AT158841B - Weckeruhr. - Google Patents

Weckeruhr.

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AT158841B
AT158841B AT158841DA AT158841B AT 158841 B AT158841 B AT 158841B AT 158841D A AT158841D A AT 158841DA AT 158841 B AT158841 B AT 158841B
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Description


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  Weckeruhr. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Weckeruhren   mit einem oben am Gehäuse angeordneten Abstell- druckknopf, bei denen der vom Abstellknopf beeinflusste Sperrhebel mit einem Teil des Weckertrieb- werkes verklinkt wird. Derartige Vorrichtungen zum Abstellen des Weckers ausserhalb der Weckzeit werden bekanntlich deshalb vorgesehen, weil man häufig kurz vor dem   Weckzpitpunkt   von selbst erwacht und nun seine Umgebung durch das Geräusch des Weckers nicht gestört sehen möchte. Man stellt dann den Wecker ab, damit er zum eingestellten Zeitpunkt nicht in Tätigkeit treten kann. 



   Gemäss der Erfindung ist in der Bewegungsbahn des Sperrhebels, seiner Verklinkungslage vor- gelagert, ein mit dem Weckertriebwerk starr verbundener Arm od. dgl. derart angeordnet, dass er von dem Sperrhebel aus der durch die Weckersperrfeder gegebenen Endlage entgegen der Spannung der
Weckertriebfeder so weit zurückgetrieben werden kann, bis sich der Sperrhebel unter dem Druck der
Weckertriebfeder verklinkt. 



   Es können verschiedene Wege bei der baulichen Verwirklichung dieses allgemeinen Erfindung- gedankens besehritten werden. So kann nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung der Sperr- hebel den mit dem Weckertriebwerk starr verbundenen um einen kleineren Radius als er selbst schwin- genden Arm beim Niederdrücken des Abstellknopfes ausserhalb der Weckzeit vorübergehend mitnehmen, dadurch den Weckeranker entgegen seiner Spannung durch das Steigrad aus der Verzahnung des Steigrades herausheben und dann selbst mit seinem Ende in die Verzahnung eingreifen und sich verklinken.

   Oder es kann nach einem andern zusätzlichen Merkmal der Erfindung der mit dem Wecker- triebwerk starr verbundene Arm auf der Weckerankerwelle sitzen und mit einer Schräge versehen sein,   über   die der Sperrhebel beim Niederdrücken des Abstellknopfes ausserhalb der Weckzeit gleitet, bis er in die Rast einspringt.   Zweckmässig   wird auch eine mit der Ankerwelle der Weckervorrichtung verbundene, durch die ablaufende Weckerfeder ausgelöste Ablaufsperre vorgesehen, die verhindert, dass die   Weckersperrfeder   durch den Abstellarm unterfasst wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 in Vorderansicht dargestellt. 



  Fig. 1 entspricht der Freigabestellung, bei der die Alarmvorrichtung durch die Weckersperrfeder gesperrt ist, und Fig. 2 der Sperrstellung nach dem Abstellen ausserhalb der Weckzeit. Fig. 3 und 4 sind Ansichten von oben und von der Seite zu Fig. 2. Die Fig. 5-8 zeigen eine zweite Ausführungform, u. zw. die Fig. 5 und 6 in Vorderansicht bei Freigabe bzw. bei Sperrung der Alarmvorrichtung. 



  Die Fig. 7 und 8 sind Ansichten von oben und von der Seite zu Fig. 6. 



   Beim ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1-4) ist der Sperrhebel a bei c zwischen den Platinen d schwenkbar gelagert. Zu seiner Betätigung dient der auf-und abbewegliche   Ab3telldruckknopf   b, dessen   Führung   b3 oben am Gehäuse k befestigt ist. Eine Feder e drückt den Sperrhebel a und den Abstellknopf nach oben. Das freie Ende des Sperrhebels a trägt zwei Nasen al und   a2.   Die Nase al arbeitet mit der Verzahnung des   Weckersteigrades/zusammen,   die Nase a2 mit einem am freien Ende hakenförmig gekrümmten Arm    &    der Weckerankerwelle g. Die Weckerankerwelle g trägt noch den üblichen Abstellarm   g4,   der mit der Weckersperrfeder s zusammenarbeitet. Die Sperrfeder s wird vom Gehwerk der Weckeruhr auf bekannte Weise gesteuert. 



