AT162157B - Verfahren zur Beeinflussung von grenzflächenaktiven Zuständen. - Google Patents

Verfahren zur Beeinflussung von grenzflächenaktiven Zuständen.

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  Verfahren zur Beeinflussung von grenzflächenaktiven Zuständen. 



   In vielen Industrien sind grenzflächenaktive
Zustände erwünschte oder unerwünschte Er- scheinungen. Beispielsweise sind Wasch-, Netz-,
Färbe-und Imprägniervorgänge sehr oft mit sehr starker Schaumbildung der Behandlungs- bäder verbunden, was in der Praxis als misslich empfunden wird. Zum anderen können un- erwünschte Emulsionen bzw. Emulsionbildung den geordneten Betrieb sehr erschweren, wie dies beispielsweise in der Mineralölindustrie durch feinstverteiltes Wasser im Rohöl der Fall ist. 



   Es wurde gefunden, dass man diese unerwünschten grenzflächenaktiven Zustände durch Zusatz von Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-bzw. Acylimino-di (alkyl-glykosiden) günstig beeinflussen kann. Derartige Stoffe weisen nur eine geringe Herabsetzung der Grenzflächenspannung auf, setzen aber in Gemeinschaft mit anderen kapillaraktiven Stoffen die Schaumbildung herab bzw. beeinflussen das grenzflächenaktive Verhalten, offenbar wegen ihrer eigenen Anreicherung an der Grenzfläche. Als Folge davon wird die Schaumbildung verringert bzw. bei genügend grossem Zusatz zum Verschwinden gebracht. 



  In ähnlicher Weise werden Emulsionen zerstört, so dass nach dem Abtrennen der wässerigen Phase die weitere Verarbeitung, beispielsweise die Destillation des Rohöles, ungestört vor sich gehen kann. 



   Von den erfindungsgemäss in Betracht kommenden Verbindungen seien u. a. genannt : Hexyl-, Octyl-, Decyl-usw.-imino-di (äthylglukosid),   Decyl- bzw. Dodecyl-imino-di (oxy-   propyl-maltosid), Dodecoyl-oder Oleyl-iminodi (äthyl-galaktosid), Decyl-imino-di (propyl-glu- 
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Man verwendet 0-5 bis   10 g   von diesen Stoffen je Liter oder Kilogramm Behandlungsmedium. Beispielweise kann man den Zusatz mit Vorteil zu   Färbe-oder Imprägnierflotten   der üblichen Zusammensetzung machen und vermeidet das lästige Schwimmen der Ware in schäumenden Behandlungsbädern bzw. die Bildung von schlecht 
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 gut.

   Da die genannten Glykoside gegen Metall- salze sowie gegen pH-Veränderungen völlig unempfindlich sind, kann man auch in stark salzhaltigen Lösungen oder Emulsionen, sowie in
Gegenwart von Säuren oder Laugen arbeiten. 



   Die Arbeitstemperatur selbst kann innerhalb sehr weiter Grenzen, ohne Einfluss auf den Effekt, schwanken. 



   In der amerikanischenPatentschriftNr. 2,400. 543 ist die Verwendung von Mischungen aus Kohlehydraten und substituierten Aminen, deren Substituenten Alkylreste mit mindestens sechs Kohlenstoffatome sind, beschrieben, wobei diese Mischungen als Antischaummittel benützt werden sollen. Es handelt sich hiebei im wesentlichen um Mischungen aus wasserunlöslichen Stoffen. 



  Demgegenüber betrifft vorliegende Erfindung die Verwendung definierter chemischer Individuen, die wasserlöslich sind und durch Anreicherung an der Grenzfläche die Ausbildung wohlausgerichteter Schichten kapillaraktiver Teilchen stören, so dass dadurch u. a. auch das Schaumvermögen der handelsüblichen Wasch-, Reinigungs-usw. Mittel vermindert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Beeinflussung von grenzflächenaktiven Zuständen, gekennzeichnet durch den Zusatz von Alkyl-, Aryl-, Aralkyl-bzw. Acylimino-di (alkyl-glykosiden) zu grenzflächenaktiven bzw. zu dispersen Systemen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162157D 1946-05-29 1946-05-29 Verfahren zur Beeinflussung von grenzflächenaktiven Zuständen. AT162157B (de)

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