AT233874B - Zählrelais - Google Patents

Zählrelais

Info

Publication number
AT233874B
AT233874B AT971961A AT971961A AT233874B AT 233874 B AT233874 B AT 233874B AT 971961 A AT971961 A AT 971961A AT 971961 A AT971961 A AT 971961A AT 233874 B AT233874 B AT 233874B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spacer blocks
counting relay
drive
anchor
relay according
Prior art date
Application number
AT971961A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Riefler
Original Assignee
Siegfried Riefler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegfried Riefler filed Critical Siegfried Riefler
Application granted granted Critical
Publication of AT233874B publication Critical patent/AT233874B/de

Links

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zählrelais 
 EMI1.1 
 die Mittel zur Verbindung mit Schaltungsplatten oder Platinen besitzen. 



   Die bisher handelsüblichen mechanischen Zählrelais mit Markierungsschalter   genugen   in vielen Fällen nicht mehr den durch die Impulstechnik geforderten erhöhten Ansprüchen. Aus dieser Sicht heraus wurde das erfindungsgemässe Gerät entwickelt. 



   Besonderer Wert wurde dabei auf einfachen mechanischen Aufbau gelegt, welcher die sonst in star-   kem   Masse notwendige Justierung weitestgehend ausschliessen soll. Zugleich soll mit diesem Gerät eine hohe Lebensdauer und Zählgeschwindigkeit erreicht werden. 



   In Erkenntnis der magnetischen sowie auch mechanischen Gegebenheiten wurde, um einen möglichst grossen Wickelraum bei geringer Zählbreite zu erreichen, an Stelle der sonst allgemein üblichen Einzel- magnetspule eine Doppelmagnetspule auf U-förmigem Magnetkern aus Weicheisenblech verwendet. Als   Rückholfederfürdie   Ankerplatte und die damit verbundenen Antriebselemente wurde bewusst eine Blattfe- der aus nichtmagnetischem Material gewählt, da die bisher für diesen Zweck eingesetzten Schraubenfedern eine bezüglich der Rückholkraft verhältnismässig grosse Toleranz aufweisen. Diese mussten durch Justieren in vielen Fällen korrigiert werden. 



   Zusätzlich bringt bei entsprechender Anordnung die Blattfeder infolge ihrer   Federcharakteristik günsti-   gere Rückholverhältnisse als die Schraubenfeder. 



   Zur Lagerung der Blattfeder sowie zur Hubbegrenzung der mit dieser durch einen   NietverbundenenAn-   kerplatte wurden die Distanzklötze 6 verwendet. Diese sind so ausgebildet, dass sie neben dieser Funktion zugleich in entsprechende vorgesehene Aufnahmedurchbrüche in den Schaltungsplatten 2a, 2b sowie auch in Platinen la,   1b   eingepresst ihre Fixierung finden und zusätzlich deren Abstand bestimmen. Ein besonderer Vorteil der Distanzklötze   liegt darin, dass die vormontierten Teile   der Ankerkinematik (Ankerplatte   11,   Rückholfeder 10, Lagerbock 20, welche durch den Ankerniet 12 miteinander verbunden sind, sowie der durch den Triebankerstift 19 drehbar gelagerte Triebanker 18) durch Aufstecken der Distanzklötze in die vormontierte Platine la aufgesteckt werden können.

   Auf der Platte sind in diesem Fall bereits die Schaltungsplatte 2a, die Achsen 17, der Elektromagnet 8 und das Triebrad 16 befestigt. 



   Da zur Bestimmung der Lage des Elektromagneten 8 vor dem Festschrauben desselben auf die Platine eine Lehre benutzt wird, die in die Aufnahmelöcher für die Distanzklötze eingesteckt wird, ist die Gewähr gegeben, dass nach Einfügen der Distanzklötze dieselben gleichbleibenden Abstände der Ankerplatte von den Magnetpolen erreicht werden. Zur Sicherung der gleichmässigen Lage der Ankergabel in bezug auf das Triebrad 16 wird der als Biegeteil ausgebildete Lagerbock in einer Lehre gebohrt. 



   Durch die beschriebenen Elemente, Vorrichtungen und Ausführungen ist die Gewähr gegeben, dass bei Serienherstellung der Zähleinheiten auch Hilfskräfte die Montage durchführen können und dabei eine verhältnismässig grosse Gleichmässigkeit des Ankerplattenabstandes sowie der Hubbewegung und des Eingriffes des Triebankers in die Zahnung des Triebrades garantiert wird. Bei der verhältnismässig hohen Hebelübersetzung des um die Achse 17 sowie den Triebankerstift 19 drehbar gelagerten Triebankers 18 ist 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die im vorhergehenden beschriebene Anordnung erforderlich. 



   Zur Erreichung hoher Magnetkräfte bei kleiner Massenbewegung wurde der Abstand der Ankerplatte von den Magnetpolen sowie auch deren Hub bewusst klein gehalten. Der Arbeitsweg des Triebankers 18 ist um weniges grösser als der, welcher zur Betätigung des Triebrades 16 im Halbschrittweg erforderlich wäre. 



   Die geforderte geringe Zählerbreite in Verbindung mit der besonderen Ausbildung der Zahlenrolle ergab die Notwendigkeit, das Triebrad nicht, wie allgemein üblich, direkt mit dem Zahlenrad selbst zu ver- binden, sondern über einen mit dem Trieb fest verbundenen Zahnkranz anzutreiben. Entscheidend für die- se Lösung und zugleich mitbestimmend war die Forderung nach hoher Lebensdauer des   Zählers-das ist   die Gesamtimpulszahl, bis zu welcher die normale Abnutzung die Zählfunktion nicht   beeinträchtigt -,   die eine Verbreiterung des Triebrades und der Triebklötzchen des Ankers notwendig machte. Zugleich wurde dadurch ein symmetrischer Aufbau der Ankerkinematik erreicht. 



