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3 sind die Steuerkontakte, welche in Reihe mit den Folgeschaltern 8 angeordnet sind. 4 ist das Geschwindigkeitsglied, das in Form einer Zahnstange, angetrieben von einem Ritzel 5 auf einer Welle 6, dargestellt ist. Der Antrieb der Welle 6 erfolgt durch ein Anemometer. Eine Rutschkupplung 7 mit Rückstellspule 8 liegt zwischen Welle 6 und Ritzel 5.
Der Geschwindigkeitsteil wird zunehmend nach aufwärts bewegt, bis er schliesslich die Steuerkontakte 3 schliesst. Die Welle 6 dreht sich dann mit der Rutschkupplung weiter, so dass der Teil 4
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die Folgeschalter alle geschlossen sind. Jede der Relaisspulen W schliesst bei Betätigung besondere Hauptkontakte 10e und Haltekontakte he. Die Schliessung der Hauptkontakte bewirkt eine Verbindung der Signalvorrichtung X, welche z. B. eine Lampe oder eine Gruppe von Lampen sein kann oder ein Relais, welches mit irgendeinem andern passenden Signal arbeitet. 9 ist ein Schlussrelais, dessen Arbeitsspule erregt wird, sobald die Steuerkontakte 3 geschlossen werden, bleibt für eine kurze Periode geöffnet, z.
B. dz Sekunde, und schliesst sich dann wieder. Der Zweck des Schlussrelais. wird aus dem folgenden verständlich werden.
Am Beginn jeder Zeitperiode sind alle Schalter 81 bis 810 durch die Steuerwalze 1 geschlossen.
Da sich die Walze jedoch dreht, werden die Schalter 8 nacheinanderfolgend geöffnet. Im Augenblick der Schliessung der Steuerkontakte 3, welche natürlich von der Windgeschwindigkeit abhängt, wird ein Stromkreis durch die Steuerkontakte und durch jene Folgeschalter 8, welche noch geschlossen bleiben, geschlossen. Damit wird eine Verbindung mit den Relaisspulen W hergestellt. Die Kontakte a sind in diesem Moment alle geschlossen. Infolgedessen werden jene Signalvorrichtungen X wirksam werden, die mit den Schaltern 8 verbunden sind, welche noch geschlossen bleiben in dem Moment, wo die Steuerkontakte 3 geschlossen sind.
Auf diese Weise wird die Zahl der wirksamen Signalvorrichtungen umgekehrt proportional der Zeit, die das Geschwindigkeitsglied 4 bis zur Vollendung seines Ablaufs braucht und damit direkt proportional der Windgeschwindigkeit. Da die betätigten Relais während der vorhergehenden Zeitperiode noch geschlossen gehalten werden durch ihre Haltekontakt, ist es erforderlich, die Signale zu korrigieren, wenn eine Veränderung der Windgeschwindigkeit stattgefunden hat.
Diese Korrektur erfolgt durch das Schlussrelais 9, dessen Kontakte sich, wie oben erwähnt, öffnen und für kurze Zeit offen bleiben, wenn sich die Steuerkontakte 3 schliessen. Dadurch werden die Haltestromkreise durch sämtliche Relaiskontakte ho unterbrochen und so jedes der Relais W geöffnet, deren entsprechende Folgeschalter 8 in diesem Augenblick nicht geschlossen sind. Beim Wiederschliessen der Schlusskontakte 9 werden die Haltestromkreise wiederhergestellt, die Relais W, die in diesem Augenblick geschlossen sind, bleiben in dieser Stellung, bis die Steuerkontakte 3 wieder während der nächsten Zeitperiode betätigt werden.
Angenommen, die Windgeschwindigkeit fällt zwischen zwei Zeitabschnitte, so dass während einer Periode die Windgeschwindigkeit die Signalvorrichtungen X6 bis X10 betätigt, hingegen während der nächsten Periode, wo die Steuerkontakte 3 schliessen, nur die Folgeschalter 87 bis 810 geschlossen bleiben, dann werden in dem Augenblick, wo die"Sehlussrelaiskontakte 9 öffnen, die Relaiskontakte to ; ebenfalls offen sein, da ihre Arbeitsspule TV6 in diesem Augenblick nicht erregt ist. Die Relaiskontakte W7 bis W10 bleiben jedoch geschlossen, da ihre Spulen W7 bis W10 durch die Folgeschalter erregt werden.
Es ist somit ersichtlich, dass eine fortdauernde Anzeige der Windgeschwindigkeit erhalten wird, aber dass diese Anzeige während jeder Zeitperiode infolge des Wechsels in der Windgeschwindigkeit korrigiert wird. Am Ende jeder Umdrehung der Steuerwalze 1 werden die Kontakte 11 zeitweilig geschlossen, wodurch die Rückstell- spule 8 für das Geschwindigkeitsglied 4 und die Steuerkontakte 3 erregt wird. In der Zeichnung ist ferner'ein Relais 12 gezeigt, dessen Kontakte die Signalvorrichtungen X steuern und das von einem
Schalter 12a erregt wird, während 13 einen Netztransformator darstellt, der die Spannung für die
Anlage über die Signalvorrichtungen X und die offenen Kontakte in liefert.
