AT163022B - Paddel oder Riemen - Google Patents

Paddel oder Riemen

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AT163022B
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Josef Kocijan Wiener Faltbootw
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  Paddel oder Riemen 
Bei Paddeln oder Riemen wird das breite, kreis-oder birnenförmige Blatt aus Holz, Metall od. dgl. mit dem Schaft meist durch Verleimen oder Vernieten fest verbunden. Zur Erleichterung der Verpackung mit dem Faltbootgerippe,
Schlauchboot od. dgl. werden Paddel zumeist in der Mitte des Schaftes geteilt, so dass sie in zwei Teile zerlegt in einer Tasche besser unter- gebracht werden können. Trotzdem sind die geteilten Paddel zufolge der breiten, an den
Schafthälften sitzenden Blätter noch sehr sperrig und die Blätter, welche verhältnismässig dünn sind, können daher beim Transport leicht be- schädigt werden. 



   Es ist bekannt, das Blatt an dem Schaft abnehmbar zu befestigen. Eine solche Ausführung sieht die Herstellung eines Ruders für militärische Zwecke aus einer Lanze oder einem Zeltstab als
Schaft und einem auf diesem durch mehrere Ösen befestigten Blatt vor, das zum Zwecke des leichteren Transportes aus auf Segeltuch befestigten Holz-oder Metallblättchen besteht, so dass es zusammengerollt werden kann. Eine der Ösen ist viereckig ausgebildet und eine weitere Öse mit einer Splintverbindung versehen, um das Blatt gegen Verdrehung und Verschiebung zu sichern. Diese Art der Befestigung entspricht in keiner Weise den Anforderungen, die an moderne Sportgeräte gestellt werden, und ist daher für diese Zwecke vollkommen ungeeignet.

   Der Beanspruchung des Blattes auf Drehung um den Schaft hält der vierkantige Schaft in der viereckigen Öse nicht stand, vielmehr werden die Kanten mit der Zeit abgerundet. Ferner wird durch die Splintverbindung nicht der erforderliche feste Sitz des Blattes am Schaft erzielt. Diese Nachteile werden wohl bei einer anderen bekannten Ausführung vermieden, bei der das Blatt auf den Schaft aufgeschraubt und durch eine Stiftschraube gegen Verdrehung gesichert ist. In diesem Falle ist das Blatt mit einem Hohlzapfen mit Innengewinde versehen und am Schaftende ein Gewindezapfen abgesetzt. Die an der Schraubstelle erforderliche Querschnittsverminderung erhöht die Bruchgefahr an dieser Stelle sehr wesentlich und würde zur 
Vermeidung dieses Nachteiles eine auf das Ge- wicht des Ruders sich nachteilig auswirkende Überdimensionierung erfordern.

   Diese Nachteile der bekannten Paddel oder Riemen mit abnehm- barem Blatt werden gemäss der Erfindung ver- mieden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass am Schaftende eine Zunge und am Blatt eine Öse befestigt ist, in die die Zunge eingesteckt ist, sowie das dem
Schaft zugekehrte Blattende durch eine Schrauben- verbindung aus einem, im Schaft verankerten
Schraubenbolzen und einer am Blatt sitzenden
Mutter mit dem Schaft verbunden ist. Die Ein- steckverbindung mit der Zunge ergibt die er- forderliche Sicherung gegen Verdrehung und hat noch den Vorteil, dass das Schaftende nicht an eine viereckige Querschnittsform gebunden ist. 



   Die Schraubenverbindung, aus Schraubenbolzen und Mutter bestehend, gewährleistet den erforderlichen festen Sitz, ohne die Bruchgefahr wie bei der vorerwähnten bekannten Ausführung zu vergrössern. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindunggegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt das Ende eines Paddels in Ansicht, Fig. 2 in Seitenansicht mit aufgestecktem Blatt und Fig. 3 mit abgenommenem Blatt. 



   An dem   Schaft 1   ist durch eine Einsteck-und
Schraubenverbindung das Blatt 2 befestigt. Die Einsteckverbindung besteht aus einer am Schaftende befestigten Zunge 3 und einem am Blatt befestigten   Bügel 4,   in den die Zunge eingeschoben werden kann. Ferner ist an dem dem Schaft zugekehrten Blattende eine Schraubenmutter   5   oberhalb einer Bohrung 6 im Blatt mit Hilfe eines Beschlages 7 drehbar befestigt. Mit dieser Schraubenmutter wirkt ein am Schaft 1 festsitzender Gewindebolzen 8 zusammen. Es kann natürlich auch der Bolzen drehbar und die Mutter 5 fest angeordnet sein. Die Befestigung des Blattes am Schaft erfolgt in der Weise, dass die Zunge 3 in den Bügel 4 eingeschoben und sodann der Bolzen 8 durch die Bohrung 6 in die Mutter   5   eingeführt und hierauf die Mutter festgeschraubt wird.

   Beim Abnehmen des Blattes ist der Vorgang umgekehrt. Da die Verbindungs- 

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 teile fest am Schaft und am Blatt verankert sind, ist die Verbindungsmöglichkeit jederzeit gegeben. Die abgenommenen Blätter können getrennt vom Schaft in einem Rucksack verpackt werden, in dem sie guten Schutz finden können. Die Blätter können für verschieden lange Schäfte z. B. für Einer-und Zweierboote gleich gut verwendet werden ; das gleiche gilt auch für die Doppelpaddel und einfache Paddel. Die Erfindung ist nicht nur auf Paddel, sondern auch auf Riemen im allgemeinen anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Paddel oder Riemen mit am Schaft abnehmbar befestigten Blatt, dadurch gekennzeichnet, dass am Schaftende eine Zunge (3) und am Blatt (2) eine Öse (4) befestigt ist, in die die Zunge eingesteckt ist, und das dem Schaft zugekehrte Blattende durch eine Schraubenverbindung aus EMI2.1
AT163022D 1945-11-10 1945-11-10 Paddel oder Riemen AT163022B (de)

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AT163022T 1945-11-10

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AT163022B true AT163022B (de) 1949-05-10

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ID=3652018

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