AT164728B - Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents
Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer BahnenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen Das Patent Nr. 162740 betrifft einen Strecken- trenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen, bei dem zur Unterteilung des Fahrdrahtes ein keramischer Vollkernisolator verwendet ist, der nicht nur dem Fahrdrahtzug, sondern auch dem durch das Nicht-Zusammenfallen von Fahrdraht- und Isolatorachse hervorgerufenen Biegemoment standzuhalten geeignet ist. Gemäss der vorliegen- den Erfindung stellt dieser Isolator einschliesslich der mit ihm fest verbundenen z. B. angekitteten Isolatorkappen eine Zugisolatortype dar, u. zw. insbesondere eine solche, die auch anderweitig im Fahrleitungsbau verwendet und deshalb auf Lager gehalten wird. Es ergibt sich dadurch der Vorteil einer Typenzahlverminderung und einer Vereinfachung der Lagerhaltung. Dieser Gedanke kann in der Weise verwirklicht sein, dass die Kappen des Isolators eine für dessen Verwendung als gewöhnlicher Zugisolator und eine für dessen Verwendung als Streckentrennerisolator geeignete Lochung aufweisen. Die Fig. 1 zeigt hiefür ein Ausführungsbeispiel. Der Isolator besteht aus dem Porzellankörper 1 und den Kappen2. Die Bohrungen 3 der letzteren liegen auf der Isolatorachse und werden bei zentrischer Beanspruchung des Porzellankörpers verwendet. Die Bohrungen 4 hingegen dienen zur Lagerung der Fahrdraht-Endklemmen im Falle einer Verwendung dieser Isolatortype in einem Streckentrenner. Teil 7 ist die Endklemme. Alle übrigen Teile, wie Überbrückungs-, Befestigungsbügel usw. werden in sinngemäss gleicher Weise angewendet, wie dies im Hauptpatent beschrieben und dargestellt ist. Eine andere Möglichkeit der Verwirklichung des Erfindungsgedankens besteht darin, dass die Kappen nur eine auf der Isolatorachse liegende Lochung aufweisen und durch daran befestigte, als Hebel wirkende Zwischenstücke mit den Fahrdraht-Abspannklemmen verbunden werden. Die Fig. 2 a und 2 b zeigen einen Streckentrenner als Ausführungsbeispiel hiefür im Auf-bzw. Grundriss. Das mit 5 bezeichnete Zwischenstück besteht im wesentlichen aus zwei parallelen, voneinander distanzierten flachen Metallteilen 5' und 5". Diese werden von drei Querbolzen durchsetzt, von denen der unterste 6 zur Lagerung der Fahrdraht-Endklemme 7, der mittlere 8 zur Anlenkung des Zwischenstückes 5 an die Isolator- kappe 2 und der oberste 9 zur Abstützung des unter dem Einfluss des Fahrdrahtzuges stehenden Zwischenstückes 5 an der Isolatorkappe 2 dient. Zur Einstellung der Fahrdraht-Endklemmen 7 in eine, wie erforderlich, mit der Richtung des Fahr- drahtes 10 genau übereinstimmende Lage dient die in einem Muttergewinde an einem Vorsprung des Zwischenstückes 5 gelagerte, mit einer Fest- stellmutter versehene Druckschraube 11, die, etwa wie dargestellt, auf den um die Endklemme 7 herumgebogenen und auf deren Oberseite auf- ruhenden Teil des Fahrdrahtes drückt. Die Überbrückungsbügel des Streckentrenners sind mit 12, die zu ihrer Befestigung dienenden Teile mit 13 bezeichnet. An diesen letzteren Teilen greifen auch die zur Aufhängung des Streckentrenners am Tragseil dienenden Seile 14 an. Der aus dem Porzellankörper 1 und den beiden daran befestigten Kappen 2 bestehende Isolator stellt eine normale Zugisolatortype dar, wobei jedoch, ohne dass die Zweckmässigkeit der Type als Zugisolator beeinträchtigt wird, die Kappen 2 so geformt sein können, dass sich das Zwischenstück 5 leicht anbringen und mittels der Bolzen 9 auch günstig abstützen lässt.