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Der Ertindungsgogenstand ist in den beifolgenden Zeichnungen dargestellt u. zw. ist Fig. 1 die schematische Darstellung einer der Erfindung entsprechenden Einrichtung an Fernsprechstellen, Fig. 2 ein vertikaler Schnitt nach 2--2 (Fig. 1), Fig. 3 ein vertikaler
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die Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung und die Einrichtung zum Einstellen der letzteren und Fig. li diese Einrichtung im Grundrisse.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Enden des hufeisenförmigen Weicheisenstabes 1 von Spulen 7 umschlossen, welche der in der Linienleitnng 15 ankommende Sprechstrom durchfliesst Oberhalb dieser Spulen trägt der eine Schenkel des Stabes 1 Windungen 2, welche in den Stromkreis einer Batterie 3 eingeschaltet sind. Die Bewicklung ist hiebei derart geflihrt, dass die Windungen am unteren Teile des Schenkels umkehren und der Strom auf dem Rückwege den Schenkel des Magneten im selben Sinne umkreist.
Der zweite Schenkel ist in gleicher Weise mit Windungen 4 versehen, welche in den das Mikrophon 6 enthaltenden Stromkreis einer Batterie 5 eingeschaltet sind. An die Spulen 7 ist eine Drahtbewicklung angeschlossen, welche als Sekundärwicklung die primäre Wicklung 4 des einen Schenkels umgibt. Diese Sekundärwicklung ist an die Fernleitung angeschlossen,
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Kontakte 79 am Traghebel 10 des Telephons 11. Das Einstellen der ganzen Einrichtung für die phonographische Aufnahme einer Mitteilung bei Abwesenheit des Angerufenen erfolgt durch Stöpselung der beiden Kontakte 72 und 13. Werden die Stöpselkontakte 12 und 13
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im Stromkreise der Batterie 5 und Niederdrücken des Tasters 81 in der anrufenden Station.
Hiedurch wird bei ausgeschaltetem Mikrophon 6 der Stromkreis 4 der Batterie 5 geschlossen, wobei die Stromrichtung mittels des Schalters 80 beliebig wählbar ist. Infolgedessen wird in die angerufene Station ein Induktionsstrom geschickt, der bei bestimmter Richtung den Hebel 17 mit dem Kern 1fi und den beiden Kontakten J9 und 20 in Berükrung bringt. Durch neuerliches Umstellen des Umschalters 80 und Niederdrücken des Tasters 81 in der anrufendon Station wird nach beendigter Mitteilung der Hebel 17 in der angerufenen Station wieder vom zweiten Magnetkern des Läutewerkes 8, 9 angezogen und dadurch wieder die Unterbrechung der Stromkreise der Batterien 3, 5 und 21 bewirkt.
Dem Magnet 1 gegenüber, der infolge seiner Bewicklung gleichnamige Pole erhält,
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Führungsstiften 25 federnd gleitet. Diese Platte trägt einen rechtwinklig nach unten umgebogenen Arm 26, an den der kürzere Arm des auf einer Phonographen walze aufruhenden Schreibstiftes 27 angelenkt ist. Die Platte 23 schwingt den Polen gegenüber infolge der Schwankungen des Magnetismus und teilt diese schwingende Bewegung in verstärktem Masse dem Schreibstifte 27 mit.
Der Antrieb der Phonographen walze 28 (im vorliegenden Ausführungsbeispiele sind vier nacheinander in Verwendung kommende. Walzen angenommen) orfolgt vom Motor,' :'.' ;' aus, der beim Anrufen in Tätigkeit gesetzt wurde. Die Übertragung der Bewegung findet durch die Schnurscheihe 29, ein auf der Welle 30 derselben sitzendes Zahnrad 31 und ein Zwischenrad auf das Zahnrad 32 der Phonographenwalze statt. Die Welle der Schnurscheibe 29 trägt eine zweite Schnurschoibe 33, von der aus die unten gelagerte Spindel 54 in Drehung versetzt wird. Diese Spindel ist bei 35 mit einem Schraubengewinde versehen.
Ein Hebel 36, der auf seiner Drehachse 37 verschiebbar ist, trägt unten eine ha) Le
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Magnet und die Aufnahme- und Wiedergabevorrichtung tragende Wagen 38 befestigt. Bei der Drehung der Spindel 34 bewegen sich die Mutter, der Hebel 36 und der Wagen : : 8 mit dem Schreibstifte 27 von rechts nach links, so dass bei der gleichzeitigen Drehung der Walze 28 die Eindrücke des Stiftes, wie üblich, längs einer Schraubenlinie verlaufen.
Ist der Schreibstift am Ende der Walze angekommen, so muss eine neue Walze ein-
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Zu diesem Zwecke ist folgende Einrichtung getroffen : Die Walzen 28 sind in einer auf Wolle 30 lose sitzenden Scheibe 39 gelagert, die in ihrer jeweiligen Stellung durch in Ausschnitte ihres Umfanges eingreifende Federn 40 festgehalten wird. Mit der halben Mutter am unteren Ende des Hebels 56 ist durch ein Blattfeder 47 ein auf der Spindel 54 verschiebbarer Arm 42 verbunden. Dieser Arm trägt eine Rolle die an einer Platte 43 anliegt. Die Platte 43 gleitet bei der Linksbewegung des Hebels 36, dem Zuge der Feder 44
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der Welle 30 teilnimmt.
