DE326429C - Beschlag fuer Flugzeugholme u. dgl. - Google Patents

Beschlag fuer Flugzeugholme u. dgl.

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DE326429C
DE326429C DE1917326429D DE326429DD DE326429C DE 326429 C DE326429 C DE 326429C DE 1917326429 D DE1917326429 D DE 1917326429D DE 326429D D DE326429D D DE 326429DD DE 326429 C DE326429 C DE 326429C
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fitting
ropes
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spars
aircraft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die bisherigen Beschläge für Flugzeugholme wurden vermittels Schrauben, Nieten o. dgl. befestigt und zusammengehalten.
Gemäß der Erfindung! werden die an die Beschläge von entgegengesetzten Richtungen angreifenden, sich einander im wesentlichen aufbebenden. Zugkräfte nutzbar gemacht, um die Beschläge fest an die Holme angreifen zu lassen bzw. zu befestigen. Zu diesem Zweck
ίο werden die freien lappenartigen Enden der Beschläge derart ausgebildet, daß sie bei zusammengelegtem Beschlag versetzt zueinander, d. h. nebeneinander zu Hegen kommen und infolgedessen die Möglichkeit gegeben ist, den Beschlag zusammen-, also gegen den von ihm umgebenden Holm hin zu ziehen. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht bei durchgeschnittenem Längsholm, Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung a, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2. ·
Gemäß der Zeichnung ist um den Längsholm ι ein stählernes Band 2 lose, d. h. ohne feste Verbindung der Enden gelegt. Es hat an den d'er Innenfläche des Längsholmes zugekehrten Seiten je zwei Lappen zur Aufnahme von Spannseilen, die derart vorgesehen sind!, daß sie sich nach Herumlegen um den
jo Holm kreuzen, und! zwar nehmen die.Augen in den Lappen 20 die Spannseile auf, welche zu dem gleichartigen Beschlag am oberen Ende der benachbarten senkrechten Strebe führen. In die Augen in den Lappen 2& dagegen sind die Seile gespleißt, welche zu dem gegenüberliegenden Ende der benachbarten wagerechten Streben gehen. Die Streben werden in bekannter Weise in angeschweißte Schuhe 4 · gesteckt oder sonst in genügender Weise gegen Herausfallen und1 Verschieben gesichert. .
Die Vorteile der neuen Befestigungsart der Spannseile bestehen erstens darin, daß der aus einem lose zusammengebogenen Bleche bestehende Beschlag durch die Spannseile gleichmäßig gegen den Holm gezogen wird und auch die in der Längsrichtung an ihm wirkenden Zugkräfte einander nahezu aufheben, so daß keine besondere Befestigung des Beschlages am Holm nötig ist. Man verwendet höchstens eine Heftschraube 5, die aber von den Verspannungskräften fast nichts aufzunehmen hat. Auch kann der Beschlag leichter gehalten werden als ein in sich geschlossener. '
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die wagerechten und die senkrechten Spannseile an demselben losen Beschlag so befestigt sind, -daß die Spannungen der Spannseile sich gegenseitig ungefähr aufheben, so daß man letztere an der Innenkante der Längsholme angreifen lassen kann, ohne eine Verdrehung derselben befürchten zu müssen. Dieses Verlegen der Seile an der Innenkante der Holme hat aber außerdem den großen Vorzug, daß der vom Wind eingebeulte Bekleidungsstoff
die Seile nicht berühren kann, sondern eine glatt gewölbte Fläche bildet, die höchstens durch die Streben leicht eingebeult wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beschlag für Flugzeugholme u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Spannseile dienenden, zueinander senkrechten Endflächen eines lose rings um den vierkantigen Holm herumgebogenen Bleches so zugeschnitten sind, daß sie als Angriffspunkte für die Kabel, Seile o. dgl. nach dem Umlegen des Beschlagstückes um den Holm versetzt zueinander liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1917326429D 1917-02-07 1917-02-07 Beschlag fuer Flugzeugholme u. dgl. Expired DE326429C (de)

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