AT16437B - Billardkontrollvorrichtung mit einem an der Billardbande beweglich angebrachten, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper. - Google Patents

Billardkontrollvorrichtung mit einem an der Billardbande beweglich angebrachten, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper.

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AT16437B
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Heinrich Weigel
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   Österreichische   PATENTSCHRIFT ? 16437.   



   HEINRICH WEIGEL IN NÜRNBERG. 



  Billardkontrollvorrichtung mit einem an der Billardbande beweglich angebrachten, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung jener Kontrollvorrichtungen für Billards, bei welchen dadurch, dass ein beweglich am Billard angebrachter Körper in den zum   Billardspiel   benutzten Raum hineinragt, das Spielen verhindert wird und bei welchen 
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 punkt der Beseitigung dos Hindernisses als Beginn des Spieles aufzeichnet, während zugleich mit der   Zurückführung   des Körpers in seine Sperrlage die Beendigung des Spieles auf der Anzeigevorrichtung bemerkt wird. 



   Um nun ebenso genaue Aufzeichnungen wie   bei ähnlichen elektrischen Kontrollvor-   
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   ri''btnngRn, Batterien u. s. w.   zu   vermeiden,   wird nach der vorliegenden Erfindung eine zur Anzeigevorrichtung gehörige   Daumenschoibe   oder dgl. mittels eines Schlüssels gedreht und hiedurch der Beginn des Spieles aufgezeichnet, während gleichzeitig ein Anschlag der Scheibe den   Sperrkörper   mitnimmt und von der   Spiciläche entfernt.   



   Nach Beendigung des Spieles dient die Daumenscheibe dazu, um zunächst den Spearkörper in seine Anfangslage zurückzuführen, worauf alsdann erst die Beendigung des Spieles vermerkt wird. 
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 dargestellt. 



   Das unbefugte Spielen hindert ein quer über der Spielfläche liegender Hebel   rr,   welcher mit lotrechter Drehachse etwa in   der Mitte   der Billard-Längsbande gelagert ist und durch   Drehung um   einen rechten Winkel seiner ganzen Länge nach unter eine Aussparung dieser   Langsbande zu   liegen   kommt,   so   dass   er nicht weiter stört. In der Nabe des Hebels a ist gegen diesen in geringem Masse   verdrehbar eine Daumenscheibo d   angeordnet, in deren hohle Nabe ein Schlüssel c von oben eingeschobcn werden kann. Die Nabe der Daumenseheibe d und damit zugleich auch der Hebel a ist   111   einer in der   Billardbande befestigten Büchse &    gelagert. 



     Die Daumenscheibe   und ihre Nabe sind entweder aus einem Stück angefertigt oder 
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 bundenen Teilen zusammengesetzt. 



   Durch die Daumenscheibe d werden zwei kleine, doppelarmige lIebel e und.f bewegt, von denen der untere, e, zum Aufzeichnen des Beginnes und der obere, f, zum Aufzeichnen der Beendigung des Spieles dient Die linken Enden (in Bezug auf die zufällig durch die   Zeichnuu'g gewählte, an   sich willkürliche Anordnung) dieser Hebel e, f werden von Federn   g, 9   (Fig. 1 und 2) nach der Innenseite des Billards gezogen ; die rechten Enden sind mit Spitzen h, h versehen, welche einer Kontrollscheibe k gegenüberstehen. Die beiden    Hebel e, f   sind an einem gemeinsamen lotrechten Zapfen t unabhängig voneinander gelagert. 



   Die   Kontrollscheibo k   ist in bekannter Weise auf einer Uhr it beliebiger Bauart statt des kleinen Zeigers befestigt und dreht sich innerhalb von je zwölf oder je vierundzwanzig Stunden einmal herum. Auf der Scheibe k wird eine Papierscheibe festgeklemmt,   w ! chu mit geeignetrn   (Tagesstunden, Preise u. dgl. angebenden) Aufdruck versehen ist 

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 und   nach Bodarf ausgewechselt worden ann.   Die Aufzeichnungen erfolgen ebenfalls in. bekannter Weise durch Nadelstiche, u. zw. erscheinen die Stiche, durch welche der Spielbeginn angegeben wird, auf dem kleineren, und die Stiche, welche die Beendigung des Spieles angeben, auf dem grösseren der zwei konzentrischen Kreise der Papierscheibe. 



