DE646881C - Anzeigevorrichtung fuer Schmelzsicherungspatronen - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer Schmelzsicherungspatronen

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DE646881C
DE646881C DEST54242D DEST054242D DE646881C DE 646881 C DE646881 C DE 646881C DE ST54242 D DEST54242 D DE ST54242D DE ST054242 D DEST054242 D DE ST054242D DE 646881 C DE646881 C DE 646881C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/30Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse
    • H01H85/303Movable indicating elements

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  • Fuses (AREA)

Description

Bei der Herstellung von Sicherungspatronen ist das Anbringen der Kennfeder besonders schwierig, da diese besonders auf ■den Kennfaden aufgefädelt werden muß. Bei Transport und Lagerung verwirren sich die bisher bekannten Federn oft zu einem unentiwkrbaren Knäuel, da sie aus Draht bestehen. Man hat versucht, .den Kennkörper wegfallen zu lassen, indem man die Feder zur Kennzeichnung ausbildete. Hierbei ist jedoch auch wieder das Einfädeln des Kenndrahtes in die Federspirale notwendig, wobei die Befestigung dieser Teile miteinander nur sehr schwierig und zeitraubend durchzuführen ist.
Bei Herstellung der Verbindung durch Lötung, welche zudem auch sehr teuer wird, besteht die besondere Gefahr, daß die Lötstelle bei Erhitzung des Lötfadens aufgeht. Ein großer Nachteil liegt ferner darin, daß zur Kennzeichnung flüssige Farbe verwendet werden muß. Bei der Färbung kommt sehr leicht etwas von diesem Lack durch die Spirale hindurch an die Unterseite derselben und klebt diese am Stirnkontakt fest. Wenn dies nicht schon bei der Färbung eintritt, so kann es später auftreten, wenn die Sicherung heiß und somit der Lack flüssig; wird. Durch diesen Lack werden auch die einzelnen Drahtwindungen der Spirale zusammengeklebt, so daß sich die Federwirkung nicht oder nur zum Teil auswirken kann.
Beim Stromdurchgang durch diese Federn werden diese auch leicht heiß, da der ganze durch den Kenndraht geleitete Strom auch durch die einzige Drahtader der Feder hindurch muß, wobei die Windungen der Feder naturgemäß als Drossel wirken. Durch die Erhitzung leidet die Federkraft und die Farbe. Dieser Erhitzung der Feder könnte man theoretisch durch Materialverstärkung wohl abhelfen, doch würde dies praktisch zu unmöglich großen Abmessungen derselben führen, 'da die Raumverhältnisse für diese Feder esehr beschränkt sind und auch das Material hierzu verhältnismäßig sehr teuer wäre. Auch verwirren sich solche Federn sehr leicht ineinander. Eine Verbesserung bedeuten solche Kennvorrichtungen 'daher nicht.
Bei der Erfindung wird im Gegensatz hierzu 'die Feder für den Kennkörper aus einem dünnen mernbranartigen Blech hergestellt bzw. gestanzt. Die Feder kann nach Abb. 1, 2, 3 und 4 verschiedene Formen und beliebig viele federnde Schenkel α besitzen. Diese Federart besitzt nicht nur eine, sondern mehrere stromleitende, federnde Verbindungen zwischen Kennmelder und Stirnkontakt, so daß auf die einzelne Verbindung nur ein Bruchteil des Stromes entfällt, welcher auf kürzestem Wege an den Stirnkontakt übergeleitet wird. Eine Erwärmung der Feder kann also nicht stattfinden. Bei diesem Verfahren werden die Mängel der zurzeit gebräuchlichen Druckfedern beseitigt, wobei die Kennkörper in der bisherigen bewährten Form beibehalten werden können.
Die neue Federart eignet sich vorzüglich zur festen Verbindung mit dem Kennkörper
