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Filteranordnung zum Trennen oder Zusammenführen von Hoehfrequenzweehselspannungen, insbesondere in Drahttunkanlagen.
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Dämpfungskurve. Dies hat zugleich den Nachteil, dass im Durcl1lassbereich eine verhältnismässig hohe
Dämpfung herrscht.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird zufolge der Erfindung vorgeschlagen, Filter zu ver- wenden, die so bemessen sind, dass die Grenzfrequenzen der einzelnen Filter mit der Trägerfrequenz der abzusperrenden Frequenzbänder der andern Kanäle zusammenfallen und der Wellenwiderstandsverlauf an den Grenzfrequenzen Unendliehkeitsstellen besitzt.
Dies ist durch Fig. 3 erläutert. Kurve B'zeigt den Verlauf der Vierpoldämpfung des mittleren Filters in Abhängigkeit von der Frequenz. Die Kurven A', C'zeigen den Dämpfungsverlauf der zu den übrigen Frequenzen gehörenden Filter. Der Durchlassbereieh des Filters F 2 z. B., welches zur Frequenz t 2, also zum Sender S 2 gehört, wird nun nicht so schmal bemessen, wie Kurve B der Fig. 2 zeigt, sondern so erweitert, dass die Grenzfrequenzen des Filters mit den Frequenzen t 1, t 3 zusammenfallen und das Filter in einem sehr weiten Frequenzbereich, z. B. zwischen den Punkten a, b, eine sehr geringe Dämpfung hat. Erst an diesen Punkten steigt die Dämpfung an.
Gemäss der Erfindung werden die Filter ferner so bemessen, dass der Wellenwiderstand, dessen Verlauf als Kurve D'aufgezeichnet ist, für die abzusperrenden schmalen Frequenzbänder der übrigen Sender theoretisch Unendlichkeitsstellen besitzt. Wenn nun z. B. die Frequenz/3 mit ihren Seitenbändern von dem Sender S 3 über das Filter F 3 zu der Leitung L geführt wird und diese Leitung z. B. einen Wellenwiderstand von 150 Ohm hat, dann ist der Wellenwiderstand des Filters F 2, zu dem die Wellenwiderstandskurve D' gehört, für diese Frequenz sehr hoch, z. B. einige Tausend Ohm. Das gleiche gilt für das Filter F 1, dessen Dämpfungsverlauf durch Kurve A'dargestellt ist. Der grösste Teil der Energie wird also der Leitung L zugeführt, ohne dass ein Eindringen in die übrigen Filter-und Senderteile erfolgt.
Der Dämpfungsverlauf im Sperrbereich spielt bei dieser Anordnung nur eine untergeordnete Rolle. Die gleichen Überlegungen, die hier für drei Frequenzen angestellt sind, gelten ebenso für eine grössere Anzahl von Frequenzen, nur dass dann die Dämpfungs-und Wellenwiderstandskurven komplizierter werden. Die Grenzfrequenzen der Filter werden in diesem Falle so gewählt, dass sie mit den abzusperrenden Nachbarfrequenzen zusammenfallen, und dass ihre Durchlassbereiche nicht wie in den bekannten Anordnungen die zu übertragenden Frequenzbänder eng umschliessen, sondern breiter sind. Hiedurch wird die Dämpfung, die im Durehlassbereieh herrscht, verringert und vor allem ein bequemes Ändern der zu den Filtern gehörenden Trägerfrequenzen ermöglicht.
Um auch in der Betriebssehaltung den Eingangs-oder Ausgangsseheinwiderstand der Filteranordnung in seiner Frequenzabhängigkeit in Übereinstimmung zu bringen mit dem Wellenwiderstandverlauf der Filter, welcher der Erfindung gemäss für die Sperrwirkung ausgenutzt wird, werden zufolge Fig. 4 vor oder hinter die Filter F 1, F 2, F 3 Endnetzwerke N 1, JV 2, N 3 geschaltet, die den im Sperrbereich der Filter erfolgenden Scheinwiderstandsverlauf beeinflussen, im Gegensatz zu der bekannten Anwendung solcher Endnetzwerke, mit welcher eine Scheinwiderstandsebnung im Durchlassbereich bezweckt wird, ohne dass hiefür die Durchlassdämpfung der Filter geändert wird.
Der Einfluss der Endnetzwerke ist umso grösser, je kleiner die Dämpfung für die Naehbarfrequenz in Richtung auf den Sender ist, z. B. je kleiner die Dämpfung für die Frequenz t1 in Richtung auf den Sender S 2 ist (s. Fig. 4). Als Filter werden die bekannten-, T-, Brücken-oder Differentialschaltungen verwendet, bei denen der Wellenwiderstand der Grundglieder bei den Grenzfrequenzen Unendlichkeitsstellen besitzt.
Dabei werden die Grenzfrequenzen nicht an die Grenzen des zu übertragenden Frequenzbandes gelegt, wie es bisher der Fall ist, sondern in Übereinstimmung gebracht mit den abzusperrenden Frequenzen der benachbarten Sender. Auf diese Art wird der Durchlassbereich wesentlich verbreitert und so im praktisch verwendeten Bereich eine Dämpfungsverminderung erzielt, wie z. B. in der Kurve B der Dämpfungswert für die Frequenz t 2 grösser als in der Kurve B'ist.
Die eigentliche Sperrwirkung für die Naehbarfrequenzen von der Leitungsseite aus wird, wie schon geschildert, durch Maximalstellen des Eingangsseheinwiderstandes der Filter erreicht. Der Eingangsscheinwiderstand im Sperrbereich wird dabei durch Zuschalten von Endnetzwerken oder Korrektionsgliedern zu den eigentlichen Filtern vergrössert.
So enthält die in Fig. 5 gezeigte Schaltung der neuen Filteranordnung Glieder F 1, F 2, F 3
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Für den Fall der Frequenztrennung in Trägerfrequenz-Mehrfachtelephonieanlagen sind an die Stelle der Sender S 1, S 2, S 3 die Empfänger zu denken. Die Form der Endnetzwerke und Korrektionsglieder kann sich ändern, nämlich komplizierter oder einfacher werden je nach dem Frequenzabstand der Sender.
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