen bewegen und die
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Bandfedern l paarweise übereinander angebracht sind. Je ein Paar Federn divergieren an ihren in den Gabeln k befestigten Enden.
Wird der Mitnehmer infolge der Zentrifugalkraft aus dem Gehäuse getrieben, so gelangt der Knopf f bei normaler Geschwindigkeit zwischen das untere Federpaar und schliesst bei Berührung desselben einen Stromkreis, denn jedes Paar Federn ist mit einer SignaIIeitung M verbunden. Wird die Geschwindig- keit grösser und bewegt sich der Mitnehmer c weiter aus dem Gehäuse heraus, so gelangt der Knopf f zwischen das zweite Paar Federn und stellt hier den Kontakt her. Es können also je nach den verschiedenen Stadien der Geschwindigkeit, welche gestattet sind, paarweise Federn übereinander angeordnet werden und wird durch den herausgetriebenen Mitnehmer bezw. durch dessen Knopf der jeweilige Schluss einer Stromleitung herbeigeführt.
Der Stengel c des Mitnehmers muss natürlich derartig bemessen sein, dass, wenn der Knopf f den Kontakt bei höher gelegenen Federpaaren hergestellt, der Stengel zwischen dem niedrigen Federpaar frei hindurchgeht, ohne einen Kontakt herzustellen.
Natürlich ist es nicht notwendig, Federpaare anzuordnen, sondern die Federn einer
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stellen, während die Federn der anderen Seite voneinander getrennt sein müssen. Um die Federn beim Nachlassen der Federung spannen zu können, kann eventuell die eine Gabel k auf dem Querarm i verschiebbar angeordnet sein. Ausserdem kann eventuell der Querarm i auf dem Gestell A in der Höhe und in seiner Lage ebenfalls verstellt werden.
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an Federn q befestigt, welche in geeigneter Weise von dem Gestell r getragen werden.
Auch hiebei wird der Knopf l'jeweilig einen Kontakt zwischen den Lamellen p und der
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Backe n herstellen. Die Backen mit den Federn sind sowohl in der : Höhe als auch in ihren Abständen vom Rade in dem Gestell r verstellbar angeordnet. Ausserdem können sie mit einer Sicherung versehen worden, damit sie genügend auseinander gehalten werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, Auch hier ist an dem Rade a das Gehäuse mit dem Mitnehmer befestigt. Die Kontaktvorrichtung wird ebenfalls aus federnden Backen gebildet, und zwar aus den Backen 8 und t, welche beide auf einer Isolierschicht ruhen. Die Backe s wird aus einer einheitlichen Platte gebildet und ist dieselbe mit ihrer Isolierschicht in dem Gestell v federnd angeordnet, und zwar ruht sie auf den Spiralfedern tv, welche über die Bolzen x gestreift sind ; die andere Backe enthält die Lamellen y ; dieselben sind in die Isolierschicht eingebettet, welch letztere auf einer Platte z angeordnet
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