Die Platte 43 besitzt auf der der Platte 39 zugewendeten Seite einen Stift 46, der in den rechten, unteren Schlitz 47 der Platte 39 eintritt und die Platte um 900 aufwärts dreht, WenD der Hebel 56 seine äusserste Stellung links erreicht hat.
Durch dieses Aufwärtsdrehen der Platte 39 wird eine neue Walze unter den Schreibstift
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Hebel 36 und somit den Schreibstift in die Anfangsstellung zurückführt. Das Exzenter 52 wird am Ende der Rückbewegung durch die Nase 82 in seine Normallage zurückgedreht, der Stift 27'gelangt tuf die Walze und die halbe Mutter legt sich wieder an das Gewinde 35 . m. Der Schreibstift 27 hat seinen Drehpunkt an einem am Wagen 38 angelenkten Scharnierhebel 53, durch dessen Durchlochung der den Schreibstift schwingende Arm 26 der Platte 23 reicht.
Die Mitteilung, dass der Angerufene nicht anwesend ist und dass der Apparat selbst die Mitteilungen aufnimmt, erfolgt durch die Walze 54 und die Wiedergabevorrichtungt 55.
Dieselbe wird mit dem Mikrophon 6 durch einen Kautschukschlauch 56 (Fig. H) verbunden.
Die aus Metall hergestellte Walze 54 ist auf einer zur Antriebswelle 30 parallelen Welle 57 befestigt, die von der Welle 30 aus mittels Schnurscheiben 58 beim Anrufen in Drehung versetzt wird. Die Wiedergabevorrichtung 55 ist auf einem Hebel 59 verstellbar, der sich
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erfolgt in gleicher Weise wie bei dem den Aufnahmestift tragenden Hebel 56 durch eine halbe Mutter 61 von der bei 62 mit einem Schraubengewinde versehenen Welle 34 aus.
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Spannung der Feder 64 gleich der Reibung des Schleifringes auf der Welle 57 wird, worauf er stehen bleibt. Bei dieser Drehung passiert der Arm 65 des Schleifringes den Arm 66 der Exzenterwelle 67 und verstellt das Exzenter, ohne jedoch den belasteten Arm 68 des Heels 59 zu verstellen.
Bleibt die Achse 57 stehen, so wird der Schleifring 63 durch die Feder 64 in seine ursprüngliche Lage zurückgezogen, stösst wieder an den Arm 66 und verstellt jetzt das Exzenter im entgegengesetzten Sinne. Der belastete Arm des Hebels 59 wird im Sinne des Pfeiles gehoben, die halbe Mutter 61 schwingt von der Welle 34 weg und der Hebel 59 mit der Wiedergabevorrichtung 55 wird unter der Einwirkung der Feder 69 in seine Anfangsstellung zurückgeschoben. Nach neuerlichem Anlassen des Motors verstellt der Arm 65 des Schleifringes 63 das Exzenter der Welle 67 wieder so, dass der belastete Arm des Hebels 59 sinken kann und die Mutter 61 mit dem Hebel 62 in Eingriff kommt.
Die die Aufnahme der Walzen 28 wiedergebende Vorrichtung 70 (Fig. 5 und 6) ist auf dem Wagen 38 drehbar gelagert und nimmt während der Aufnahme von Mitteilungen die aus Fig. 5 ersichtliche Lage ein. Sie wird in dieser Lage durch den Arm 71 des auf "Aufnahme" eingestellten Hebels 72 gehalten, indem der Arm 73 niedergedrückt wird.
Beim Einstellen auf n Wiedergabe" wird der Arm 73 freigegeben, so dass sich der Stift der Wiedergabevorrichtung auf die Walze legt. gleichzeitig wird durch den Arm 74 des
Stellhebels die Scharnierplatte 53 aufwärts bewegt und mit ihr der Aufnahmestift 27 von der Walze abgehoben. Gleichzeitig muss natürlich auch der Motor zum Antrieb der Walze wieder in Gang gesetzt werden. Dies wird dadurch bewirkt, dass der Anschlagstift 75 und die Achse des Stellhebels 72 an den Stromkreis des Motors 22 angeschlossen sind, so dass durch den Stellhebel selbst Stromschluss hervorgerufen wird. Hiebei würde natürlich auch die Meldewalze 54 und ihre Wiedergabevorrichtung 55 in Tätigkeit gesetzt werden.
Um dies zu vermeiden, wird gleichzeitig mit der Einstellung des Hebels 72 auf Wiedergabe" das Exzenter 67 mittels der Stellkurbel 78 so verstellt, dass die Wiedergabevorrichtung 55 von der Wa) zp 54 abgehoben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tetophonograph mit mehreren Walzen und selbsttätigem. Walzenwechsel, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Antriebswelle (30) längs eines Keiles (45) verschiebbare
Scheibe (43) dem Zuge einer Feder (44) entgegen von einem mit dem Traghebel der
Aufnehmvorrichtung verbundenen Mitnehmer (42) fortbewegt wird1 wobei diese Scheibe einen Stift (46) trägt, welcher in einen Schlitz (47) der die Walzen tragenden Scheibe (39) eintritt und hierauf diese Scheibe verdreht.