AT160211B - Schaltungsanordnung für automatische Fernschreibvermittlungsämter, welche vorberechtigte Teilnehmer aufweisen. - Google Patents
Schaltungsanordnung für automatische Fernschreibvermittlungsämter, welche vorberechtigte Teilnehmer aufweisen.Info
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Description
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Schaltungsanordnung für automatische Fernschreibvermittlungsämter, welche vorberechtigte
Teilnehmer aufweisen.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
und t2 werden die Adern CL und b vom Gruppenwähler zum rufenden Teilnehmer durchgeschaltet.
Vom Gruppenwähler kommt über die b-Ader Trennstrom auf das Relais A und das durch seine Wicklung II polarisierte Relais L. Dieses kommt durch Addition der Errrgungen der Wicklung 1 und II zum Ansprechen und betätigt seinen Kontakt Z. Gleiehzeitig damit wird auch das Relais A in die gezeichnete Trennlage umgesteuert. Damit kommt nun für den Empfangsmagneten ein Stromkreis zustande, der von + TB über Kontakt a angesprochenen Kontakt 11, Empfangsmagnet, Relais E, Kontakte und spinach Mitte TB verläuft. Das Relais SP kann nicht zum Ansprechen kommen, da es ebenso wie der Kondensator C vorsorglicherweise durch den Kontakt h1 sowie durch einen Kontakt der Anruftaste AT kurzgesehlossen ist. Der weitere Aufbau der Verbindung zu einem zweiten vorberechtigten Teilnehmer erfolgt nun in üblicher Weise durch Betätigung des Nummernschalterkontaktes nsi.
Der Kontakt nsa schliesst während der Wahl in vorsorglicher Weise den Sendekontakt sowie weitere Schaltmittel kurz, um eine Fehlwahl durch fälschliche Betätigung dieser Schaltmittel zu vermeiden.
Prüft nun der Leitungswähler nach der letzten Wahlimpulsserie auf den gewünschten vorberechtigten Teilnehmer auf, so spricht in üblicher Weise dessen Relais T an und schaltet die Adern a', b' vermittels seiner Kontakte t1 und t2 zu dem angerufenen vorberechtigten Teilnehmer durch. Damit kommt das Relais L des angerufenen vorberechtigten Teilnehmers gleichfalls zum Anzug und auch dessen Relais. A wird auf die Trennseite umgesteuert. Durch diesen Vorgang wird die an der Teilnehmerschleife liegende Spannung umgepolt, so dass ein Stromstoss über den Kondensator C entsteht. Die Relais E und SP kommen durch diesen Stromstoss zum Ansprechen.
Der Kontakt sp1 unterbricht den Kurzsehlussstromkreis für das Relais SP, so dass dieses nach Überbrückung des Kondensators C durch den Kontakt h1 des H-Relais, welches durch das angesprochene Relais E gebracht wurde, nicht mehr abfallen kann, da nun ein Dauerstrom über seine Wicklung und über die gesamte Empfangsschleife des angerufenen vorberechtigten Teilnehmers fliesst. Der betätigte Kontakt SP2 in der Anschlussschaltung des angerufenen vorberechtigten Teilnehmers unterbricht den teilnehmerseitigen Stromkreis des Relais B. Dieses wird dadurch in seiner Zeichenlage gehalten und sendet über seinen Kontakt b Dauerzeiehenstrom zum anrufenden Teilnehmer zurück (Dauerminus). Diese Dauerzeichenstromgabe bildet im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Besetztkriterium eines Teilnehmers.
Der rufende vorberechtigte Teilnehmer bekommt nun infolge des oben geschilderten Vorganges beim gerufenen vorberechtigten Teilnehmer auf sein Relais A Dauerzeichenstrom. Damit wird das Relais A wieder in die Zeichenlage umgesteuert und das Relais L fällt infolge Subtraktion der Erregungen der Wicklung I und 11 wieder ab.
Durch das Zurückfallen des Kontaktes 11 in seine Ruhelage wird der Empfangsstromkreis des rufenden Teilnehmers derart umgepolt, dass das Relais E in seine Ruhelage zurückfällt und über den betätigten Kontakt der Anruf taste AT die Besetztlampe zum Aufleuchten bringt. Das Aufleuchten dieser Besetztlampe BL gibt dem rufenden vorberechtigten Teilnehmer bekannt, dass er den gewünschten vorberechtigten Teilnehmer erreicht hat. Die Besetztlampe BL kennzeichnet also den Empfang des von der Anschlussschaltung des angerufenen vorberechtigten Teilnehmers ausgesandten Besetztzeichens. Betätigt nun der rufende Teilnehmer seinen Sender und damit seinen Sendekontakt sk, so unterbricht er kurzzeitig seinen Sendekreis und damit den teilnehmerseitigen Stromkreis seines Relais B. Dieses Relais B wird dadurch ebenfalls kurzzeitig in die Zeichenlage umgelegt.