Auf der Steuerwalze 1 sind Ruhekontakte 14 angeordnet, die nach Ablauf jeder Umdrehung schliessen und in Reihe mit den Kontakten eines Relais 15 liegen, das öffnet, wenn die Steuerkontakte 3 schliessen. Wenn daher während irgendeiner Zeit die Windgeschwindigkeit auf so einen kleinen Wert herabsinkt, dass die Kontakte 3 nicht mehr geschlossen werden, dann werden die Kontakte des Relais 15 ebenfalls geschlossen, so dass durch die Ruhekontakte 14 ein Stromkreis geschlossen wird, wodurch ein Stromimpuls längs des Drahtes 16 geschickt wird, der die Spule des Relais 17 erregt, die mit der
Windrichtungsanzeigevorrichtung verbunden ist, wie auf der linken Seite der Zeichnung dargestellt.
Das Windrichtungsanzeigegerät besteht aus einem Richtungszeiger (nicht dargestellt), der auf einer Welle 18 angebracht ist und Stromimpulse aussendet, die die Richtung des Windes anzeigen, u. zw. durch geeignete Vorrichtungen, wie Gleichlaufgeber und-empfänger, die allgemein durch das
Bezugszeichen 19 dargestellt sind und die Anzeige an irgendeinen Kontrollraum oder Platz übertragen.
Ferner befindet sich auf der Welle 18 eine Nockenscheibe 20 und ein Kommutator 21, während die
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Welle durch ein Kegelradgetriebe 22 mit einem Elektromotor 2. 3 verbunden ist. Erregung des Relais j ! y schliesst dessen Hauptkontakte 17a und Haltekontakt 17h. Schliessen der Kontakte ja erregt die Spule 24, wodurch der Anker 25 nach links gezogen wird, bis die Klinke 26 gegen den Umfang der
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den Kommutator 21 hergestellt wird und entweder Relais 28 oder Relais 29 entsprechend der Stellung des Kommutators erregt wird, die natürlich wieder von der Lage der Anzeigevorrichtung abhängt. Wenn die Spule 28 Strom erhält, werden Kontakte 28a und 28b geschlossen, wo hingegen bei Stromzuführung zur Spule 29 die Kontakte 29a und 29b geschlossen werden.
Durch die Kontakte 28a wird ein Stromkreis durch die Arbeitsspule der Kupplung 30 geschlossen, die zwischen dem Motor 23 und der Welle 18 angebracht ist und diese eingeschaltet wird, während beim Schliessen der Kontakte 28b die Kontaktspule 32 Strom erhält und dadurch die Motorkontakte 32a geschlossen werden. Die Kontakte 29a liegen parallel mit den Kontakten 28a und veranlassen ebenfalls das Anziehen der Kupplung 30, während das Schliessen der Kontakte 29b die Kontaktspule 31 erregt, die ihrerseits die Motorkontakte 31a schliesst und dadurch den Motor 23 mit dem Netz verbindet, u. zw. derart, dass dieser in der umgekehrten Richtung läuft, als dies beim Schliessen der Kontakte 32a erfolgt.
Gelangt die Anzeigevorrichtung in die Ruhestellung, fällt die Klinke 26 in die Ausnehmung 33
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Bewegung des Ankers 25 den Kontakt 34 schliesst, was ein Kurzschliessen der Kontaktspulen 31 und 32 der Widerstände 35 und 36, die zur Begrenzung des Stromanstiegs dienen, zur Folge hat.
Beim nächsten Schliessen der Kontrollkontakte 3 wird die Rückstellspule 37 durch die Leitung 38 an Spannung gelegt und durch die Kontakte 37 a die Spule ? y kurzgeschlossen. Dadurch werden anderseits die Kontakte 17 geöffnet und damit der Anker 25 sowie die Relais 28 und 29 in ihre frühere Lage zurückgeführt, ebenso die Kupplung 30 stromlos gemacht, so dass der Windrichtungsanzeiger wieder neu betätigt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige von Windgeschwindigkeiten für Flugzeuge über Flugplätzen, bei der entsprechend der vorhandenen Windgeschwindigkeit eine Anzahl von Signallichtern eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel vorgesehen sind, die nach Ablauf eines nach Massgabe der Windgeschwindigkeit bewegten Teiles in Verbindung mit Anzeige- mitteln wirksam werden, derart, dass eine Reihe elektrischer lolgeschalter, von denen jeder mit einer besonderen Signalvorrichtung verbunden ist, in bestimmter Folge während eines Zeitintervalls von bestimmter gleicher Dauer betätigt wird.