(Abb. 5) oder zur festen Verbindung mit dem Stirnkontakt (Abb. 6). Bei der Verbindung mit dem Kennkörper wird die Feder zweckmäßig unten an demselben gleichzeitig ,bei> Herstellung des Kennkörpers befestigt, z.B; an den kleinen Konus b desselben angepreßt., .· was automatisch geschehen kann. Bei Ver- . bindung mit dem Stirnkontakt wird die Feder so in die Vertiefung desselben evtl. automatisch bei Herstellung desselben eingefügt, daß bei Einführung des. Kenndrahtes in die öffnung d des Stirnkontaktes gleichzeitig die Anfädelung der Feder durch die Öffnung c stattfindet.
Nach Abb. 8 werden die Federn mit den Schenkeln ζ aus dem Material des Stirnkontaktes gebildet.
Der technische Fortschritt der Erfindung gegenüber dem Bekannten ist folgender:
i. Die Massenherstellung der Membranfeder ist viel leichter und billiger als "die Herstellung der bisher verwendeten Druck- oder Spiralfedern, indem erstere einfach ausgestanzt werden.
2. Die Membranfeder besitzt keine abstehenden Federenden, sie kann flachliegend verschickt und verwendet werden. Die bisher als unvermeidbar betrachteten unentwirrbaren Federknäuel und die beim Entwirren dieser oft winzig kleinen Spiralen unvermeidlichen Verluste sind beseitigt.
3. Da die Membranfeder eine automatische Befestigung am Kennkörper oder Stirnkontakt gestattet, wird der Zusammenbau der Sicherungen viel einfacher, da nicht jede Feder einzeln angefädelt werden muß.
4. Zur Stromübertragung zwischen Kenndraht bzw. Kennmelder und Stirnkontakt sind nicht, wie bisher, lediglich ein Federdraht, sondern mehrere federnde Verbindungen vorhanden, welche wieder entsprechend mehrere Auflagepunkte am Kontakt besitzen, so daß, falls der Kontakt an einer Stelle verschmutzt ist, die anderen Schenkel noch genügend
+5 Kontakt geben.
5. Die Membranfeder ist, da sie aus dünnem Material besieht, viel elastischer als die bisherigen Federn, welche sämtlich aus dem verhältnismäßig trägen Draht bestehen.
6. Das Versagen der bekannten Abspringvorrichtung ist in den meisten Fällen nur auf schlechten Kontakt infolge Verschmutzung und Oxydation der ungeschützt außerhalb des ■^atronenkörpers liegenden Teile zurückzuführen. Wie Abb. 7 zeigt, kann die neue -iFeder zu einer neuen, in dieser Beziehung sehr bedeutungsvollen Wirkung führen. Die eingespannten Federschenkel e liegen am Stirnkontakt federnd an. Wird nun im Betrieb der Sicherung der Kennfaden / heiß, so wird er länger und beim Wiedererlcalten wieder kürzer. Diese kleinen Änderungen der Drahtlänge verursachen bei dieser Federanordnung eine Gleitwirkung der Federschenkel am Stirnkontakt, wodurch die Kontaktstellen automatisch immer sauber blank bleiben. Genau so wird ein Gleiten am Kennkörper stattfinden, wenn die Federschenkel wie in Abb. 3 ausgebildet sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Anzeigevorrichtung für Schmelzsicherungspatronen mit einem unter der Wirkung einer Feder stehenden Kennkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder für den Kennkörper aus einem dünnen membranartigen Blech besteht, das mehrere federnde Schenkel (a) besitzen kann.
  2. 2. Anzeigevorrichtung für Schmelzsicherungspatronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder mit dem Kennkörper fest verbunden ist.
  3. 3. Anzeigevorrichtung für Schmelz-Sicherungspatronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder nicht fest mit dem Kennkörper verbunden, sondern lose angeordnet ist, so daß bei Einführung des Kennfadens gleichzeitig die Feder mit angefädelt wird.
  4. 4. Anzeigevorrichtung für Schmelzsicherungspatronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Schenkel (a) aus dem Material des Stirnkontaktes selbst hergestellt sind (Abb. 8) oder die Federn für die Kennvorrichtung mit dem Stirnkontakt fest verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST54242D 1935-12-13 1935-12-13 Anzeigevorrichtung fuer Schmelzsicherungspatronen Expired DE646881C (de)

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