   Die Wirkungsweise der Abstellvorrichtung ist folgende : Beim Abstellen während des   Weckens   wird der Sperrhebel a mittels des Abstellknopfes b niedergedrückt, bis die Nase al in eine   Zahnlücke,   
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   handenen Zahndruck in bekannter Weise Steigrad und Sperrhebel sich miteinander verklinken. Ausserhalb der Weckzeit liegt der Ab3tellarm g4 auf dem Ende der Weekersperrfeder s auf und das Steigrad f ist in Ruhe. Damit beim Hinunterdrücken des Sperrhebels a dessen Nase al vom Steigrad f gehalten wird, wird an der Weckerankerwelle g ein Arm h befestigt. Dieser ist so angeordnet, dass der Sperrhebel a, wenn er abwärts gedrückt wird, mit seiner Nase a2 zunächst auf das hakenförmig gekrümmte Ende i des Armes h trifft.

   Bei weiterer Abwärtsbewegung des Hebels a weicht der Arm h aus, wobei gleichzeitig die Weckerankerwelle und über den Weckeranker 1 auch das Steigrad gedreht wird. 



  Der Arm h ist weiter so angeordnet, dass hiebei das Weckersteigrad entgegen seinem Ablauf zurückgedreht wird, u. zw. um mehr als eine halbe Zahnteilung. Ausserdem muss diese Rückdrehung erfolgt sein, ehe die Nase al in den Bereich der Steigradzähne kommt. Wenn diese Rückdrehung erfolgt ist, gleitet auch die Nase a2 über das hakenförmige Ende i des Armes h und die Nase al tritt gleichzeitig in eine Zahnlücke des Steigrades ein. Da mit dem Abgleiten des Hebels a vom Arm h auch das Steigrad frei geworden ist, versucht es abzulaufen. Es wird aber sofort daran gehindert. Sobald ein Steigradzahn auf die Nase al auftrifft, verklinken sich Steigrad und Sperrhebel wie bei dem bekannten Abstellen innerhalb der Weckzeit. Der von der Weckertriebfeder herrührende Zahndruck am Steigrad hält die Verklinkung aufrecht. 



  Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5-8 sind die dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. An Stelle des Armes h des ersten Ausführungsbeispieles trägt hier die Weckerankerwelle g eine Sperrklinke ül, die eine Schräge g2 und an diese anschliessend eine Rast g3 besitzt. 



  Soll während des Weckens abgestellt werden, also während die Sperrklinke gl mit der Weckerankerwelle hin-und hersehwingt, so wird der Sperrarm a mittels des Abstellknopfes nach unten gedrückt. Hiebei verfängt sich entweder sofort die Rast g3 der Klinke gl mit dem Ende al des Sperrhebels a, wenn die Klinke von links nach rechts schwingt, oder aber das Ende al trifft auf die Schräge g2 auf und die Klinke g2 wird so weit von rechts nach links gedrängt, bis das Ende al in die Rast ga einfallen kann. Die Verklinkung wird durch die an der Weckerankerwelle wirksame Kraft der Weckertriebfeder aufrechterhalten. 



  Beim Abstellen ausserhalb der Weckzeit trifft, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, das Ende al des Sperrhebels a bei dessen Abwärtsbewegung auf die Schräge g2. Der mit der Hand auf den Abstellknopf b ausgeübte Druck lässt die Klinke gl zurückweichen, bis das Ende al in die Rast g3 einfällt. Dabei wird das gesamte Weckertriebwerk entgegen seinem Ablaufsinne etwas zurückgedreht, d. h. die Weckertriebfeder wird etwas aufgezogen und entspannt sich wieder, wenn das Ende al in die Rast g3 einfällt. 



  Auch hier wird die Kraft der Weckertriebfeder zur Aufrechterhaltung der Verklinkung zwischen Sperrhebel a und Klinke gl herangezogen. 