   Vor Beginn des Spieles liegt der Hobel a quer über der Spielfläche und ist in dieser Lage durch einen Ansatz I des oberen Markierhebels f und einen Einschnitt m in der 
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 von oben in die hohle Nabe der Daumenscheibe d, welche nunmehr in bekannter Weise, z. B. mittels Schlitzes n und Querstiftes o, mit dem Schlüssel c undrehbar verbunden ist, während sie ihrerseits   gegenüber   dem Hebel a in geringem Masse verdreht werden kann ; dies lässt sich z. B. mittels eines in der Daumenscheibe befestigten Mitnehmerstiftes p erreichen, welcher in einem bogenförmigen Schlitz   q   der Nabe des Hebels a gleitet.

   In der Anfangsstellung (Fig. 2,3 und 4) befindet sich der Stift p etwa in der Mitte des Schlitzes
Hiebei liegt ein niedriger Vorsprung   1" der Daumenscheibe   d rechts neben einem mit zwei schrägen Flächen versehenen Ansatz s des oberen   Marbierhebels   f. Wenn nun die Daumenscheibe d mittels des Schlüssels c gedreht wird, so   drückt der Ansatz,. den   
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 Ansatz l aus dem Einschnitt   m   gehoben und der Hebel a frei beweglich.

   Beim Weiterdrehen der Daumenscheibe d gelangt der Mitnehmerstift p an das Ende des Schlitzes q, so dass der Hebel c mitgedreht wird, bis er seiner ganzen Länge nach in der Aussparung unter der   Biliardbande Hegt.   Kurz vor Beendigung dieser Bewegung kommt der Daumen t mit einem schrägen Ansatz v des unteren Markierhebels e in Berührung und bewegt diesen (Fig. 7) ; hiebei wird seine Spitze h gegen die Kontrollscheibe k gedrückt, so dass der Beginn des Spieles auf dem inneren Kreise der Papierscheibe vermerkt wird. Sobald der Markör hierauf den Schlüssel c loslässt oder herausnimmt, zieht die untere Feder g den 
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 fernt, indem gleichzeitig die Daumenscheibe d durch Vermittlung des schrägen Ansatzes v und des Daumens t ein wenig zurückgedreht wird. 



   Da der Hebel a vollständig unter der Billardbande liegt und keinerlei Handhabe besitzt, so kann er nur mittels eines Schlüssels c nach Beendigung des Spieles   zurückgeholt   werden. Hiebei legt sich der Mitnehmerstift   p   an das entgegengesetzte Ende des Schlitzes g (Fig 8) und nimmt den Hebel a wieder mit. Erst wein der letztere in seiner das Weiterspielen hindernden Endlage quer   über der Spie) näche   angelangt ist, wird mittels des Daumens w und des schon   erwähnten     abgeschrägten Ansatzes s dos   oberen Hebels f die Beendigung des Spieles aufgezeichnet (Fig. 8). 



   Nach dem Loslassen des Schlüssels a wird (in ähnlicher Weise wie vorhin) von der oberen Feder   9   der Hebel f wieder in seine Ruhelage zurückgezogen, d.   h.   die Spitze   h     on   der Papierscheibe wieder entfernt und zugleich die Daumenscheibe d so weit gedreht, bis der Stift p sich etwa in der Mitte des Schlitzes q befindet ; gleichzeitig schnappt aber auch der Ansatz l in den Einschnitt m ein, so dass der Hebel a neuerdings gesperrt ist. 



   Der ganze Apparat (mit Ausnahme des Hebels a) ist in ein Gehäuse mit Glasdeckel eingeschlossen, der nur vom Wirt mittels eines besonderen Schlüssels geöffnet werden kann, um   die Papierscbeiben   mit den Aufzeichnungen auszuwechseln ; letztere können jedoch stets von aussen abgelesen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Billardkontrollvorrichtung mit an der Billardbande beweglich angebrachtem, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nabe des Sperrkörpers ta) eine zum Antrieb einer Zeitmarkiervorrichtung (h, u, k) dienende Daumenscheibe (d) in der Weise angeordnet ist, dass beuh Drehen der Daumenscheibo mittels eines Schlüssels (c) der Sperrkörper zur Seite gedreht und kurz vor Beendigung dieser Bewegung der Spielbeginn vermerkt wird, während beim Zurückdrehen der Daumenscheibe der Sperrkörper wieder in seine Anfangslage übergeführt und am Ende dieser Drohung der Zeitpunkt der Beendigung des Spieles aufgezeichnet wird.
AT16437D 1902-11-08 1903-11-02 Billardkontrollvorrichtung mit einem an der Billardbande beweglich angebrachten, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper. AT16437B (de)

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AT16437D AT16437B (de) 1902-11-08 1903-11-02 Billardkontrollvorrichtung mit einem an der Billardbande beweglich angebrachten, in einer Endstellung als Hindernis wirkenden Sperrkörper.

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