-Zu diesem Zwecke können die Kappen auch, wie dies Fig. 3 zeigt, unsymmetrisch in bezug auf die Isolatorachse gestaltet sein, wobei aber selbstverständlich die Bohrungen 3 nach wie vor auf der geometrischen Achse des Porzellankörpers liegen. Es sei schliesslich noch erwähnt, dass es grundsätzlich auch möglich ist, das Zwischenstück 5 und die Fahrdraht-Endklemme 7 zu einem Stück zu vereinigen. Auch in diesem Falle kann eine Justierschraube 11 zur genauen Einstellung des Klemmstückes zwecks Vermeidung eines Knickes im Fahrdrahte dienen. Das Muttergewinde für die Justierschraube kann sich entweder im Klemm- stück selbst oder in der Isolatorkappe befinden. Auch bei Verwendung von Isolatoren mit doppelter Lochung (Fig. l) kann es zweckmässig sein, an den Kappen bzw. an einem Fortsatz der letzteren noch zusätzlich ein Muttergewinde 15 für eine solche Justierschraube vorzusehen. <Desc/Clms Page number 2> Dem Umstand, dass der Isolator im Streckentrenner ausser auf Zug auch auf Biegung beansprucht wird, kann bei der Erfindung einfach in der Weise Rechnung getragen werden, dass eine Zugisolatortype mit einer den Fahrdrahtzug übersteigenden Nennzugkraft gewählt wird. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 Bahnen mit auf Zug und Biegung beanspruchtem Vollkernisolator gemäss Patent Nr. 162740, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator einschliesslich der an ihm befestigten Kappen eine für gewöhnliche zentrische Beanspruchung geeignete Zugisolatortype darstellt, wobei der Biegebeanspruchung des Isolators durch Verwendung einer Zugisolatortype mit einer den Fahrdrahtzug übersteigenden zulässigen Zugbeanspruchung Rechnung getragen ist.
Claims (1)
- 2. Streckentrenner nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen des Isolators eine senkrecht durch die Längsachse verlaufende, für dessen Verwendung als gewöhnlicher Zugisolator geeignete Lochung (3) und eine ausserhalb der Längsachse liegende, für dessen Verwendung als Streckentrennerisolator geeignete Lochung (4) aufweisen (Fig. l).3. Streckentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappen des Isolators nur eine zentrische, für dessen Verwendung als gewöhnlicher Zugisolator geeignete Lochung aufweisen und dass daran als zweiarmige Hebel wirkende Zwischenstücke (5) angelenkt sind, deren oberes Ende sich auf der Kappe abstützt, während das untere Ende mit der FahrdrahtAbspannklemme verbunden ist (Fig. 2 a und 2 b). 4. Streckentrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolatorkappen ohne Beeinträchtigung der Zweckmässigkeit einer Verwendbarkeit des Isolators als gewöhnlicher Zugisolator in bezug auf die Isolatorachse so unsymmetrisch ausgebildet sind, dass sich die Zwischenstücke an ihnen vorteilhaft anbringen und abstützen lassen (Fig. 3).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT164728T | 1947-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT164728B true AT164728B (de) | 1949-12-10 |
Family
ID=29408568
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT162740D AT162740B (de) | 1947-06-25 | 1947-06-16 | Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT162740D AT162740B (de) | 1947-06-25 | 1947-06-16 | Streckentrenner für Fahrleitungen elektrischer Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT162740B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923257C (de) * | 1951-12-18 | 1955-02-07 | Siemens Ag | Streckentrenner fuer alle Geschwindigkeiten |
| DE956237C (de) * | 1952-04-08 | 1957-01-17 | Licentia Gmbh | Streckentrenner |
-
1947
- 1947-06-16 AT AT162740D patent/AT162740B/de active
- 1947-06-25 AT AT164728D patent/AT164728B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923257C (de) * | 1951-12-18 | 1955-02-07 | Siemens Ag | Streckentrenner fuer alle Geschwindigkeiten |
| DE956237C (de) * | 1952-04-08 | 1957-01-17 | Licentia Gmbh | Streckentrenner |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT162740B (de) | 1949-04-11 |
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