AT16003B - Stromabnehmerschuh für Teilleiterbetrieb. - Google Patents

Stromabnehmerschuh für Teilleiterbetrieb.

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AT16003B
AT16003B AT16003DA AT16003B AT 16003 B AT16003 B AT 16003B AT 16003D A AT16003D A AT 16003DA AT 16003 B AT16003 B AT 16003B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   16003. 
 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, dem beim magnetischen Telleiterbetrieb häufig auftretenden Übelstand, dass nämlich die Kontaktvorrichtung zu spät   unterbrochen wird.   wodurch die hinter dem Wagen das Geleise überschreitenden Personen und Tiere gefährdet werden können, dadurch abzuhelfen, dass der als Elektromagnet ausgebildete Stromabnehmerschuh nicht mehr über seine ganze Länge glichmässig magnetisch gemacht wird, sondern dass der jeweilig vordere, längere Teil desselben wie früher, der jeweilig rückwärtige, kürzere Teil jedoch entweder in entgegengesetztem Sinne oder gar nicht magnetisch   gemacht   wird. 



  Im ersten Falle, welcher insbesondere für mit grosser Geschwindigkeit befahrene Linien sich eignet, erhält die magnetische Kontaktvorrichtung einen kräftigen magnetischen Schlag ; im zweiten Falle, welcher mehr für mit geringerer Goschwindigkeit befahrene Linien sich eignet, hört die magnetische Wirkung früher auf als jetzt, wodurch der elektrische Kontakt Zeit gewinnt, von selbst herabzufallen. Bei der praktischen   Ausführung   
 EMI1.2 
   wicklungen   dar.   Die Stücke a b und   c d, e f und g h sind die kleinen Teile an den Enden. Der Strom wird den   Elektromagnetwicklungen   durch die   Kontalde 16 zugeführt.   



  Die Fig. 2 zeigt die Verbindung der Batterie mit den   Erregerspulen   des Stromabnehmerschuhs für die Bewegung von links nach rechts, während   die Fig. 3 diese Verbindung   für die Bewegung von rechts nach links zeigt. 



   Für die Bewegung von links nach rechts (Fig. 2) nimmt der elektrische Strom folgenden Weg : Vom positiven Pol der Batterie geht er über die Kontakte 6, 4 und   1   des Kommutators, durchläuft parallel alle Spulen, gelangt sodann zu den   Kontakten, 2,     und- des Kommutators   und von da zum negativen Pole der Batterie zurück. In dieser Figur wird der obere Teil des Stromahnehmerschuhs für die Bewegung in der Richtung des Pfeiles zwischen den Punkten b und d derart magnetisiert, dass er eine negative 
 EMI1.3 
 positiv, zwischen den Punkten e    nd f negativ magnetisch.

   Bei   der Bewegung von rechts nach links (Fig. 3) nimmt der Strom den folgenden Wog : Vom positiven Pol der Batterie zu den Kontakten 2,4 und 5 des Kommutatars, sodann parallel durch die Spulen zu den Kontakten 1, 3 und 6 und von da zum negativen Pol der Batterie zurück. Die Magnetisierung des Stromabnehmerschuhs ist dann derart, dass der Teil a   r   eine negative Polarität, der 
 EMI1.4 
 negativ magnetisiert ist. Unterbricht man die Verbindungen der äussersten Spulen, so werden diese vom Stromo nicht durchflossen und die äussersten enden des Stromabnehmer- 
 EMI1.5 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EinalsElektromagnetausgebildeterStromabnehmerschuhfürTeilleiterbetriebmit Kontaktkntipfen, welcher an den beiden Enden seines grösseren mittleren Teiles magnetisch von demselben isolierte, aber elektrisch mit demselben verbundene kleine Fortsätze besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklungen für diese kleinen Fortsätze derart angeordnet sind, dass sie unabhängig von den Erregerwicklungen des grösseren mittleren Teiles aus-bezw.
    entgegengesetzt den letzteren eingeschaltet werden können, so dass der Stromabnehmerschuh an seinem jeweiligen hinteren Fortsatz entweder unmagnetisiert bleiben kann, zum Zwecke, bei langsamer Fahrt den Kontaktknopf einfach fallen zu lassen, oder in entgegengesetztom Sinne magnetisiert werden kann wie der grössere vordere Teil, zum Zwecke, bei rascher Fahrt die zu verlassenden Kontaktknöpfe wirksam abzustossen. EMI2.1
AT16003D 1902-01-27 1902-01-27 Stromabnehmerschuh für Teilleiterbetrieb. AT16003B (de)

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