   Die Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dar. 



   Fig. I zeigt die schaubildliche Darstellung der Zählrelaiselemente und   Fig. II   zeigt die Antriebskine- matik. 



   Die in Fig.   II dargestellte   Antriebskinematik zeigt die Pole des Magneten 8, die Ankerplatte 11 sowie die Rückholfeder 10. Ankerplatte und Rückholfeder sind mit dem Lagerbock 20 zusammengenietet und seitlich in die Distanzklötze 6 eingesteckt. Die Taschen der Distanzklötze sind so ausgebildet, dass die Ankerplatte nach beiden Richtungen einen Anschlag findet. Durch den Abstand der die Rückholfeder   aufnehmenden Taschen von den Taschen für die   Ankerplatte   erhält die   Rückholfeder die erforderliche Vorspannung. Der drehbar um den fest in den Lagerbock 20 eingepressten Triebankerstift 19 gelagerte Triebanker 18 bewegt sich bei Anzug der Ankerplatte um die Achse 17. Dadurch wird die erforderliche Hebel- übersetzung erwirkt.

   Die beiden Distanzklötze 6 haben zusätzlich zu den angeordneten Aufnahmetaschen für Rückholfeder und Ankerplatte Anlageflächen zur Festlegung der auf den Magnetkern aufgeschobenen Magnetspulen. Weiterhin sind sie mit Zapfen versehen, die ein Einstecken der Klötze in die Platine sowie ein Distanzieren der Gegenplatine ermöglichen. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.   Zählrelais zur Fortschaltung einer Ziffernrolle in Halbschrittenoderganzen Schritten mittels elektro-mechanischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufhängung und Lagerung der freischwingenden Ankerplatte (11) Distanzklötze (6) vorgesehen sind, die Mittel zur Verbindung mit Schaltungsplatten (2a, 2b) oder Platinen   (la, lb) besitzen.  

Claims (1)

  1. 2. Zählrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzklötze (6) an ihren in montiertem Zustande gegenüberliegenden Seiten mit Vertiefungen, Schlitzen od. dgl. versehen sind, die zur Aufnahme der Enden der Ankerplatte (11) und einer mit der Ankerplatte verbundenen, vorzugsweise unmagnetischen Rückholblattfeder (10) versehen sind, wobei die Breite der genannten Vertiefungen und deren Abstände so gewählt sind, dass der Pendel-oder Schwenkweg (Hubweg) der Ankerplatte (11) und/oder der Blattfeder (10) in vorbestimmter Weise begrenzt ist.
    3. Zählrelais nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,. dass die Verbindung zwischen den Distanzklötzchen (6) und den Schaltungsplatten bzw. Platinen Einsatz-bzw. Einpressverbindungen sind, z. B. in Art von Nut und Feder, Nasen und Vertiefungen u. dgl.
    4. Zählrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzklötze aus einem vorzugsweise isolierenden Kunststoff bestehen.
AT971961A 1961-04-18 1961-12-22 Zählrelais AT233874B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE233874X 1961-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT233874B true AT233874B (de) 1964-06-10

Family

ID=5888456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT971961A AT233874B (de) 1961-04-18 1961-12-22 Zählrelais

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT233874B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2753449C2 (de) Elektromagnetische Schwingpumpe
DE2622863C2 (de) Elektrische Uhr
EP0037368A1 (de) Magnetische Zentral-Drehkupplung
DE102015113970A1 (de) Elektromagnetische Stellvorrichtung
DE1524616A1 (de) Anzeigevorrichtung
CH676895A5 (de)
DE4445069A1 (de) Polarisiertes Relais
AT233874B (de) Zählrelais
DE7021061U (de) Anordnung zur befestigung von permanentmagneten in elektrischen maschinen.
DE1150828B (de) Zaehlrelais
DE2542077C2 (de) Druckhammereinrichtung für Seriendrucker
DE3638504A1 (de) Elektrische kontaktvorrichtung
EP0082975A1 (de) Anzeigeeinrichtung
DE2120357C3 (de) Vorrichtung zur schrittweisen Fortschaltung eines Schaltrades zum Antrieb von Zeitmeß gerätea
DE1201918B (de) Ankerlagerung fuer Relais
EP0108159A1 (de) Elektromagnetischer Drehantrieb mit Nickbewegung, insbesondere für Anschlagdrucker
DD251908A1 (de) Einrichtung zum befestigen von doppelfederzinken
DE1538180A1 (de) Einphasen-Synchronmotor mit Dauermagnetlaeufer
AT153130B (de) Befestigung von Gehäusen elektrischer Regelwiderstände oder ähnlicher Schaltelemente für die Rundfunktechnik an Montageplatten od. dgl.
AT114346B (de) Elektromagnetisches Relais.
AT220682B (de) Koordinatenschalter
AT160058B (de) Motorische Antriebsvorrichtung für Wähler in Fernmeldeanlagen.
DE1965220C3 (de) Kleinstmotor mit Hysteresisläufer
DE1524528A1 (de) Steuermagnet und Magnetsystem zur elektrischen Ansteuerung von Werteinstellgliedern in Druckwerken von Rechen- und Buchungsmaschinen
DE1665742C (de) Antriebsvorrichtung für zeit haltende Gerate