  Lässt man eine mit den beschriebenen Abstellvorriehtungen ausgestattete Weckeruhr bis zur völligen Erschöpfung der Weckertriebfeder ablaufen, so wirkt schliesslich am Weckeranker keine Kraft mehr und dieser kann eine beliebige Lage einnehmen. Wenn dann das Gehwerk die Weckersperrfeder s wieder langsam in die Sperrstellung zurücksteuert, so kann es geschehen, dass der Abstellarm g4 unter die Weckersperrfeder, anstatt über diese zu liegen kommt. Bei einem Abstellen ausserhalb der Weckzeit würde aber die Spitze der Weekersperrfeder s gewaltsam nach oben durchgebogen. 



  Um eine derartige Durchbiegung der Feder zu vermeiden, wird mit der Weckerankerwelle eine an sich bekannte Ablaufsperre m verbunden. Wie bekannt lässt man den Windungen der Weckerfeder n Freiheit, sich nach aussen (Fig. 6 nach links) auszudehnen. In den Bereich dieser Ausdehnung ragt die Ablaufsperre m. Wenn sich nun die Federwindungen weit genug ausgedehnt haben, stösst die äusserste Windung schliesslich an die Sperre m an. Diese verhindert, indem sie die Ankerwelle mit dem Uhrzeiger verdreht, das Abfallen des Weckerankers am Steigrad. Die Sperrung tritt also stets dann ein, wenn   
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 frei von dieser ab. Vorteilhafterweise wird die Ablaufsperre m bei der Ausführungsform nach den Fig. 5-8 mit der Sperrklinke gl aus einem   Stück gestanzt   und gebogen.

   Bei der Abstellvorrichtung nach den Fig. 1-4 müsste die Ablaufsperre wie   üblich   als besonderer Teil, z. B. aus Draht, gebogen an der Weckerankerwelle befestigt werden. 



   Die Aufhebung der Sperrung der   Weckvorrichtung   erfolgt bei beiden Ausführungsbeispielen in bekannter Weise dadurch, dass die Weckertriebfeder um ein kurzes Stück aufgezogen wird. Diese Bewegung teilt sich dem Weckersteigrad und auch der Weckerankerwelle mit. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Weckeruhr mit einem oben am Gehäuse angeordneten Abstelldruckknopf, bei der der Abstellknopf beeinflusste Sperrhebel mit einem Teil des Weckertriebwerkes verklinkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in der'Bewegungsbahn des Sperrhebels (a), seiner Verklinkungslage vorgelagert, ein mit dem Weckertriebwerk starr verbundener Arm (h) od. dgl. (gai) derart angeordnet ist, dass er von <Desc/Clms Page number 3> dem Sperrhebel (a) aus der durch dieWeckersperrfeder (8) gegebenen Endlage entgegen der Spannung der Weckertriebfeder so weit zurückgetrieben werden kann, bis sich der Sperrhebel (a) unter dem Druck der Weckertriebfeder verklinkt.
    2. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (a) den mit dem Weckertriebwerk starr verbundenen, um einen kleineren Radius als er selbst schwingenden Arm (h) beim Niederdrücken des Abtellknopfes (b) ausserhalb der Weckzeit vorübergehend mitnimmt, dadurch den Weckeranker entgegen seiner Spannung durch das Steigrad (f) aus der Verzahnung des Steigrades (i) heraushebt und dann selbst mit seinem Ende (al) in die Verzahnung eingreift und sich mit dieser verklinkt (Fig. 1-4).
    3. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Weckertriebwerk starr verbundene Arm (gel) auf der Weckerankerwelle (g) sitzt und mit einer Schräge (g2) versehen ist, über die der Sperrhebel (a) beim Niederdrücken des Abstellknopfes (b) ausserhalb der Weckzeit gleitet, bis er in eine Rast (g3) einspringt.
    4. Weckeruhr nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Ankerwelle der Weckvorrichtung verbundene, durch die ablaufende Weckerfeder ausgelöste Ablaufsperre (m) vorgesehen ist, die verhindert, dass die Weckersperrfeder (s) durch den Abstellarm (g4) unterfasst wird. EMI3.1
AT158841D 1936-05-02 1937-04-19 Weckeruhr. AT158841B (de)

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