Diese kurzzeitige Betätigung des Relais B vom rufenden vorberechtigten Teilnehmer läuft nun als Telegraphierimpuls zum angerufenen vorberechtigten Teilnehmer und gelangt auf dessen Empfangsrelais A.
Dieses Empfangsrelais A legt seinen Anker a nun gleichfalls kurzzeitig auf die Zeichenseite und unterbricht dadurch den Stromkreis des Empfangsmagneten EM des angerufenen Teilnehmers. Damit wird kurzzeitig das Relais SP stromlos, es fällt ab und schliesst sieh selbst über seinen Kontakt spi kurz. Über seinen Kontakt sp, wird nun auch die Sendeschleife des angerufenen Teilnehmers geschlossen und damit das Relais B des angerufenen Teilnehmers ebenfalls auf die Trennseite umgelegt. Vom angerufenen Teilnehmer gelangt infolgedessen Trennstrom auf die Relais A und Wicklung 7 des Relais L des rufenden Teilnehmers. Diese werden, wie oben beschrieben, erregt bzw. auf die Trennseite umgelegt und polen über ihre Kontakte a und 11 die Empfangssehleife wieder in ihren Betriebszustand. Damit wird das Relais E erregt, welches über seinen Kontakt e die Besetztlampe BL löscht.
Die Auslösung der hergestellten Verbindung kann nur vom rufenden Teilnehmer aus erfolgen, da ja das Ruf-und Auslöseorgan in Gestalt des Relais R nur vom rufenden Teilnehmer aus beeinflusst werden kann. Die Auslösung selbst geschieht in üblicher Weise durch Auftrennen der Sendeader vermittels einer Schlusstaste ST.
Ruft ein normaler Teilnehmer einen vorberechtigten Teilnehmer an, so wird er durch das von dem vorberechtigten Teilnehmer ausgesandte Dauerbesetztzeichen sofort wieder abgeworfen und die von ihm aufgebaute Verbindung fällt zusammen. Ruft dagegen aber ein vorbereehtigter Teilnehmer einen normalen Teilnehmer an, so vereinfachen sich die beim Anruf zwischen zwei vorbereehtigten Teilnehmern beschriebenen Vorgänge dahin, dass die Unterbindung des Besetztzeichens vom rufenden Teilnehmer unterbleibt, da ja ein normaler Teilnehmer, falls er nicht besetzt, ist,, keinen Dauerzeiehenstrom als Besetztzeichen aussendet.-
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für automatische Fernschreibvennittlungsämter, welche vorbercchtigte Teilnehmer aufweisen, deren Anruf durch normale Teilnehmer unterbunden ist, gekennzeichnet durch Schaltmittel in der Teilnehmeranschlussschaltung der vorberechtigten Teilnehmer, welche bei Anruf durch irgendeinen Teilnehmer stets eine dauernde Aussendung des Besetztzeichens bewirken.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Schaltmittel für Verbindungsauslösung in den Teilnehmeranschlussschaltungen der vorbereehtigten Teilnehmer, welche von dem Besetztzeichen nicht beeinflusst werden können.3. Sehaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Schaltmittel in den Teilnehmeranschlussschaltungen der vorbereehtigten Teilnehmer, welche von den rufenden vorberechtigten Teilnehmern derart beeinflusst werden können, dass sie die Aussendung des Besetztzeichens aufheben und den angerufenen vorberechtigten Teilnehmer betriebsfähig schalten.4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die dem vorberechtigten Teilnehmer den Empfang eines Besetztzeichens kenntlich machen.5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, die dem rufenden vorberechtigten Teilnehmer die Betriebsbereitschaft des angerufenen Teilnehmers anzeigen.6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel für die Anzeige des Besetztempfanges gleichzeitig zur Kennzeichnung der Betriebsbereitschaft des angerufenen Teilnehmers sowie ganz oder teilweise zur Einschaltung des Fernschreibermotors mit verwendet werden. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT160211T | 1938-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT160211B true AT160211B (de) | 1941-03-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT160211D AT160211B (de) | 1938-05-14 | 1938-05-14 | Schaltungsanordnung für automatische Fernschreibvermittlungsämter, welche vorberechtigte Teilnehmer aufweisen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT160211B (de) |
-
1938
- 1938-05-14 AT AT160211D patent/AT160211B/de active
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